Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

Forum Werner Schell
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BeitragVerfasst: 16.11.2010, 07:32 
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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk führt regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist Kooperationspartner der „Aktion Saubere Hände.“


Stand: 16.11.2010

Einladung
an alle privaten und öffentlichen Institutionen (Vereine, Verbände, Körperschaften) und Einzelpersonen (-initiativen), die sich für menschenwürdige Pflegebedingungen einsetzen und entsprechende Reformen für erforderlich halten!

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben möglicherweise davon erfahren, dass ich mich u.a. seit einigen Monaten lebhaft in die Aufarbeitung der Pflegemängel in Caritas-Pflegeeinrichtungen (und anderen) in Mönchengladbach eingemischt habe. Dabei konnte u.a. durchgesetzt werden, dass nicht, wie meist üblich, sich die Pflegekräfte allein auf der „Anklagebank“ wiederfinden, sondern auch diesmal Führungskräfte des Verbandes entlassen worden sind. Im Gefolge dieser Geschehnisse sind weitere Mängelberichte und ergänzende Aktivitäten von Heimaufsicht, MDK und Staatsanwaltschaft in Gang gekommen. Forderungen nach mehr Heimprüfungen und Einrichtung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften folgten.

Anhand der jetzt in der Diskussion befindlichen Pflegemängel ist mir nochmals deutlich vor Augen geführt worden, dass die beklagten Pflegesituationen fast ausschließlich mit den unzulänglichen Pflegerahmenbedingungen zu tun haben. Unzureichende Personalausstattungen in den Pflegeeinrichtungen (und Krankenhäusern) führen zwangsläufig zu Leistungseinschränkungen, die dann in unterschiedlicher Ausprägung zu Zurücknahmen bei der Zuwendung und auch zu nicht immer ausreichend sorgfältigen Verrichtungen führen. Und diese Situation ist nicht auf eine Stadt, eine Region, beschränkt, sie ist, weil systemisch bedingt, wohl bundesweit gegeben. Dabei können sich natürlich Unterschiedlichkeiten in der Ausprägung ergeben. Dort, wo z.B. die Führungskräfte ausreichend qualifiziert und hoch motiviert arbeiten, vielleicht auch eine große Zahl ehrenamtliche HelferInnen mobilisieren können, mag es besser funktionieren. Aber alles in allem können wirklich gute oder gar sehr gute Pflegesituationen eigentlich nirgendwo garantiert werden. Deshalb sind auch entsprechende Pflegenoten wenig hilfreich, sondern eher zur Irritation geeignet.

In einer Pflegeeinrichtung in Mönchengladbach war noch im Juni 2010 (trotz seit längerer Zeit vorliegender Beschwerden) vom MDK die Gesamtnote 1,4 vergeben worden, die Angehörigenbenotung lag sogar bei 1,2. Gleichzeitig gab es massive Kontrollen durch Heimaufsicht, Polizei und Staatsanwaltschaft (die weiter andauern). Dies zeigt ebenfalls auf, dass auch der Pflege-TÜV in seiner jetzigen Ausprägung nicht wirklich hilfreich ist. Auf Befragen erklärte mir ein Vertreter des MDK Nordrhein, die Überprüfung mit Vergabe einer Note sei ohnehin immer nur eine Leistungsbilanz für die Stunden oder Tage der Prüfung. Mehr könne man daraus eigentlich kaum ableiten.

Da „Mönchengladbach überall ist“ (oder sein kann) sehe ich die dringende Notwendigkeit, auf die politisch Verantwortlichen einzuwirken, unser Pflegesystem grundlegend zu reformieren, vor allem an einigen entscheidenden Eckpunkten Veränderungen per Gesetz vorzugeben, z.B. Stärkung des Grundsatzes „ambulant vor stationär“ (finanzielle Dotierung anheben), Aufstockung der Stellenschlüssel zur Überwindung des Pflegenotstandes (Schaffung eines Personalbemessungssystems). Dass der Pflegebedürftigkeitsbegriff umfassend korrigiert werden muss, ist mittlerweile weitgehend anerkannt, kaum noch umstritten. Umstritten wird aber sicherlich sein müssen, wenn Politiker behaupten, die Umsetzung müsse kostenneutral erfolgen.

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk wird sich für die dringend notwendigen Reformmaßnahmen mit aller Macht einsetzen und darüber in einem größeren Pflegetreff am 16.11.2010 diskutieren, um dann anschließend noch einmal entsprechende Forderungen an die politisch Verantwortlichen zu formulieren. Es gibt zu den Reformnotwendigen bereits von hier ein Statement, das wie folgt abrufbar ist:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... ysteme.php

Ich möchte nun hiermit all diejenigen, die (seit Jahren) in der Bundesrepublik Deutschland pflegekritisch und mit guten Vorsätzen versuchen, für unsere hilfe- und pflegebedürftigen Menschen bessere Pflegebedingungen mit gestalten zu helfen, aufrufen, ein

„Aktionsbündnis –menschenwürdige Pflege jetzt“

mit anschieben zu helfen. Damit könnte zunächst ohne größere organisatorische Vorbereitungen und Vereinsgründung eine Agitationsbasis geschaffen werden nach dem Motto:

Einigkeit macht stark!

Um nun mit diesbezüglichen Vorstellungen schnell voran zu kommen, lade ich einfach alle interessierten Einzelpersonen, Initiativen und Vereine zu einer Auftaktveranstaltung für den 16.11.2010, 14.00 Uhr, nach Neuss-Erfttal ein. Es könnten bei diesem Zusammentreffen erste Gespräche geführt und eine gemeinsame Absichtserklärung formuliert werden. Für all diejenigen, die das zeitlich einrichten können, wäre die Möglichkeit gegeben, am 16.11.2010 mit Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk im nachfolgenden für 18.00 – 20.00 Uhr geplanten Pflegetreff mit unseren Gästen zu diskutieren und erste Eindrücke vermitteln zu helfen – Näheres insoweit unter:
viewtopic.php?t=14122

Ich möchte zunächst meine oben formulierten Vorschläge auf den Weg bringen und würde mich über zustimmende Rückmeldungen freuen. Sofern sich die Gründung eines Aktionsbündnisses, wie vorgeschlagen, als möglich erweisen sollte, würde ich etwa Mitte bis Ende Oktober 2010 in aller Form zu der Veranstaltung einladen.

Interessierte Personen; Institutionen und Vereine sollten sich so schnell wie möglich mit einer Rückmeldung äußern. Dabei bitte ich vorzusehen, dass irgendwelche Kosten, z.B. für Anreise, Unterbringung, von hier nicht übernommen werden können.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Schell – http://www.wernerschell.de

Lesen Sie die Medienberichte zur o.a. Mitteilung unter:

http://www.pflegen-online.de/nachrichte ... -jetzt.htm
http://www.presseanzeiger.de/meldungen/ ... 387732.php
http://www.openpr.de/news/466123.html
http://www.heide-bote.de/index.php?name ... &sid=15571
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... pflege.php
http://www.presse-link.de/pressemeldung ... ege-jetzt/
http://www.openbroadcast.de/artikel/611 ... jetzt.html
http://www.hwelt.de/c/content/view/6787/72/
http://www.otextservice.com/medizin-ges ... jetzt.html
http://www.neuss-erfttal.de/Medizinisch ... orgung.htm
Am 20.09.2010 berichtete die Neuss-Grevenbroicher Zeitung mit der Titelung: Erftaler will "Aktionsbündnis Pflege"
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... pflege.php

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BeitragVerfasst: 21.11.2010, 10:55 
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In der zum Pflegetreff am 16.11.2010 verfassten Pressemitteilung vom 19.11.2010 wurde zum "Aktionsbündnis für menschenwürdige Pflege jetzt" ausgeführt:

Werner Schell konnte in seiner Begrüßung und Anmoderation darauf hinweisen, dass sich einige Stunden vor dem Pflegetreff eine Gruppe von Einzelpersonen / InstitutionenvertreterInnen zu einem „Aktionsbündnis menschenwürdige Pflege jetzt“ zusammen gefunden hatten. Die Teilnehmer dieser Veranstaltung waren einhellig der Meinung, dass eine koordinierte und zusammengefasste Interessenvertretung geboten sei und haben sich über das weitere Vorgehen verständigt. Diesbezüglich gibt es in allernächster Zeit weitere Abstimmungen.

Quelle u.a.: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 161110.php

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BeitragVerfasst: 29.11.2010, 19:55 
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Pressemitteilung vom 29.11.2010

Menschenwürdige Pflege jetzt – Aktionsbündnis will Druck machen!

Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk, hatte im Zusammenhang mit dem Neusser Pflegetreff am 16.11.2010 zu einem „Aktionsbündnis menschenwürdige Pflege jetzt“ aufgerufen. Dies vor allem wegen der aktuellen Diskussionen über Pflegemängel (und Pflege-TÜV) und der sich ergebenden Notwendigkeit zu umfassenden Reformen.

Schell war intensiv in die Erörterungen um die Mönchengladbacher Mängel in einem Caritas-Pflegeheim eingebunden und fasste daraufhin seine Einschätzung der bundesdeutschen Pflege-Rahmenbedingungen wie folgt zusammen:

„Es ist mir deutlich vor Augen geführt worden, dass die beklagten Pflegesituationen fast ausschließlich mit den unzulänglichen Pflegerahmenbedingungen zu tun haben. Unzureichende Personalausstattungen in den Pflegeeinrichtungen (und Krankenhäusern) führen zwangsläufig zu Leistungseinschränkungen, die dann in unterschiedlicher Ausprägung zu Zurücknahmen bei der Zuwendung und auch zu nicht immer ausreichend sorgfältigen Verrichtungen führen. Und diese Situation ist nicht auf eine Stadt, eine Region, beschränkt, sie ist, weil systemisch bedingt, wohl bundesweit gegeben. Dabei können sich natürlich Unterschiedlichkeiten in der Ausprägung ergeben. Dort, wo z.B. die Führungskräfte ausreichend qualifiziert und hoch motiviert arbeiten, vielleicht auch eine große Zahl ehrenamtliche HelferInnen mobilisieren können, mag es besser funktionieren. Aber alles in allem können wirklich gute oder gar sehr gute Pflegesituationen eigentlich nirgendwo garantiert werden.
Da ´Mönchengladbach überall ist` (oder sein kann) sehe ich die dringende Notwendigkeit, auf die politisch Verantwortlichen einzuwirken, unser Pflegesystem grundlegend zu reformieren, vor allem an einigen entscheidenden Eckpunkten Veränderungen per Gesetz vorzugeben.“

Werner Schell hatte am 15.09.2010 all diejenigen, die (seit Jahren) in der Bundesrepublik Deutschland pflegekritisch und mit guten Vorsätzen versuchen, für unsere hilfe- und pflegebedürftigen Menschen bessere Pflegebedingungen mit gestalten zu helfen, aufgerufen, ein „Aktionsbündnis –menschenwürdige Pflege jetzt“ mit anschieben zu helfen und für den 16.11.2010 nach Neuss eingeladen. Gekommen waren 15 Personen und InstitutionenvertreterInnen aus allen Bereichen der Pflege. Weit über 20 weitere Personen (InstitutionenvertreterInnen) konnten den Termin aus verschiedenen Gründen nicht wahrnehmen und bekundeten ihr großes Interesse an einer Beteiligung.

Diejenigen Personen, die sich in Neuss zu einer ersten Erörterung eingefunden hatten, waren einhellig der Meinung, dass eine koordinierte und zusammenge-fasste Interessenvertretung für die Verbesserung der Pflege-Rahmenbedingungen geboten sei. Es wurde eine unkomplizierte Form zum weiteren Vorgehen abgesprochen. Dazu gehört u.a., dass sich die TeilnehmerInnen der Gesprächsrunde „Aktionsbündnis menschenwürdige Pflege jetzt“ mit näheren Vorschlägen zum weiteren Vorgehen äußern werden, um dann Anfang nächsten Jahres zu einem weiteren Treffen zusammen zu kommen. Werner Schell wird die weiteren Aktivitäten zunächst einmal koordinieren. Die Gesprächsrunde versteht sich laut Schell nicht als Exklusivkreis, sondern sieht weitere MitstreiterInnen als sehr willkommen an. Denn: Nur Einigkeit macht stark.

Das Bundesgesundheitsministerium wurde gebeten, Akteure der Pflege-Selbsthilfe bzw. des „Aktionsbündnisses menschenwürdige Pflege jetzt“ bei den anstehenden Beratungen zur Reform der Pflegesysteme zu beteiligen / anzuhören.

Werner Schell - Dozent für Pflegerecht und Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

+++ Die vorstehende Pressemitteilung ist zur Veröffentlichung frei! +++

Medienberichte zur o.a. Pressemitteilungen finden Sie unter:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... _jetzt.php
http://www.openpr.de/news/490060.html
http://www.presseanzeiger.de/infothek/g ... 417777.php
http://www.openbroadcast.de/article/722 ... achen.html
http://www.heide-bote.de/index.php?name ... &sid=16582
http://www.hwelt.de/c/content/view/7233/1/
http://www.paderzeitung.de/index.php?op ... Itemid=229

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 Betreff des Beitrags: Kampagne "Pflege geht jeden an"
BeitragVerfasst: 09.02.2011, 14:39 
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Siehe die Texteinstellungen in diesem Forum unter
Kampagne "Pflege geht jeden an"
viewtopic.php?p=57669#57669

Brief von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk vom 09.02.2011 an VdK:

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09.02.2011

An den VdK

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben Ihre Pressemitteilungen ins Forum übernommen. Den Text finden Sie unter:
viewtopic.php?p=57663#57663

Zu Ihrer Kampagne ergeben sich u.a. folgende Anmerkungen:

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk versteht sich als Interessenvertretung für pflegebedürftige Menschen. Daher ist es nicht ganz richtig, dass es insoweit keine Lobby gibt. Man kann allenfalls bemerken, dass diese Lobbyarbeit Verstärkung verdient. Vgl. insoweit http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... tzwerk.php

Wir werben seit einigen Jahren dafür, dass sich alle, die auf eine Verbesserung der Pflege-Rahmenbedingungen hinwirken wollen, zusammenschließen. Daher kamen auch am 16.11.2010 zahlreiche Personen zu einem "Aktionsbündnis menschenwürdige Pflege jetzt und überall" in Neuss zusammen - vgl. Forum viewtopic.php?t=14795
Wir hatten auch den Vdk dazu eingehalten (Bund und lokale Vertretungen), leider aber keine Rückmeldung erhalten. Verbandsvertreter waren auch nicht anwesend.

Daher möchte ich darauf hinweisen, dass der nächste größere Pflegetreff am 20.04.2011, 18.00 Uhr, in Neuss-Erfttal, Kontakt Erfttal (Saal Jugendzentrum), stattfindet. Diese Veranstaltung ist gleichzeitig als nächster Treff des „Aktionsbündnisses menschenwürdige Pflege überall und jetzt“ (Auftaktveranstaltung am 16.11.2010 geplant – vgl. dazu die Informationen im Forum unter viewtopic.php?t=14795 ). - Neben dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung werden am 20.04.2011 weitere hochkarätige Referenten anwesend sein (Vorbereitungen laufen).*) Stets aktuelle Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie bereits jetzt im Forum unter viewtopic.php?t=15134

Ich würde es sehr begrüßen, wenn die hiesigen pflegepolitischen Aktivitäten mit Ihrer Aktion zusammen geführt werden könnten. Es macht Sinn, dass möglichst viele Personen und Institutionen, denen pflegepolitische Reformen ein Anliegen ist, gemeinsam agieren. Das jeder sein "eigenes Süppchen" kocht, ist für die betroffenen Menschen weniger hilfreich und gehört daher abgestellt.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Schell - Dozent für Pflegerecht
http://www.wernerschell.de - Pflegerecht und Gesundheitswesen -
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de - Menschenwürdige Pflege - jetzt und überall -

*) Aktuelle Informationen unter
viewtopic.php?t=15134

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BeitragVerfasst: 28.03.2011, 07:45 
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28.03.2011

Einladung
an alle privaten und öffentlichen Institutionen (Vereine, Verbände, Körperschaften) und Einzelpersonen (-initiativen), die sich für menschenwürdige Pflegebedingungen einsetzen und entsprechende Reformen für erforderlich halten!

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hatte bereits am 14.09.2010 für den 16.11.2010 zu einem
„Aktionsbündnis – menschenwürdige Pflege jetzt“
nach Neuss eingeladen und dabei ausführlich die Notwendigkeit für ein solches Bündnis beschrieben. 15 Personen (InstitutionenvertreterInnen) waren der Einladung am 16.11.2010 gefolgt. Ergänzend gab es weit über 20 schriftliche Rückmeldungen, in denen Interesse bzw. eine Mitwirkung an einem solchen Aktionsbündnis bekundet wurde. Über die Veranstaltung am 16.11.2010 wurde mit einer Pressemitteilung vom 29.11.2011 informiert. Danach gilt: Das Bündnis ist kein Exklusivkreis, sondern sieht weitere MitstreiterInnen als sehr willkommen an. Denn: Nur Einigkeit macht stark!

Um den organisatorischen Aufwand für weitere Aktivitäten gering zu halten bzw. keine weitere Zeit verstreichen zu lassen, lade ich nun alle am Aktionsbündnis interessierte Personen erneut nach Neuss ein. Der für den 20.04.2011 geplante Pflegetreff, 18.00 – 20.00 Uhr, soll die Basis für ein erneutes Zusammentreffen sein.
Näheres dazu finden Sie unter folgenden Adressen:
viewtopic.php?t=15134
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... tFotos.pdf
Wir können uns dann u.a. darauf verständigen, in der Folge weitere Veranstaltungen, z.B. mit dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung bzw. Ministeriumsvertretern, durchzuführen und konkrete Ziele des weiteren Vorgehens zu definieren.

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist der Meinung, dass die bislang bekannt gewordenen politischen Vorstellungen über eine Pflegereform weit von dem entfernt sind, was wirklich nötig ist. Die bereits durchgeführten Pflege-Dialog-Veranstaltungen unter Führung des BMG haben nicht erkennen lassen, dass die Schwerpunkte einer zwingend gebotenen Pflegereform wirklich aufgegriffen worden sind. Wer z.B. pflegende Angehörige in Kur schicken will, ohne über eine notwendige (finanzielle) Entlastung bei den konkreten Pflegeverrichtungen zu sprechen, hat die wirklichen Bedürfnisse nicht erkannt. Wer über den sog. Fachkräftemangel und die Einwerbung von Arbeitskräften aus dem Ausland spekuliert, dabei aber die völlig unzulänglichen Stellenschlüssel in der Pflege und die dringend nötigen Personalbemessungssysteme unerwähnt lässt, hat die wirkliche Not der professionell Pflegenden nicht verstanden. Auch das erneute Herumbasteln an den Berufsgesetzen führt nicht weiter, wenn es nicht durch handfeste Entlastung bei der Zuwendung gegenüber pflegebedürftigen Menschen mehr Wertschätzung und Anerkennung gibt, auch in Form höherer Vergütungen.

Dies und vieles mehr muss auf den Punkt gebracht und in die Erörterungen über eine in die Zukunft weisende Pflegereform eingebracht werden. Daher setze ich weiter auf den Sachverstand derjenigen, die die Interessen der pflegebedürftigen Menschen ambulant wie stationär in den Mittelpunkt gerückt sehen möchten. Kommen Sie daher am 20.04.2011 nach Neuss – schließen wir die Reihen!

Mit freundlichen Grüßen
Werner Schellhttp://www.wernerschell.de

Treff-Adresse: Kontakt Erfttal, Bedburger Straße 57, 41469 Neuss- Erfttal
Wegbeschreibung: Mit dem Auto die A 57, Ausfahrt Neuss-Norf - Richtung Erfttal (Wegstrecke beschildert) fahren. Bahnreisende fahren bis Neuss-Norf (S-Bahn-Station). Der Bahnhof ist vom Veranstaltungsort etwa 10 Minuten Fußweg entfernt.
Übersichtskarten (Lage und Anfahrt) finden Sie in der Erfttaler Homepage unter: http://www.neuss-erfttal.de/Lage/lage.htm

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Zuletzt geändert von WernerSchell am 28.03.2011, 07:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Pressemitteilung
28.03.2011

Aktionsbündnis – menschenwürdige Pflege jetzt – Nächstes Treffen am 20.04.2011

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hatte bereits am 14.09.2010 für den 16.11.2010 zu einem „Aktionsbündnis – menschenwürdige Pflege jetzt“ nach Neuss eingeladen und dabei ausführlich die Notwendigkeit für ein solches Bündnis beschrieben. Über die Veranstaltung am 16.11.2010 wurde mit einer Pressemitteilung vom 29.11.2011 informiert. Danach gilt: Das Bündnis ist kein Exklusivkreis, sondern sieht weitere MitstreiterInnen als sehr willkommen an. Denn: Nur Einigkeit macht stark!

Um den organisatorischen Aufwand für weitere Aktivitäten gering zu halten bzw. keine weitere Zeit verstreichen zu lassen, hat Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk alle am Aktionsbündnis interessierte Personen erneut nach Neuss eingeladen. Der für den 20.04.2011 geplante Pflegetreff, 18.00 – 20.00 Uhr (Ort der Veranstaltung: „Kontakt Erfttal“, Bedburger Straße 57, 41469 Neuss), soll die Basis für ein erneutes Zusammentreffen sein. Über den Pflegetreff am 20.04.2011 selbst (Themen, Referenten usw.) wird noch gesondert informiert.

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist der Meinung, dass die bislang bekannt gewordenen politischen Vorstellungen über eine Pflegereform weit von dem entfernt sind, was wirklich nötig ist. Die bereits durchgeführten Pflege-Dialog-Veranstaltungen unter Führung des BMG haben nicht erkennen lassen, dass die Schwerpunkte einer zwingend gebotenen Pflegereform wirklich aufgegriffen worden sind. Wer z.B. pflegende Angehörige in Kur schicken will, ohne über eine notwendige (finanzielle) Entlastung bei den konkreten Pflegeverrichtungen zu sprechen, hat die wirklichen Bedürfnisse nicht erkannt. Wer über den sog. Fachkräftemangel und die Einwerbung von Arbeitskräften aus dem Ausland spekuliert, dabei aber die völlig unzulänglichen Stellenschlüssel in der Pflege und die dringend nötigen Personalbemessungssysteme unerwähnt lässt, hat die wirkliche Not der professionell Pflegenden nicht verstanden. Auch das erneute Herumbasteln an den Berufsgesetzen führt nicht weiter, wenn es nicht durch handfeste Entlastung bei der Zuwendung gegenüber pflegebedürftigen Menschen mehr Wertschätzung und Anerkennung gibt, auch in Form höherer Vergütungen.

Dies und vieles mehr muss auf den Punkt gebracht und in die Erörterungen über eine in die Zukunft weisende Pflegereform eingebracht werden. Daher setzt Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk weiter auf den Sachverstand derjenigen, die die Interessen der pflegebedürftigen Menschen ambulant wie stationär in den Mittelpunkt gerückt sehen möchten.

Werner Schell – Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk und Dozent für Pflegerecht

Die Medien berichten u.a. wie folgt:
http://www.openbroadcast.de/article/961 ... .2011.html
http://www.presseanzeiger.de/infothek/g ... 460849.php
http://www.openpr.de/news/523403.html
http://www.pflegen-online.de/nachrichte ... etzt-2.htm
http://www.fdp-neuss.de/news_lesen.php?id=739
http://www.meissner-walter.de/view_news ... =news.4230
http://www.facebook.com/permalink.php?s ... 6297494941
Die "Neuss-Grevenbroicher Zeitung" machte am 06.04.2011 erneut auf den Pflegetreff am 20.04.2011 aufmerksam.

Stand: 20.04.2011

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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat am 02.05.2011 eine Pressemitteilung zum Pflegetreff
bzw. zum Treffen des Aktionsbündnisses herausgegeben.

Siehe dazu die weiteren Informationen unter
viewtopic.php?p=58899#58899
viewtopic.php?t=15134
Bildmaterial zum Pflegetreff am 20.04.2011:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... /fotos.php

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Buchtipp!

Werner Schell:
100 Fragen zum Umgang mit Mängeln in Pflegeeinrichtungen
Wie man konkret bei Pflegemängeln vorgeht - das verraten die 100 Tipps dieses Buches
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Was sollten Pflegekräfte tun, wenn sie merken, dass die Pflege nicht mehr optimal gewährleistet werden kann?
Pflegekräfte müssen wissen, was sie tun sollen, wenn sie nicht so arbeiten können, wie es dem Stand der pflegewissenschaftlichen Standards entspricht .
Allerdings müssen Sie bei jedem Vorgehen beachten, dass sie fast ausnahmslos gegen Strukturen ankämpfen, die sie selbst nicht beeinflussen können. Umso wichtiger ist es, dass sie einige Regeln beachten. Welche das sind, wie man konkret bei Pflegemängeln vorgeht - das verraten die 100 Tipps dieses Buches!


Nähere Informationen:
http://www.wernerschell.de/Buchtipps/10 ... tungen.php
http://www.wernerschell.de/Buchtipps/Ma ... tungen.pdf
Siehe auch die Pressemitteilung vom 16.05.2011:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... otfall.php
viewtopic.php?p=59136#59136

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Im Zusammenhang mit den Aktivitäten um das Aktionsbündnis menschenwürdige Pflege wurde von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk eine Stellungnahme zu der geplanten Reform 2011/2012 und am 05.07.2011 dem Deutschen Bundestag übermittelt. Siehe dazu:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 072011.pdf
Der nächste Pflegetreff am 13.09.02011 mit dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung versteht sich als weiteres Treffen des Aktionsbündnisses:
viewtopic.php?t=15674

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Im Zusammenhang mit den Aktivitäten um das Aktionsbündnis menschenwürdige Pflege wurden von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk mehrere umfangreiche Stellungnahmen abgegeben:

Pflegereform 2011/2012
Die Novellierung des SGB XI muss vor allem den Pflegenotstand auflösen und die Interessen der pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen konsequent in den Mittelpunkt der Versorgungsstrukturen stellen!
Die Anforderungen an eine Pflegereform, die den Bedürfnissen der demografischen Entwicklung gerecht wird, hat Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk in einer umfänglichen Stellungnahme zu den „Eckpunkten für eine Pflegereform“ (PDF), vorgelegt von der Arbeitsgruppe Gesundheit der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag (Entwurf, April 2011), am 05.07. 2011 formuliert und eine Berücksichtigung bzw. Umsetzung bei den weiteren Reformerwägungen erbeten:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 072011.pdf
Das Anschreiben an die Mitglieder des Gesundheitsausschusses der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag vom 05.07.2011 ist hier abrufbar! (PDF):
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 072011.pdf

Beschwerdemanagement & Whistleblowerschutz stärken
Näheres im Forum unter folgender Adresse:
viewtopic.php?t=16148
Es geht um den Schutz der ArbeitnehmerInnen durch ein nachteilsfreies Beschwerdemanagement. Durch Neufassung des § 612a BGB soll die Öffentlichmachung von Mängeln in Pflegeeinrichtungen durch die MitarbeiterInnen gewährleistet werden!
Bei der empfohlenen Zuschrift an den Petitionsausschuss kann laut Mitteilung des Deutschen Bundestages vom 09.8.2011 (Eingang: 11.08.2011) folgendes Aktenzeichen angegeben werden: Pet 2-17-15-2124-026035 .

Der nächste Pflegetreff am 13.09.02011 mit dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung versteht sich als weiteres Treffen des Aktionsbündnisses:
viewtopic.php?t=15674

Dazu gibt es folgende Informationen:
- Grundlagenpapier zum Patientenrechtegesetz, vorgelegt vom Patientenbeauftragten der Bundesregierung (am 22.03.2011) hier (PDF)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 032011.pdf
- Stellungnahme von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 08.08.2011 zum Grundlagenpapier für ein Patientenrechtegesetz hier (PDF)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 082011.pdf
- Brief von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk an verschiedene Adressaten vom 08.08.2011 betreffend die Stellungnahme zum Grundlagenpapier für ein Patientenrechtegesetz hier (PDF)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 082011.pdf
- Diskussionsbeiträge zum Patientenrechtegesetz im Forum Werner Schell hier
viewtopic.php?t=15630
- Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 08.08.2011 zum Patientenrecht und zum Pflegetreff am 13.09.2011 hier
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... eitung.php
viewtopic.php?t=16197

Stand: 18.08.2011

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18.08.2011

Mitteilung
an alle privaten und öffentlichen Institutionen (Vereine, Verbände, Körperschaften) und Einzelpersonen (-initiativen), die sich für menschenwürdige Pflegebedingungen einsetzen und entsprechende Reformen für erforderlich halten!


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hatte mehrfach darüber informiert, dass es für erforderlich erachtet wird, im Rahmen einer gemeinsamen Plattform für eine umfassende Pflegereform einzutreten. So wichtig es auch sein mag, in Einzelfällen Pflegemängeln nachzugehen und für deren Abstellung zu sorgen: Grundlegende Verbesserungen in der Pflege, ambulant und stationär, gibt es nur durch eine Reform der infrage kommenden gesetzlichen Grundlagen, vor allem des SGB XI. Insoweit ist vorrangig der Deutsche Bundestag zuständig. Dort muss also für die gewünschten Veränderungen geworben werden.

Inzwischen gibt es im Zusammenhang mit dem von hier angeschobenen „Aktionsbündnis menschenwürdige Pflege jetzt“ mehrere Statements, die für die weiteren Erörterungen Bedeutung haben werden.

Diese Texte wurden bereits versandt und können auf der hiesigen Internetseite gelesen bzw. abgerufen werden:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/ (Rubrik Pressemitteilung und Statements …)
http://www.wernerschell.de/aktuelles.php (Rubrik Beiträge)

Es handelt sich um folgende Beiträge:
- Stellungnahme zu den Eckpunkten für eine Pflegereform vom 05.07.2011:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 072011.pdf

- Schreiben an den Deutschen Bundestag zum ArbeitnehmerInnenschutz (Novellierung von § 612a BGB) vom 01.08.2011:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 082011.pdf
Dazu gibt es eine Pressemitteilung vom 01.08.2011 (mit einem Mustertext zur Unterstützung der Petition Aktenzeichen: Pet 2-17-15-2124-026035):
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... gement.php

- Stellungnahme zum Grundlagenpapier für ein Patientenrechtegesetz vom 08.08.2011:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 082011.pdf

Es wird angeregt, den vorbezeichneten Statements durch gesonderte Schreiben beizutreten, um damit den Standpunkt der Pflege-Selbsthilfebewegung zu bekräftigen.

Gleichzeitig lade ich zu unserem nächsten Pflegetreff am 13.09.2011 in Neuss-Erfttal ein – Näheres im Internet unter folgender Adresse:
viewtopic.php?t=15674
http://www.rhein-kreis-neuss.de/de/buer ... 26139.html

Dieser Pflegetreff soll auch wieder als Zusammentreffen des „Aktionsbündnisses menschenwürdige Pflege jetzt“ dienen!

Für MitarbeiterInnen von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen können Teilnahmebescheinigungen ausgestellt werden. Sie werden nach der Veranstaltung per Post zugestellt.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Schell
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Aktuelle Informationen zum Pflegetreff und Aktionsbündnis unter:
http://www.wernerschell.de/aktuelles.php (Beiträge)

>> Pflegetreff am 13.09.2011 in Neuss-Erfttal
mit dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung
und weiteren Experten <<

Ankündigung / Einladung zum Pflegetreff von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hier (PDF)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 309201.pdf
Weitere Informationen – stets aktuell - (mit Fotos) im Forum hier:
viewtopic.php?t=15674
Die Einladung zum „Aktionsbündnis menschenwürdige Pflege jetzt“ hier:
viewtopic.php?t=14795

Stand: 08.09.2011

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BeitragVerfasst: 21.09.2011, 17:55 
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Pressemitteilung vom 15.09.2011

Patientenrechte – Der Neusser Pflegetreff am 13.09.2011 informierte und diskutierte zum Thema

Neuss, den 15.09.2011 - Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hatte zum 14. Pflegetreff und gleichzeitig zum „Aktionsbündnis menschenwürdige Pflege jetzt“ am 13.09.2011 nach Neuss-Erfttal eingeladen und – trotz zahlreicher in die Ferien abgereister Senioren– waren rd. 150 interessierte BürgerInnen und Pflegefachkräfte (überwiegend Multiplikatoren) gekommen.

Es ging diesmal um das von der Koalition geplante Patientenrechtegesetz. Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk, hatte wieder einmal kompetente Referenten für die Veranstaltung gewinnen können:

- Wolfgang Zöller, MdB (CSU) und Patientenbeauftragter der Bundesregierung,
- Rudolf Henke, Arzt, Vorsitzender des Marburger Bundes - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. Bundesverband - und MdB (CDU),
- Wolfgang Schuldzinski, Rechtsanwalt, Bereichsleiter Recht/Finanzdienstleistungen und Mitglied der Geschäftsleitung Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Hermann Gröhe, MdB (CDU) und Generalsekretär der CDU Deutschlands, besuchte ebenfalls den Pflegetreff und sprach ein Grußwort. In diesem Zusammenhang lobte Hermann Gröhe ausdrücklich die Aktivitäten von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk und stellte die Bedeutung der Pflege-Selbsthilfeaktivitäten heraus.

Als Schirmherr des Pflegetreffs stand wiederum Heinz Sahnen, Stadtverordneter im Rat der Stadt Neuss und Mitglied des Landtages (MdL) von NRW (von 2000 – 2010), zur Verfügung.

Die Statements der Referenten und die sich daran anschließend ergebenden Diskussionen griffen das Pflegetreffthema in unterschiedlicher Weise auf. Zusammengefasst und ohne Anspruch auf Vollständigkeit kann insoweit folgender Überblick gegeben werden:

Es bestand weithin Einigkeit, dass es überfällig ist, die Rechte und Pflichten in den Vertragsbeziehungen zwischen Patienten und Ärzten bzw. anderen Leistungsanbietern gesetzlich näher auszugestalten. Dabei wird es u.a. notwendig sein, die bereits geltenden Rechtsgrundsätze (weitgehend durch die Rechtsprechung geprägt) u.a. mit den Erfordernissen einer guten Fehlervermeidungsstrategie zu verknüpfen und die gebotenen Schutzrechte für Patienten und pflegebedürftige Menschen so zu gestalten, dass Ansprüche ohne tatsächliche und rechtliche Hürden durchgesetzt werden können. Erleichterungen bei der Herausgabe von Krankendokumentationsunterlagen und bei der Beweisführung im Zusammenhang mit mutmaßlichen Fehlern sind dringend geboten. Es wurde dabei auch angesprochen, dass es eine wissenschaftliche Aufarbeitung des Behandlungs- bzw. Pflegefehlergeschehens geben müsse.

Nach den einführenden Statements der Referenten auf dem Podium kam es zu einer lebhaften Diskussion. Dabei wurde u.a. deutlich, dass Rechtsfragen der verfassungsrechtlich garantierten Patientenautonomie in zahlreichen Rechtsvorschriften ausgestaltet und so die Übersichtlichkeit leidet. Zum Beispiel: Haftungs- und Gutachterrecht im Zusammenhang mit Medizinschadensfehlern, § 1986 ff. BGB (hier v.a. die Regelungen zur Gesundheitsfürsorge bzw. zur Patientenverfügung) , SGB I, V, IX und XI.

Es wurde angeregt, die „Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen“ in das Patientenrechtegesetz einzubeziehen und mit Anspruchscharakter zu versehen. Patientenrechte seien nämlich auch in den Pflegeeinrichtungen von herausragender Bedeutung. Daher seien Klarstellungen dringend geboten.

Dann wurde die Frage problematisiert, wie sich ArbeitnehmerInnen, z.B. in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, nachteilsfrei zu Wort melden können (müssen), wenn es darum geht, Mängelsituationen anzusprechen bzw. abzustellen (= Whistleblowerschutz). Insoweit machte Guido Stark, 1.Vorsitzender Whistleblower-Netzwerk e.V. (Köln), auf die Notwendigkeit einer besonderen gesetzlichen Regelung für Whistleblower aufmerksam.

Brigitte Bührlen, 1. Vorsitzende von „WIR Stiftung pflegender Angehöriger" (München) sowie Mitglied im Münchener "Forum Pflege aktuell“, sprach die Angehörigenarbeit an und mahnte mehr Anhörungs- und Mitwirkungsrechte bei der Pflege und Betreuung an. Vor allem in den stationären Pflegeeinrichtungen müssten die Beteiligungsmöglichkeiten der Angehörigen in den Heimbeiräten umfassender geregelt werden.

Werner Schell, dem die Leitung und Moderation der Veranstaltung oblag, konnte im Übrigen darauf verweisen, dass seitens von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk zum Patientenrechtegesetz gegenüber dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung eine umfangreiche Stellungnahme abgegeben worden sei. Diese Ausführungen und eine Stellungnahme zur Pflegereform lagen in einer 122 Seiten umfassenden Printausgabe im Pflegetreff zur kostenlosen Mitnahme bereit. Der Rhein-Kreis Neuss hatte freundlicherweise den entsprechenden Druck dieser Stellungnahmen übernommen.

Letztlich konnte der Vertreter von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ankündigen, dass die nächsten Pflegetreffs wie folgt geplant sind:

10.11.2011, 18.00 – 20.00 Uhr
Thema: Pflegequalität in den Heimen sichern - Mängel aufdecken und abstellen (vorläufiger Arbeitstitel). Damit wird ein Thema angesprochen, das viele (ältere) Menschen zunehmend berührt und betrifft. Wir benennen die Grundsätze der Qualitätssicherung in der Pflege und erörtern, wie mit Mängeln umzugehen ist bzw. die Pflege-Rahmenbedingungen zu verbessern sind.
Auf dem Podium u.a.: - Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, Abgeordnete des Landtages Nordrhein-Westfalen (seit 2000) für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Anfang 2012, 18.00 – 20.00 Uhr
Thema: Pflegereform - Was können pflegebedürftige Menschen erwarten? (vorläufiger Arbeitstitel). Wir werden dann über die Pflegereform sprechen und stellen vor, welche Verbesserungen die pflegebedürftigen Menschen bzw. ihre Angehörigen zu erwarten haben. Entscheidend wird sein, ob es gelingt, den Pflegenotstand aufzulösen. In diesem Zusammenhang spielt auch die Entbürokratisierung der Pflege eine Rolle. Denn seit Jahren wird darüber geklagt, dass die Pflegekräfte mit allzu viel Schreibarbeit belastet sind und daher Zeit für die pflegebedürftigen Menschen fehlt.
Auf dem Podium u.a.: Willi Zylajew, MdB (CDU) und pflegepolitischer Sprecher der Union im Deutschen Bundestag, und Elisabeth Beikirch, Ombudsfrau für Entbürokratisierung in der Pflege beim Bundesgesundheitsministerium.

Werner Schell. Dozent für Pflegerecht, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... rechte.php
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 092011.pdf
+++
Die Medien berichten u.a. wie folgt zur Pressemitteilung bzw. zum Pflegetreff:
http://www.openbroadcast.de/article/138 ... thema.html
http://www.presseanzeiger.de/infothek/g ... 522859.php
http://www.openpr.de/news/570712.html
http://www.pflegen-online.de/nachrichte ... 5446b0a11c
Bilder vom Pflegetreff am 13.09.2011:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... etreff.pdf

Stand: 21.09.2011

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Siehe auch die Beiträge unter:
Menschenrecht auf gute Pflege durchsetzen
viewtopic.php?t=14795&highlight=aktionsb%FCndnis
Der nächste Pflegetreff, der sich mit der angekündigten Pflegereform befassen wird, findet am 15.05.2012 statt.
Näheres unter:
viewtopic.php?t=16058
Hinweise zu den bisherigen Pflegetreffs unter:
viewtopic.php?t=11655

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Bündnis für gute Pflege - Pro Pflege ... ist Unterstützer
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Ausblick - nächster Pflegetreff am 15.05.2012:
viewtopic.php?t=16058

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