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Rehabilitation soll in Deutschland nach wie vor hohen Stellenwert haben

Dies wurde im Rahmen einer 1998 abgehaltenen öffentlichen Kundgebung des Bundesverbandes für Rehabilitation und Interessenvertretung Behinderter (BDH) in Mönchengladbach betont. Die bundesweit rund 70.000 vom BDH Betreuten sind eine große Gemeinschaft, die beim Ausbau und bei der Sicherung des Sozialstaates mitwirken. Der Rat, aber auch die Kritik des BDH sind daher bei den Verantwortlichen gefragt. Der BDH beweist mit seinem Tun, in welch segensreicher Weise eine Selbsthilfeorganisation an der Sozialpolitik und an der Gestaltung der Gesellschaft mitwirken kann.
Für die Wiedereingliederung von Menschen, die schwere Hirnverletzungen oder einen Schlaganfall erlitten haben, ist die frühzeitige medizinische Rehabilitation besonders wichtig. Für ein gutes Rehabilitationsergebnis ist nach Ansicht der Bundesregierung eine engere Zusammenarbeit zwischen ambulanter und stationärer Versorgung mit Hausarzt, Sozialstation und Selbsthilfegruppen nötig. Um diese Kooperation zu unterstützen hat das Bundesarbeitsministerium Modellprojekte zur besseren Versorgung von Schlaganfallpatienten gefördert. Vor allem beim Schlaganfall, der die zweithäufigste Todesursache in Deutschland ist, kommt es auf eine möglichst frühzeitige Rehabilitation an.
Heute überleben mehr Menschen mit schweren Hirnverletzungen als je zuvor. Dieser Entwicklung muß sich die Rehabilitation anpassen. Hierdurch ist es für viele Betroffene möglich, mit Unterstützung ihrer Familie wieder zu Hause leben zu können.
Herausforderung an die Gesellschaft
Behinderte Menschen sind Teil unserer Gesellschaft. Die gleichberechtigte Teilhabe Behinderter ist deshalb eine ständige Herausforderung nicht nur der Politik, sondern der Gesellschaft insgesamt. Dabei spielt die berufliche Integration eine besonders wichtige Rolle. Denn Arbeit ist mehr als nur Broterwerb. Sie vermittelt Selbstvertrauen, gibt Selbstbestätigung und fördert die Eigenständigkeit.
Dem Ziel der Integration Behinderter ins Arbeitsleben dient das Netz überbetrieblicher Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation. Mit moderner Technik und innovativen Kommunikationssystemen werden hier behinderte Menschen für die steigenden Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgebildet. Gute Vermittlungsquoten bestätigen die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges.
Trotz aller Anstrengungen haben behinderte Arbeitnehmer aber immer noch große Probleme auf dem Arbeitsmarkt. Oft genügen wenige Handgriffe, um einen Arbeitsplatz so zu gestalten, daß er den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung gerecht wird. Wir alle sind aufgerufen, den Behinderten eine Chance zu geben: Behinderte Menschen sind im übrigen oft leistungsbereiter als Nichtbehinderte.
>> Quelle: sozialpolitische informationen 13/1998

Werner Schell (5/99)