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Herzinfarktrisiko kann durch Eigeninitiative auf einen Bruchteil reduziert werden

Um dem Herzinfarkt vorzubeugen, ist ein großes Maß an Eigeninitiative und Verantwortung für die eigene Gesundheit erforderlich. Professor Dr. Helmut Gohlke, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Herzstiftung e.V., hat kürzlich ein größeres persönliches Engagement gefordert, wenn es darum geht, sich vor dem Herzinfarkt zu schützen:

"Warten Sie nicht auf das Medikament, das Ihr persönliches Infarkt-Risiko ausschaltet! Sie selbst können für sich tun, was kein Medikament leisten kann", rät Gohlke. Rauchen, erhöhte Blutfette, hoher Blutdruck, Bewegungsmangel und Streß sind Faktoren, die jeder für sich bereits zu einem erhöhten Risiko führen - aber ganz besonders, wenn sie in Kombination auftreten.

Gohlke nannte sechs wichtige Maßnahmen, die das Infarktrisiko auf einen Bruchteil reduzieren können:

  1. Nichtrauchen,
  2. abwechslungsreiches, fettreduziertes Essen, das sich an der Kost der Mittelmeerländer orientiert (viel Gemüse und Salat, eher Fisch als Fleisch),
  3. regelmäßige Kontrolle und - falls erforderlich - Behandlung des Blutdrucks,
  4. zweimal etwa ein halbe Stunde Sport in der Woche,
  5. Lernen, mit Streß umzugehen und
  6. Pflege von Freundschaften privat und im Verein.

Jedes Jahr erleiden rund 280.000 Menschen in der Bundesrepublik Deutschland einen Herzinfarkt, 190.000 überleben ihn nicht. Viele könnten gerettet werden, wenn sie rechtzeitig in die Klinik kämen, denn die heutigen Methoden der Infarktbehandlung sind nur in den ersten Stunden voll wirksam. "Etwa die Hälfte der Patienten", sagt Gohlke, "hat vor dem Infarkt keinerlei Beschwerden."
Um so wichtiger sei es, selbst aktiv zu werden und alle Möglichkeiten der Vorbeugung auszuschöpfen, um dem Herzinfarkt gar nicht erst eine Chance zu geben.

Werner Schell