Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

Forum Werner Schell
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BeitragVerfasst: 19.11.2013, 14:27 
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Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk führt regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist Kooperationspartner der „Aktion Saubere Hände.“
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist Initiator bzw. Mitbegründer des Quartierkonzeptes Neuss-Erfttal.
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk ist Unterstützer von "Bündnis für GUTE PFLEGE".
Pro Pflege - Selbsthilfetzwerk ist Unterstützer der "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen".
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk tritt für wirksame Patientenrechte und deren Durchsetzung ein.
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk unterstützt im Rahmen der Selbsthilfe auch Patienten mit Schlaganfall einschließlich deren Angehörige.
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk ist Mitgründer und Mitglied bei "Runder Tisch Demenz" (Neuss).


Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland
http://www.dgpalliativmedizin.de/images ... 9-2010.pdf

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Ankündigung / Einladung

zum (19.) Pflegetreff, am Dienstag, dem 19.11. 2013,
17.00 - 19.00 Uhr, im Jugendzentrum "Kontakt Erfttal",
(großer Saal) Bedburger Straße 57, 41469 Neuss-Erfttal


Themen des Pflegetreffs:

"Palliativversorgung (Medizin & Pflege) - Hospizarbeit - Sterbebegleitung ambulant und stationär"
(Arbeitstitel)

+++

Grußwort:

Pastor Monsignore Jochen Koenig, von 1979 bis 2010 Pfarrer in Neuss-Erfttal (und zusätzlich jahrelang leitender Pfarrer im Gemeindeverband "Rund um die Erftmündung"), wird den Pflegetreff besuchen und ein Grußwort sprechen! Pastor Jochen Koenig ist im "geistlichen Unruhestand" u.a. als Pfarrvikar im Seelsorgebereich Neuss-Nord tätig. Im Übrigen steht er den Neusser Augustinerinnen in ihrem Hospiz und dem Seniorenpflegeheim helfend zur Seite.

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Pastor Jochen Koenig


Auf dem Podium:

- Dr. Dr. med. Gerhard Steiner, Kasterstr. 54, 41468 Neuss, Facharzt für Allgemeinmedizin, Palliativmedizin, Anästhesie sowie Leiter des Palliativnetzes "WiN - Wir in Neuss" für den Rhein-Kreis Neuss.
Weitere Informationen: http://www.palliativ-portal.de/Adressen ... reis-neuss
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Foto: Dr. Dr. G. Steiner

- Dr. med. Franz-Josef Esser, Facharzt für Anästhesie, Spezielle Anästhesiologische Intensivmedizin, Spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin, Leitender Notarzt. Dr. med. F.-J. Esser ist Chefarzt der Anästhesie im Johanna-Etienne-Krankenhaus Neuss, Am Hasenberg 46, 41462 Neuss. Palliativmedizinische Betreuung ist auf der multiprofessionell geführten Palliativstation des Krankenhauses möglich.
Weitere Informationen: http://www.johanna-etienne-krankenhaus. ... ivmedizin/
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Foto: Dr. med. F.-J. Esser

- Gerda Graf, Geschäftsführerin der Wohnanlage Sophienhof gGmbH in Niederzier, Staatsexamen in der Krankenpflege in Jülich, Studium des Pflegemanagements in Duisburg, Focusing-Begleitung und Zusatzqualifikation in Palliative-Care und Ehrenvorsitzende im Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V. *)
Weitere Informationen: http://www.wohnanlage-sophienhof.de/ - http://www.dhpv.de/ueber-uns_der-verband_dhpv-team.html
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Foto: Gerda Graf

- Dr. med. Udo Kratel, niedergelassener Internist und Palliativmediziner, 1. stellvertretender Vorsitzender der Hospizbewegung Dormagen e.V. und Vorstandsmitglied im Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V.
Weitere Informationen:
http://www.hospizbewegung-dormagen.de/
http://www.hospizbewegung-dormagen.de/s ... 202012.htm
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Foto: Dr. med. Udo Kratel

Moderation:

- Bernd Müller, ehemaliger TV-Moderator bei “Mittwochs live” und “Wunderschönes NRW” (u.a. mit einem Portrait des Rhein-Kreises Neuss). Bernd Müller ist als Unruheständler u.a. in der Neusser Bürgerstiftung engagiert.

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Foto: Bernd Müller

+++
Zum Pflegetreffthema passend ein Leitgedanke von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk:
...dem Leben nicht mehr Jahre, sondern den Jahren mehr Leben schenken.
Der Menschlichkeit nicht mehr Pflege geben, sondern der Pflege mehr Menschlichkeit


+++

Die Veranstaltung am 19.11.2013 schließt an ähnliche Erörterungen an - siehe z.B.:
• Themen des Pflegetreffs am 22.10.2008 waren die Patientenautonomie am Lebensende und die Palliativpflege. - Näheres unter http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... eilung.php
• Der (9.) Pflegetreff am 28.10.2009 befasste sich mit dem Thema: "Palliativversorgung, Sterbebegleitung, Hospizarbeit - (Tod – Bestattung). Es wird auch über die am 01.09.2009 in Kraft getretenen Vorschriften über Patientenverfügungen informiert (§§ 1901a und 1901b BGB)". Näheres unter viewtopic.php?t=11532&highlight=palliativversorgung
• Der (11.) Pflegetreff fand am 23.06.2010 statt mit dem Thema "Patientenautonomie am Lebensende ...." - Näheres unter viewtopic.php?t=14009
• Unabhängig von diesen Treffs gab es zahlreiche Vortragsveranstaltungen zum Thema "Vorsorgliche Verfügungen - Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht - Betreuungsverfügung".
• In 2012 gab es von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk weitere Initiativen zum Thema - siehe z.B.: "Palliativversorgung & Hospizarbeit ausweiten" - Näheres unter viewtopic.php?t=17534 (am 24.03.2013 ergänzender Text mit Foto eingestellt)

*) Vortrag Gerda Graf im Rahmen einer Online-Veranstaltung der APOLLON Hochschule am 15.07.2013: „Hospiz - eine Idee setzt sich durch“.

+++

Schirmherr des Pflegetreffs: Heinz Sahnen, Stadtverordneter im Rat der Stadt Neuss und Mitglied des Landtages (MdL) von NRW von 2000 - 2010
Organisation und Leitung: Werner Schell, Dozent für Pflegerecht und Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

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Werner Schell und Heinz Sahnen
beim Pflegetreff am 23.06.2009


Eingeladen sind Patienten, pflegebedürftige Menschen und Angehörige, Ärzte bzw. sonstige Leistungsanbieter im Gesundheitswesen sowie alle interessierten BürgerInnen! - Der Eintritt ist frei!

Treff-Adresse: Kontakt Erfttal, Bedburger Straße 57, 41469 Neuss- Erfttal

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Foto "Pflegetreff am 23.06.2009"

Wegbeschreibung: Mit dem Auto die A 57, Ausfahrt Neuss-Norf - Richtung Erfttal (Wegstrecke beschildert) fahren. Bahnreisende fahren bis Neuss-Norf (S-Bahn-Station). Der Bahnhof ist vom Veranstaltungsort etwa 10 Minuten Fußweg entfernt. - Übersichtskarten (Lage und Anfahrt) finden Sie in der Erfttaler Homepage unter: http://www.neuss-erfttal.de/Lage/lage.htm

+++
Fortbildungsnachweis:
>>> Pflegekräften wird auf Wunsch eine Bescheinigung über die Teilnahme an der o.a. Fachveranstaltung ausgestellt.
Personen, die eine entsprechende Bescheinigung wünschen, können nach dem Treff Name und Anschrift hinterlassen.
Die Teilnahmebescheinigung wird danach zugesandt. <<<<


+++

Siehe auch die Presseinformationen in diesem Forum unter folgender Adresse:
viewtopic.php?t=19371

Aktueller Hinweis für Gäste beim Pflegetreff:
Restexemplare des Buches "Sterbebegleitung und Sterbehilfe" (siehe unter -> viewtopic.php?t=7484 )
werden am 19.11.2013 beim Pflegetreff - Thema "Palliativversorgung und Hospizarbeit" -> siehe dazu viewtopic.php?t=18242
(ständige Aktualisierung) bzw. viewtopic.php?t=19371 (neben zahlreichen anderen Schriften) gegen eine geringe Auslagenerstattung
von 2,00 Euro zur Mitnahme ausliegen (solange der Vorrat reicht).
Werner Schell

Stand: 19.11.2013

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Zuletzt geändert von WernerSchell am 20.11.2013, 07:33, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 09.12.2013, 14:16 
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Neusser Pflegetreff:
Das Sterben gehört zum Leben - es muss menschenwürdig gestaltet werden


Thema des Pflegetreffs war am 19.11.2013 im „Kontakt Erfttal“ die „Palliativversorgung (Medizin & Pflege) - Hospizarbeit – Sterbebegleitung ambulant und stationär“.

Auf dem Podium saßen ausgewiesene Experten und beleuchteten die Versorgungs- und Unterstützungsangebote aus verschiedenen Blickwinkeln, moderiert von Bernd Müller, ehemaliger TV-Moderator bei „Mittwochs live“ und „Wunderschönes NRW“. Über 130 Gäste (vorwiegend Multiplikatoren) wurden dabei geschickt mit Fragen und sonstigen Diskussionsbeiträgen eingebunden.

Zum Auftakt der Statements und Diskussionsbeiträge stellte Pfarrer Jochen Koenig u.a. heraus, dass das Sterben kein Störfaktor sei, sondern als Teil des Lebens einer humanen Begleitung bedürfe. In diesem Sinne sollten wir verantwortungsvoll mit Leben und Sterben umgehen, so der Geistliche.

Dr. Dr. med. G. Steiner, niedergelassener Arzt und Palliativmediziner aus Neuss, verdeutlichte die Bedeutung der hausärztlichen Versorgung. Er stellte im Wesentlichen klar, dass die entsprechenden Strukturen im Rhein-Kreis Neuss gut geknüpft seien und das in Neuss ansässige Palliativnetz „WiN - Wir in Neuss“ für den Rhein-Kreis Neuss gute Arbeit leiste. Niemand müsse befürchten, unversorgt zu bleiben.

Dr. med. F.-J. Esser, Chefarzt am Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss, befasste sich mit den Palliativstationen in den Krankenhäusern und machte u.a. deutlich, dass solche Zentren für diejenigen Menschen zur Verfügung stehen, denen Hilfe mittels personeller und sachlicher Ausstattung eines Krankenhauses (befristet) zuteil werden solle. Überalterte Planungskonzepte müssten angepasst werden und ein weiterer Ausbau solcher Stationen gefördert werden.

Gerda Graf, Geschäftsführerin einer Pflegeeinrichtung in Niederzier/Düren und Ehrenvorsitzende im Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V, ging u.a. näher auf die Bedürfnisse der pflegebedürftigen Menschen in den stationären Pflegeeinrichtungen ein. Sie plädierte dafür, dass die stationären Pflegeeinrichtungen für eine palliative Versorgung und Begleitung ihrer BewohnerInnen gerüstet sein müssen. Geboten sei z.B. die Forderung an die Heime, eine spezielle Palliativ-Fachkraft pro zehn Bewohner vorzusehen.

Dr. med. Udo Kratel, niedergelassener Arzt und Palliativmediziner in Dormagen, ging als 2. Vorsitzender der Hospizbewegung Dormagen e.V. und Vorstandsmitglied im Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V., auf die Hospizarbeit näher ein und erläuterte die kreisweiten Strukturen. Dabei wurde deutlich, dass die Hospizarbeit von verschiedenen Institutionen institutionell getragen wird, aber wesentlich unterstützt wird durch eine Vielzahl ehrenamtlicher HelferInnen.

Es ergab sich der Eindruck, dass die palliativen und hospizlichen Hilfe- und Unterstützungstrukturen im Rhein-Kreis Neuss durchaus als nahezu ausreichend bezeichnet werden können. Ungeachtet dessen gibt es sicherlich an der einen oder anderen Stelle noch Verbesserungsmöglichkeiten. Bei einer überregionalen Betrachtung der Versorgungsstrukturen scheinen aber durchaus Lücken zu bestehen. Daher muss bei einer Gesamtbetrachtung der bundesdeutschen Versorgungslandschaft davon ausgegangen werden, dass es einen weiteren Ausbau der angesprochenen Unterstützungsleistungen und entsprechende Folgerungen des Gesetzgebers und der Kostenträger geben muss. Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hat daher vorgesehen, mit entsprechenden Vorschlägen erneut aktiv zu werden.

Heinz Sahnen, Stadtverordneter in Neuss und zugleich Schirmherr des Erfttaler Pflegetreffs, konnte am Ende der Veranstaltung resümierend feststellen, dass es Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk unter Leitung von Werner Schell wieder einmal gelungen war, eine gut besuchte Veranstaltung zu organisieren und zu gestalten und dabei erneut ein Thema anzusprechen, das viele älter werdende BürgerInnen zunehmend bewegt.

Am Ende der Veranstaltung stand ein kurzer Ausblick auf den Pflegetreff, der am 13.05.2014 in Neuss-Erfttal stattfinden und sich ausschließlich mit dem Pflegenotstand befassen wird. Die einfache Botschaft lautet nämlich: Mehr Pflegepersonal in den Einrichtungen = bessere Pflege (und das wissen wir doch seit Jahren!).

Werner Schell
Dozent für Pflegerecht und Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

Pressemitteilung ist zur Veröffentlichung frei!

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BeitragVerfasst: 10.01.2014, 08:22 
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Der Newsletter (NL) Gesundheit für den Rhein-Kreis Neuss informiert in seiner Ausgabe Januar 2014 u.a. wie folgt:

Neusser Pflegetreff:
Das Sterben muss menschenwürdig gestaltet werden

Thema des Pflegetreffs am 19.11.2013 im „Kontakt Erfttal“ war die „Palliativversorgung (Medizin & Pflege)
- Hospizarbeit – Sterbebegleitung ambulant und stationär“. Auf dem Podium saßen ausgewiesene
Experten. Sie beleuchteten die Versorgungs- und Unterstützungsangebote aus verschiedenen
Blickwinkeln, moderiert von Bernd Müller, ehemaliger TV-Moderator bei „Mittwochs live“ und
„Wunderschönes NRW“. Über 130 Gäste wurden dabei geschickt mit Fragen und sonstigen
Diskussionsbeiträgen eingebunden. Zum Auftakt der Statements und Diskussionsbeiträge stellte Pfarrer
Jochen Koenig u. a. heraus, dass das Sterben kein Störfaktor sei, sondern als Teil des Lebens einer
humanen Begleitung bedürfe. In diesem Sinne sollten wir verantwortungsvoll mit Leben und Sterben
umgehen, so der Geistliche. Dr. Dr. med. G. Steiner, niedergelassener Arzt und Palliativmediziner aus
Neuss, stellte klar, dass die entsprechenden Strukturen im Rhein-Kreis Neuss gut geknüpft seien und das in
Neuss ansässige Palliativnetz „WiN - Wir in Neuss“ für den Rhein-Kreis Neuss gute Arbeit leiste. Niemand
müsse befürchten, unversorgt zu bleiben. Dr. med. F.-J. Esser, Chefarzt am Johanna-Etienne-Krankenhaus
in Neuss, befasste sich mit den Palliativstationen in den Krankenhäusern und forderte, dass überalterte
Planungskonzepte angepasst und ein weiterer Ausbau solcher Stationen gefördert werden.
Dr. med. Udo Kratel, niedergelassener Arzt und Palliativmediziner in Dormagen, ging als 2. Vorsitzender
der Hospizbewegung Dormagen e.V. und Vorstandsmitglied im Deutschen Hospiz- und PalliativVerband
e.V., auf die Hospizarbeit näher ein und erläuterte die kreisweiten Strukturen. Dabei wurde deutlich, dass
die Hospizarbeit von verschiedenen Institutionen institutionell getragen wird, aber wesentlich unterstützt
wird durch eine Vielzahl ehrenamtlicher Helfer.
Es ergab sich der Eindruck, dass die palliativen und hospizlichen Hilfe- und Unterstützungsstrukturen im
Rhein-Kreis Neuss als nahezu ausreichend bezeichnet werden können. Ungeachtet dessen gibt es
sicherlich an der einen oder anderen Stelle noch Verbesserungsmöglichkeiten.
Der nächste Pflegetreff findet am 13.05.2014 in Neuss-Erfttal statt. Hier geht es um den Pflegenotstand.
Weitere Auskunft erteilt:
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk, Werner Schell
Harffer Straße 59 – 41469 Neuss
Tel.: 02131 150779
E-Mail: ProPflege@wernerschell.de
Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

Impressum des NL:
Rhein-Kreis Neuss, 53.7 Gesundheitsplanung & Gesundheitsförderung,
Valeria Diewald, Lindenstr. 16, 40515 Grevenbroich, Tel. 02181 6015333; Fax
02181-60185333, Email: valeria.diewald@rhein-kreis-neuss.de
Der Rhein-Kreis Neuss ist Mitglied im Gesunde-Städte-Netzwerk der
Bundesrepublik Deutschland.

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BeitragVerfasst: 16.01.2014, 18:11 
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16.01.2014

An die
Abgeordneten des Landtages von Nordrhein-Westfalen



Palliativversorgung und Hospizarbeit ausweiten - Vorschriften für das Land Nordrhein-Westfalen präzisieren bzw. erweitern !


Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihnen liegt u.a. ein Gesetzentwurf vor, durch den das Wohn- und Teilhabegesetz NRW neu gefasst werden soll (Drucksache 16/3388). Darin wird in § 4 auch eine "angemessene Palliativversorgung" angesprochen. Die vorliegende Fassung ist m.E. unzureichend und sollte erweitert bzw. präziser gefasst werden. Es sollte verdeutlicht werden, dass die stationären Pflegeeinrichtungen gewährleisten müssen, jeder Pflegefachkraft eine Fortbildung in der Palliativpflege zu ermöglichen. Zwingend vorgeschrieben werden sollte, dass für 10 BewohnerInnen mindestens eine besonders weitergebildete Palliativpflegekraft in jeder Einrichtung zur Verfügung steht.

Mit solchen ergänzenden Vorgaben kann dann auch sichergestellt werden, dass die "Rahmenempfehlung für die Hospizkultur und Palliativversorgung in Pflegeeinrichtungen für das Land Nordrhein-Westfalen" - Stand: 24.09.2013 - zielgerichtet umgesetzt wird.

Unabhängig von den o.a. Vorschriften sollten die landesrechtlichen Vorgaben für die allgemeine Palliativversorgung und Hospizarbeit der demografischen Entwicklung angepasst werden. Die Zahl der Palliativ- und Hospizbetten sollte für das Land NRW auf 80 - 100 pro 1 Million Einwohner erhöht werden. Zur Zeit liegen die Planzahlen weit darunter, so dass immer wieder behauptet werden kann, dass die Versorgung der Bevölkerung mit Palliativ- und Hospizbetten auskömmlich sei. Dies entspricht aber leider nicht der realen Nachfrage. Dass Verbesserungen im Bereich der Palliativversorgung und Hospizarbeit geboten sind, ergibt sich auch aus den Vereinbarungen der großen Koalition in Berlin. Dort heißt es z.B. im Koalitionsvertrag, Abschnitt Pflege: "Zu einer humanen Gesellschaft gehört das Sterben in Würde. Wir wollen die Hospize weiter unterstützen und die Versorgung mit Palliativmedizin ausbauen." Insoweit sind Bund und Länder gemeinsam in der Pflicht.

Es erscheint geboten, die hier angesprochenen Themen alsbald umfassend aufzugreifen. Denn eine aktuelle Umfrage der DAK-Gesundheit macht deutlich, dass eine Mehrheit der Deutschen für aktive Sterbehilfe eintritt. Diese Befragungsergebnis ist möglicherweise damit zu erklären, dass die in großer Zahl älter werdenden Menschen Besorgnisse haben, bei schwerer Krankheit und vor allem im Sterbeprozess nicht angemessen / schmerzfrei versorgt zu werden. Es sind daher schnellstmöglich politische Konsequenzen angesagt. Mit dem angefügten Brieftext habe ich heute auch die Abgeordneten des Deutschen Bundestages angeschrieben.

Für weitere Informationen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Schell


>>>>>>>>> Brief an die Abgeordneten im Deutschen Bundestag vom 16.01.2014


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Mehrheit der Deutschen tritt angeblich für aktive Sterbehilfe ein - so eine Umfrage der DAK-Gesundheit. Es wird von einer breiten Zustimmung für eine gesetzliche Regelung durch den Deutschen Bundestag gesprochen.

Dazu ergibt sich von hier in Kürze folgendes Statement:

"Sterbebegleitung ja - aktive Sterbehilfe nein"

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk spricht sich seit Jahren mit Entschiedenheit gegen eine aktive Sterbehilfe aus und wird auch weiterhin für diese Position eintreten. Vorstellungen, die in eine andere Richtung führen, wollen wir erneut eine Absage erteilen. Anlass für diese Klarstellung ist eine Umfrage der DAK-Gesundheit. Danach ist die Mehrheit der Deutschen für aktive Sterbehilfe.
Quelle: viewtopic.php?f=2&t=20138&p=78013#p78013

Es gilt weiterhin die hiesige Aussage: "Sterbebegleitung ja - aktive Sterbehilfe nein". Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk tritt seit Jahren für eine Verbesserung der Palliativversorgung und Hospizarbeit ein. In diesem Sinne wurde z.B. auch der Neusser Pflegetreff am 19.11.2013 durchgeführt:
viewtopic.php?f=7&t=18242

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk steht für weitere Informationen und Stellungnahmen zur Verfügung. Am 30.01.2014 gibt es in der Neusser Volkshochschule eine Vortragsveranstaltung: "Palliativerversorgung und Hospizarbeit". Diese Versorgungsstrukturen gilt es deutlich zu stärken!
Näheres dazu unter -> viewtopic.php?f=7&t=19762

Mit freundlichen Grüßen
Werner Schell

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BeitragVerfasst: 04.02.2014, 07:59 
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Der Newsletter für Gesundheit des Rhein-Kreises Neuss,
Februar 2014, informierte u.a. wie folgt


Pflegenetzwerk spricht sich für Sterbebegleitung aus

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk spricht sich seit Jahren mit Entschiedenheit gegen eine aktive Sterbehilfe
aus und wird auch weiterhin für diese Position eintreten. Vorstellungen, die in eine andere Richtung
führen, erteilt Schell eine Absage. Anlass für diese Klarstellung ist eine Umfrage der DAK-Gesundheit.
Danach ist die Mehrheit der Deutschen für aktive Sterbehilfe. Es gilt weiterhin die hiesige Aussage:
"Sterbebegleitung ja - aktive Sterbehilfe nein". Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk tritt seit Jahren für eine
Verbesserung der Palliativversorgung und Hospizarbeit ein.

Weitere Auskunft erteilt:
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk - Werner Schell
Harffer Straße 59 – 41469 Neuss
Tel.: 02131 150779
E-Mail: ProPflege@wernerschell.de
Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

Impressum Newsletter:
Rhein-Kreis Neuss, 53.7 Gesundheitsplanung & Gesundheitsförderung, Valeria
Diewald, Lindenstr. 16, 40515 Grevenbroich, Tel. 02181 6015333; Fax 02181-
60185333, Email: valeria.diewald@rhein-kreis-neuss.de
Der Rhein-Kreis Neuss ist Mitglied im Gesunde-Städte-Netzwerk der Bundesrepublik
Deutschland.

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BeitragVerfasst: 27.03.2014, 11:03 
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Zitat in CAREkonkret", Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege (21.03.2014):
"Wer die Humanität schützen will, wer die Freiheit des Sterbenden wahren will,
muss einen Schutzraum eröffnen helfen, in dem menschliche Zuwendung,
umfassende Schmerztherapie, Palliativpflege und helfende, liebende Annahme stattfinden".

Berliner Kardinal Rainer Maria Woelki am Rande der Vollversammlung der Bischöfe in Münster.

Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland
http://www.dgpalliativmedizin.de/images ... 9-2010.pdf

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BeitragVerfasst: 28.03.2014, 18:44 
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Aus der Zeitschriftenschau in diesem Forum:

Zeitschrift "Selbsthilfe-Landschaft" - Rhein-Kreis Neuss (Ausgabe 1/2014):
"Bericht zum Pflegetreff am 19.11.2013 - Das Sterben gehört zum Leben - es muss menschenwürdig gestaltet werden";
"Ankündigung zum 20. Pflegetreff".

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Aus Forum:
viewtopic.php?f=4&t=20405


Presseinformation – 1/5/2014 Düsseldorf, 2. Mai 2014

Ministerin Steffens:
Land unterstützt Pflegeheime beim Ausbau von Sterbebegleitung und Palliativversorgung nach Prinzipien der Hospizarbeit – Abschiednehmen in Würde erleichtern

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Mit Unterstützung des Landes sollen Pflegeeinrichtungen verstärkt in die Lage versetzt werden, Heimbewohnerinnen und -bewohnern eine Sterbebegleitung nach den Prinzipien der Hospizarbeit anzubieten: Würdevoll, selbstbestimmt und möglichst schmerzfrei. Dazu fördert das Land zwei Ansprechstellen zur Pflege Sterbender, Hospizarbeit und Angehörigenbegleitung (kurz: ALPHA-Stellen): Für das Rheinland in Bonn, für Westfalen in Münster. Außerdem wird Pflegeeinrichtungen mit der neuen Broschüre „Hospizkultur und Palliativversorgung in Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen - Umsetzungsmöglichkeiten für die Praxis“ ein schriftlicher Leitfaden angeboten.

„Früher starben Menschen häufig zuhause im Kreis der Familie, heute sterben sie oft in einer stationären Pflegeeinrichtung. Deshalb sollen die vom Ministerium geförderten ALPHA-Stellen jetzt auch Pflegeeinrichtungen beim Aufbau einer Hospizkultur professionell unterstützen“, erklärte Gesundheits- und Pflegeministerin Barbara Steffens.

Damit schafft Nordrhein-Westfalen die Grundlage dafür, dass schwerstkranke und sterbende Menschen in Pflegeeinrichtungen umfassend und professionell in ihrer vertrauten Umgebung bedarfs- und bedürfnisgerecht versorgt und in der Sterbephase fürsorglich begleitet werden können. Unnötige Krankenhauseinweisungen sollen dadurch vermieden, die Lebensqualität dieser Menschen bis zum Eintritt des Todes deutlich verbessert und auch deren Angehörige mit unterstützt werden.

„Wir wollen die in Nordrhein-Westfalen bestehende gute Infrastruktur in der Palliativversorgung und Hospizarbeit nutzen und durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzelnen Berufsgruppen und der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine ganzheitliche Hospiz- und Palliativversorgung in den Einrichtungen erreichen. Damit sollen die Versorgungsqualität verbessert und die Beschäftigten in Pflegeeinrichtungen unterstützt werden“, so die Ministerin weiter.

In Nordrhein-Westfalen gibt es mehr als 300 ambulante Hospiz- und rund 150 Palliativdienste. Ihr Einsatz wird in der Regel von den Krankenkassen bezahlt.

Gemeinsam mit den Verantwortlichen des Gesundheitswesens sowie Expertinnen und Experten der Hospiz- und Palliativversorgung hat das Gesundheits- und Pflegeministerium eine Konzeption mit Umsetzungsmöglichkeiten für die Implementierung von Leistungsangeboten der Palliativversorgung in stationären Pflegeeinrichtungen entwickelt. Diese kann nun mit Unterstützung des Ministeriums in den Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen umgesetzt werden.

„Die qualitätsgesicherte Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen, die mir sehr am Herzen liegt, wird zunehmend zur Kernaufgabe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Heimen. Mit den erhöhten Anforderungen wollen wir die Einrichtungen nicht allein lassen, sondern entsprechend ihrer individuellen Möglichkeiten bei der Realisierung der neuen Versorgungskultur unterstützen und beraten“, ergänzt Ministerin Steffens.

Pflegeeinrichtungen können sich von einem ALPHA-Team beim Aufbau einer Hospizkultur unterstützen lassen. Dazu gehören neben der Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch eine Vernetzung der Einrichtung mit Palliativteams und ambulanten Hospizdiensten aus der Region.

Die Broschüre unter dem Titel „Hospizkultur und Palliativversorgung in Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen – Umsetzungsmöglichkeiten für die Praxis“ kann kostenfrei bestellt und heruntergeladen werden auf der Internetseite des Ministeriums http://www.mgepa.nrw.de unter Service / Publikationen. Telefonische Bestellungen sind möglich bei „Nordrhein-Westfalen direkt“ unter 0211 837-1001 (bitte Veröffentlichungsnummer 144 angeben).

Hintergrundinformationen:
- In NRW existieren rund 2200 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit rund 179.000 Plätzen.
- Nach Studien versterben in Deutschland rund 30 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner einer stationären Pflegeeinrichtung innerhalb der ersten drei Monate nach Aufnahme und 60 Prozent innerhalb des ersten Jahres.
- Adressen der beiden bereits seit langem bestehenden APLHA-Stellen in Bonn und Münster, die zusätzlich die Unterstützung von Pflegeeinrichtungen zum Ausbau von Sterbebegleitung und Palliativversorgung nach Prinzipien der Hospizarbeit übernehmen, lauten: ALPHA-Rheinland, Von-Hompesch-Straße 1, 53123 Bonn, Telefon 0228 746547, E-Mail: rheinland@alpha-nrw.de; ALPHA-Westfalen, Friedrich-Ebert-Str. 157-159, 48153 Münster, Telefon 0251 230848, E-Mail: alpha@muenster.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter,
Telefon 0211 8618-4246.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.nrw.de

_________________
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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