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Gerhard Schröder

fleißig, billig, schutzlos
Leiharbeiter in Deutschland

kartoniert
264 Seiten, Format 14 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7716-4394-2

Fackelträger-Verlag

Leiharbeiter

  • Rund eine 800.000 Deutsche sind als Leiharbeiter beschäftigt – Tendenz steigend
  • Wenig Rechte, gleiche Pflichten: Was Leiharbeit für den Arbeitnehmer bedeutet.
  • Leiharbeit unter der Lupe: Ursachen, Folgen, Perspektiven
  • Mit Ratgeberteil

Bernd Schuhmann hat penibel Buch geführt. 21 960 Euro und 72 Cent sind dem gelernten Drucker in anderthalb Jahren durch die Lappen gegangen. Nicht weil er sich an der Börse verspekuliert hätte, sondern weil er den falschen Arbeitsvertrag in der Tasche hat. Bernd Schuhmann ist Leiharbeiter. Und für die gelten in Deutschland besondere Regeln. Sie sind flexibel abrufbar – und billig. Meist verdienen sie ein Drittel weniger als ihre festangestellten Kollegen.Für die Unternehmen ist das ein Geschenk, denn sie sparen viel Geld. Autokonzerne greifen ebenso selbstverständlich auf die billigen Arbeitnehmer zurück wie Wohlfahrtsverbände und Kirchen. Die Branche boomt. Für die Beschäftigten sind die Aussichten dagegen weniger hoffnungsfroh. Für die meisten gilt: einmal Leiharbeiter, immer Leiharbeiter. Der Niedriglohnsektor weitet sich aus, das Tarifsystem gerät immer stärker unter Druck.Gerhard Schröder stellt die Leiharbeit in Deutschland auf den Prüfstand. Er beleuchtet die dramatischen gesellschaftlichen Veränderungen, fragt nach Ursachen, zeigt Perspektiven auf.

Gerhard Schröder, geboren 1963, arbeitet als Moderator, Kommentator und Autor in der Wirtschaftsredaktion des Deutschlandfunk. Seit Jahren beschäftigt er sich dort mit den Folgen, die Globalisierung und internationaler Wettbewerb für Betriebe und Beschäftigte haben. 2002 wurde er für ein Hörfunk-Feature über das Ende der D-Mark mit dem Ernst-Schneider-Preis ausgezeichnet.Gerhard Schröder hat Volkswirtschaft und Politik studiert. Er lebt mit Frau und zwei Kindern in Köln.