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Ausbildung zum Pflege- und Sozialcoach
Deutschlandweit einmalig in Münster und Würzburg

Einleitung: Die Arbeitssituation im Gesundheitswesen
Die Arbeit im Gesundheitswesen wird immer anspruchsvoller und zugleich schwieriger. Durch die demographische Entwicklung, steigenden Qualitätsanforderungen und eine immer schwierigere Finanzierung geraten Mitarbeitende sowie Leitungskräfte mehr und mehr unter Druck. Aber wie kann man damit umgehen? Sobald die betrieblichen Prozesse und die Abstimmung im Team nicht mehr hundertprozentig funktionieren, sind Pflegefehler und Frustrationen unvermeidlich. Wer hier nicht aufpasst, fühlt sich bald überfordert und droht auszubrennen. Nicht selten schwellen Konflikte unter der Oberfläche und erschweren die Arbeit noch weiter. Um den negativen Konsequenzen entgegen zu wirken und die Mitarbeiter zu entlasten, kann der „Schlüssel“ nur in einem veränderten Umgang mit dem Personal wie auch der Arbeitssituation und deren Organisation liegen.

Zielgruppe der Ausbildung

  • Heimleitungen
  • (Stellv.) Pflegedienstleitungen
  • Krankenhausseelsorger
  • Soziale- und pädagogische Dienste
  • Stations-, Funktions- und Wohnbereichsleitungen
  • Personal- und Bildungsreferenten im Sozialbereich
  • Alle Personengruppen, die im sozialen Bereich Menschen führen und/oder begleiten

Was macht ein Coach im Gesundheitswesen?
Ein Coach ist ein professioneller Unterstützer für Einzelne und Teams, der Beziehungen und Strukturen gleichermaßen in den Blick nimmt, damit die Beteiligten Pflegekräfte und Mitarbeiter ihre Arbeit besser und mit mehr Zufriedenheit erbringen können. Mit gezielten kommunikativen Techniken vermittelt ein Coach in Krisen- und Veränderungssituationen. Ziel ist es in Konflikten zwischen Mitarbeitern tragfähige Lösungen zu erarbeitet, Pflegende in der Konfrontation mit Leidenden zu entlastet oder gezielt Maßnahmen zur Erhöhung der Pflegequalität zu entwickeln.
Mit einer abgeschlossenen Coachingausbildung kann man entweder „hausintern“, oder als externer Berater tätig werden.
Ein interner Coach könnte zum Beispiel ein Heimleiter sein, der seine Mitarbeitenden in der Rolle als Führungskraft mit seinen Coachingkompetenzen unterstützt. Anstatt anzuweisen fragt er gezielt nach, hört zu und weckt so Eigenmotivation und Selbstverantwortung. Er orientiert sich gleichermaßen an den Bedarfen der Einrichtung wie auch an den Bedürfnissen der Belegschaft und schafft somit ein Gleichgewicht.
Auch ein externer Coach ohne Führungsverantwortung gegenüber dem Coachingnehmer kann ein sehr guter Ratgeber auf gleicher Augenhöhe sein. Er kommt immer dann ins Spiel, wenn er einen konkreten Handlungsauftrag einer Einrichtung erhält. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn eine neue Führungskraft Hilfe bei der Rollenfindung und Teamführung benötigt. Nicht selten ist ein „Externer“ auch sehr gut geeignet um zwischen verschiedenen Hierarchiestufen zu vermitteln, Sachlagen und Beziehungen aus einem anderen Blickwinkel zu beleuchten und neue Perspektiven aufzuzeigen.
Nicht zuletzt geben Coachingkompetenzen auch dem eigenen Leben und Handeln eine neue Ausrichtung und tiefere Struktur. Durch Selbstcoaching agieren Führungskräfte gelassener und zielgerichteter, auch in eigenen Belangen und Beziehungen.

Wie wird man Pflege- und Sozialcoach und welches Zertifikat wird erworben?
Coaching kommt ursprünglich aus dem Business- und Managementbereich. In diesem Kontext gibt es eine Vielzahl an Coachingaus- und Weiterbildungen. Jedoch gibt es zwischen den Tätigkeitsfeldern einer Führungskraft in der freien Wirtschaft eklatante Unterschiede zu einer Führungskraft im sozialen Bereich. Seit 2007 gibt es eine spezifische Ausbildung mit dem Titel „Pflege- und Sozialcoach“. Die Fortbildung richtet sich an Leitungs- und Bildungsverantwortliche aus allen helfenden und pflegenden Berufen. Sie findet in Kooperation mit der CA Coaching Akademie Hannover statt und erfüllt die Qualitätskriterien des Deutschen Bundesverbands für Coaching (DBVC). Die Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat und den Titel „Pflege- und Sozialcoach“.

Ort, Zeitraum, Kosten und Inhalte der Ausbildung zum Pflege- und Sozialcoach
Die Fortbildung wird jährlich an zwei Standorten in Deutschland (Münster und Würzburg) durchgeführt. In acht dreitägigen Modulen befassen sich die Teilnehmenden mit zielgerichteter Kommunikations- und Beziehungsgestaltung, der Arbeit mit Sinn und Werten bei Einzelpersonen und Teams, dem Erkennen psychischer Störungen, Fragen der Ethik und Philosophie, Umgang mit Konflikten, Burnout, Stressbewältigung und Führungskräfteentwicklung. Durch eine wöchentliche Lernpartnerschaft wird der Praxistransfer gesichert und eine abschließende Prozessdokumentation belegt die erworbenen Kenntnisse. Gleichzeitig entwickeln die Teilnehmer Ihr berufliches Profil als Coach und beschäftigen sich mit der veränderten Rolle im eigenen Unternehmen, beziehungsweise planen eine mögliche Selbstständigkeit.

Der Anbieter
Konzipiert wurde die Ausbildung von Markus Classen, Diplom-Kaufmann, Coach der Wirtschaft (IHK) und Leiter des Coachingbüros Sinn meets Management. Er hat selbst viele Jahre in der Pflege mit verschiedensten Personengruppen wie auch auf Leitungsebene im Pflegebereich gearbeitet. Seine Erfahrungen flossen mit ein, um die Fortbildung möglichst spezifisch auf diesen Bereich des Gesundheitswesens auszurichten.

Bisherige Teilnehmer, deren Arbeitsfelder und Herkunftsorte
Die erste Ausbildungsgruppe beendete die Ausbildung in Münster im Herbst 2008 und setzte sich aus sieben Personen aus verschiedenen Bundesländern zusammen. Unter anderem kamen die Teilnehmer aus Berlin, Bremen, Greifswald, Hannover, Herford und Münster. Auch die Arbeitsschwerpunkte der Gruppenmitglieder waren sehr unterschiedlich. Unter den Teilnehmer befanden sich eine Lehrerin für Pflegeberufe, ein Pflegedirektor, eine Sozialpädagogin im sozialen Dienst, eine Pflegedienstleitung, eine Studentin der Pädagogik, eine Mitarbeiterin im Krankenhausvertrieb und eine Selbstständige.

Weitere Informationen, unter anderem die Stellungnahmen der ersten Ausbildungsteilnehmer, Presseartikel und vieles mehr finden Sie unter www.coaching-ausbildung-pflege.de
Quelle: Philipp Klocke, Coachingbüro – 10.06.2010

Die vorstehende Mitteilung steht hier als pdf-Datei zur Verfügung