Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

Forum Werner Schell
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BeitragVerfasst: 10.02.2013, 10:30 
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Pflege wird zum Pflegefall - Appell für mehr Menschlichkeit

Der
Bielefelder Appell
braucht Unterstützung
von Interessenvertretungen, Organisationen, Einrichtungen oder Verbänden
und Vereinen
damit er Beachtung findet!


Wir bitten Sie, den Appell im Rahmen Ihrer Möglichkeiten und Kontakte
weiterzuverbreiten, in Verteilerlisten einzuspeisen und ihn auf Ihrer
Homepage oder die Ihres Verbandes oder Vereins einzustellen.


Rückmeldungen zur Unterstützung bitte an:
Interessenvertretungen Bielefelder Appell
c/o Christian Janßen, mail: sivus-online@web.de

Im Folgenden sind die Kernaussagen des Appells zusammengefasst.

BIELEFELDER APPELL -

der einundzwanzig Mitarbeitendenvertretungen und Betriebsräte aus
Einrichtungen und Diensten der Pflege, Betreuung und Begleitung in Bielefeld

Die Pflege wird zum Pflegefall - Appell für mehr Menschlichkeit
Unterstützen Sie den Aufruf als Organisation oder Verband!


Mehr als 13.500 Beschäftigte in Bielefeld - der „Hauptstadt der Diakonie“ - sind in den Arbeitsfeldern
der Pflege, Betreuung und Begleitung von alten, behinderten und psychisch kranken sowie sozial
geschwächten Menschen beschäftigt. Die Betriebsräte und Mitarbeitendenvertretungen aus diesen
Bielefelder Einrichtungen und Diensten mahnen: Pflege und Betreuung sind in Gefahr. Mitarbeitende
durch die Arbeitsverdichtung am Rande ihrer Kräfte. Betroffene Menschen sind zunehmend eingeschränkt
in der Wahrnehmung ihrer Selbständigkeit und ihrer Rechte.
Sind die Inklusionsvorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention für Deutschland Makulatur?
Missstände in Kliniken, ambulanten Diensten und Heimen - insbesondere Altenheimen - erreichen
seit Jahren immer wieder die Öffentlichkeit. Patienten und Angehörige beklagen sich über nicht ausreichende
Betreuung.

Die Interessenvertretungen aus Bielefelder Einrichtungen und Diensten der Pflege, Betreuung
und Begleitung stellen fest:


Das grundsätzliche Problem besteht in einer sich immer weiter verschärfenden Krise ALLER Einrichtungen
der Pflege, Betreuung und Begleitung. Es handelt sich in erster Linie nicht um das Fehlverhalten
einzelner Einrichtungen bzw. Dienste.
Der Kern dabei ist: Welche Prioritäten setzt unsere Gesellschaft - Wie viel ist uns die Pflege, Betreuung
und Begleitung von alten, kranken, sozial geschwächten und behinderten Menschen wert?
Es geht um eine Politik, die seit Jahren die Weichen so stellt, dass die gesellschaftliche
Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird. Es geht um eine Politik, die ihre Prioritäten nicht
in die Rettung „notleidender Menschen" und eine menschenwürdige Pflege setzt, sondern immer
wieder Milliarden in die Rettung „notleidender Banken" investiert. Diese Schieflage muss verändert
werden. Hier muss wieder der Mensch im Mittelpunkt stehen, nicht das Geld.
In den sozialen Bereichen arbeiten Menschen, die motiviert und engagiert sind. Beide Werte sind
jedoch verletzlich. Mitarbeitende zerbrechen an der Unmöglichkeit, das tun zu können, was sie fachlich
und ethisch zu tun aufgefordert sind. Wir sehen die große insbesondere psychosoziale Belastung,
die alarmierenden Krankenstände. Viele der regulär Beschäftigten arbeiten auf Teilzeitstellen, die es
immer schwerer machen, ohne Nebenjob den Lebensunterhalt zu bestreiten.
Begleitung, Betreuung und Pflege können nicht nach ökonomischen Kriterien und nicht nach Modellen
des Wettbewerbs und der Profitmaximierung ausgerichtet werden. Hier geht es um soziale Leistungen
von Mensch zu Mensch - um eine GESELLSCHAFTLICHE AUFGABE, finanziert von der
Gemeinschaft.
Die Mitarbeitenden - die wir vertreten - sowie die Patient/-innen, Klient/-innen und ihre Angehörigen
baden diese grundsätzlichen Probleme der Ökonomisierung des Sozialen aus.
Und das sind letztlich wir alle.
WIR baden diese fehlgeleitete Politik aus. Denn irgendwann wird jede und jeder von uns einmal von
dieser Pflege, Betreuung oder Begleitung abhängig sein, im Krankenhaus oder im Altenheim. Und die
Mitarbeiterinnen haben keine Zeit für ein freundliches Wort oder Zuspruch.
Unterstützen Sie als Verband oder Organisation den diesem Text zugrundeliegenden Bielefelder
Appell, damit er Öffentlichkeit erfährt. Öffentlichkeit, die nötig ist, damit Abgeordnete unseres
Landes die Auswirkungen ihrer Politik wahrnehmen und ihre Fehlentscheidungen verändern
können. Unterstützen Sie den Bielefelder Appell durch Rückmeldung an die Initiatoren.
Der Bielefelder Appell im Wortlaut ist unter folgender Adresse im Internet abrufbar:
http://www.soltauer-impulse.culturebase.org.

Die Langfassung des Bielefelder Appells wurde von folgenden Betriebsräten und
Mitarbeitendenvertretungen aus Bielefelder Einrichtungen und Diensten der Pflege, Betreuung und
Begleitung unterzeichnet:
• Mitarbeitendenvertretungen:
MAV Bethel.regional vBS Bethel mit etwa 4500 Beschäftigte
MAV Diakonie für Bielefeld im Ev. Johanneswerk 250 Beschäftigte
MAV DiakonieVerband Brackwede 400 Beschäftigte
MAV Sarepta/Nazareth vBS Bethel 600 Beschäftigte
MAV Altenheim Marienstift 100 Beschäftigte
Regionalausschuss Bielefeld der GMAV
des Ev. Johanneswerk 680 Beschäftigte
MAV proWerk vBS Bethel 675 Beschäftigte
MAV der Kita Haus Sonnenblume
im Ev. Johanneswerk 15 Beschäftigte
MAV Haus Nordpark stationäre Reha-Einrichtung
für aus der Haft Entlassene 10 Beschäftigte
MAV der Altenheime Johannesstift 280 Beschäftigte
MAV Altenheim Jochen-Klepper-Haus 130 Beschäftigte
MAV Sozialdienst katholischer Menschen 20 Beschäftigte
- SKM-Bielefeld e.V.
MAV Stiftung Ummeln 440 Beschäftigte
MAV des Lutherstiftes 100 Beschäftigte
• Betriebsräte:
BR Gesellschaft für Sozialarbeit (GfS) 700 Beschäftigte
BR Lebenshilfe Bielefeld 250 Beschäftigte
BR AWO Kreisverband Bielefeld 520 Beschäftigte
BR DRK Bielefeld Soziale Dienste gGmbH 275 Beschäftigte
BR Gemeinsam Wohnen 30 Beschäftigte
BR DRK Kreisverband Bielefeld e.V. 500 Beschäftigte
BR AWO Bezirk Ostwestfalen-Lippe e.V. 3500 Beschäftigte
Diese Interessenvertretungen stehen für etwa 13.500 Mitarbeitende in Einrichtungen und Diensten
aus Bielefeld.
__________________________________________________________________________
Wir unterstützen die Langfassung des Bielefelder Appells der 21 Bielefelder Interessenvertretungen
regional:
• Angehörigenvertretung im ehemaligen Stiftungsbereich Behindertenhilfe in Bethel.regional
• Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD, Unterbezirk Bielefeld
• Arbeitskreis freiberuflicher rechtlicher Betreuer in Bielefeld (AfB)
• Behindertenbeirat der Stadt Bielefeld
• Bielefelder Sozialforum
• Diakonische Behindertenhilfe Bergheimat e. V. , Lübbecke - Vorstand
• DGB-Region OWL
• DGB-Stadtverband Bielefeld
• Die Diakonie - Diakonisches Werk im Kirchenkreis Lübbecke e.V. - Vorstand
• Die Diakonie - Pflege- und Gesundheitsdienst gGmbH, Lübbecke - Vorstand
• DIE LINKE Kreisverband Bielefeld
• DIE LINKE Ratsfraktion Bielefeld
• Eltern für Integration e.V., Bielefeld
• Gemeinsam Wohnen in Bielefeld– Aufsichtsrat und Vorstand
• Gesellschaft für Sozialarbeit (GfS) - Vorstand und Geschäftsführung
• GEW Stadtverband Bielefeld
• Industriegewerkschaft Bergbau Chemie Energie - IG BCE Ortsgruppe Bielefeld
• Matthäus Seniorenzentrum Altenhilfe gGmbH, Lübbecke - Vorstand
• Seniorenrat der Stadt Bielefeld
• Soltauer Initiative OWL
• Sozialpfarramt der evangelischen Kirche in Bielefeld
• Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft - ver.di Bezirk Bielefeld/Paderborn
Bundesweite Unterstützung erhält der Bielefelder Appell durch das
• Bündnis für Gute Pflege
das von namhaften Organisationen wie Paritätischer, AWO, DRK, Diakonie und Caritas über
den SoVD und VdK bis zum DGB und ver.di getragen wird
sowie
• Arbeitsgemeinschaft der MAV´en - Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische
Oberlausitz e.V.
• Arbeitsgemeinschaft der MAV´en - Diakonisches Werk Württemberg
• Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit Erfurt (AKS EF)
• Betriebsrat AWO UB Unna
• Betriebsrat AWO SZ Josefstift, Fürstenfeldbruck
• Betriebsrat des Therapiezentrums Niedersachsen-Bremen
• Bundesverband von Angehörigen- und Betreuervertretungen für Menschen mit Behinderung in
diakonischen Wohneinrichtungen und Werkstätten - BABdW
• Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie - DGSP
• Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie - Landesverband Niedersachsen
• Deutsche Journalistinnen und Journalisten Union - dju OWL-Lippe
• Deutscher Berufsverband für Altenpflege DBVA e. V.
• Deutscher Gewerkschaftsbund - DGB
• Gesamtmitarbeitervertretung der BruderhausDiakonie, Reutlingen
• Hospiz Nordheide, Buchholz/ Nordheide, Geschäftsführung und die Mitarbeitenden
• Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA) im
Ev. Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt (VKWA)
• Köln-Ring GmbH, Wohnverbund für Psychisch Kranke und Behinderte in der Stadt Köln
• MAV Behindertenhilfe Leonberg e.V.
• MAV der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.
• MAV der Behindertenhilfe Neckar-Alb BruderhausDiakonie, Bad Urach
• MAV Diakonie-Pflege Reinickendorf gGmbH Berlin
• MAV Diakonische Jugendhilfe - DJHN - Region Heilbronn
• MAV Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberg in Berlin-Lichtenberg
• MAV Hoffnungstaler Stiftung Lobetal
• MAV Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, LAZARUS Haus Berlin
• MAV im Diakonischen Werk Landshut
• MAV Johanniter-Süd, Haus am Waldpark Ladenburg
• MAV Sonnenhof e.V., Schwäbisch-Hall
• MAV lebenlernen gGmbH Berlin
• MAV Remstal Werkstätten
• MAV Sonnenhof e.V., Schwäbisch-Hall
• Soltauer Initiative
• Verband diakonischer Mitarbeiter Rheinland-Westfalen-Lippe (vkm-rwl)
• Verband Psychiatrieerfahrene - VPE
• Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft - ver.di-Landesbezirk NRW
Landesfachbereich 3 - Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
• Westfälische Gesellschaft für Soziale Psychiatrie - WGSP

Wenn Sie den Bielefelder Appell als Organisation unterstützen möchten, schicken Sie eine mail an:
Interessenvertretungen Bielefeld c/o Chr. Janßen - sivus-online@web.de

+++
Siehe auch unter
Pflegenotstand > viewtopic.php?t=18285

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BeitragVerfasst: 20.04.2013, 07:02 
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Beiträge: 895
Online-Befragung zur Arbeitszufriedenheit in der Intensivpflege startet
Mitteilung von dip am 19.04.2014
---> viewtopic.php?t=18877

Studie: Arbeitsverdichtung auf der Intensivstation kann schwerwiegende Folgen haben
Zwischenfälle wären bei besserer Personalausstattung vermeidbar

---> viewtopic.php?t=17566&postdays=0&postorder=asc&start=0

_________________
Für menschenwürdige Pflege sind wir alle verantwortlich! - Dazu finde ich immer wieder gute Informationen unter http://www.wernerschell.de


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BeitragVerfasst: 02.05.2013, 07:39 
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Beiträge: 17761
Statement bei Facebook am 01.05.2013: -> https://www.facebook.com/werner.schell.7?ref=tn_tnmn

Zum Thema Personal-Mindestanforderungen für die Pflege gibt es Infos unter viewtopic.php?t=18391&highlight=mindestanforderungen
Soweit sich die Bundesregierung gegen eine Mindestanforderung ausspricht, liegt sie, wie bei auch beim Pflege-Neuausrichtungsgesetz völlig daneben. Sie missachtet die Reformerfordernisse in der Pflege gröblichst. In den Krankenhäusern gibt es Pflegestellen nur nach Kassenlage, in den Heimen gelten unzureichende Stellenschlüssel als Berechnungsbasis. In der ambulanten Pflege sind die Arbeitsbedingungen ebenfalls mehr als eng.
Siehe z.B. die Beiträge unter -> viewtopic.php?t=18855
Ohne die entscheidenden Reformschritte zur Behebung des Pflegenotstandes kommen wir von der sog. Minutenpflege nicht weg. Das werden wir auch beim Pflegetreff am 28.05.2013 herausstellen
-> viewtopic.php?t=18156
Es muss an der Forderung, ein bundeseinheitliches Pflege-Personalbemessungssystem zu schaffen, mit allem Nachdruck festgehalten werden.
-> viewtopic.php?t=18285

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BeitragVerfasst: 22.02.2014, 08:33 
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Zitat der Woche aus "CAREkonkret", Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege (21.02.2014):
"In der Pflege von Kranken, Alten und Sterbenden muss
die Achtung der Person an oberster Stelle stehen".

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick kritisierte am "Welttag der Kranken" (11. Februar),
dass gerade in Altenheimen und Krankenhäusern oft die Stoppuhr bestimme, wie viel Zeit
ein Pfleger für einen Pflegebedürftigen oder Patienten habe.


Aus Forum:
viewtopic.php?f=6&t=19981
viewtopic.php?f=6&t=20252

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BeitragVerfasst: 28.06.2014, 11:17 
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Mehr Pflegepersonal in den Pflegeeinrichtungen – weniger Psychopharmaka

"Psychopharmaka in der Altenpflege - Spaziergang statt Pille." - So lautet der Titel eines Beitrages in der "Süddeutschen" - > viewtopic.php?f=6&t=20477 Dazu ergibt sich u.a.:
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk spricht die Arzneimittelversorgung der älteren Menschen, u.a. auch die Gabe von Psychopharmaka in den Pflegeeinrichtungen, seit Jahren kritisch an und hat erreicht, dass sich u.a. die Gesundheitskonferenz des Rhein-Kreises Neuss mit dem Thema befasst und am 04.06.2014 Handlungsempfehlungen beschlossen hat. Unabhängig von vielfältigen Bemühungen, die Gabe von Psychopharmaka einzuschränken, wird auch an dieser Stelle noch einmal auf die "Anforderungen an die von der Großen Koalition (GroKO) in Aussicht gestellte Pflegereform 2014" - nachlesbar unter > http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... se2014.pdf / viewtopic.php?f=3&t=20429 - verwiesen. Darin sind die Hauptursachen für zahlreiche Fehlentwicklungen in den Pflegesystemen näher ausgeführt. Es wird vor allem die Auflösung des Pflegenotstandes eingefordert. Die einfache Botschaft lautet: Ohne mehr Pflegepersonal wird es keine bessere Pflege geben können! Es muss nicht - wieder einmal - nach irgendwelchen Projekten und Verfahrenswegen gesucht werden. Der Pflegenotstand ist die Hauptursache. Es fragt sich, wann endlich die Verantwortlichen dies kapieren! - Bei der Arzneimittelversorgung tragen im Übrigen die Ärzte eine große Verantwortung. Denn die Verordnung der Arzneimittel erfolgt allein durch Ärzte. Sie haben es daher auch vorrangig in der Hand, die Gabe von Psychopharmaka durch die Zurückführung entsprechender Verordnungen einzuschränken. - Werner Schell - http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de
Dazu ein passender Text: "Pflegekräfte wollen eine gute Pflege abliefern, werden aber permanent daran gehindert, weil ihnen die Zeit dafür fehlt. Das Pflegepersonal, das kann man drehen und wenden wie man will, ist überall zu knapp bemessen. Und das hat Folgen. Wer als Pflegekraft seine Pflichten ordentlich erledigen will, muss immer Abstriche machen und sich im Zweifel auf das Notwendigste beschränken. Das führt aber schnell zu Beanstandungen bzw. zu dem, was viele Neunmalkluge als Mängel bezeichnen. Pflegekräfte werden auch gerne von solchen Leuten für diejenigen HeimbewohnerInnen verantwortlich gemacht, die scheinbar unbeachtet oder unversorgt herumsitzen. Dann wird auch noch behauptet, die Pflege würde diese Personen mit Pillen voll dröhnen. Eine völlige Verkennung der Situation. Wie schon gesagt, es fehlt die Zuwendungszeit an allen Ecken und Enden. Und Pillen können / dürfen nur vom Pflegepersonal verabreicht werden, wenn sie ärztlich verordnet sind. Wer sich also über zu viele Pillen für ältere Menschen aufregt, muss die Ärzte in die Pflicht nehmen. - Das musste so noch einmal in aller Deutlichkeit gesagt werden." (Texteinstellung von Cornelia unter folgender Adresse: > viewtopic.php?f=6&t=17490&p=80891#p80891 )

Quelle: https://www.facebook.com/werner.schell.7

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BeitragVerfasst: 04.07.2014, 08:41 
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Aus Forum:
viewtopic.php?f=4&t=20450

Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk führt u.a. regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.

04.07.2014

An die
Abgeordneten des Deutschen Bundestages


Sehr geehrte Damen und Herren,

das 1. Pflegestärkungsgesetz löst die Pflegemängel nicht auf. - Mit diesem Reförmchen wird uns der Pflegenotstand erhalten bleiben: Die geplante Pflegereform wird uns nicht weiter bringen. Tatsache ist, dass die Gesetzesinitiative keinen einzigen Pflegemangel in den Einrichtungen auflösen wird. An "kleinen Schräubchen drehen" und hier und da ein wenig die Geldleistungen aufstocken ("Taschengeld für alle" - ähnlich dem PNG von 2012), ist nicht die Lösung. Wir brauchen z.B. in den Einrichtungen eindeutig mehr Pflege(fach)personal. Billigkräfte mit unzureichender Qualifizierung lösen nicht die Probleme. In den Einrichtungen sind überwiegend die schwerst pflegebedürftigen Menschen - und die brauchen mehr Fachpflege und keine Freizeitgestalter. Bezüglich der Pflege-Reformerfordernisse hatten wir den Bundesgesundheitsminister Gröhe bei unserem Pflegetreff am 13.05.2014 und haben ihm ein Papier mit Reformanforderungen übergeben. Nur die darin aufgezeigten Veränderungen werden die Pflege-Rahmenbedingungen wirkungsvoll verändern können.
Das erwähnte Papier finden Sie mit Anschreiben unter folgenden Adressen: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... se2014.pdf bzw.
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... iefBMG.pdf
Es erscheint geboten, im Rahmen der anstehenden Beratungen die Gesetzesinitiative der Bundesregierung in den entscheidenenden Punkten zu verändern / zu verbessern. Die jetzt vorliegende Initiative der Regierung reicht hinten und vorne nicht (Quelle: viewtopic.php?f=4&t=20450 ).

Mit freundlichen Grüßen
Werner Schell
Facebook: https://www.facebook.com/werner.schell.7

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BeitragVerfasst: 10.07.2014, 07:49 
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Beiträge: 14259
BIVA gegen Missbrauch von Psychopharmaka in der Altenpflege / "Münchner Weg" beispielhaft für ganz Deutschland

Bonn (ots) - Die Initiative des Münchner Amtsgerichts gegen Missbrauch von Psychopharmaka in der Altenpflege wird von der Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter (BIVA) begrüßt und als beispielhaft bezeichnet. Dr. Manfred Stegger, Vorstandsvorsitzender der BIVA, fordert eine Ausdehnung des "Münchner Wegs" auf ganz Deutschland:
"Pflegebedürftige und deren Angehörige haben überall ein Recht auf Schutz vor dieser Art von Missachtung ihrer Grundrechte auf Würde und körperliche Integrität."

Über 50 Prozent der Bewohner von Alten- und Pflegeheimen in München erhalten Psychopharmaka mit beruhigender und sedierender Wirkung. Vor allem zur Nachtruhe, wenn sich wenige Pflegekräfte um viele Bewohner kümmern müssen, werden Medikamente zur Ruhigstellung verabreicht, berichtet die Presse unter Bezugnahme auf die Heimaufsicht.

"Die Situation in München dürfte sich in ähnlicher Form überall in Deutschland wiederholen", befürchtet Stegger. Rechnet man die Ergebnisse der Münchner Studie hoch, kann man davon ausgehen, dass rund 400.000 alte Menschen in deutschen Senioreneinrichtungen regelmäßig Psychopharmaka erhalten - viele von ihnen nicht aus therapeutischen Gründen, sondern einfach zur Ruhigstellung.

"Solche Fälle sind gleichzusetzen mit mechanischen Freiheitseinschränkenden Maßnahmen (FeM) und müssen ebenfalls gerichtlich genehmigt werden", erklärt Stegger. Möglicherweise ist vielen Beteiligten dieser Umstand gar nicht bekannt. Es überrasche ihn daher nicht, dass laut Münchner Amtsgericht bei der medikamentösen Sedierung viel zu selten ein gerichtlicher Antrag vorliege.

Schließlich wisse man aus dem Pflegebericht des Medizinischen Dienstes (MDS), dass bei 11,2 Prozent der Bewohner, die in Senioreneinrichtungen durch Gurte oder Gitter fixiert werden, keine Einwilligung oder richterliche Genehmigung vorliegt (3. Bericht des MDS nach § 114 Abs.6 SGB XI). Deutlich höher dürfte die Zahl bei Ruhigstellungen durch Medikamente liegen, vermutet Stegger.
Schließlich sei der Einsatz von Psychopharmaka für Außenstehende unsichtbar und die Grenze zur therapeutischen Anwendung fließend.

Die BIVA fordert in der Altenpflege einen generellen Verzicht auf FeM - sowohl mechanische als auch medikamentöse. "Das entspricht dem aktuellen pflegewissenschaftlichen Stand", so Stegger. Kurzfristig müsse eine Reduzierung der FeM erreicht und dringend sichergestellt werden, dass zumindest der Rechtsweg eingehalten wird. "Eine Initiative, wie sie in München gestartet ist, sollte bundesweit als Beispiel gelten."

Die BIVA e.V. ist seit 1974 die einzige bundesweite Interessenvertretung von Menschen, die Wohn- und Betreuungsangebote im Alter und bei Behinderung in Anspruch nehmen. Die BIVA ist unabhängig und setzt sich für die Stärkung der Rechte von Betroffenen ein.

Quelle: Pressemitteilung vom 09.07.2014 BIVA e.V.
Pressekontakt: BIVA e.V.
David Kröll
Siebenmorgenweg 6-8
53229 Bonn
Tel: 0228-909048-16
Email kroell@biva.de
http://www.biva.de


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BeitragVerfasst: 16.08.2014, 07:31 
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Rheinische Post vom 15.08.2014:
Altenheime - Wie Senioren mit Psychopharmaka ruhig gestellt werden
München. Nachdem erst vor kurzem bekannt wurde, dass die Anzahl von richterlichen Anordnung für Fixierungen von Senioren durch Gurte in Altenheimen zurückgegangen ist,
wird nun eine andere alarmierende Zahl deutlich: rund 40 Prozent der Senioren in Deutschland werden mit Psychopharmaka sediert - eine Handlung, die gesetzlich der Fixierung gleichgestellt ist.
… (weiter lesen unter …) http://www.rp-online.de/leben/gesundhei ... tter-wesel

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BeitragVerfasst: 26.12.2014, 07:44 
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Beiträge: 17761
Arzneimittelversorgung älterer Menschen - mehr Sorgfalt geboten!

Bild --- Bild

"Das wichtigste Medikament in der Gerontopsychiatrie ist Wasser.
Ein wesentlicher Anteil der unklaren Verwirrtheitszustände im Alter
ist auf einen Flüssigkeitsmangel zurückzuführen."

Ältere Menschen sind nicht einfach nur alte Erwachsene. Sie haben andere Erkrankungen, andere Stoffwechselgeschwindigkeiten
und andere Bedürfnisse.
Quelle: Dr. med. Jan Dreher in "Psychopharmakotherapie griffbereit", Schattauer Verlag, 2015
> viewtopic.php?f=4&t=20833

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Gute Informationen bzw. Handlungsempfehlungen sind im übrigen zu entnehmen:

Gesundheitsamt Bremen:
Flüssigkeitsversorgung älterer Menschen - aktueller Kenntnisstand
Quelle: Internethinweise
> http://www.gesundheitsamt.bremen.de/det ... .c.7978.de

Deutsche Gesellschaft für Geriatrie e.V.
Zu viele und inadäquate Medikamente für ältere Patienten – und die fatalen Folgen
Quelle: Pressemitteilung vom 13.09.2013
> viewtopic.php?f=6&t=19582&hilit=Arbeitskreis

Cornelia Stolze:
"Krank durch Medikamente", Piper Verlag, 2014
> viewtopic.php?f=4&t=20774

Hilko J. Meyer / Stefanie Kortekamp (Herausgeber):
Medikationsmananagement in stationären Pflegeeinrichtungen: Teamarbeit der Solisten
> viewtopic.php?f=4&t=20735

MDS:
"Grundsatzstellungnahme Essen und Trinken im Alter Ernährung und Flüssigkeitsversorgung älterer Menschen"
> viewtopic.php?f=3&t=20533

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk:
Seit Jahren wird in Pflegetreffs und Veröffentlichungen auf die Notwendigkeit, die Arzneimittelversorgung
älterer Menschen zu verbessern, aufmerksam gemacht. Auf Drängen von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
hat sich der Rhein-Kreis Neuss in der Gesundheitkonferenz durch Einrichtung eines Arbeitskreises mit der
Thematik befasst und am 04.06.2014 Handlungsempfehlungen für die Pflegeeinrichtungen beschlossen.
Quelle. Zahlreiche Informationen im Forum von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
> index.php

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BeitragVerfasst: 11.01.2015, 08:44 
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Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin, will Pflegeheime häufiger kontrollieren lassen. So soll der Druck auf „schwarze Schafe“ steigen.
> http://www.mittelbayerische.de/nachrich ... eimen.html

Dazu kurz und bündig folgende Antwort:
Mehr Prüfungen lösen in den stationären Pflegeeinrichtungen null Probleme. Wer meint, verstärkte Kontrollen seien hilfreich, hat keine Ahnung. Der jetzige Pflege-TÜV gehört doch ohnehin in die Tonne (das Sozialgerecht Münster nannte ihn vor Jahren "verbraucherfeindlich und rechtswidrig"). Wir brauchen deutlich verbesserte Pflege-Rahmenbedingungen in den Heimen, v.a. mehr Pflegepersonal (keine "Billigversorgung"). Die Stellenschlüssel für die Pflege sind völlig unzureichend. Man könnte auch sagen, dass die "schwarzen Schafe", die bisher nur unzureichende Regelungen für die Pflegesysteme zustande gebracht haben, in den Parlamenten und Ministerien sitzen. Die Bekundungen für "Wertschätzung und Anerkennung" in Richtung Pflegekräfte müssen mit Inhalt gefüllt werden.
Werner Schell - 11.01.2015

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BIELEFELDER APPELL - Kurzfassung der zweiundzwanzig Mitarbeitendenvertretungen und Betriebsräte aus Einrichtungen und Diensten der Pflege, Betreuung und Begleitung in Bielefeld

Die Pflege wird zum Pflegefall - Appell für mehr Menschlichkeit
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Mehr als 13.500 Beschäftigte in Bielefeld - der „Hauptstadt der Diakonie“ - sind in den Arbeitsfeldern der Pflege, Betreuung und Begleitung von alten, behinderten und psychisch kranken sowie sozial geschwächten Menschen beschäftigt. Die Betriebsräte und Mitarbeitendenvertretungen aus diesen Bielefelder Einrichtungen und Diensten mahnen: Pflege und Betreuung sind in Gefahr. Mitarbeitende durch die Arbeitsverdichtung am Rande ihrer Kräfte. Betroffene Menschen sind zunehmend einge-schränkt in der Wahrnehmung ihrer Selbständigkeit und ihrer Rechte.
Sind die Inklusionsvorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention für Deutschland Makulatur?
Missstände in Kliniken, ambulanten Diensten und Heimen - insbesondere Altenheimen - erreichen seit Jahren immer wieder die Öffentlichkeit. Patienten und Angehörige beklagen sich über nicht aus-reichende Betreuung.
Die Interessenvertretungen aus Bielefelder Einrichtungen und Diensten der Pflege, Betreuung und Begleitung stellen fest:
Das grundsätzliche Problem besteht in einer sich immer weiter verschärfenden Krise ALLER Einrichtungen der Pflege, Betreuung und Begleitung. Es handelt sich in erster Linie nicht um das Fehlverhalten einzelner Einrichtungen bzw. Dienste.
Der Kern dabei ist: Welche Prioritäten setzt unsere Gesellschaft - Wie viel ist uns die Pflege, Betreuung und Begleitung von alten, kranken, sozial geschwächten und behinderten Menschen wert?
Es geht um eine Politik, die seit Jahren die Weichen so stellt, dass die gesellschaftliche Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird. Es geht um eine Politik, die ihre Prioritäten nicht in die Rettung „notleidender Menschen" und eine menschenwürdige Pflege setzt, sondern immer wieder Milliarden in die Rettung „notleidender Banken" investiert. Diese Schieflage muss verändert werden. Hier muss wieder der Mensch im Mittelpunkt stehen, nicht das Geld.
In den sozialen Bereichen arbeiten Menschen, die motiviert und engagiert sind. Beide Werte sind jedoch verletzlich. Mitarbeitende zerbrechen an der Unmöglichkeit, das tun zu können, was sie fachlich und ethisch zu tun aufgefordert sind. Wir sehen die große insbesondere psychosoziale Belastung, die alarmierenden Krankenstände. Viele der regulär Beschäftigten arbeiten auf Teilzeitstellen, die es immer schwerer machen, ohne Nebenjob den Lebensunterhalt zu bestreiten.
Begleitung, Betreuung und Pflege können nicht nach ökonomischen Kriterien und nicht nach Modellen des Wettbewerbs und der Profitmaximierung ausgerichtet werden. Hier geht es um soziale Leistungen von Mensch zu Mensch - um eine GESELLSCHAFTLICHE AUFGABE, finanziert von der Gemeinschaft.
Die Mitarbeitenden - die wir vertreten - sowie die Patient/-innen, Klient/-innen und ihre Angehörigen baden diese grundsätzlichen Probleme der Ökonomisierung des Sozialen aus.
Und das sind letztlich wir alle.
WIR baden diese fehlgeleitete Politik aus. Denn irgendwann wird jede und jeder von uns einmal von dieser Pflege, Betreuung oder Begleitung abhängig sein, im Krankenhaus oder im Altenheim. Und die Mitarbeiterinnen haben keine Zeit für ein freundliches Wort oder Zuspruch.
Unterstützen Sie als Verband oder Organisation den diesem Text zugrundeliegenden Bielefelder Appell, damit er Öffentlichkeit erfährt. Öffentlichkeit, die nötig ist, damit Abgeordnete unseres Landes die Auswirkungen ihrer Politik wahrnehmen und ihre Fehlentscheidungen verändern können. Unterstützen Sie den Bielefelder Appell durch Rückmeldung an die Initiatoren.
Der Bielefelder Appell im Wortlaut ist unter folgender Adresse im Internet abrufbar:
http://www.soltauer-impulse.culturebase.org

_________________
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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