Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

Forum Werner Schell
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 Betreff des Beitrags: Quartierskonzept Neuss-Erfttal aktiv
BeitragVerfasst: 18.01.2012, 13:13 
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Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland - Harffer Straße 59 - 41469 Neuss

und

Bild Bürgerhaus Erfttal
Gemeinwesenzentrum des Sozialdienstes Katholischer Männer e.V. (SKM), Neuss-Erfttal, Bedburger Straße 61, 41469 Neuss

Pflegebedürftig - und jetzt?
Pflege zu Hause - Betreutes Wohnen - Wohngemeinschaft ... oder Heim?

Quartierskonzept will wohnortnahe Versorgung (Hilfe, Betreuung und Pflege) von älteren bzw. pflegebedürftigen Menschen“ unterstützen

Die demografische Entwicklung wird in den nächsten Jahren / Jahrzehnten zu umfangreichen Verwerfungen in der Gesellschaft führen. Für die hilfe- und pflegebedürftigen Menschen wird es zunehmend schwieriger werden, aus eigener Kraft oder mit der Familie möglichst lange eine Versorgung zu Hause zu gewährleisten. Die professionellen Dienste (ambulante Pflegedienste und Pflegeheime) werden aufgrund personeller Engpässe kaum alle Lücken schließen können. Es geht daher auch nicht darum, diese Dienste zu ersetzen, sondern sinnvoll in ein Versorgungsnetz einzubinden.

Es wird daher für erforderlich erachtet, alsbald wohnortnah ein Versorgungs-und Hilfesystem aufzubauen, das durch Zusammenwirken aller Kräfte - einschließlich nachbarschaftlicher bzw. ehrenamtlicher Dienstleistungen – die vielfach gewünschten Betreuungs- und Pflegeleistungen im Stadtteil (Quartier) zu installieren. Dies wird nicht einfach und kann auch von heute auf morgen nicht bewerkstelligt werden. Das wird Zeit brauchen. Es wird auch darum gehen müssen, kommunalpolitische Unterstützung zu erhalten.

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk und das Bürgerhaus Erfttal, SKM Neuss e.V., laden zu einem ersten Treffen „Quartiershilfen Erfttal“ ein in der Absicht, mit Vertretern (aus Vereinen, professionellen Diensten, Gewerbebetrieben etc.) und BürgerInnen einmal die Möglichkeiten eines Hilfesystems auszuloten. Das Bürgerhaus Erfttal könnte hierfür eine Art Anlaufstelle für die Quartiershilfen in Erfttal werden.

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk und Bürgerhaus Erfttal laden für Mittwoch, den 18. Januar 2012, 14.00 – 16.00 Uhr, im Bürgerhaus, zu einem ersten Treffen ein. Wir können dann ggf. einen „Fahrplan“ erstellen, wie wir weiter vorgehen können. Dabei gibt es keine Denkverbote.

Im Zusammenhang mit den weiteren Planungen ist bereits für den 27.02.2012 eine Anschlussveranstaltung fest eingeplant: >>>> Vorsorgliche Patientenverfügungen - Vortrag 27.02.2012 - Näheres unter:
viewtopic.php?p=63075#63075

Mit freundlichen Grüßen
Werner Schell und Paul Petersen

>>> Einladungstext als pdf-Datei:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 012012.pdf

Treffpunkt:

Adresse:
Bürgerhaus Erfttal, Bedburger Straße 61, 41469 Neuss- Erfttal

Wegbeschreibung: Mit dem Auto die A 57, Ausfahrt Neuss-Norf - Richtung Erfttal (Wegstrecke beschildert) fahren. Bahnreisende fahren bis Neuss-Norf (S-Bahn-Station). Der Bahnhof ist vom Veranstaltungsort etwa 10 Minuten Fußweg entfernt.
Übersichtskarten (Lage und Anfahrt) finden Sie in der Erfttaler Homepage unter: http://www.neuss-erfttal.de/Lage/lage.htm

+++
Die Medien berichten u.a. wie folgt:

http://www.facebook.com/note.php?note_i ... 5937393158
http://www.openbroadcast.de/article/158 ... eiter.html
http://www.presseanzeiger.de/infothek/g ... 546331.php
http://www.openpr.de/news/590597.html
http://www.heide-bote.de/index.php?name ... &sid=20308
http://www.otextservice.com/medizin-ges ... ter-2.html
http://www.rhein-kreis-neuss.de/de/buer ... 86053.html
http://aktuell.meinestadt.de/neuss/2011 ... -1600-uhr/
http://kalender.neuss.info/index.php (Datum 18.01.2012 aufrufen)
+++
Die Neuss-Grevenbroicher Zeitung (NGZ) berichtet heute, 15.12.2011, über das gestrige Advents-Frühstück, zu dem Heinz Sahnen, Stadtverordneter für Neuss-Erfttal, für den 14.12.2011 eingeladen hatte.
Neuss - Quartierskonzept für Erfttal
VON KLAUS D. SCHUMILAS - zuletzt aktualisiert: 15.12.2011
Neuss (NGZ). Beim Advents-Frühstück im Erfttaler Bürgersaal warnte CDU-Stadtverordneter Heinz Sahnen vor Mitarbeitern der Netzwerk-Mitglieder vor einer Verschlechterung der Lebenssituation in dem Stadtteil.
.... siehe den Bericht unter http://www.ngz-online.de/neuss/nachrich ... -1.2640395
Ich hatte Gelegenheit, beim Frühstück auf die Veranstaltung am 18.01.2012 hinzuweisen, bei der es um das Quartierskonzept Erfttal gehen wird. Dazu schreibt die NGZ:
"Ein neues Angebot soll im Januar ins Leben gerufen werden. Unter der Federführung des SKM und in Zusammenarbeit mit dem Selbsthilfenetzwerk "Pro Pflege" soll ein Quartierskonzept entwickelt werden. In einem ersten Treffen am 18. Januar, 14 Uhr im Bürgerhaus, sollen Ideen gesammelt werden, wie eine wohnortnahe Versorgung (also Hilfe, Betreuung und Pflege) von älteren und pflegebedürftigen Menschen im Stadtteil unterstützt werden kann."

http://www.nrw-pressemeldungen.de/kreis-neuss-16668
http://www.klartext-ne.de/2011/12/15/ne ... r-erfttal/
http://www.rommerskirchen-portal.de/por ... fttal.html
"Die bürgernahe Stadtteilzeitung Erfttal - aktuell" machte in ihrer Ausgabe 1/2012 durch eine gesonderte Beilage auf die Veranstaltung am 18.01.2011 aufmerksam.
+++
Es wurde am 09.01.2012 nochmals auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht - Medienberichte dazu:

http://www.pflegen-online.de/nachrichte ... 03b1490dc6
http://www.heide-bote.de/index.php?name ... &sid=20708
http://www.mg-heute.de/2012/01/pflegebe ... und-jetzt/
Der "Stadt-Kurier", Der Lokalanzeiger für Neuss, berichtete am 11.01.2012 mit dem Titel "Angst vor dem Pflegenostand - Erfttaler ergreifen die Initiative." >>> Beitrag aufrufbar unter
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... tstand.jpg und http://epaper.weiss-intermedia.de/anzei ... 1/main.xml

Werner Schell

Stand: 18.01.2012

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Zuletzt geändert von WernerSchell am 28.07.2013, 15:48, insgesamt 9-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 19.01.2012, 13:55 
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Neuss
Nachbarschaftshilfe für Senioren


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VON HANNA KOCH - zuletzt aktualisiert: 19.01.2012
Neuss (NGZ). Der Stadtteil Erfttal soll für Senioren lebenswerter werden. Dafür wurden gestern im Bürgerhaus Erfttal erste Ideen gesammelt. Ein Quartierskonzept soll entstehen, an dem Verbände, Anwohner und die Stadt mitarbeiten.
Viele Senioren stehen im Alter vor großen Problemen: Oft sind sie alleinstehend, und plötzlich auf Hilfe angewiesen. Das Gehen fällt schwer, der Weg zum Einkaufen umso mehr. Zudem sind viele Gebäude nicht barrierefrei, Treppen nicht mehr leicht zu besteigen und wenn der Aufzug im Hochhaus ausfällt, kann manch ein Rentner seine Wohnung gar nicht mehr verlassen.
.... (weiter lesen)
http://www.ngz-online.de/neuss/nachrich ... -1.2677879

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BeitragVerfasst: 23.01.2012, 08:14 
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Unabhängige und gemeinnützige Initiative - Harffer Straße 59 - 41469 Neuss
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk führt regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist Kooperationspartner der „Aktion Saubere Hände.“


Neuss, den 23.01.2012

Quartierskonzept für Neuss-Erfttal - Nachbarschaftshilfe für Senioren

Der Stadtteil Neuss-Erfttal soll für Senioren lebenswerter werden. Dafür wurden am 18.01.2012 im Bürgerhaus Erfttal erste Ideen gesammelt. Auf Initiative von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk soll ein Quartierskonzept entstehen, an dem Verbände, Anwohner und die Stadt mitarbeiten. Als Träger des Quartierskonzepts wird der Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) mit seinem Bürgerhaus in Neuss-Erfttal zur Verfügung stehen.

“Wir müssen vor Ort etwas tun und dürfen nicht darauf warten, dass andere es schon richten werden“, findet der Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk und Pflegeexperte Werner Schell. Die demografische Entwicklung mit einer steigenden Lebenserwartung, Zunahme von Haushalten mit nur einer Person, immer weniger helfende Angehörige und Wandel der Wohnwünsche verlangen nach Quartieren mit kleinräumiger Organisation und Vernetzung der altersgerechten Wohn- und Versorgungsstrukturen. Ziele müssen sein die Erhaltung des selbständigen Wohnens im vertrauten Umfeld, die Stärkung der Eigeninitiative und gegenseitige Hilfe. Das Management für entsprechende „Quartiersbausteine“ muss sich auf das Wohnen, Soziales und Pflege erstrecken.

Bei all dem kann folgender Leitgedanke prägend sein:
„Wer ohne Einseitigkeiten altengerecht plant, kann in den Wohnquartieren für andere Generationen nichts falsch machen.
Wer die Alten vergisst, macht alles falsch.“
Bruno Schmaus, 1999, zitiert vom Kuratorium Deutsche Altershilfe, Köln

Ein Bericht der Neuss-Grevenbroicher Zeitung vom 19.01.2012 informiert über die erste Zusammenkunft –nachlesbar unter folgender Adresse:
http://www.ngz-online.de/neuss/nachrich ... -1.2677879

Der Bürgerhaus-Leiter Paul Petersen wird die Ergebnisse des ersten Treffens am 18.01.2012 zusammenfassen, allen Akteuren zur Verfügung stellen und dann zu einem neuen Treffen einladen.

Werner Schell
Dozent für Pflegerecht und Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

Die vorstehende Pressemitteilung ist zur Veröffentlichung frei und steht auch als pdf-Datei zur Verfügung:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 012012.pdf

Siehe auch unter (u.a. Hinweise zu weiteren Medienberichten)
viewtopic.php?t=16877

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BeitragVerfasst: 25.01.2012, 16:48 
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Sicherheit für die Senioren ihres Stadtteils

Der Erfttaler Arbeitskreis „Sicherheit & Streetwork“ hat sich in seiner
Sitzung am 24.01.2012 in Anwesenheit von Vertretern der
Kreispolizeibehörde Neuss, der Stadt Neuss (Ordnungsamt), den
Streetworker und Bürgervertretern mit den aktuellen Fragen der
Seniorensicherheit in Neuss befasst. Anlass für diese Erörterungen, an
der auch der Landrat, Hans-Jürgen Petrauschke teilnahm, waren zwei
Raubüberfälle in Erfttal und Selikum. Im Verlauf der Diskussion wurde
deutlich, dass die verantwortlichen staatlichen und kommunalen Stellen
intensiv bemüht sind, die Sicherheit der BürgerInnen zu gewährleisten,
d.h. präventiv zu wirken und Straftaten aufzuklären. Auf der Grundlage
dieser Erörterungen vereinbarte Paul Petersen, SKM Neuss e.V., eine
enge Kooperation mit der Abteilung Vorbeugung und Opferschutz der
Kreis-Polizeibehörde Neuss. „Im Rahmen des neuen Quartierkonzepts
Erfttal (s. NGZ v. 19.01.2012) werden Informationsveranstaltungen zu
Themen wie bspw. Trickbetrug, Haustürgeschäfte oder
Nachbarschaftshilfe stattfinden“, kündigte Petersen, Leiter im
Bürgerhaus Erfttal, an. Experten der Kreispolizeibehörde Neuss werden
dabei auf alle relevanten Sicherheitsaspekte eingehen und für Fragen
zur Verfügung stehen. Werner Schell als Bewohnervertreter und Heinz
Sahnen, Stadtverordneter, sprachen gegenüber Landrat Petrauschke
und der Kreis-Polizeibehörde Neuss ihren Dank für die Unterstützung
der Netzwerkarbeit im Stadtteil Erfttal aus.

Pressemitteilung vom 25.01.2012
Bürgerhaus Erfttal
Für das Leitungsteam: Paul Petersen
Bedburger Str. 61
fon 02131/101776
fax 02131/179796
buergerhaus-petersen@web.de
http://www.buergerhaus-erfttal.de
Träger: SKM Neuss e. V.


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BeitragVerfasst: 26.02.2012, 08:18 
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Kriminalität zum Nachteil älterer Menschen - Informationsveranstaltung im Rahmen des Quartierskonzepts Erfttal
am 06.03.2012, 15.00 Uhr, im Bürgerhaus Neuss-Erfttal
- Einladung hier (PDF)
http://www.neuss-erfttal.de/Aktuelles/k ... nschen.pdf

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BeitragVerfasst: 28.02.2012, 16:01 
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Unabhängige und gemeinnützige Initiative - Harffer Straße 59 - 41469 Neuss

Pressemitteilung vom 28.02.2012

Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen – Informationen zu den Rechtsgrundlagen im Rahmen des Erfttaler Quartierkonzeptes

Bürgerhaus in Neuss-Erfttal und Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hatten für den 27.02.2012 zu einer Informationsveranstaltung eingeladen und dabei im Rahmen des am 18.01.2012 in Gang gebrachten Quartierkonzeptes die Patientenautonomie als Thema ausgewählt. Paul Petersen vom Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) konnte nahezu 60 Gäste begrüßen. Der Veranstaltungsraum war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk, der als Referent zur Verfügung stand, informierte in eindrucksvoller Weise über die aktuellen Rechtsregeln zur Patientenautonomie. Der Vortrag lässt sich wie folgt zusammen fassen:

Patientenverfügungen sind – u.a. nach eindeutigen Aussagen in einer Reihe von Urteilen des Bundesgerichtshofes und entsprechenden Statements der Bundesärztekammer – verbindlich. Diese Verbindlichkeit wurde durch die §§ 1901a und 1901b BGB, wirksam ab 1.9.2009, bekräftigt. Neu ist insoweit eigentlich nur, dass eine Patientenverfügung schriftlich erstellt sein muss und hinsichtlich der wirksamen Erstellung lediglich auf die Volljährigkeit abstellt.

Für sämtliche diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen ist allein der Patientenwille maßgeblich. Dieses Selbstbestimmungsrecht des Patienten hat Verfassungsrang. Damit der Patientenwille auch bei mangelnder Einsichts- und Steuerungsfähigkeit ohne Verzögerungen durchgesetzt werden kann, erscheint die zeitgerechte Errichtung einer insoweit hilfreichen Vorsorgevollmacht ratsam. Ansonsten verbleibt nur das Gebot, schnellstmöglich eine, ggf. vorläufige, rechtliche Betreuung einrichten zu lassen. Allerdings sind auch Patientenverfügungen ohne Vorsorgevollmacht und auch außerhalb einer Betreuung als bürgerlich-rechtliche Willensäußerung immer verbindlich und beachtenswert.

Auch eindeutig formulierte Patientenentscheidungen, die auf die Verweigerung von lebenserhaltenden Maßnahmen abzielen, z.B. Legen einer Magensonde oder Durchführung einer künstlichen Beatmung, müssen Beachtung finden. Es handelt sich in solchen Fällen nicht um strafrechtliches Tun oder Unterlassen, sondern lediglich um das gebotene Respektieren einer Patientenentscheidung, das sich unmittelbar aus dem Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit (Art. 2 GG) ergibt.

Die Gelegenheit zur Diskussion wurde lebhaft genutzt. Anschließend standen zahlreiche Informationsschriften kostenlos zur Mitnahme zur Verfügung. Der Referent konnte noch auf eine umfangreiche Bücherliste zum Thema aufmerksam machen. Diese Liste ist im Internet abrufbar, u.a. unter folgender Adresse: http://www.wernerschell.de/Medizin-Infos/pflege.php . Die Gäste bekundeten einhellig: Eine gelungene Veranstaltung und sehr gute Informationen.

Werner Schell
Dozent für Pflegerecht, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

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Die vorstehende Pressemitteilung ist zur Veröffentlichung frei!

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BeitragVerfasst: 27.04.2012, 09:57 
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Neues Förderkonzept: Rhein-Kreis Neuss übernimmt Betreuungspauschale für Senioren

Wohngemeinschaften für Senioren neben Seniorenheimen - dieses Konzept fördert der Rhein-Kreis Neuss mit der neuen Betreuungspauschale. Damit unterstützt der Kreis die Senioren, die in ihren eigenen vier Wänden bleiben wollen.

"Mit der Betreuungspauschale schaffen wir Anreize für alternative Wohnformen", betonte Landrat-Vertreter Jürgen Steinmetz im Pressegespräch. Mit Besorgnis sieht er Initiativen im Kreisgebiet, die Senioren- und Pflegeheimplätze über den künftigen Bedarf hinaus schaffen wollen. Neue Wohnformen wie Wohngemeinschaften für Senioren sind, so Steinmetz, förderungswürdig. Vorbildlich ist seiner Ansicht nach ein Modell für betreutes Wohnen, das er gemeinsam mit Vertretern des Neusser Bauvereins und des Sozialdienstes Katholischer Männer Neuss (SKM) Neuss im Bürgerhaus Erttal vorstellte.

In Erfttal betreut der SKM 21 Senioren in 18 vom Neusser Bauverein errichteten Wohneinheiten. Frank Lubig, Vorstandvorsitzender des Neusser Bauvereins bezeichnet es als "wichtiges Signal zur Förderung des betreuten Wohnens", dass der Rhein-Kreis Neuss in Zukunft die Pflegepauschale übernimmt. SKM-Vorsitzender Klaus Karl Kaster sieht in dieser Form des gemeinschaftlichen Wohnens ein Modell mit Zukunft: "Je länger die Menschen selbständig leben können, desto besser für unsere Gesellschaft."

2011: Kreiszuschüsse in Höhe von 19 Millionen Euro
Mit dem neuen Förderkonzept unter dem Motto "ambulant vor stationär" will der Rhein-Kreis Neuss langfristig Kosten einsparen bei den Hilfen zur Pflege. So zahlte der Kreis im vergangenen Jahr 19 Millionen Euro für den Betreuungsaufwand für Senioren. Zwei Drittel der Heimplätze werden vom Kreis bezuschusst: Denn dieser springt als örtlicher Träger der Sozialhilfe immer dann ein, wenn der Pflegebedürftige die Differenz zwischen den Kosten des Heimplatzes und dem Zuschuss durch die Pflegeversicherung nicht selbst aufbringen kann.

Während ein Heimplatz mehr als 3.000 Euro pro Monat kostet, sind die Kosten beim betreuten Wohnen deutlich geringer. Hier fallen lediglich die Miete und die Betreuungspauschale an, die beim SKM in Erttal 95 Euro pro Monat betragen. Die Senioren erhalten Unterstützung beim Besuch von Ämtern und Ärzten, bei der Organisation ihres Haushalts und profitieren von den Freizeitangeboten des Sozialdienstes.

Zurzeit gibt es im Rhein-Kreis Neuss mehr als 3.300 Pflegeplätze in 37 Heimen, berichtet Kreissozialamtsleiter Siegfried Henkel. Dagegen ist der Anteil des betreuten Wohnens bisher gering: 536 Senioren wohnen in gemeinschaftlicher Form in 18 Wohnanlagen - betreut von unterschiedlichen Trägern der sozialen Arbeit.

Quelle: Pressemitteilung vom 26.04.2012
http://www.rhein-kreis-neuss.de/de/buer ... ioren.html


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BeitragVerfasst: 03.06.2012, 15:56 
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Siehe auch unter
viewtopic.php?t=16877

Der Sozialdienst Katholischer Männer hat am 31.05.2012 zum Quartierskonzept in Neuss-Erfttal eine Mitteilung veröffentlicht, mit der zu weiteren Treffen eingeladen wird.
Der entsprechende Einladungstext ist angefügt!



Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Anbei zwei Veranstaltungshinweise im Rahmen der Altersgerechten Quartierhilfen Erfttal:

1. Am kommenden Dienstag, den 05.06.2012, 15.00 h, findet im Bürgerhaus Erfttal eine Infoveranstaltung zum
Thema
Wohnberatung für Senioren
statt.
Unser Kooperationspartner ist dieses Mal die Wohnberatungsagentur der Caritas.
Der Eintritt ist kostenlos. Herzlich Willkommen!

2. Am Mittwoch, den 27.06.2012 veranstalten wir von 15.00 – 17.00 h das 2. Werkstattgespräch Quartierhilfen Erfttal im Bürgerhaus.
Es wird hierbei um die
Entwicklung eines Info-Leitfadens für Senioren
gehen. Genauere Informationen erhalten Sie in einem gesonderten Einladungsschreiben.
Achtung: Im Anschluss an diese Veranstaltung ist die
Gründung einer Selbsthilfegruppe für Schlaganfallpatienten
vorgesehen. Nähere Informationen dazu erhalten Sie in den nächsten Tagen von Herrn Schell. >>>> siehe dazu viewtopic.php?t=17422
Herzlich willkommen!

Für Rückfragen stehe ich ihnen gern zur Verfügung.

Für das Leitungsteam
mit freundlichen Grüßen
Paul Petersen
Bürgerhaus Erfttal
Bedburger Str. 61
fon 02131/101776
fax 02131/179796
buergerhaus-petersen@web.de
http://www.buergerhaus-erfttal.de
Träger: SKM Neuss e. V.

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BeitragVerfasst: 14.06.2012, 06:20 
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Unabhängige und gemeinnützige Initiative - Harffer Straße 59 - 41469 Neuss
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk führt regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist Kooperationspartner der „Aktion Saubere Hände.“
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist Initiator bzw. Mitbegründer des Quartierkonzeptes Neuss-Erfttal.
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk ist Unterstützer von "Bündnis für GUTE PFLEGE".
Pro Pflege - Selbsthilfetzwerk ist Unterstützer der "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen".


Einladung / Pressemitteilung vom 13.06.2012

„Selbsthilfegruppe für Schlaganfallpatienten Neuss-Süd“ >>> Gründung ist für den 27.06.2012, gegen 17.00 Uhr, im Bürgerhaus Erfttal, Bedburger Straße 61, 41469 Neuss, vorgesehen

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hat für den 27.06.2012 die Gründung einer „Selbsthilfegruppe für Schlaganfallpatienten Neuss-Süd“ vorgesehen.

Die entsprechende Auftaktveranstaltung soll im Anschluss an das 2. Werkstattgespräch „Quartierhilfen Erfttal“ im Bürgerhaus, Bedburger Straße 61, 41469 Neuss, stattfinden.*) Das Werkstattgespräch ist für die Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr geplant, so dass gegen 17.00 Uhr, die Selbsthilfegruppengründung erörtert und ggf. entschieden werden kann. Eine Kooperation mit anderen Akteuren der Patienten-Selbsthilfe ist vorgesehen.

Ich lade zu der Gruppengründung alle Betroffenen, Patienten bzw. Angehörige, und interessierte BürgerInnen herzlich ein.

Angesprochen sind auch solche Personen, die sich allgemein für Gefäßerkrankungen und den Ausschluss entsprechender Risikofaktoren (Rauchen, deutlich erhöhte Blutfette, Zuckerkrankheit, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Übergewicht, Bewegungsmangel usw.) interessieren.

Werner Schell

*) Das Einladungsschreiben des Sozialdienstes Katholischer Männer für das Werkstattgespräch am 27.06.2012 füge ich an. Eine Teilnahme an diesem weiteren Werkstattgespräch würde ich sehr begrüßen!

Einladung zum zweiten Treffen der Quartierhilfen Erfttal
am Mittwoch, den 27.06.2012 von 15.00-17.00h ins Bürgerhaus Erfttal


Sehr geehrte Damen und Herren,

das erste Werkstattgespräch der Quartierhilfen Erfttal hat nicht nur Vertreter aus Politik, Stadt- und Kreisverwaltung, Beratungsstellen und Pflegediensten, sowie Senioren aus Erfttal an einen Tisch gebracht. Durch die Arbeit in den verschiedenen Kleingruppen wurden viele interessante Anregungen gegeben und weitere Handlungsfelder eröffnet.

Wir möchten Sie einladen, in einem zweiten Treffen das Erarbeitete zu konkretisieren und das Netzwerk aus den vielen Interessenten enger zu knüpfen.

Unser Anliegen ist es, mit Ihnen gemeinsam einen „Seniorenwegweiser“/ bzw. -Leitfaden zu erstellen. Hierbei handelt es sich um einen überschaubaren Katalog an altersgerechten Angeboten in der Umgebung. Ein Wegweiser dient sowohl Menschen, die Angebote und Hilfen suchen, als auch Beratern, die an weiterreichende Fachstellen, Institutionen oder Dienstleister vermitteln. Für die Erstellung eines solchen Kataloges eignet sich das Netzwerk der Quartierhilfen in besonderer Weise, da hier nicht nur interessierte Bürger, sondern auch Vertreter eigenorganisierter, erfahrener Gruppen und viele kompetente Fachleute aus den verschiedensten Bereichen der Seniorenhilfe zusammenkommen.

Ein solcher „Wegweiser“ erfordert es, die Angebote der verschiedenen Fachstellen, Ämter, Dienstleister, etc. zu katalogisieren, das heißt, einzelnen Überschriften und Unterkategorien zuzuordnen. Wir möchten mit Ihnen eine übersichtliche Form der Katalogisierung erarbeiten.
Möglicherweise können wir die Themenblöcke des letzten Treffens als Grundlage oder Leitfaden verwenden.
Diese waren:
• Wertschätzendes gesellschaftliches Umfeld fördern
• Kultursensible Altenhilfe und Pflege
• Tragfähige Sozialbeziehungen erhalten
• Altersgerechte Wohnangebote ausbauen
• Altersgerechte räumliche Infrastruktur sicherstellen
• Bedarfsgerechten Hilfe-Mix aufbauen
• Wohnortnahe Beratung und Begleitung ermöglichen
Wir freuen uns über zahlreiche Anregungen und eine konstruktive Ideensammlung.

Unsere Arbeit im Bereich Altersgerechte Quartierhilfen stößt auf ein großes Maß an Interesse und Anerkennung. So konnten wir in den vergangenen Monaten einige Projektpartner für die Zusammenarbeit und Unterstützung unserer Bemühungen gewinnen. Diese sind im Einzelnen:

• BüNe Bürgerstiftung Neuss
wir erhalten von der Bürgerstiftung Neuss Fördermittel für eine Koordinatorenstelle Quartierhilfen Erfttal
• Stadt Neuss
wir erhalten von der Stadt Neuss Fördermittel für den Themenbereich Kultursensible Senioren-Beratung
• Rhein-Kreis Neuss, Gesundheitskonferenz
(in Planung) Förderung und Begleitung für das Pilotprojekt Präventive Hausbesuche in Erfttal

Im zweiten Werkstattgespräch werden wir hierüber im Einzelnen kurz berichten.

Wir möchten außerdem darauf hinweisen, dass im Anschluss an die Veranstaltung (gegen 17.00h) das Pro-Pflege Selbsthilfenetzwerk unter der Leitung von Herrn Schell ein erstes Treffen zur Gründung einer Selbsthilfegruppe für Schlaganfallpatienten im Hause organisiert. Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen.

Auf Ihr Kommen freuen sich
Paul Petersen
u. Julia Kampmann
Bürgerhaus Erfttal
Bedburger Str. 61
fon 02131/101776
fax 02131/179796
buergerhaus-petersen@web.de
htp://www.buergerhaus-erfttal.de
Träger: SKM Neuss e. V.

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BeitragVerfasst: 27.06.2012, 07:49 
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Beiträge: 16595
Presse hat geschrieben:
Sicherheit für die Senioren ihres Stadtteils
..... „Im Rahmen des neuen Quartierkonzepts
Erfttal (s. NGZ v. 19.01.2012) werden Informationsveranstaltungen zu
Themen wie bspw. Trickbetrug, Haustürgeschäfte oder
Nachbarschaftshilfe stattfinden“, kündigte Petersen, Leiter im
Bürgerhaus Erfttal, an. Experten der Kreispolizeibehörde Neuss werden
dabei auf alle relevanten Sicherheitsaspekte eingehen und für Fragen
zur Verfügung stehen. Werner Schell als Bewohnervertreter und Heinz
Sahnen, Stadtverordneter, sprachen gegenüber Landrat Petrauschke
und der Kreis-Polizeibehörde Neuss ihren Dank für die Unterstützung
der Netzwerkarbeit im Stadtteil Erfttal aus. ....


Der nachfolgende Beitrag zeigt auf, wie wichtig es ist, Senioren über bestimmte kriminelle Vorgänge zu informieren. Das Quartierskonzept hat vorausschauend solche präventive Angebote eingeplant.

Bochum
Trickdiebe überfallen Senioren
VON CHRISTIAN SCHWERDTFEGER - zuletzt aktualisiert: 27.06.2012
Bochum (RP). In Nordrhein-Westfalen werden zunehmend ältere Menschen Opfer von Trickdieben. Die Kriminellen täuschen
an der Wohnungstür eine Notlage vor oder geben sich etwa als Polizisten aus, um sich Zutritt zu verschaffen.
Dabei schrecken die Betrüger auch vor Gewalt nicht zurück.
... (weiter lesen) http://nachrichten.rp-online.de/regiona ... -1.2887269

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BeitragVerfasst: 15.09.2012, 09:46 
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In das Quartierskonzept Erfttal werden auch präventive Hausbesuche eingebunden. Darüber berichtete am 13.09.2012 die Neuss-Grevenbroicher Zeitung:

Rhein-Kreis Neuss
: Hausbesuche als Vorsorge
VON ANNELI GOEBELS - zuletzt aktualisiert: 13.09.2012 Rhein-Kreis Neuss (NGZ). Heute wird im Sozial- und Gesundheitsausschuss auch über das Projekt "Präventive Hausbesuche" des Gesundheitsamtes gesprochen, das im Januar starten soll. Pilotstädte sind Grevenbroich und Neuss.
... weiter lesen unter ... http://www.ngz-online.de/rhein-kreis/na ... -1.2991550

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BeitragVerfasst: 26.10.2012, 17:23 
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In der Zeitschriftenschau
viewtopic.php?t=17768
gibt es u.a. folgende Texteinstellung:

Deutscher Evangelischer Verband für Altenarbeit und Pflege e.V. - Devap implus - Das Magazin des DEVAP
http://www.devap.de impuls 3/12

Quelle: http://www.devap.info/fileadmin/user_up ... s_3_12.pdf
Ärztliche Versorgung und Pflegereform - Warten, bis der Arzt kommt? (Seiten 4 - 7)
Neue Zahlen - 1,4 Millionen Demenzkranke (Seite 7)
Altenarbeit im Gemeinwesen - Düsseldorfer Erklärung (Beitrag zur Finanzierung gemeinwesenorienter Altenarbeit - Seite 8 )
- siehe auch unter http://www.diakonie-rwl.de/meldungen/du ... g-2012.pdf

Auf den Beitrag zur Finanzierung gemeinwesenorientierter Altenarbeit wird besonders aufmerksam gemacht!

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BeitragVerfasst: 06.01.2013, 08:16 
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Pflege aus Liebe - die Angehörigenpflege
viewtopic.php?t=18292

Beiträge der Lokalzeit Düsseldorf, WDR-Fernsehen, zum Thema sind vorübergehend in der WDR-Mediathek anschaubar

Die Lokalzeit Düsseldorf, WDR-Fernsehen, brachte am 05.01.2013 die angekündigten Beiträge zur Pflege. Insgesamt standen für Anmoderation, Filmbeiträge und Interviews rd. 10 Minuten zur Verfügung. Dieser knappe Zeitrahmen ermöglichte nur, die problematischen Situationen kurz anzusprechen und per Interview mehr oder weniger skizzenhaft Statements vorzustellen. Ein umfänglicherer Zeitrahmen wäre wünschenswert gewesen, war aber, da die Lokalzeit nur insgesamt auf 30 Minuten begrenzt ist, nicht möglich. - Dies als Nachbetrachtung, da man immer in Erwägung zieht, was man in der kurzen Zeit alles noch oder besser hätte sagen können.
Wie auch immer, die Beiträge der Lokalzeit vom 05.01.2013 sind vom WDR für 7 Tage in der Mediathek anschaubar und können unter folgender Adresse aufgerufen werden:
http://www.wdr.de/mediathek/html/region ... lashPlayer

- Wochenthema Pflege: Helfen aus Liebe [03:15 min]
- TALK 1: Belastung durch Pflege [02:00 min]
- Wochenthema Pflege: Pro und Contra Pflegezeit [02:30 min]
- TALK 2: Für und Wider Pflegezeit [02:00 min]

Bei dieser Gelegenheit soll auch noch einmal auf ein kritisches Statement von mir aufmerksam gemacht, das am 24.05.2012 anlässlich des JuraHealth Congress am 24.05.2012 in Köln spontan abgeliefert worden ist. Damals wurde im Zusammenhang mit der Einstellung bei Youtube formuliert:
Der Pflege-Experte Werner Schell beantwortet heikle Fragen zum Thema Gewalt in der Pflege und kommt zu dem Schluss, dass vom Staat nichts zu erwarten ist und die Bürger sich nun selbst an die Hand nehmen müssen. Sein Brief an die Bundeskanzlerin Merkel mit der Aufforderung die Pflege zur "Chefsache" zu machen ist auf taube Ohren gestoßen.
>>> Der Filmbeitrag, 4,18 Minuten, ist anschaubar bei Youtube unter folgender Adresse:
http://www.youtube.com/watch?v=XYqs_-kZ ... ure=relmfu
+++
Gute Pflege - BürgerInnen werden im Stich gelassen
Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages vom 01.06.2012 - >>> viewtopic.php?t=17411
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BeitragVerfasst: 26.01.2013, 08:11 
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viewtopic.php?t=18070

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland,
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss


Pflege-Neuausrichtungsgesetz stand im Mittelpunkt der Infoveranstaltung im Bürgerhaus Neuss-Erfttal

Die vom Bürgerhaus und Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk im Rahmen der Erttaler Quartiersarbeit geplante und am 22.01.2013 durchgeführte Informationsveranstaltung zum Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG) konnte erfolgreich durchgeführt werden. Frau Birgit Meyer vom Demenz-Servicezentrum, Region Düsseldorf, gab einen guten Überblick über die Einstufung von pflegebedürftigen Menschen nach dem SGB XI und berichtete dann sehr anschaulich über die Neuerungen für dementiell erkrankte Menschen, denen aufgrund des PNG ergänzende Hilfen, z.B. höhere Pflegegelder bzw. Sachleistungen, zur Verfügung stehen. Nach dem Vortrag stand die Referentin für Fragen zur Verfügung.
Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, zu der trotz der winterlichen Straßenverhältnisse rd. 30 Gäste erschienen waren. Eine sehr gute Resonanz.
Es wurde so auch folgerichtig nach weiteren Veranstaltungen dieser Art gefragt. Herr Paul Petersen konnte für das Leitungsteam des Bürgerhauses ankündigen, dass bereits am 20.03.2013 die nächste Informationsveranstaltung zum Thema "Ernährung im Alter" stattfinden wird. > viewtopic.php?t=18236 Geplant sind auch Informationsveranstaltungen mit der Polizei, bei denen auf sicherheitsbezogene Aspekte eingegangen werden soll. Hinweise gab es auch zum nächsten größeren Pflegetreff am 28.05.2013 im "Kontakt Erfttal". Dann werden vielfältige pflegepolitische Themen mit hochkartätigen Podiumsgästen erörtert. > viewtopic.php?t=18156 Bei dieser Veranstaltung wird dann die Quartiersarbeit im gesamten Rhein-Kreis Neuss zur Debatte stehen. Dieserhalb hat Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk sämtliche Kommunen und den Rhein-Kreis Neuss in einem umfänglichen Brief vom 07.01.2013 unterrichtet. > viewtopic.php?t=18314

Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

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BeitragVerfasst: 12.03.2013, 19:21 
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Beiträge: 16595
Aus Forum
viewtopic.php?t=18236

Bild - + - Bild
Bürgerhaus Erfttal, Bedburger Straße 61, 41469 Neuss, und
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk - Unabhängige und gemeinnützige
Interessenvertretung für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland,
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss



Einladung
zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch,
dem 20.03.2013, 15.00 - 16.30 Uhr, im "Bürgerhaus Erfttal",
Bedburger Straße 61, 41469 Neuss-Erfttal


>>> Es handelt sich um eine Veranstaltung im Rahmen des Quartierkonzeptes Neuss-Erfttal <<<

Thema:
Ernährung im Alter
„Vollwertig und gesund ernährte Menschen, die viel in Bewegung sind und Kontakt mit Sonnenlicht haben, haben in der Regel keine erkennbaren Nährstoffdefizite“.

Als Referentin steht zur Verfügung:
Dr. Mehrnoush Karimi - Apothekerin, Niederrhein-Apotheke, Euskirchener Straße 5, 41469 Neuss-Erfttal
Internet: http://www.niederrhein-apotheke.de/

Eingeladen sind Patienten, pflegebedürftige Menschen und Angehörige,
Ärzte bzw. sonstige Leistungsanbieter im Gesundheitswesen sowie alle
interessierten BürgerInnen!
Der Eintritt ist frei! - Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Treffpunkt:

Adresse:
Bürgerhaus Erfttal, Bedburger Straße 61, 41469 Neuss- Erfttal

Wegbeschreibung: Mit dem Auto die A 57, Ausfahrt Neuss-Norf - Richtung Erfttal (Wegstrecke beschildert) fahren. Bahnreisende fahren bis Neuss-Norf (S-Bahn-Station).
Der Bahnhof ist vom Veranstaltungsort etwa 10 Minuten Fußweg entfernt.
Übersichtskarten (Lage und Anfahrt) finden Sie in der Erfttaler Homepage unter:
http://www.neuss-erfttal.de/Lage/lage.htm

+++
Siehe auch die zahlreichen Hinweise im Forum zur Mangelernährung - z.B. unter folgender Adresse
viewtopic.php?t=18547
+++

Die Neuss-Grevenbroicher Zeitung berichtete am 20.02.2013 über die Informationsveranstaltung am 20.03.2013.

Eine Einladung (Plakat) ist auch wie folgt abrufbar:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 032013.pdf

Stand: 12.03.2013

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