Pflege - Patientenrecht & Gesundheitswesen
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Rolf Coeppicus
Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Sterbehilfe
Rechtssicherheit bei Ausstellung und Umsetzung - Mit umfassenden Mustertexten und Lexikon
ISBN 978-3-8375-0223-7
202 Seiten, € 9,95
Klartext Verlag
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Viele Menschen haben den Wunsch, ein jahrelanges Siechtum bei völliger oder weitgehender Bewusstlosigkeit für sich zu verhindern.
Eine Möglichkeit dazu ist die Ausstellung einer Patientenverfügung. Patientenverfügungen sind auf Grund des „Gesetzes über Patientenverfügungen“
seit dem 1.9.2009 auch kraft Gesetzes verbindlich und müssen beachtet werden. Das Buch stellt die neuen gesetzlichen Bestimmungen vor.
Das Gesetz regelt aber viele Fragen nicht:
Welche Anordnungen sollte man sinnvoll treffen und wie sind diese zu formulieren?
Soll man den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen auch für die Fälle unumkehrbarer Bewusstlosigkeit (Koma) und schwerster Demenz anordnen?
Welche ärztlichen und pflegerischen Maßnahmen sollen abgebrochen werden – auch Ernährung und Flüssigkeitszufuhr?
Die Beantwortung dieser Fragen hängt wesentlich davon ab, welche tatsächlichen Folgen ein Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen hat. Daher
stellt der Ratgeber umfangreich auch die medizinischen, pflegerischen und persönlichen Umstände und Konsequenzen (Leiden, Schmerzen?)
eines derartiges Abbruchs dar. Das Muster der Patientenverfügung enthält vollständig alle in Frage kommenden Fälle, aus denen
der Nutzer die von ihm gewünschten Festlegungen auswählen kann. Darüber hinaus wird dargestellt, wie bei der Umsetzung einer
Patientenverfügung rechtmäßig und einfühlsam vorgegangen werden kann. Da die Grenzen zwischen rechtmäßigem Handeln einerseits und
rechtswidrigem, strafbarem Handeln andererseits oft nicht auf der Hand liegen, zeigt das Buch eingehend die Unterschiede auf.
Es wird dargestellt, ob und wann eine gerichtliche Genehmigung erforderlich ist. Das Buch enthält auch Muster für Vorsorgevollmachten.
Der Autor war 20 Jahre lang an einem Amtsgericht mit Betreuungen und
Vormundschaften für nicht mehr einwilligungsfähige Menschen und mit Entscheidungen über den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen befasst.
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