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DEGAM-Leitlinienset Nr. 12
Demenz

Bestehend aus: 1 Broschüre 160 Seiten, 1 Kurzfassung (plastiklaminierte A5-Karten), 25 Stk. Patienteninfo-Faltblatt A4, im Karton-Schuber, Preis: 18,60 €

Omikronverlag

Demenz

DEGAM Leitlinie Nr. 12

Demenz

Druckfrisch bieten wir hier bereits jetzt die neueste DEGAM-Leitlinie zum Thema „Demenz“!

Alle Personen, die mit dem Krankheitsbild Demenz konfrontiert werden – Betroffene, Angehörige, Pflegende und Ärzte – stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Ziele der therapeutischen und pflegerischen Bemühungen sind

  • die Progredienz der Demenzerkrankung möglichst zu verlangsamen und die kognitiven Leistungen und die Alltagsfähigkeit möglichst lange aufrecht zu erhalten,
  • die bestmögliche Gestaltung der Versorgungssituation von Patienten und Angehörigen.

Dabei liegen die medizinische und psychosoziale Versorgung und Koordination Demenzkranker und ihrer Angehörigen oft in den Händen der Hausärzte und bedürfen meist nur in speziellen Situationen einer weitergehenden Betreuung im Sinne von fachspezialistischer oder stationärer Versorgung.

Diese Leitlinie soll den in der Primärversorgung tätigen Ärzten wissenschaftlich begründete Anleitungen für das Erkennen der verschiedenen Demenzformen, die sich hieraus ergebenen Therapien und für die Versorgung von Patienten mit Demenz geben. Ferner werden Schnittstellen zur fachspezialistischen Versorgung und zu dem wichtigen Bereich der Pflege beschrieben. Schließlich soll diese Leitlinie dazu beitragen,

  • die Qualität und Sicherheit der Diagnosestellung zu verbessern,
  • frühzeitig eine angemessene Therapie zu beginnen und ggf. – bei Therapieversagern – zu beenden,
  • nichtkognitive Symptome der Demenz adäquat zu therapieren,
  • Nebenwirkungen und Folgeerscheinungen der Therapie zu minimieren,
  • die Lebensqualität der Demenzkranken und deren Angehörigen zu verbessern,
  • Komplikationen zu vermeiden und Komorbiditäten zu senken,
  • Patienten und Angehörigen sinnvolle Hilfestellungen an die Hand zu geben,
  • eine gemeinsame Entscheidungsfindung (Shared Decision Making) zwischen Ärzten, Angehörigen und – soweit möglich – Patienten zu unterstützen,
  • den Erkrankten und ihren Angehörigen Zugang zu wissenschaftlich begründeten, angemessenen, wirtschaftlichen und qualitätsgesicherten Verfahren der Diagnostik, Behandlung, Pflege und Betreuung zu ermöglichen,
  • eine Senkung der Morbidität, manchmal der Mortalität, der Pflegebedürftigkeit und den daraus resultierenden sozialen und gesamtwirtschaftlichen Folgen zu erreichen.

Diese Leitlinie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit; sie fokussiert auf die Diagnostik und Therapie der Alzheimer Demenz (DAT). Vaskuläre Demenzformen (DVT) und Mischformen werden kurz beschrieben, seltene Formen werden erwähnt, sofern es für die Differentialdiagnose bestimmter Symptome von Bedeutung ist (z. B. bei abwendbar gefährlichen Verläufen). Einzelne Themenkomplexe mussten ausgespart werden (z.B. Demenz im jüngeren Lebensalter, Demenzsymptome bei Morbus Parkinson, Lewy-Body-Demenz etc.), um den Umfang dieser Leitlinie überschaubar zu halten.

Die DEGAM-Leitlinie Nr. 12 „Demenz“ ist seit September 2008 lieferbar.