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Brustkrebsfrüherkennung: Kenntnisstand und Akzeptanz in der weiblichen Bevölkerung

Kaufmann, Manfred; Beckmann, Matthias W.; Meden, Harald; Minckwitz, Gunter von; Paepke, Dr. med. Stefan; Schwarz-Boeger, Ulrike; Schultz-Zehden, Beate; Beck, Heike; Kiechle, Marion

Maßnahmen zur Krebsfrüherkennung, speziell das Mammographie-Screening, setzen Wissen und Akzeptanz voraus, um eine hohe Teilnahmequote zu erreichen. Die Deutsche Arbeitsgruppe Chemoprävention befragte 8 400 Frauen zu Kenntnissen über Brustkrebs, Informationsquellen, zur Teilnahme an Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung, Einschätzung der Wichtigkeit und Akzeptanz. Diese Ergebnisse wurden durch eine repräsentative Stichprobe ergänzt. 78,8 Prozent der Frauen sind über Brustkrebs informiert. Die durchschnittliche jährliche Teilnahmerate an Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung beträgt 81,7 Prozent. Als sehr wichtig für die Früherkennung wird zu 96,6 Prozent die Tastuntersuchung durch den Frauenarzt, zu 82,7 Prozent die Selbstuntersuchung der Brust, zu 77,8 Prozent die Mammographie und zu 68,3 Prozent die Mammasonographie angesehen. Die Wichtigkeit der bildgebenden Diagnostik wird unterschätzt. Das derzeitige Konzept der Krebsfrüherkennung erreicht lediglich einen Teil der Frauen. Die Daten erlauben eine zielgruppenspezifischere Information zur Vorbereitung eines landesweit zu etablierenden Programms zur Krebsfrüherkennung.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt 98, Heft 34-35 vom 27.08.01, Seite A-2178 [MEDIZIN]