• Die Pflegeversicherung muss sich vorrangig um die Schwerstpflegebedürftigen kümmern. Daher müssen die Pflegegrade neu gewichtet werden. Im Übrigen muss die Finanzierung der Pflegeversicherung so gestaltet werden, dass sich die Zuzahlungen für Pflegeheimbewohner deutlich verringern. Es kann doch ernstlich nicht hingenommen werden, dass bereits 4.000 Euro und mehr für einen Heimplatz als Eigenleistung aufgebracht werden müssen. Die jetzigen Regelungen führen nach kurzer Zeit in die Verarmung / Sozialhilfe.
• Die Veränderungen bei der Begutachtung wurden seinerzeit in mehreren Pflegetreffs hier vor Ort diskutiert. Ich habe darauf hingewiesen, dass es eine verbesserte Einstufung für schwer pflegebedürftige Menschen geben müsse. Für geringe Beeinträchtigungen ebenfalls eine Einstufung vorzusehen (Pflegegrad 1) war in der ausgeführten Form ein Fehler. Es gibt wohl hunderttausende Einstufungen, wo eigentlich keine Hilfen notwendig sind. Das muss korrigiert werden, dann wird die Zahl der pflegebedürftigen Menschen deutlich sinken und Finanzmittel werden frei.
• Mit einem Schreiben vom 06.01.2026 wurde das Bundesgesundheitsministerium von hier auf die gebotenen Reformmaßnahmen hingewiesen. Die Forderung u.a.: - > Pflegenotstand auflösen - Pflegekatastrophe vermeiden! … > viewtopic.php?f=5&t=1515 – Es müssen alle Kräfte gebündelt werden, um die zunehmende Zahl pflegebedürftiger Menschen unter finanziell tragbaren Bedingungen gut zu versorgen. Und das ist alternativlos!
Pflegesystem vor dem Kollaps - Geeignete Reformen sind nicht in Sicht
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WernerSchell
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Soziales Netz durch Haushaltsmittel stabilisieren bzw. stärken!
Soziales Netz durch Haushaltsmittel stabilisieren bzw. stärken!
Seit Jahrzehnten haben alle Bundesregierungen die demografische Entwicklung und die absehbaren Auswirkungen auf das soziale Netz ignoriert. Auf die sich daraus ergebenden Folgerungen wurde von hier immer wieder aufmerksam gemacht, auch in zahlreichen Pflegetreffs mit Bundes- und Landespolitikern. Nun liegt das "Kind" im Brunnen und jetzt soll es zu Lasten der aktuell und zukünftigen pflegebedürftigen Menschen zu umfänglichen Verschlechterungen in der Versorgung kommen. Das kann den Betroffenen angesichts der zurückliegenden Untätigkeit nicht vermittelt und auch nicht zugemutet werden. Es muss daher ein radikales Umdenken (u.a.) bezüglich der Finanzierung der Pflegeversicherung eingefordert werden mit der Folge, dass das Budget der Pflegeversicherung auch mit Haushaltsmitteln des Bundes und der Länder kräftig aufgestockt wird. Wenn dem entgegen gehalten wird, insoweit stünden keine Mittel zur Verfügung, wäre zu kontern: Alle Zahlungen aus öffentlichen Haushalten ins Ausland stoppen und alle geplanten Zahlungen ohne zugrunde liegende Rechtsverpflichtungen auf den Prüfstand stellen. So werden schnell zig Milliarden Euro für das soziale Netz verfügbar gemacht werden können.
Seit Jahrzehnten haben alle Bundesregierungen die demografische Entwicklung und die absehbaren Auswirkungen auf das soziale Netz ignoriert. Auf die sich daraus ergebenden Folgerungen wurde von hier immer wieder aufmerksam gemacht, auch in zahlreichen Pflegetreffs mit Bundes- und Landespolitikern. Nun liegt das "Kind" im Brunnen und jetzt soll es zu Lasten der aktuell und zukünftigen pflegebedürftigen Menschen zu umfänglichen Verschlechterungen in der Versorgung kommen. Das kann den Betroffenen angesichts der zurückliegenden Untätigkeit nicht vermittelt und auch nicht zugemutet werden. Es muss daher ein radikales Umdenken (u.a.) bezüglich der Finanzierung der Pflegeversicherung eingefordert werden mit der Folge, dass das Budget der Pflegeversicherung auch mit Haushaltsmitteln des Bundes und der Länder kräftig aufgestockt wird. Wenn dem entgegen gehalten wird, insoweit stünden keine Mittel zur Verfügung, wäre zu kontern: Alle Zahlungen aus öffentlichen Haushalten ins Ausland stoppen und alle geplanten Zahlungen ohne zugrunde liegende Rechtsverpflichtungen auf den Prüfstand stellen. So werden schnell zig Milliarden Euro für das soziale Netz verfügbar gemacht werden können.