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Lebenserwartung steigt weiter an

Die Lebenserwartung in Deutschland nimmt weiterhin zu. Nach der neuesten, Anfang Januar 2000 errechneten sogenannten abgekürzten Sterbetafel 1996/98 des Statistischen Bundesamtes beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung eines neugeborenen Jungen 74,0 Jahre und diejenige eines gerade zur Welt gekommenen Mädchens 80,3 Jahre. Das entspricht 0,4 Jahren (Jungen) bzw. 0,3 Jahren (Mädchen) mehr als nach der Sterbetafel 1995/97.

Für einen 65jährigen Mann wird jetzt als Durchschnitt eine weitere Lebenserwartung von 15,1 Jahren errechnet. Für eine gleichaltrige Frau ergeben sich im Durchschnitt noch 18,8 weitere Lebensjahre.

In den neuen Ländern und Berlin-Ost ist die durchschnittliche Lebenserwartung geringer als im früheren Bundesgebiet. Bei neugeborenen Jungen macht der Unterschied zwei Jahre und bei Mädchen ein Jahr aus. Allerdings hat hier in den letzten Jahren eine erhebliche Annäherung stattgefunden. Nach der abgekürzten Sterbetafel 1991/93 hatte die Differenz der Lebenserwartung zwischen dem früheren Bundesgebiet und den neuen Ländern und Berlin-Ost bei Jungen über drei und bei Mädchen über zwei Jahre betragen.

Das Statistische Bundesamt berechnet jährlich eine abgekürzte Sterbetafel und damit die durchschnittliche Lebenserwartung der Bevölkerung Deutschlands. Dabei werden die für diese Rechnung benötigten Basiswerte - die nach Alter und Geschlecht untergliederten Zahlen der Sterbefälle und der Bevölkerung - aus drei Jahren zusammengefaßt. So bezieht sich beispielsweise die neue Sterbetafel auf den Zeitraum 1996/98.

Detaillierte Ergebnisse der Sterbetafelberechnungen können bei der Pressestelle des Statistischen Bundesamtes bezogen werden.

Werner Schell (27.2.2000)