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Dr. med. Jürgen Bickhardt

>> Der Patientenwille <<
Was tun, wenn der Patient nicht mehr selbst entscheiden kann?

Ein Ratgeber zur Ermittlung des Patientenwillens
2. Auflage 2012

ISBN 978-3-406-62931-0
4,40 Euro

Beck Shop

Der Patientenwille

Trotz der gesetzlichen Regelung zur Patientenverfügung bleiben noch viele Fragen offen. Liegt keine Patientenverfügung vor oder treffen die Festlegungen einer Patientenverfügung nicht auf die aktuelle Lebens- und Behandlungssituation zu, hat der Bevollmächtigte oder Betreuer den mutmaßlichen Willen des Betreuten festzustellen. Auf Grundlage des mutmaßlichen Willens muss er entscheiden, ob er in ärztliche Maßnahmen einwilligt oder sie untersagt. Der mutmaßliche Wille ist aufgrund konkreter Anhaltspunkte zu ermitteln. Zu berücksichtigen sind insbesondere frühere mündliche oder schriftliche Äußerungen, ethische oder religiöse Überzeugungen und sonstige persönliche Wertvorstellungen des Betreuten. Gerade die Ermittlung des mutmaßlichen Willens stößt in der Praxis auf große Schwierigkeiten. Mit dem anschaulichen Werk soll allen Angehörigen des Betroffenen, Bevollmächtigten oder Betreuern, Ärzten und Pflegekräften Hilfe geboten werden, wenn sie vor der Frage stehen: W er entscheidet wie über den Einsatz lebenserhaltender Maßnahmen bei nicht entscheidungsfähigen Patienten.

In der Broschüre werden anschaulich und übersichtlich dargestellt:

  • die gültige Rechtslage (z.B. die Bedeutung von Patientenverfügungen),
  • die Grundsätze ärztlichen Handelns am Lebensende (z. B. Indikation, Therapieziel, standesrechtliche Regeln, medizinethische Leitwerte),
  • der Streit über die Bedeutung des mutmaßlichen Willens und subjektiven Patientenwohls sowie
  • die konkrete Ermittlung des mutmaßlichen Willens und des subjektiven Patientenwohls.

Konkrete Empfehlungen und Hinweise sowie zahlreiche anschauliche Beispiele erleichtern den Zugang zu diesem juristisch, medizinisch und ethisch schwierigen Gebiet. Abschließend wird noch auf die Entscheidungsfindung in schwierigen Grenzsituationen (z.B. bei Demenzkranken) eingegangen. Abgerundet wird das Werk durch exemplarische Beispielsfälle, anhand derer man die Ermittlung des mutmaßlichen Willens nachvollziehen kann.

Vorteile auf einen Blick

  • äußerst nützliche Hilfestellung für Ärzte, Angehörige und Betreuer - zahlreiche anschauliche Beispiele
  • Berücksichtigung der aktuellen Rechtslage

Dr. med. Jürgen Bickhardt war fast 30 Jahre lang Leitender Internist, Kardiologe und Intensivmediziner im Kreiskrankenhaus Erding. Zudem war er 4 Jahre Vorstandsmitglied des Bayerischen Hospizverbands und ist intensiv in Palliativmedizin, Hospizarbeit und Sterbebegleitung engagiert.