Pflegeprogramm soll 15.000 neue Stellen schaffen

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Pflegeprogramm soll 15.000 neue Stellen schaffen

Beitrag von Presse » 27.12.2012, 08:36

Spahn:
Pflegeprogramm soll 15.000 neue Stellen schaffen
Berlin – Die Union will den Pflegenotstand in den Krankenhäusern durch ein neues Sonderprogramm bekämpfen.
Dabei sollen 15.000 neue Stellen für Krankenschwestern und - pfleger entstehen. „Wir können uns ein Pflegeprogramm
vorstellen wie in den Jahren 2009 bis 2011, als Tausende Pflegestellen neu geschaffen wurden“, sagte der
CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn der Welt.
... mehr .... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52847

aerzteblatt.de
Pflegenotstand: Wirtschaftsinstitut sieht Lösungsmöglichkeiten
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52824

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Pflegenotstand - Personalbemessungssystem muss her

Beitrag von WernerSchell » 27.12.2012, 14:06

Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk führt regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist Kooperationspartner der „Aktion Saubere Hände.“
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist Initiator bzw. Mitbegründer des Quartierkonzeptes Neuss-Erfttal.
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk ist Unterstützer von "Bündnis für GUTE PFLEGE".
Pro Pflege - Selbsthilfetzwerk ist Unterstützer der "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen".


Pressemitteilung vom 27.12.2012

Pflegenotstand – Bundeseinheitlich geltendes Personalbemessungssystem erforderlich

Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk, hat den Mitgliedern des Deutschen Bundestages (MdB) aus aktuellem Anlass mitgeteilt:

Herr Spahn, MdB, hat nach Medienberichten ein Sonderprogramm für neue Pflegestellen in den Krankenhäusern gefordert:
„Pflegeprogramm soll 15.000 neue Stellen schaffen“
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52847
viewtopic.php?t=18282
Eine solche Maßnahme halte ich für verfehlt, ähnlich dem, was bereits 2008 angeschoben wurde: Es sind Programme, die kompliziert umzusetzen sind und kaum Wirkung erzielen. Den Pflegeanforderungen wird man damit nicht gerecht. Der Pflegenotstand besteht uneingeschränkt fort!

Was wir endlich brauchen ist ein bundeseinheitlich geltendes Personalbemessungssystem, mit dem die Pflegekräftestellen in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen - dem Bedarf entsprechend - ausgewiesen werden können. Insoweit habe ich dem Deutschen Bundestag u.a. als Printexemplar zur Vorbereitung des Pflege-Neuaus¬richtungsgesetzes (PNG) bereits im August 2011 eine umfangreiche Stellungnahme - einschließlich Forderungen für ein Patientenrechtegesetz (das diesen Namen verdient) - übermittelt. Diese zusammengefasste Stellungnahme vom 21.08.2012 ist nachlesbar unter folgender Adresse:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... tz2011.pdf .

Die hier in Neuss durchgeführten Pflegetreffs am 15.05.2012 viewtopic.php?t=16058 und 14.11.2012 viewtopic.php?t=17341 haben im Übrigen eindrucksvoll aufzeigen können, das wir einen Pflegenotstand haben, der dringendsten Handlungsbedarf aufzeigt. Damit kann auf die bereits vor Jahren formulierte Bemerkungen verwiesen werden:
Bessere Pflege gibt es nur mit mehr Personal. Es versteht sich, dass eine solche verbesserte Zuwendung teurer wird. Aber das muss uns die Pflege, Betreuung und sonstige Versorgung der hilfe- und pflegebedürftigen Menschen Wert sein.

Werner Schell - Dozent für Pflegerecht

Die vorstehende Pressemitteilung ist zur Veröffentlichung frei
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Kollekte bei den Ärzten hilft der Pflege nicht weiter

Beitrag von Presse » 27.12.2012, 16:12

WernerSchell hat geschrieben: Pflegenotstand – Bundeseinheitlich geltendes Personalbemessungssystem erforderlich
Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk, hat den Mitgliedern des Deutschen Bundestages (MdB) aus aktuellem Anlass mitgeteilt:

Herr Spahn, MdB, hat nach Medienberichten ein Sonderprogramm für neue Pflegestellen in den Krankenhäusern gefordert:
„Pflegeprogramm soll 15.000 neue Stellen schaffen“
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52847
viewtopic.php?t=18282
Eine solche Maßnahme halte ich für verfehlt, ähnlich dem, was bereits 2008 angeschoben wurde: ....
Marburger Bund - Bundesverband
Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V.
Pressemitteilung Nr. 39 vom 27. Dezember 2012


Kollekte bei den Ärzten hilft der Pflege nicht weiter

Berlin – „Ärzte und Pflegekräfte haben gleichermaßen Anspruch auf gute Arbeitsbedingungen im Krankenhaus und eine faire Vergütung ihrer Arbeitsleistung. Die Idee, durch eine Kollekte bei den Ärzten könnten mehr Stellen für die Pflege geschaffen werden, hilft weder tarifpolitisch noch gesundheitspolitisch weiter. Wer das fordert, setzt sich dem Vorwurf politischer Einmischung in Tarifverhandlungen aus, womöglich sogar einer kalkulierten Effekthascherei in nachrichtenarmer Zeit“, so kommentierte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, jüngste Äußerungen des gesundheitspolitischen Sprechers der Unionsfraktion, Jens Spahn.

„Die Forderungen des Marburger Bundes in der anstehenden Tarifrunde mit den kommunalen Arbeitgebern sind gut begründet. Wir wollen die Arbeitsbelastung der Ärzte in kommunalen Krankenhäusern mindern und streiten für eine leistungsgerechte Vergütung ärztlicher Arbeit. Wir hätten es leichter, wenn die Länder ihren Investitionspflichten nachkämen und die Krankenkassen konkurrenzfähige Gehälter für das gesamte Krankenhauspersonal finanzieren würden. Es ist weder in Ordnung, wenn Krankenschwestern weniger verdienen als Privatkundenberater in einer Bank, noch wenn Fachärzte schlechter abschneiden als Fondsmanager“, stellte Henke fest.
_____________________________________________

Marburger Bund Bundesverband
Referat Verbandskommunikation
Hans-Jörg Freese (Pressesprecher)
Reinhardtstraße 36 - 10117 Berlin
Tel.: 030/746846-40
Handy: 0162-2112425
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Der Marburger Bund ist der Verband aller angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in Deutschland. Mit mehr als 110.000 Mitgliedern ist er der größte Ärzteverband mit freiwilliger Mitgliedschaft in Europa und Deutschlands einzige Ärztegewerkschaft.

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Pflegenotstand auflösen - aber schnell

Beitrag von WernerSchell » 05.02.2013, 18:58

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hat sich erneut mit einem Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages gewandt
und um Maßnahmen zur Auflösung des Pflegenotstandes gebeten:
> Pflegenotstand – Bessere Pflege nur mit mehr Personal <
Ergänzend wird dazu mittels einer Pressemitteilung informiert. Die Texte der Briefaktion finden Sie unter folgender Adresse:
viewtopic.php?t=18285

Ergänzend wird auf folgende Texteinstellungen aufmerksam gemacht:
Antifolterstelle soll deutsche Altenheime prüfen
viewtopic.php?t=18477
Immer mehr Gewalt in Altenheimen - Alarm der Polizei
viewtopic.php?t=18383
Gewalt in der Pflege - Fall in Bremer Altenheim
viewtopic.php?t=18106
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Personaloffensive für alle Pflegesysteme - dringend

Beitrag von WernerSchell » 16.02.2013, 07:48

Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk führt regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist Kooperationspartner der „Aktion Saubere Hände.“
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist Initiator bzw. Mitbegründer des Quartierkonzeptes Neuss-Erfttal.
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk ist Unterstützer von "Bündnis für GUTE PFLEGE".
Pro Pflege - Selbsthilfetzwerk ist Unterstützer der "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen".
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk tritt für wirksame Patientenrechte und deren Durchsetzung ein.



Wer alte und kranke Menschen mit so wenig Personal (Geld) allein lässt, der verachtet sie!
Der wichtigste Faktor in der Pflege sind die Pflegenden, denn Menschen können nur von Menschen gepflegt werden.
Wir brauchen daher eine bedarfsdeckende Personaloffensive in allen Bereichen der Pflege!


Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk macht seit Jahren immer wieder mit deutlichen Worten auf die unzureichenden Stellenausstattungen für Pflegekräfte in den Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen aufmerksam und fordert zur exakten Ermittlung des Pflegebedarfs ein bundeseinheitlich geltendes Personalbemessungssystem.
Ohne eine Behebung des Pflegenotstandes durch mehr professionell pflegendes Personal werden sich die Pflegemängel in den Pflegesystemen nicht minimieren lassen.
Es versteht sich, dass dies - und weitere Verbesserungen (z.B. Reform des Pflegebedürftigkeitsbegriffes und verstärkte Förderung der häuslichen Pflege bzw. der Quartiere) - deutlich mehr Finanzmittel erfordern wird.
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk macht seit Jahren auf die Reformnotwendigkeiten, v.a. auf den Pflegenotstand, aufmerksam und hat sich dazu u.a. wie folgt zu Wort gemeldet:


Demenzkrankenbetreuung: Die Aus-, Fort- und Weiterbildung des Fachpersonals muss verbessert werden
Pressemitteilung von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk vom 13.02.2013
viewtopic.php?t=18537

Pflegenotstand – Bessere Pflege nur mit mehr Personal
Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages vom 05.02.2013
Pflegenotstand – Bessere Pflege nur mit mehr Personal - Unzureichende Pflegebedingungen rufen bereits die Antifolterstelle und die Gewerkschaft der Polizei auf den Plan
Pressemitteilung von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk vom 05.02.2013
Beiträge im Forum Werner Schell: viewtopic.php?t=18285

Pflegenotstand – Bundeseinheitlich geltendes Personalbemessungssystem erforderlich
Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 27.12.2012 hier (PDF)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 122012.pdf

Serviceroboter zur Unterstützung in der Pflege – Chancen und Risiken
Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 17.09.2012 hier (PDF)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 092012.pdf

Neuausrichtung der Pflegeversicherung – grundlegende Korrekturen sind geboten. Ohne eine ausreichende Stärkung der Rechte der pflegenden Angehörigen und Behebung des Pflegenotstandes durch mehr professionell pflegendes Personal werden sich die Pflegemängel nicht minimieren lassen!
Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 21.05.2012 hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... herung.php

Pflegemängel in den Pflegeeinrichtungen zeigen dringenden Handlungsbedarf auf – Stellungnahme zum 3. MDS-Qualitätsbericht 2012
Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 26.04.2012 hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... rf_auf.php

Pflegenotstand – Zuwanderung von Pflegekräften aus dem (außereuropäischen) Ausland nicht zielführend
Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 25.04.2012 hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... aeften.php

Pflegenotstand wird durch Mängel in der Pflegeausbildung verschärft - Probleme werden beim Pflegetreff am 15.05.2012 in Neuss-Erfttal thematisiert!
Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 10.04.2012 hier (PDF)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 042012.pdf

Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) ein grandioser Flop! - Die mängelbehafteten Pflege-Rahmenbedingungen und der Pflegenotstand bleiben uns so erhalten
Pressemitteilung / Statement von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 02.04.2012 hier (PDF)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 042012.pdf

Pflegenotstand auflösen und Pflegebedürftigkeitsbegriff neu ausrichten - Ohne mehr Pflege- und sonstiges Betreuungspersonal wird es keine wirklich gute Pflege geben können!
Statement von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 13.03.2012 hier (PDF)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 032012.pdf

Arbeitsbedingungen im Altenheim: Der Pflegenotstand ist das zentrale Problem
Statements von Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk, bei der Tagung des Landesverbandes der Alzheimer Gesellschaften NRW e.V. am 19.11.2011 hier (PDF)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 11Netz.pdf

Pflegeversicherung: Die Koalitionspläne für eine Pflegereform verdienen die Note „ungenügend“
Pressemitteilung von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk vom 08.11.2011 hier (PDF)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 112011.pdf

Pflegemängel können nur durch deutlich mehr Pflegepersonal behoben werden - Die gebetsmühlenartigen Forderungen verschiedener Verbandsvertreter nach Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften für den Bereich Pflege sind irreführend und daher nicht hilfreich
Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 28.10.2011 hier (PDF)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 112011.pdf
Weitere Beiträge im Forum Werner Schell >>> Pflegebedürftige bei Misshandlung schützen
viewtopic.php?t=16531

Pflegereform - Vorrang muss die Diskussion über den Inhalt der anstehenden Reform haben
Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 23.09.2011 hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... reform.php

Pflegebedürftige Menschen erwarten eine gute Pflege - Um gute Pflege zu gewährleisten, müssen die Pflege-Rahmbedingungen deutlich verbessert werden
Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 22.08.2011 hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... pflege.php

Pflegereform 2011/2012 - Die Novellierung des SGB XI muss vor allem den Pflegenotstand auflösen und die Interessen der pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen konsequent in den Mittelpunkt der Versorgungsstrukturen stellen!
Die Anforderungen an eine Pflegereform, die den Bedürfnissen der demografischen Entwicklung gerecht wird, hat Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk in einer umfänglichen Stellungnahme (PDF) vom 05.07.2011 ausgeführt und dem Deutschen Bundestag übermittelt:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 072011.pdf

Pflegenotstand - Pflegekräfte müssen pfleglich behandelt werden
Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 09.06.2011 hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... werden.php

Pflegemängel – Mehr Pflegekräfte an die Pflegebetten – Strafanzeigen und Imagekampagnen helfen nicht weiter
Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 03.06.2011 hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... betten.php
Weitere Beiträge im Forum Werner Schell viewtopic.php?t=15896

Pflegereform muss menschenwürdige Pflege gewährleisten, und zwar ohne Finanzierungsvorbehalt
Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 01.04.2011 hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... eisten.php

Pflegenotstand wurde beim Pflege-Dialog nicht angemessen diskutiert - Pflege-Dialog - Auftaktrunde am 07.12.2010 beim Bundesgesundheitsministerium eher ein Flop
Lesen Sie die Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 10.12.2010 hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... dialog.php

Demenz ist die zentrale pflegepolitische Herausforderung – Pflegenotstand muss das Top-Thema werden
Lesen Sie die Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 30.11.2010 hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... derung.php

Pflegenotstand - Menschenwürdige Pflege mehr als gefährdet
Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 03.11.2010 hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... ehrdet.php

Zu wenig Pflegekräfte müssen sich um immer mehr pflegebedürftige Menschen kümmern - vorrangig Pflegenotstand abbauen
Lesen Sie Pressemitteilung von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk vom 05.09.2010 hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... bbauen.php

Pflegeheime – Wir brauchen nicht mehr Prüfungen, sondern mehr Pflegepersonal!
Lesen Sie Pressemitteilung von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk vom 03.08.20110 hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... heimen.php

Pflegenotstand - Die politisch Verantwortlichen müssen schnellstmöglich die Folgerungen ziehen - Pflege nach Kassenlage muss beendet werden!
Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 22.05.2010 hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... werden.php

Pflegetreff diskutierte am 27.04.2010 über die erforderlichen Pflegereformmaßnahmen - Der Pflegenotstand stand im Zentrum der Erörterungen
Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 01.05.2010 hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... eisten.php

Pflegekräfte braucht das Land
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk fordert >> Ausbildungs- und Einstellungsoffensive
Pressemitteilung 21.04.2010 hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... tstand.php

Reform der Pflegesysteme - Wir alle sind gefordert
Stellungnahme von Pro-Pflege Selbsthilfenetzwerk vom 10.11.2009 zum Koalitionsvertrag (Abschnitt 9.2.: Pflege- Weiterentwicklung der Pflegeversicherung) hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... ysteme.php

Pflegeversicherung reformieren und Personalnotstände überwinden!
Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 21.10.2009 hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... eilung.php

Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff mit leistungsrechtlichen Folgerungen, deutliche Personalausweitungen und eine angemessene Stärkung der Angehörigenrechte sind überfällig!
Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 12.07.2009 (anlässlich der Hamburger Studie zur Versorgung älterer Menschen) hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... erftig.php

Ausbildungsoffensive für die Pflegeberufe und Einrichtung von Pflege-Personalstellen überfällig - „Konjunkturpakete zur Bekämpfung der Finanzkrise“ zur Verbesserung der Pflegesysteme nutzen
Pressemitteilung vom 24.01.2009
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... eilung.php

Bei der stationären Versorgung der Patienten können wegen fehlender Pflegekräfte gefährliche Pflegesituationen kaum noch vermieden werden.
Die Personalbesetzung im Krankenhaus-Pflegedienst muss daher deutlich verbessert werden – im Interesse der Pflegenden und der Patienten!

Pressemitteilung vom 24.09.2008
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... eilung.php

Mehr Pflegefachpersonal erforderlich
Pressemitteilung vom 28.08.2008
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... eilung.php
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Personalsituation in Krankenhäusern immer dramatischer

Beitrag von Presse » 20.02.2013, 16:53

0203 / 20. Februar 2013
Pressemitteilung von Harald Weinberg


Personalsituation in Krankenhäusern immer dramatischer

"Das Ergebnis war zu erwarten. Wer in den letzten Monaten Krankenhäuser besucht hat, weiß, dass es beim Personal keinerlei Reserven mehr gibt; die Zitrone ist mehr als ausgequetscht. In vielen Häusern führt die Personalsituation zum Beispiel bei der Besetzung von Nachtschichten bereits zu einer Gefährdung des Patientenwohls. Der nächste Skandal ist dann eine Frage der Zeit", so Harald Weinberg, Gesundheitspolitiker der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die von der Gewerkschaft ver.di heute vorgelegten Ergebnisse eines Personal-Checks in Krankenhäusern, nach denen rund 162.000 Vollzeitstellen fehlen. Weinberg weiter:

"Wir müssen gegensteuern und brauchen daher gesetzliche Regelungen bei der Personalbemessung und der Sicherstellung einer Mindestbesetzung in den Abteilungen der Krankenhäuser. DIE LINKE hat hierzu einen Antrag eingebracht, den wir parallel zu den geplanten Aktionen von ver.di ins Parlament einbringen werden.

Völlig unverständlich ist es, dass die Fehler, die mit der Umstellung der Krankenhausfinanzierung auf diagnoseorientierte Fallpauschalen (DRG) einhergegangen sind, jetzt mit der Einführung von Fallpauschalen zur Finanzierung psychiatrischer Einrichtungen wiederholt werden. Die Lernkurve scheint in der Gesundheitspolitik sehr schwach ausgeprägt."

F.d.R. Susanne Müller
-----------------------------------------------------------------
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de
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Verdi kritisiert Personalmangel an Kliniken

Beitrag von Presse » 20.02.2013, 16:59

Verdi kritisiert Personalmangel an Kliniken
In den deutschen Krankenhäusern fehlen nach Erhebungen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi 162.000 Vollzeitstellen.
Dass der Krankenhausbetrieb überhaupt noch laufe, sei der hohen Verantwortung der Pflegekräfte geschuldet ... »
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/5 ... n-Kliniken

Pflegenotstand: Aufnahmestopp in Thüringer Pflegeheimen
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/5 ... legeheimen
Fachkräftemangel an Trierer Kliniken
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/5 ... eftemangel
Neue Pflegestellen: Pflegeverbände begrüßen Spahns Initiative
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/5 ... egestellen

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Personalnot: Kliniken am Limit

Beitrag von Presse » 21.02.2013, 07:36

Personalnot: Kliniken am Limit
Immer weniger Personal, immer mehr Patienten: Die Beschäftigten in Deutschlands Kliniken arbeitet am Limit.
Allein in der Pflege fehlen fast 70.000 Vollzeitstellen.
mehr »
http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=833 ... ten&n=2542

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Krankenhäuser - Bundesweit fehlen 70 000 Pflegestellen

Beitrag von PflegeCologne » 07.05.2013, 06:31

Ein Medienbericht brachte es am 06.05.2013 noch einmal auf den Punkt:

Personalmangel in Krankenhäusern Bundesweit fehlen 70 000 Pflegestellen
von Hannes Heine
In den letzten 20 Jahren wurden 20.000 Stellen für Pflegekräfte gestrichen. Krankenschwestern und Pfleger sind überlastet, die Patienten leiden. Opposition und Gewerkschaften setzen sich nun für eine Mindestbesetzung ein.
... (vollständiger Text nachlesbar unter) .... http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/p ... 65256.html
Alzheimer - eine Krankheit, die mehr Aufmerksamkeit erfordert! - Pflegesystem muss dem angepasst werden, auch, wenn es teurer wird! - Ich bin dabei:
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Mehr Geld kaum bei der Pflege am Bett angekommen

Beitrag von WernerSchell » 10.07.2013, 06:27

Siehe auch die Informationen unter folgender Adresse:
viewtopic.php?t=19257

Mehr Geld kaum bei der Pflege am Bett angekommen

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) betrachtet den gestern in Berlin veröffentlichten Abschlussbericht des GKV-Spitzenverbands zum Pflegesonderprogramm für die Krankenhäuser mit großer Skepsis. „Das Sonderprogramm für mehr Pflege in deutschen Krankenhäusern erschien 2009 zunächst ein längst überfälliger und wichtiger Anreiz zum Aufbau pflegerischer Kapazität auf den Stationen zu sein. In der Folge zeigte sich allerdings, dass die zusätzlichen Millionen Euro bei weitem nicht wie politisch beabsichtigt unmittelbar der Patientenversorgung zugute kamen“, konstatiert DBfK-Referentin Johanna Knüppel. „Der nun vorgelegte Bericht zeigt die eklatanten Schwächen, die das Programm von Beginn an hatte. Ohne Verpflichtung, die neu eingestellten Pflegefachpersonen auch tatsächlich für pflegerische Aufgaben einzusetzen, blieb die Verwendung der Mittel den Klinikleitungen überlassen. Folglich wurden im Förderzeitraum in großem Umfang vorher ärztliche Aufgaben an die Pflege übertragen. Dass sich für die Pflegenden Zeitdruck und Arbeitsdichte weiterhin ständig erhöhten, spüren vor allem die Patienten; ihnen fehlen Gesprächspartner; Medikationsfehler und Hygienemängel nehmen zu, aktivierende pflegerische Maßnahmen, Prophylaxen und Vitalzeichenkontrollen können nicht im erforderlichen Umfang geleistet werden. Auch Ausbildung und Anleitung des dringend benötigten Berufsnachwuchses für die Pflege ist auf vielen Stationen kaum noch möglich.“, so die Referentin weiter. Der Bericht zeige außerdem, dass der Gesetzgeber die Nachweispflichten für eine rechtmäßige Verwendung der Mittel zu vage formuliert habe. Am Ende sei zwar viel Geld ausgegeben worden, aber wofür eigentlich und mit welchen Effekten, das könne niemand genau sagen.

Der DBfK fordert für die Krankenhäuser seit langem gesetzliche Vorgaben und Mindeststandards für die Personalbemessung in der Pflege. Solange das DRG-System den Beitrag der Pflege in der Patientenversorgung nicht angemessen abbildet, bleibt eine sichere und am Pflegebedarf der Patienten orientierte Personalbemessung unrealistisch. Hier muss das Bundesgesundheitsministerium endlich aktiv werden. Die Pflegenden in den Kliniken müssen vor chronischer Überlastung und Ausbeutung, die Patienten vor vermeidbarer Gefährdung geschützt werden.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Tel.: 030-2191570
Fax: 030-21915777
dbfk@dbfk.de
www.dbfk.de

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke können Sie auf der Homepage www.dbfk.de nachlesen. Für Interviewwünsche oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.

Quelle: Pressemitteilung vom 09.07.2013
Johanna Knüppel | Referentin | Redaktion DBfK Aktuell | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157-0 | Fax 030-219157-77 | Umsatzsteuer Id.Nr. DE 114235140
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Gaby Modig
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70.000 Pflegestellen fehlen

Beitrag von Gaby Modig » 10.07.2013, 06:48

Die in Düsseldorf erscheinende Rheinische Post berichtete am 09.07.2013 über die "Zahl des Tages" - 70.000 Pflegestellen fehlen ... "

Laut ver.di, so der Bericht, sollten durch ein Sonderprogramm, das die Krankenkassen mit 1,1 Milliarden Euro finanziert haben, 17.000 zusätzliche Pflegestellen geschaffen werden. Doch der Spitzenverband der Krankenkassen kritisiert lt. Bericht, das die Ziele nicht erreicht worden sind. Es seien statt der vorgesehenen 17.000 Stellen zusätzlich nur etwa halb so viele entstanden. ....
Es ist nach meiner Auffassung dringend erforderlich, die seit Jahren überfällige auskömmliche Anstellung von Pflegekräften durch exakte Vorgaben des Gesetzgebers festzuschreiben. Offensichtlich ist der "Markt" nicht in der Lage, eine vernünftige Ausgestaltung des Personalbereichs zu gewährleisten. Im Zweifel beschäftigen die Krankenhäuser lieber Ärzte (daher wohl auch die Vielzahl unnötiger Operationen), statt in die Pflege, die Zuwendung am Patienten, zu investieren.

Gaby Modig
Pflegesystem verbessern - weg von der Minutenpflege. Mehr Pflegepersonal ist vonnöten!

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