www.wernerschell.de
Pflege - Patientenrecht
& Gesundheitswesen

www.wernerschell.de

Aktuelles

Forum
mit tagesaktuellen Informationen

Rechtsalmanach

Pflege

Patientenrecht
Sozialmedizin - Telemedizin
Publikationen
Links
Newsletter
Impressum

Pro Pflege-Selbsthilfenetzwerk

>> Aktivitäten im Überblick! <<

Besuchen Sie uns auf Facebook

Ärzteschaft weiter strikt gegen aktive Sterbehilfe
Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung wurden überarbeitet

"Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und auf ein Sterben in Würde - nicht aber das Recht, getötet zu werden", erklärte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe am heutigen Dienstag bei einer Pressekonferenz zur Vorstellung der überarbeiteten "Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung". Die deutsche Ärzteschaft hält weiterhin an ihrem strikten "Nein" zur aktiven Sterbehilfe fest. "Ein einklagbares Recht auf aktive Sterbehilfe wäre zwar vermeintlich die ultimative Verwirklichung des Rechts auf Selbstbestimmung, doch von da aus ist der Weg nicht mehr weit in eine Gesellschaft, die den Menschen den Tod nahe legt, wenn sie mit dem Leben nicht mehr zurecht kommen", so Hoppe.

Die Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung wurden zuletzt 1998 überarbeitet. Die jetzige Novellierung war vor allem deshalb notwendig geworden, weil in den vergangenen Jahren diverse höchstrichterliche Urteile zur Frage ärztlichen Verhaltens am Lebensende gefällt wurden. Auf Grund dieser Entwicklungen sah sich die Bundesärztekammer veranlasst, ihre Grundsätze noch einmal neu zu überdenken. "Die Neufassung ist vorwiegend als eine redaktionelle Bearbeitung zu begreifen, die für eine gewisse Klarstellung sorgt, sich allerdings auch den neuen Urteilen anpasst", sagte Prof. Dr. Eggert Beleites, Vorsitzender des Ausschusses für "Ethische und medizinisch-juristische Grundsatzfragen" der Bundesärztekammer und Präsident der Landesärztekammer Thüringen.

Quelle: Bundesärtzekammer