Gutachten 2026 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung
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WernerSchell
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Gutachten 2026 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Beitrag von WernerSchell »

Frühjahrsgutachten 2026 des Sachverständigenrates zur Begutachtung
der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung


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Umfangreiche Informationen: - Gutachten - Pressemitteilungen usw. finden Sie unter folgenden Adressen >>> https://www.sachverstaendigenrat-wirtsc ... -2026.html / https://www.sachverstaendigenrat-wirtsc ... resse.html
Das Gutachten ist als pdf-Datei abrufbar unter > https://www.sachverstaendigenrat-wirtsc ... usgabe.pdf



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Pflegeversicherung am Limit: Der Reformbedarf ist tiefgreifend … > viewtopic.php?f=4&t=1621
• Die Pflegeversicherung muss sich vorrangig um die Schwerstpflegebedürftigen kümmern. Daher müssen die Pflegegrade neu gewichtet werden. Im Übrigen muss die Finanzierung der Pflegeversicherung so gestaltet werden, dass sich die Zuzahlungen für Pflegeheimbewohner deutlich verringern. Es kann doch ernstlich nicht hingenommen werden, dass bereits 4.000 Euro und mehr für einen Heimplatz als Eigenleistung aufgebracht werden müssen. Die jetzigen Regelungen führen nach kurzer Zeit in die Verarmung / Sozialhilfe.
• Die Veränderungen bei der Begutachtung wurden seinerzeit in mehreren Pflegetreffs hier vor Ort diskutiert. Ich habe darauf hingewiesen, dass es eine verbesserte Einstufung für schwer pflegebedürftige Menschen geben müsse. Für geringe Beeinträchtigungen ebenfalls eine Einstufung vorzusehen (Pflegegrad 1) war in der ausgeführten Form ein Fehler. Es gibt wohl hunderttausende Einstufungen, wo eigentlich keine Hilfen notwendig sind. Das muss korrigiert werden, dann wird die Zahl der pflegebedürftigen Menschen deutlich sinken und Finanzmittel werden frei.
• Mit einem Schreiben vom 06.01.2026 wurde das Bundesgesundheitsministerium von hier auf die gebotenen Reformmaßnahmen hingewiesen. Die Forderung u.a.: - > Pflegenotstand auflösen - Pflegekatastrophe vermeiden! … > viewtopic.php?f=5&t=1515 – Es müssen alle Kräfte gebündelt werden, um die zunehmende Zahl pflegebedürftiger Menschen unter finanziell tragbaren Bedingungen gut zu versorgen. Und das ist alternativlos!
Quellen: viewtopic.php?p=18156#p18156 / viewtopic.php?f=4&t=1592 / viewtopic.php?f=4&t=1606 / viewtopic.php?f=4&t=1601 / viewtopic.php?f=4&t=1551 / viewtopic.php?f=4&t=1535 / viewtopic.php?f=5&t=1515


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Im PKV-Newsletter vom 28.05.2926 wurde zum Gutachten wie folgt Stellung genommen:

Gestern hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sein neues Frühjahrsgutachten an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) überreicht. Besonders in den Blick nahmen die Sachverständigen dabei die Sozialversicherungen und warnen, dass die Sozialbeiträge in Deutschland bis 2040 von aktuell etwa 42 Prozent auf 50 Prozent steigen könnten. Dies würde die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts zusätzlich um 0,5 bis 0,9 Prozent dämpfen. Um den Trend immer höherer Beiträge aufzuhalten, schlägt das Ökonomengremium Reformen in der Kranken- und Pflegeversicherung (GKV und SPV) vor. Gerichtet werden müsse der Fokus vor allem auf "ausgabendämpfende Maßnahmen", sagt die Vorsitzende des Sachverständigenrates, Monika Schnitzer. Sie zeigt sich zuversichtlich, dass die Bundesregierung mit wirksamen Reformen reagiert. Martin Werding hält die Gesetzliche Krankenversicherung unter den Sozialkassen für den "schwierigsten Patienten". Die "Wirtschaftsweisen" haben deswegen auch weitergehende Reformideen vorgelegt.

Der im Gutachten erwähnte Vorschlag, hinsichtlich der Einbeziehung von Beamtinnen und Beamten in die GKV lehnt der Vorstandsvorsitzende des PKV-Verbandes, Thomas Brahm, ab. Eine Zwangsüberführung von Beamten in GKV und SPV würde das Umlageverfahren ausweiten, die strukturellen Defizite verschärfen und notwendige Ausgabenreformen weiter verzögern – zulasten der jungen Generationen.

Welche Schritte nun genau gesetzt werden müssten, erklärt der "Wirtschaftsweise" Martin Werding im Gespräch mit dem Handelsblatt. Reformen wie zielgenauere Leistungen und eine kohortenspezifische Kapitaldeckung bieten die Chance, die Pflegeversicherung langfristig finanziell tragfähig zu machen. Und zugleich werden die Lasten des demografischen Wandels gerechter auf die Generationen verteilt, präzisieren Monika Schnitzer und andere, was in der Pflege nötig wäre.

Der Sachverständigenrat lege eindrücklich dar, dass bei den angestoßenen Reformen der Kranken- und Pflegeversicherung der richtige Weg eingeschlagen worden sei, betont Bundesgesundheitsministerin Nina Warken. Sie seien unumgänglich und längst überfällig.

Dass die guten Ideen der Regierungsberater auch umgesetzt werden, sei gleichzeitig aber höchst unwahrscheinlich, kommentiert das RND. Nicht an allen Stellen wird die Politik so weit gehen können, wie der Rat es wünscht, meint das Handelsblatt, Schwarz-Rot könne das Gutachten aber für die öffentliche Debatte strategisch nutzen. Die Bundesregierung sollte die guten Ratschläge der Ökonomen aufgreifen - sonst droht eine Radikalisierung der Nachgeborenen und Beitragszahler, schreibt die FAZ.
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