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Begabtenförderung in Fachberufen des Gesundheitswesens
- Förderprogramm des Bundesbildungsministeriums -

Seit Juli 1999 wird die Begabtenförderung in der beruflichen Bildung auf begabte Absolventinnen und Absolventen der bundesgesetzlich geregelten Fachberufe im Gesundheitswesen* erweitert. Die Begabtenförderung berufliche Bildung erreicht heute insgesamt 13.000 Stipendiatinnen und Stipendiaten, darunter ebensoviele junge Frauen wie junge Männer. Die Begabtenförderung in der beruflichen Bildung ist eine wirksame Unterstützung derjenigen, die sich im Wettbewerb der Bildungswege für die "Karriere mit Lehre" entscheiden. Die Begleitforschung zum Förderprogramm belegt, dass diese Förderung die Leistungsfähigen und Leistungsbereiten auch tatsächlich erreicht.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten des Förderprogramms erhalten über drei Jahre hinweg für anspruchsvolle berufsbegleitende Weiterbildungen bis zu 3.000 Mark jährlich. Die Fördermittel werden insbesondere für Maßnahmen der Aufstiegsfortbildung, für Intensivsprachkurse und für EDV-Weiterbildung eingesetzt. Gefördert werden können begabte Absolventinnen und Absolventen dualer Berufsausbildungen oder der zum 1. Juli neu aufgenommenen Fachberufe im Gesundheitswesen, die bei Aufnahme in die Förderung jünger als 25 Jahre sind.

Zuständig für die Durchführung und Ansprechpartner sind:

  • im Bereich der dualen Ausbildungsberufe die Kammer oder zuständige Stelle, bei der das jeweilige Ausbildungsverhältnis eingetragen war
  • im Bereich der Fachberufe im Gesundheitswesen die "Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung (SBB)", Adenauerallee 12-14, 53113 Bonn, Tel. 0228-104420, Fax 0228-104427

bundesgesetzlich geregelte Fachberufe im Gesundheitswesen:

  • Assistent/in
    • medizinisch-technisch
      - Funktionsdiagnostik
      - Labor
      - Radiologie
    • pharmazeutisch-technisch
    • veterinär-medizinisch-technisch
  • Beschäftigungs- und Arbeitstherapeut/in
  • Diätassistent/in
  • Entbindungspfleger/Hebamme
  • Kinderkrankenpfleger/Kinderkrankenschwester
  • Krankenpflegehelfer/in
  • Krankenpfleger/Krankenschwester
  • Logopäde/Logopädin
  • Masseur/in und med. Bademeister/in
  • Orthopist/in
  • Physiotherapeut/in
  • Rettungsassistent/in

(Quelle: Sozialpolitische Umschau Nr. 287/99; Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)

Werner Schell(08/99)