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Passivraucher leben gefährlich

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg legte Anfang 1992 konkrete Zahlen für die Bundesrepublik Deutschland vor (Quelle: Zeitschrift "einblick", 2/1992). Danach gilt:
400 passivrauchende Bundesbürger werden jährlich Opfer des unfreiwilligen Tabakkonsums.
Sie sterben an Lungenkrebs, weil sie den schadstoffbelasteten Zigarettenqualm anderer einatmen, den sogenannten Nebenstromrauch. Dazu gehört alles, was der Raucher nicht beim Zug an der Zigarette selbst inhaliert.
Die Wissenschaftler des DKFZ haben die vorliegenden Studien ausgewertet und auf dieser Grundlage die 400 Lungenkrebstotesfälle berechnet. Der Berechnung zu Grunde gelegt wurden anhand der seinerzeitigen Statistiken 25.000 Männer und 5.000 Frauen, die pro Jahr an Lungenkrebs sterben. Etwa 2,5 % der verstorbenen Männer und sogar 25 % der Frauen haben nicht geraucht. Das ergibt in absoluten Zahlen 625 männliche bzw. 1.250 weibliche Nichtraucher unter den Lungenkrebstoten. Von allen Nichtrauchern sind bei den Männern etwa 60% und bei Frauen 70% als Passivraucher anzusehen. Sie leben mit einem 40% höheren Risiko, an einem Lungentumor zu sterben, als ihre ohne Tabakrauch lebenden Mitmenschen. Das Ergebnis der statistischen Rechnung besagt, dass in Deutschland jedes Jahr 125 Männer und 275 Frauen durch Passivrauchen an Lungenkrebs sterben.
Unabhängig davon bleibt unbestritten, dass das Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, für einen aktiven Raucher ungleich höher ist. Für diesen wird - abhängig von der Anzahl der täglich konsumierten Zigaretten - ein relatives Risiko von 10 bis 20% geschätzt.

Werner Schell (21.5.2000)