Senioren: Raubüberfälle in den Wohnungen ...

Arbeits- und Arbeitsschutzrecht, Allgemeine Rechtskunde (einschließlich Staatsrecht), Zivilrecht (z.B. Erbrecht)

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Mehr Polizeieinsätze erforderlich

Beitrag von WernerSchell » 27.07.2019, 06:25

Im Marienviertel in Neuss geht bei Geschäftsinhabern die Existenzangst um. Sie berichten, dass Kunden fern bleiben, weil sie sich von der „offenen Drogenszene“ belästigt fühlen. Die Polizei bestreitet allerdings, dass es dort eine solche Szene gibt. Der Konflikt in dem Quartier ist nicht neu: 2017 und 2018 wurden bei Razzien der Polizei mehrfach Waffen und Drogen sichergestellt. Der Vorwurf der Geschäftsinhaber: In diesem Sommer werde von Polizei und Ordnungsamt weniger kontrolliert. Die Polizei betont, dass sie zwar bei Kontrollen Betäubungsmittel in kleinen Mengen sichergestellt habe, diese Feststellungen ließen aus polizeilicher Sicht aber nicht den Rückschluss zu, dass es im Marienviertel eine offene Drogenszene gibt. Mein Kollege Simon Janßen war mit Anwohnern im Viertel unterwegs. Hier ist sein Bericht. > https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... okal-neuss

Quelle: Mitteilung vom 27.07.2019 - Chefredakteur Frank Kirschstein


Anmerkung:
Thomas Kaumanns, der die o.a. Angelegenheit erneut aufgegriffen hat, wurde per E-Mail über weitere Handlungserfordernisse der Polizei informiert. Nicht nur im Marienviertel läuft einiges nicht gut, sondern auch an zahlreichen anderen Orten. - Werner Schell
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Jugendliche aus nordafrikanischen Ländern randalieren in Bädern ....

Beitrag von WernerSchell » 29.07.2019, 06:16

Es ist schon bitter, wenn an einem Samstag der Oberbürgermeister, der Bäder-Chef sowie diverse Sicherheitsbeamte und Polizeichefs einer Stadt zu einer Krisensitzung zusammenkommen müssen, weil man nicht in der Lage war, ein Freibad als Ort des unbeschwerten Zusammenseins von Familien, jungen und älteren Gästen zu sichern. 60 Jugendliche hatten am Freitagnachmittag im Düsseldorfer Rheinbad eine Rutsche besetzt und Sicherheitsleute und Gäste so sehr angepöbelt, dass das Bad geräumt werden musste. Bundesweit machte der Vorgang Schlagzeilen, weil so etwas in diesem Bad schon zum dritten Mal passiert ist und es leider derzeit im gesamten Land Meldungen dieser Art gibt. Die Schließung eines öffentlichen Bades ist die Kapitulation vor einer Gruppe halbstarker Machos. Laut Polizei kommen sämtliche Täter aus nordafrikanischen Ländern. Was sind die Ursachen? Die allgemein zu beobachtende Verrohung der Gesellschaft? Sind es kulturelle Hintergründe, schlimme Erlebnisse auf dem Weg nach Europa oder fehlende Perspektiven bei diesen Jugendlichen? Oder muss man den Vorfall als harmloses Posen von Pubertierenden abtun, wie wir es auf Schulhöfen und in Jugendzentren seit Jahrzehnten von Heranwachsenden egal welcher Herkunft und Couleur kennen? Marc Ingel, Birgit Marschall und Uwe-Jens Ruhnaus haben die Reaktionen auf die Freibadschließung > https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... deswestens zusammengetragen. Kirsten Bialdiga kommentiert. > https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... deswestens

Quelle: Mitteilung der Rheinischen Post vom 29.07.2019 - Chefredakteur Michael Bröcker


+++
Die politisch Verantwortlichen sollten endlich kopieren, dass die Integration zahlreicher junger Zuwanderer, v.a. aus Nordafrika und dem Nahen Osten, überwiegend nicht möglich ist. Daraus müssen die richtigen Konsequenzen gezogen werden.
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Da läuft einiges aus dem Ruder ...

Beitrag von WernerSchell » 30.07.2019, 10:21

Am liebsten würde ich Ihnen heute schöne Geschichten empfehlen, auf versöhnliche Nachrichten hinweisen. Doch die Nachricht aus Frankfurt hat gestern auch unsere Redaktion erschüttert. Laut einer Sprecherin der Polizei Frankfurt stieß ein 40 Jahre alter Mann eritreischer Herkunft einen acht Jahre alten Jungen und dessen Mutter auf die Gleise. Das Kind wurde von einem einfahrenden ICE erfasst und starb, die Mutter überlebte. Schon vor einer Woche hatte ein Mann in Voerde eine Frau offenbar völlig willkürlich vor einen Zug gestoßen. Die Hintergründe der Frankfurter Tat hat RP Online für Sie. > https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... deswestens
...
Zu guter Letzt müssen wir über den Ort reden, der irgendwie seine Unschuld verloren hat: das Schwimmbad. Die dritte Räumung im Düsseldorfer Rheinbad innerhalb von zwei Monaten wegen pöbelnder Jugendlicher führt nun zu einer Videoüberwachung und einer Ausweispflicht. Christian Schwerdtfeger und Uwe-Jens Ruhnau haben den neuesten Stand. > https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... deswestens

Quelle: Mitteilung der Rheinischen Post vom 30.07.2019 - Chefredakteur Michael Bröcker
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„Werteerosion“ im Land

Beitrag von WernerSchell » 31.07.2019, 06:02

Die Horror-Tat vom Frankfurter Hauptbahnhof lässt auch gestern noch viele Menschen ratlos zurück. Erste Details über den 40-jährigen Täter, der einen Achtjährigen und seine Mutter vor einen ICE gestoßen und den Jungen dadurch getötet hat, werden bekannt. Der Mordverdächtige Habte A. arbeitete in der Schweiz für die Verkehrsbetriebe Zürich. Der gebürtig aus Eritrea stammende Mann galt zunächst als gut integriert, verheiratet, drei Kinder, er tauchte in einer Broschüre als gelungenes Beispiel für Integration auf. Doch zuletzt habe er psychische Probleme gehabt, seine Frau eingesperrt und eine Nachbarin gewürgt. Seither war der Mann, der 2008 in der Schweiz Asyl erhielt, auf der Fahndungsliste und tauchte offenbar in Deutschland unter. Innenminister Horst Seehofer brach gestern PR-wirksam seinen Urlaub ab und sprach angesichts einer Reihe von brutalen Übergriffen und Morden in jüngster Vergangenheit von einer „Werteerosion“ im Land. Kristina Dunz berichtet. > https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... deswestens

Quelle: Mitteilung der Rheinischen Post vom 31.07.2019 - Chefredakteur Michael Bröcker
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Sommer, Sonne, Strand und Meer – Achtung: Videoüberwachung!

Beitrag von WernerSchell » 08.08.2019, 07:13

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P R E S S E M I T T E I L U N G vom 5. August 2019
https://www.datenschutzzentrum.de/artik ... hung!.html

Sommer, Sonne, Strand und Meer – Achtung: Videoüberwachung!

Videoüberwachung ist ein Dauerbrenner beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD). Besonders im Sommer häufen sich die Beschwerden. Meist geht es um Kameras, die zu viel Einblick nehmen und manchmal selbst intimste Details aufzeichnen, z. B. in
Toiletten- oder anderen Sanitärräumen. In solchen Extremfällen müssen aufgespürte Kameras unverzüglich abgeschaltet werden. In anderen Bereichen kann der Betreiber mit einer geeigneten Konfiguration der Kameras dafür sorgen, dass tiefe Eingriffe in die Privat- oder Intimsphäre vermieden werden.

Marit Hansen, die Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein, beschreibt dies so: „Im Sommer bekommen wir besonders viele Beschwerden, wenn Urlauber oder Einheimische entspannt eine nette Zeit verbringen wollen, dann aber plötzlich Videokameras entdecken und merken, dass sie unter Beobachtung stehen: Das geht von Webcams über Gruß-Kameras bis hin zu einer Videoüberwachung in Hotels oder auf Campingplätzen, wo wir sogar schon Kameras in Toilettenräumen vorgefunden haben.“

Webcams sind praktisch, wenn man sich in Echtzeit einen Eindruck von dem potenziellen nächsten Urlaubsziel verschaffen will. Wenn jedoch den Menschen bei einem Blick auf die Webcam auffällt, dass sie in diesem Moment beim Sonnenbaden oder Umziehen am Strand von jedermann mit Internet-Zugang beobachtet werden können, sind viele gar nicht mehr begeistert und beschweren sich beim ULD. Um ein solches Szenario zu vermeiden, genügt häufig schon eine Veränderung der Einstellungen durch die Webcam-Betreiber. So reicht oftmals schon aus, den Blickwinkel der Webcam zu verändern oder den Vordergrund, in dem Personen erkennbar sein können, unscharf zu machen. Ein Abschalten ist in vielen Fällen nicht erforderlich. Datenschutz und Tourismus können in Einklang gebracht werden: Webcams können in einer dem Tourismus zuträglichen Weise betrieben werden, auch ohne Persönlichkeitsrechte zu beeinträchtigen.

Eine spezielle Art von Webcams sind sogenannte Gruß-Kameras. Diese bieten die Möglichkeit, sich bewusst in den Fokus des Aufnahmebereichs einer Webcam begeben und die Familie zu Hause zu grüßen, etwa durch Zuwinken. Wichtig ist bei solchen Kameras, dass sie sich nicht in Durchgangsbereichen befinden und nicht Bilder von Personen ohne deren Zutun und Wissen auf einer Homepage veröffentlichen.

In einigen Bereichen rechnet keiner damit, dass überwacht wird – beispielsweise in Toiletten- und anderen Sanitärräumen. Wer lässt sich schon gern beim Toilettengang filmen? Und dennoch gab es im Sommer 2019 mehrere Meldungen von Videokameras in diesen sensiblen Bereichen.

Hansen hat Bilder solcher Aufnahmen gesehen: „Die Kameras haben in einem Fall Waschbecken und Pissoirs erfasst. Offensichtlich war den Leuten, die sich dort aufhielten, nicht bewusst, dass die Bilder in Echtzeit an einen Monitor übertragen wurden, dort auch von Laufkundschaft hätten gesichtet werden können und schließlich für mehrere Tage auf einem Datenträger gespeichert blieben, um bei Bedarf im Detail ausgewertet zu werden. Nicht nur das Schminken vor dem Spiegel, das Zähneputzen oder das Gebissreinigen waren betroffen, sondern auch der Toilettengang selbst. Die Personen waren erkennbar, teilweise hatten die Kameras einen unverstellten Blick auf den Intimbereich. Es konnte bis in die Toilettenkabinen hineingefilmt werden, auch die Nutzung der Pissoirs der Herrentoiletten war deutlich sichtbar.“

Sorgen der Betreiber über Vandalismus oder verschmutzte Toiletten sind keine überzeugenden Gründe, warum eine derart invasive Videoüberwachung nötig sein sollte. Selbst mit einem aussagekräftigen Hinweisschild auf die Videoüberwachung wären die Toilettenbereiche tabu für den Kameraeinsatz gewesen. Die Konsequenz von Hansens Prüf-Team: Die Videokameras in den Toilettenräumen müssen nicht nur ausgeschaltet, sondern unverzüglich abgebaut werden.

Hansen kommentiert dies: „In Intimzonen wie Toiletten, Duschen, Saunabereichen und Umkleidekabinen ist eine Videoüberwachung unzulässig.
Da hilft es auch nichts, wenn ein Kamerahersteller oder ein Dienstleister versichert, sein Angebot sei datenschutzkonform. Hier ist der Betreiber in der Verantwortung.“

Das ULD stellt Broschüren zu Videoüberwachung und zu Webcams zur Verfügung:

https://www.datenschutzzentrum.de/uploa ... achung.pdf
https://www.datenschutzzentrum.de/uploa ... ebcams.pdf

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an:
Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein Holstenstraße 98, 24103 Kiel, Tel. +49 431 988-1200, Fax -1223 mail@datenschutzzentrum.de - https://www.datenschutzzentrum.de/
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Kein ausreichender Schutz durch staatliche Organe ?

Beitrag von WernerSchell » 10.08.2019, 13:06

Kein ausreichender Schutz durch staatliche Organe ?

Das Gewaltmonopol liegt beim Staat. So steht es in der Verfassung. Das wird auch kein Bewohner des Marenkirchviertels bestreiten. Gleichwohl fühlen sich die Menschen dort offenbar durch die staatlichen Organe nicht ausreichend geschützt. Anders ist die Ankündigung der Händler rund um Bahnhof und Krefelder Straße nicht zu interpretieren, wenn sie demnächst einen privaten Sicherheitsdienst verpflichten und bezahlen wollen. Sie scheinen bereit, den nächsten Schritt zu gehen. Ihre Klagen, ihr Unmut sind bekannt. Sie sprechen über eine offene Drogenszene, sie fürchten wirtschaftlichen Schaden und investieren, um ihre Hauseingänge besser zu sichern. Polizei und Stadtverwaltung verweisen auf gemeinsame Kontrollgänge im Rahmen der Ordnungspartnerschaft und erinnern daran, dass private Security-Mitarbeiter „lediglich eingeschränkte Befugnisse, sogenannte Jedermannrechte, haben“. Anwohner und Händler stellen jetzt ein Ultimatum: Sollte sich bis Oktober die Situation nicht verbessern, wird der Sicherheitsdienst engagiert. Mein Kollege Simon Janßen hat sich am Bahnhof und auf der Krefelder Straße umgesehen und umgehört. Seinen Bericht lesen Sie hier. > https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... okal-neuss

Quelle: Mitteilung NGZ vom 10.08.2019 - Redaktion Ludger Baten
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Immer wieder der Bahnhof als Tatort

Beitrag von WernerSchell » 19.08.2019, 06:20

Immer wieder der Bahnhof als Tatort: In Iserlohn erstach am Wochenende mutmaßlich ein 43-Jähriger seine von ihm getrennt lebende Ehefrau und deren Lebensgefährten. Die dritte tödliche Tat in wenigen Wochen an einem Bahnhof. Es wäre naiv zu glauben, die Polizei könne mit Präsenz jedes Verbrechen verhindern. Wenn die Bundespolizei viele Bahnhöfe aber nur noch unzureichend oder gar nicht mehr mit Personal besetzen kann, dann können sich die Reisenden nicht mehr sicher fühlen. Die Lage ist dramatisch: Es wird mindestens fünf Jahre dauern, bis in NRW die Bahnhöfe wieder wie vorgesehen überwacht werden können, berichtet mein Kollege Christian Schwerdtfeger. > https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... deswestens

Quelle: Mitteilung der Rheinischen Post - Chefredaktion Eva Quadbeck

Anmerkung:
Die Gefahrenräume nehmen in Deutschland zu. Weihnachtsmärkte, Schwimmbäder, Bahnhöfe ... Wann endlich kapieren die Politiker, dass der Ruf nach mehr Sicherheitspersonal nicht die einzige Lösung sein kann. "Ursache und Wirkung" müssen endlich in den Vordergrund der Überlegungen gerückt werden.
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Jede vierte Person in Deutschland hatte 2018 einen Migrationshintergrund ...

Beitrag von WernerSchell » 21.08.2019, 07:08

PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 314 vom 20.08.2019

Jede vierte Person in Deutschland hatte 2018 einen Migrationshintergrund / 52 % der Menschen mit Migrationshintergrund sind deutsche Staatsangehörige

WIESBADEN – Im Jahr 2018 hatten rund 20,8 Millionen Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis des Mikrozensus weiter mitteilt, entsprach dies einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 2,5 % (2017: 20,3 Millionen). Eine Person hat einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde. Dies traf 2018 auf jede vierte Person in Deutschland zu.

+++
Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.

Herausgeber:
DESTATIS | Statistisches Bundesamt
Gustav-Stresemann-Ring 11
65189 Wiesbaden
Telefon: +49 (0) 611 / 75 - 34 44
www.destatis.de/kontakt
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Randale in Bädern ...

Beitrag von WernerSchell » 22.08.2019, 06:13

Düsseldorf hat wegen der Randale im Rheinbad und der mehrfachen Räumungen dort in den vergangenen Wochen bundesweit Schlagzeilen gemacht. Die Polizeieinsätze haben eine Menge Debatten nach sich gezogen: Wie sicher sind unsere Freibäder? Wie viele der Randalierer kamen tatsächlich aus Nordafrika? Welche Konsequenzen müssen gezogen werden? Solche Szenen, wie sie sich im Rheinbad abgespielt haben, möchte jedenfalls niemand erleben, der einfach nur zum Schwimmen, Sonnen, Lesen und Toben mit den Kindern seine Eintrittskarte löst. NRW-Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) stellt sich heute in der Merkur Spiel-Arena der Diskussion mit Bürgern. Henning Rasche hat ihn vor dem Auftritt interviewt. >>> https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... deswestens

Quelle: Mitteilung der Rheinischen Post vom 22.08.2019
Eva Quadbeck - Chefredaktion
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Immer mehr Menschen in NRW haben einen Kleinen Waffenschein

Beitrag von WernerSchell » 03.09.2019, 05:55

Die Rheinische Post berichtet:
Gas-, Schreckschuss- oder Signalwaffen
Immer mehr Menschen in NRW haben einen Kleinen Waffenschein

Düsseldorf Immer mehr Menschen legen sich einen Kleinen Waffenschein zu. Die Zahl ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Doch von den Waffen kann auch Lebensgefahr ausgehen.
Gas-, Schreckschuss- oder Signalwaffen: Die Zahl der Inhaber Kleiner Waffenscheine (KWS) in Nordrhein-Westfalen ist weiter angestiegen. Nach dem aktuellsten Stand von Ende Juni dieses Jahres waren 162.952 Menschen im Besitz eines Kleinen Waffenscheins, wie das Innenministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Zum Ende des vergangenen Jahres seien es noch 155.622 gewesen, also rund 7300 weniger.
... (weiter lesen unter) ... https://rp-online.de/nrw/panorama/klein ... d-45319903
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Integration - Ein Protokoll des Scheiterns ....

Beitrag von WernerSchell » 09.09.2019, 06:15

Vor vier Jahren begann zwar nicht der große Flüchtlingsstrom nach Deutschland – viele Zehntausende kamen schon in den Monaten zuvor – doch die Ereignisse an jenem 4. September gelten bis heute als Kern der Flüchtlingsfrage, die bis heute die Gesellschaft spaltet. Damals harrten Tausende Flüchtlinge tagelang in Ungarn aus, bevor sie sich über die Autobahn Richtung Österreich mit Fernziel Deutschland aufmachten und die Kanzlerin diese Menschen schließlich einreisen ließ und das Dublin-Abkommen de facto aushebelte. Vier Jahre danach zieht die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), eine positive Bilanz der Integration der Menschen in den Arbeitsmarkt. Eva Quadbeck hat mit ihr gesprochen. > https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... deswestens

Quellle: Mitteilung der Rheinischen Post vom 09.09.2019 - Michael Bröcker, Chefredakteur

Anmerkung:
Man kann auch alles schön reden, so wie es einem passt. Tatsache ist aber, dass die zurückliegende Integration gescheitert ist. Dementsprechend ist nichts anderes von dem beschriebenen Zustrom aus dem nahen Osten, Afrika usw. zu erwarten. Die Fehlentwicklungen waren bereits vor Jahren abzusehen und haben sich bislang bestätigt. Der folgerichtige Bürgerprotest, der auch bei Wahlen zum Ausdruck kommt, zeigt eigentlich, dass eine große schweigende Mehrheit der Bevölkerung mit der Entwicklung nicht einverstanden ist. Und dies spaltet die Gesellschaft - und auch Europa!
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Flüchtlinge: Drei von vier Syrern leben von Hartz IV

Beitrag von WernerSchell » 23.09.2019, 06:10

Flüchtlinge: Drei von vier Syrern leben von Hartz IV
Obwohl sie oft gebildeter sind als andere Flüchtlinge, haben viele Syrer keinen Job. Ihr Gesamtanteil unter den Hartz-IV-Empfängern liegt bei mehr als zehn Prozent.
Rund drei Viertel der in Deutschland ansässigen Syrer im erwerbsfähigen Alter leben ganz oder teilweise von Hartz IV. Wie aus Statistiken der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervorgeht, waren es zuletzt 74,9 Prozent. Die Arbeitslosenquote für syrische Staatsbürger lag demnach im Juni dieses Jahres bei 44,2 Prozent, Tendenz leicht sinkend. Ein Jahr zuvor waren es noch 49,6 Prozent.
Nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) ist das Bildungsniveau der Flüchtlinge aus Syrien höher als der Flüchtlinge aus Afghanistan, Eritrea oder Somalia. Wer aber einen Integrationskurs oder einen Berufssprachkurs besucht, wird nicht als Arbeitsloser gezählt, sondern als "Unterbeschäftigter". Hartz IV erhält allerdings auch, wer so wenig verdient, dass er seinen Lebensunterhalt davon nicht allein bestreiten kann.
… (weiter lesen unter) … > https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-09/ ... r-hartz-iv
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DIE HÄLFTE ALLER GEFLÜCHTETEN IST PSYCHISCH BELASTET

Beitrag von WernerSchell » 24.09.2019, 06:11

Uni-Wissenschaftler legen aktuelle Studienergebnisse vor
DIE HÄLFTE ALLER GEFLÜCHTETEN IST PSYCHISCH BELASTET

Rund 68,5 Millionen Menschen waren 2017 weltweit auf der Flucht vor Gefahren, Armut und Krieg in ihren Herkunftsregionen. Zu dieser Zeit befanden sich 970.400 Menschen in einem Asylverfahren in Deutschland. Unmittelbar nach ihrer Ankunft befragten Wissenschaftler der Universität Leipzig einen Teil der Geflüchteten in einer Erstaufnahmeeinrichtung. Die nun vorliegenden Studienergebnisse unterstreichen die hohe psychische Belastung Geflüchteter und liefern wichtige Informationen für die weitere Versorgung.

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Flüchtlinge vor der Leipziger Ernst-Grube-Halle 2016 Foto: Universität Leipzig, Swen Reichhold

Die Studie wurde in einer Leipziger Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende von Mai 2017 bis Juni 2018 durchgeführt. Insgesamt nahmen 569 erwachsene Geflüchtete aus über dreißig verschiedenen Ländern teil. Etwa die Hälfte wurde innerhalb der ersten Woche nach der Ankunft befragt. Die Studie von Wissenschaftlern um Prof. Dr. Heide Glaesmer und Dr. Yuriy Nesterko von der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie ergab, dass um die 50 Prozent der befragten Geflüchteten deutliche Zeichen einer psychischen Störung zeigen. Ein Drittel der Befragten hat eine posttraumatische Belastungsstörung, ein Drittel berichtet von psychosomatischen Symptomen wie Herzrasen und Angstzuständen. Viele Betroffene wiesen außerdem Symptome einer Depression auf und leiden unter mehr als einer psychischen Störung.

„Die Ergebnisse sind für uns grundsätzlich nicht überraschend. Die Geflüchteten hatten zum Zeitpunkt der Befragung fast immer eine lange Flucht hinter sich, viele hatten Krieg und Gewalt erfahren und waren von ihren Familien und Angehörigen getrennt“, fasst Prof. Glaesmer die Studienergebnisse zusammen. Durch die traumatischen Erfahrungen und die psychischen Störungen ist die Leistungsfähigkeit der Betroffenen oft in wichtigen Lebensbereichen eingeschränkt und das Risiko für die Entwicklung weiterer psychischer Erkrankungen beziehungsweise deren Chronifizierung steigt stark an. „Die Studienergebnisse weisen zum einen auf die Dringlichkeit einer professionellen Behandlung der Betroffenen hin. Zum anderen sind psychosoziale Entlastungs- und Beratungsangebote vor Ort von Nöten, insbesondere für kürzlich angekommene Geflüchtete, um Symptomverschlechterungen und der Entwicklung von psychischen Störungen vorzubeugen“, resümiert Co-Autor Dr. Yuriy Nesterko. Die Studie ist eine Momentaufnahme kurz nach der Ankunft in der Erstaufnahmeeinrichtung. Es ist zu erwarten, dass bei einigen Personen psychische Belastungen erst noch zum Tragen kommen, während andere möglicherweise in einer sicheren und ruhigen Umgebung diese überwinden können. Entscheidend ist, dass ohne eine zeitnahe und bedarfsorientierte Versorgung die Gefahr einer stetigen Verschlechterung der psychischen Gesundheit als sehr hoch einzustufen ist.

Die Ergebnisse liefern wichtige Informationen für die Gesundheitsplanung und weitere Versorgung. Sie machen deutlich, wie wichtig es ist, eine frühzeitige psychosoziale Unterstützung für Geflüchtete bereitzustellen. Die Roland Ernst Stiftung für Gesundheitswesen förderte die Studie mit 61.800 Euro.

Fachveröffentlichung:
Prevalence of post-traumatic stress disorder, depression and somatisation in recently arrived refugees in Germany: an epidemiological study, in Cambridge University Press, 31 July 2019
DOI: https://doi.org/10.1017/S2045796019000325

Ansprechpartner und Studienautoren:
Prof. Dr. P.H. Heide Glaesmer, Dr. Yuriy Nesterko
Universitätsmedizin Leipzig
Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie
Tel.: +49 341 97-15417
E-Mail: heide.glaesmer(at)medizin.uni-leipzig.de oder yuriy.nesterko(at)medizin.uni-leipzig.de

Quelle: Pressemitteilung vom 18.09.2019
https://www.uni-leipzig.de/newsdetail/a ... 019-09-18/
http://ods-mailing.springer-sbm.com/d-r ... &tags=test
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Kriminelle Clans - überwiegend in NRW aktiv ...

Beitrag von WernerSchell » 26.09.2019, 06:12

Gegen kriminelle Clans geht der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) mit spontanen Razzien und harter Hand vor. Gut so! Seine öffentlichkeitswirksamen Aktionen bleiben allerdings nicht ohne Nebenwirkungen. Die Polizisten, die täglich im Milieu ermitteln, bekommen die Gegenwehr der kriminellen arabischen Großfamilien zu spüren. Sie werden bedroht, verfolgt und ohnehin völlig respektlos behandelt - insbesondere weibliche Beamte. Christian Schwerdtfeger hat mit betroffenen Polizisten gesprochen. Ihre Schilderungen von Machtspielen, Einschüchterungen, Beleidigungen und schlichter Gesetzeslosigkeit sind erschütternd. Man fragt sich: Wer schützt eigentlich die Schutzmacht? > https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... deswestens

Quelle: Mitteilung der Rheinischen Post vom 26.09.2019
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Auseinandersetzung im Zusammenhang mit einem Kreisligafußballspiel in Erfttal

Beitrag von WernerSchell » 19.10.2019, 06:44

Hinweis auf angekündigte Auseinandersetzung im Erfttal - Polizei war mit starken Kräften im Einsatz

Neuss (ots) - Am frühen Donnerstagabend (17.10.) kam es zu einem Polizeieinsatz im Neusser Ortsteil Erfttal.

Bild Bild

Bei der Polizei waren Hinweise eingegangen, dass es zu einer Auseinandersetzung im Zusammenhang mit einem Kreisligafußballspiel kommen könnte. Daraufhin zog die Polizei eine Vielzahl von Einsatzkräften im Erfttal zusammen. Die ersten Feststellungen auf der Sportanlage und im weiteren Umfeld waren aus polizeilicher Sicht unauffällig. Nachdem die erste Halbzeit ruhig verlaufen war, kam es in der zweiten Halbzeit zu verbalen Auseinandersetzungen auf der Sportanlage. Das Spiel wurde aus noch unbekannten Gründen abgebrochen und die Spieler verließen die Anlage. Die gegnerischen Vereine sind kurdisch und türkisch geprägt, was nach ersten Erkenntnissen Ausgangspunkt der Differenzen gewesen sein könnte. Hinweise auf Straftaten wurden nicht bekannt. Nachdem alle Zuschauer die Heimreise angetreten hatten, wurde der Polizeieinsatz am späten Abend beendet.

Quelle: Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss vom 17.10.2019
newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/65851
newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_65851.rss2

Rückfragen von Pressevertretern bitte an:
Der Landrat des
Rhein-Kreises Neuss als
Kreispolizeibehörde
-Pressestelle-
Jülicher Landstraße 178
41464 Neuss
Telefon: 02131/300-14000
02131/300-14011
02131/300-14013
02131/300-14014
Telefax: 02131/300-14009
Mail: pressestelle.neuss@polizei.nrw.de
Web: https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw

+++
Derartige Fehlentwicklungen sind völlig inakzeptabel.

+++
... und so informierte die Neuss-Grevenbroicher Zeitung am 19.10.2019 in ihrem Newsletter:

Wenn Landsleute im Krieg kämpfen, dann kann Fußball nicht die schönste Nebensache der Welt sein. Auch nicht in der Kreisliga C. Während sich in Nordsyrien türkisches Militär und die Kurdenmiliz YPG gegenüberstehen, sollte in Erfttal ein „Länderspiel“ ausgetragen werden. Die türkisch geprägte Elf der SG Erfttal empfing die kurdisch geprägte Mannschaft Mesopotamia Grevenbroich. Schon im Vorfeld hatte es, wie eine Polizeisprecherin sagte, mehrfach Hinweise auf mögliche Auseinandersetzungen gegeben. Die Zuschauer strömten. Die Schätzungen schwanken zwischen 300 (Polizei) und 700 (Fußballverband). Keine Ausschreitungen. Keine Straftaten. Nach Angaben der Polizei, die mit großem Aufgebot präsent war, blieb es ruhig, obwohl die Partie nach gut einer Stunde Spielzeit abgebrochen werden musste. Die Gäste verließen beim Stand von 0:3 den Platz, zogen ihre Trikots aus. Der Grund: mindestens ein Erfattaler Spieler hatte das Tor zum 3:0 mit militärischem Salut bejubelt. Wie ein Fußballspiel der untersten Amateurliga zur politischen Demonstration wurde, zeigen meine Kollegen Merlin Bartel, Simon Janßen und Dirk Sitterle auf. Ihren Bericht lesen Sie hier > https://rp-online.de/nrw/staedte/neuss/ ... d-46579451

Quelle: Mitteilung vom 19.10.2019 - Chefreporter Ludger Baten
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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