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Drastischer Anstieg der Alzheimererkrankungen erwartet
Anzahl der Erkrankungen soll sich alle 20 Jahre verdoppeln

London (16.12.2005/09:15) - Die Anzahl der weltweiten Demenzerkrankungen wird sich laut der Alzheimer's Disease International http://www.alz.co.uk alle 20 Jahre verdoppeln. Die Wissenschafter schreiben in The Lancet, http://www.thelancet.com, dass alle sieben Sekunden eine neue Erkrankung stattfindet. Es wird geschätzt, dass derzeit rund 24,3 Millionen Menschen an Demenz leiden. Mit dem Älterwerden der Bevölkerung werden jährlich 4,6 Millionen neue Erkrankungen diagnostiziert. Bis 2040 soll die Anzahl der Alzheimerpatienten auf 81,1 Millionen ansteigen. Die aktuelle Studie geht davon aus, dass die meisten Menschen mit einer Demenz in der Dritten Welt leben. Allein in China leiden laut BBC fünf Millionen Menschen an Demenz. In Westeuropa sind 4,8 Millionen und in Nordamerika 3,4 Millionen Patienten betroffen.

Die Studie hob zusätzlich hervor, dass der Anstieg der Anzahl der Erkrankungen in der Dritten Welt viel rascher vor sich geht als in reicheren Ländern. Dieser Anstieg soll in den Entwicklungsländern drei bis vier Mal höher sein. Bis zum Jahr 2040 werden so viele Chinesen an Demenz leiden, wie die gesamten Betroffenen der reicheren Länder zusammen. Orien Reid, die ADI Vorsitzende, erklärte, das man einer tickenden Zeitbombe gegenüberstünde. "Die Regierungen müssen beginnen eine Strategie zu planen, und für die Zukunft entsprechende Ressourcen in den Bereichen Gesundheit und Sozialhilfe zur Verfügung stellen." Ein weiterer Grund zur Besorgnis sei, dass Millionen Fälle von Demenz nicht diagnostiziert würden. Durch Ignoranz und Stigmatisierung erhielten die Menschen jene Versorgung nicht, die sie so dringend bräuchten." Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es Entscheidungsträgern, Krankenhausärzten und der Öffentlichkeit grundlegend an einem Bewusstsein für den Ernst der Lage fehle.

Quelle: Pressetext Deutschland, 16.12.2005