Jens Spahn - neuer Bundesgesundheitsminister der GroKo 2018

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Jens Spahn - neuer Bundesgesundheitsminister der GroKo 2018

Beitrag von WernerSchell » 14.03.2018, 10:24

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Foto: DW

Die geschäftsführende Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel nominerte am 25.02.2018 die CDU-Anwärter auf ein Ministeramt in der angestrebten GroKo 2018 von Union und SPD. Unter den Anwärtern befindet sich auch der für das Amt des Bundesgesundheitsminister vorgesehene Jens Spahn (37, MdB/CDU). Spahn gehört seit vier Jahren zum CDU-Präsidium, dem engeren Führungskreis der Partei, und gilt als selbstbewusst, ehrgeizig und klar konservativ. Er gilt den Merkel-Kritikern als Hoffnungsträger und fordert mehr Sicherheit und Ordnung in Deutschland, er möchte die Flüchtlingszahlen begrenzen, fordert ein Verbot der Burka, lehnt die doppelte Staatsbürgerschaft ab und findet die deutsche "Leitkultur" gut. Jens Spahn gehörte früh zu denen, die die "Willkommenspolitik" der Kanzlerin offen kritisierten und einen Kurswechsel forderten (so informierte die " Deutsche Welle" am 24.02.2018).

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Die Rheinische Post berichtete am 26.02.2018:
Personalentscheidungen für neue Groko
Hermann Gröhe - ein weiterer Vertrauter Merkels geht

Berlin/Neuss. Gesundheitsminister Hermann Gröhe aus Neuss verlässt das Bundeskabinett ohne Groll, auch wenn er die Arbeit gern fortgesetzt hätte. Mit ihm geht ein weiterer Vertrauter der Bundeskanzlerin.
Von Martin Kessler

Mit Gröhe geht nach Thomas de Maizière der zweite enge Vertraute der Kanzlerin. Im Gegensatz zum bisherigen Innenminister geht der Niederrheiner Gröhe zwar enttäuscht, aber offenbar ohne Groll. Er hätte gerne die Arbeit im Gesundheitsministerium fortgesetzt, gibt er freimütig zu.

(weiter lesen unter) …
http://www.rp-online.de/politik/deutsch ... -1.7420990

Erfahrung und neue Gesichter
Das sind die neuen CDU-Minister

Von Eva Quadbeck

Inhaltlich hat sich Spahn zum Generalisten entwickelt. Der häufige Talkshow-Gast positioniert sich zu innen-, finanz-, wirtschafts- und sozial- und gesellschaftspolitischen Fragen. Es ist zu erwarten, dass Spahn sein Regierungsamt auch nutzen wird, um sein eigenes Profil weiter zu schärfen. Fachlich ist er für die Aufgabe qualifiziert. Von 2002 bis 2015 gehörte er zu den gesundheitspolitischen Fachleuten seiner Fraktion. Vor vier Jahren handelte er für dieses Thema den Koalitionsvertrag mit aus.

(weiter lesen unter) …
http://www.rp-online.de/politik/deutsch ... -1.7420387

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Ärzte Zeitung vom 26.02.2018:
CDU-Minister benannt
Spahn soll Gesundheitsminister werden

Jünger und weiblicher will die CDU-Chefin ihr Kabinett und ihre Partei machen. In Männerhand bleibt das Gesundheitsressort: Jens Spahn soll hier der neue Minister werden. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=95 ... efpuryykqr

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Deutsches Ärzteblatt, 26.02.2018:
Jens Spahn soll Bundesgesund­heitsminister werden
CDU-Chefin Angela Merkel will Finanzstaatssekretär Jens Spahn zum Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter machen. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag offiziell mit. Er wird damit Nachfolger von Hermann Gröhe (CDU), der dem künftigen Bundeskabinett nicht mehr angehören wird.
„Ich halte Jens Spahn gerade als Vertreter der jüngeren Generation für sehr, sehr gut geeignet, im Sinne der Generationengerechtigkeit diese Themen anzugehen“, sagte Merkel. Das Ressort Gesundheit und Pflege sei von allergrößter Bedeutung für den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Zudem habe er als gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CDU-Bundestagsfraktion von 2009 und 2015 Erfahrungen im Gesundheits­wesen gesammelt ... > https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ter-werden

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Ärzte Zeitung vom 26.02.2018:
Nach der Benennung
Spahn steht vor der Mammutaufgabe Pflege

Jens Spahn ist in der Gesundheitspolitik kein unbeschriebenes Blatt. Ihm fällt nun die Aufgabe zu, als Nachfolger von Hermann Gröhe die Aufgaben in der Pflege zu lösen, die der Koalitionsvertrag vorsieht. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=95 ... efpuryykqr

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Ärzte Zeitung online, 28.02.2018
Gesundheitsminister in spe
Spahn versteht Politik auch als Kampfarena

Dem designierten Gesundheitsminister Jens Spahn fehlt es weder an Erfahrung noch an Ehrgeiz. Wo wird er programmatische Schwerpunkte im neuen Amt legen? Eine Sondierung.
Von Florian Staeck
BERLIN. Ändert sich jetzt, eingebunden in die Kabinettsdisziplin, der Politikmodus für Jens Spahn – Klatschen für die Kanzlerin statt Klatsche für die Flüchtlingspolitik?
Jens Spahn ist nach 16 Jahren im Bundestag im Zentrum der Macht angekommen. Wer am Kabinettstisch sitzt, kann nur schwer zugleich die parteiinterne Opposition organisieren. Noch als die Unionsfraktion sich im Herbst nach der Wahl mit altem Personal neu aufstellte, führte Spahn die Unzufriedenen an.
… (weiter lesen unter) … https://www.aerztezeitung.de/politik_ge ... llschaft.x

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Ärzte Zeitung online, 13.03.2018
Bundesgesundheitsministerium
Spahn nominiert zwei neue Staatssekretäre

Die CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Gebhardt und Sabine Weiss rücken an die Spitze des BMG.
BERLIN. Der designierte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bestellt sein Haus. Als Parlamentarische Staatssekretäre hat Spahn zwei CDU-Bundestagsabgeordnete ohne sichtbare gesundheitspolitische Vorerfahrung nominiert: Dr. Thomas Gebhardt und Sabine Weiss. Er freue sich auf die künftige Zusammenarbeit, twitterte Spahn.
Unverändert wird der beamtete Staatssekretär Lutz Stroppe zum Führungsteam des Ministeriums gehören.
... (weiter lesen unter) ... https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=95 ... efpuryykqr
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Jens Spahn zum Bundesgesundheitsminister ernannt

Beitrag von WernerSchell » 14.03.2018, 16:47

Jens Spahn zum Bundesgesundheitsminister ernannt

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat heute den bisherigen Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen Jens Spahn (CDU) zum Bundesminister für Gesundheit im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel ernannt. Im Anschluss erfolgte die Vereidigung im Deutschen Bundestag. Bundesgesundheitsminister Spahn ist damit Nachfolger von Hermann Gröhe (CDU), der das Amt seit Dezember 2013 ausgeübt hat.
Der 37-jährige Jens Spahn gehört dem Bundestag seit 2002 an. Von 2005 bis 2015 war er zunächst Obmann im Gesundheitsausschuss für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, dann deren gesundheitspolitischer Sprecher. Regierungserfahrung hat er seit Juli 2015 als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen gesammelt. Der Bankkaufmann und Politikwissenschaftler stammt aus Ahaus im Münsterland.
Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit wird Sabine Weiss. Die Juristin wurde 1958 in Duisburg geboren und ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit 2014 ist sie als stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion für die Bereiche Arbeit und Soziales und wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zuständig.
Dr. Thomas Gebhart wird zum Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit ernannt. Der 46-Jährige hat Betriebswirtschaftslehre und Politikwissenschaften studiert und stammt aus der Südpfalz. Er gehört seit 2009 dem Deutschen Bundestag an und ist Mitglied des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.
Die Ernennung der beiden Parlamentarischen Staatssekretäre wird am morgigen Donnerstag, 15. März 2018, erfolgen.
Lutz Stroppe wird seine Tätigkeit als beamteter Staatssekretär des Bundesministeriums für Gesundheit fortsetzen.

Quelle: Pressemitteilung vom 14.03.2018
https://www.bundesgesundheitsministeriu ... ter-spahn/

Downloads • Pressemitteilung: Jens Spahn zum Bundesgesundheitsminister ernannt
PDF-Datei: 137 KB > https://www.bundesgesundheitsministeriu ... _Spahn.pdf

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Ärzte Zeitung vom 15.03.2018:
Bundesregierung
Jens Spahn ist neuer Gesundheitsminister

Der neue Bundesgesundheitsminister heißt Jens Spahn. Der CDU-Politiker ist kaum vereidigt, da nutzen Berufsverbände schon die Gelegenheit, auf wartende Herausforderungen aufmerksam zu machen. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=95 ... efpuryykqr
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Jens Spahn - neuer Bundesgesundheitsminister der GroKo 2018

Beitrag von WernerSchell » 15.03.2018, 17:22

Bundesministerium für Gesundheit

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat gestern, am 14. März 2018, den bisherigen Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Jens Spahn (CDU), zum Bundesminister für Gesundheit im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel ernannt. Im Anschluss erfolgte die Vereidigung im Deutschen Bundestag. Bundesgesundheitsminister Spahn ist damit Nachfolger von Hermann Gröhe (CDU), der das Amt seit Dezember 2013 ausgeübt hat.

Der 37-jährige Jens Spahn gehört dem Bundestag seit 2002 an. Von 2005 bis 2015 war er zunächst Obmann im Gesundheitsausschuss für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, dann deren gesundheitspolitischer Sprecher. Regierungserfahrung hat er seit Juli 2015 als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen gesammelt. Der Bankkaufmann und Politikwissenschaftler stammt aus Ahaus im Münsterland.

Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit wird Sabine Weiss. Die Juristin wurde 1958 in Duisburg geboren und ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit 2014 ist sie als stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion für die Bereiche Arbeit und Soziales und wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zuständig.

Dr. Thomas Gebhart wird zum Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit ernannt. Der 46-Jährige hat Betriebswirtschaftslehre und Politikwissenschaften studiert und stammt aus der Südpfalz. Er gehört seit 2009 dem Deutschen Bundestag an und ist Mitglied des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Lutz Stroppe wird seine Tätigkeit als beamteter Staatssekretär des Bundesministeriums für Gesundheit fortsetzen.

Hier geht es zur ganzen Pressemitteilung:
www.bundesgesundheitsministerium.de/pre ... ter-spahn/
Weitere Informationen zur Amtsübergabe im Bundesministerium für Gesundheit in Berlin finden Sie hier:
www.bundesgesundheitsministerium.de

Quelle: Mitteilung vom 15.03.2018
Bundesministerium für Gesundheit
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Volldampf-Start - Spahnender erster Arbeitstag

Beitrag von WernerSchell » 16.03.2018, 07:31

Ärzte Zeitung vom 16.03.2018:
Volldampf-Start
Spahnender erster Arbeitstag

An seinem ersten Tag im Amt hat der neue Gesundheitsminister Jens Spahn eine Reihe von Pflöcken eingeschlagen. Er nannte konkrete Vorhaben zu zentralen Themen wie Pflege, E-Card und Klinikfinanzierung. Spahns erster Arbeitstag zum Nachlesen im Ticker. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=95 ... efpuryykqr
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Für Minister Spahn gibt es in Deutschland keine Zwei-Klassen-Medizin

Beitrag von WernerSchell » 19.03.2018, 07:54

Für Minister Spahn gibt es in Deutschland keine Zwei-Klassen-Medizin
Niemand bekomme in Deutschland laut Minister Spahn eine Behandlung "zweiter Klasse". Er setzt sich zudem für die Demenz-Forschung ein.
Quelle: Handelsblatt
http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 84444.html
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Spahn gegenüber Pflegekräften: "Ich kann Ihnen nicht das Paradies versprechen."

Beitrag von WernerSchell » 26.03.2018, 07:23

Spahn02.jpg
Zitat der Woche in Zeitschrift "CAREkonkret" vom 23.03.2018:
"Ich kann Ihnen nicht das Paradies versprechen."
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in einer seiner ersten öffentlichen Reden gegenüber Pflegekräften.

Dazu ergibt sich:
Weder Pflegekräfte noch pflegebedürftige Menschen haben paradiesische Pflegezustände gewünscht oder gar gefordert. Die seit Jahren formulierten Reformvorstellungen sind allein darauf gerichtet zu erreichen, dass ausreichend qualifizierte und angemessen vergütete Pflegekräfte zur Verfügung stehen, die für ihre anspruchsvolle und zuwendungsorientierte Arbeit mit Patienten und Pflegebedürftigen auch ausreichend Zeit haben!

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Jens Spahn im Interview: "Pflegekräfte aus Nachbarländern einladen"

Beitrag von WernerSchell » 31.03.2018, 05:58

Die Rheinische Post berichtete am 31. März 2018
Jens Spahn im Interview
"Pflegekräfte aus Nachbarländern einladen"

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Berlin. Im Interview mit unserer Redaktion spricht Gesundheitsminister Spahn über seine Pläne für mehr Personal in der Pflege, den Kampf gegen volle Wartezimmer beim Arzt und über die Islam-Debatte.
Von Eva Quadbeck
… (weiter lesen unter) > http://www.rp-online.de/politik/deutsch ... -1.7488035

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Siehe auch unter > https://www.welt.de/politik/deutschland ... erben.html

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Anmerkung:
Jens Spahn (BMG) hat erste Statements zu angedachten Verbesserungen im Pflegesystem abgegeben. Die GroKo-Vereinbarung und die bisher bekannt gewordenen Korrekturabsichten reichen hinten und vorne nicht, den Pflegenotstand aufzulösen. - In einem Klartext vom 19.02.2018 hat Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk ausgeführt, was zu tun ist! Pflegekräfte in den Nachbarländern anzuwerben, wird erfolglos bleiben. Deutsche Pflegekräfte flüchten eher dorthin, weil die Pflege-Rahmenbedingungen in anderen Ländern offensichtlich deutlich besser sind. - Näheres nachlesbar unter > viewtopic.php?f=4&t=22517
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Spahn will mit ausländischen Pflegekräften Personalmangel begegnen

Beitrag von WernerSchell » 03.04.2018, 14:18

Ärzte Zeitung online, 02.04.2018

Pflege
Spahn will mit ausländischen Pflegekräften Personalmangel begegnen

Zur Überwindung des Personalmangels in der Pflege plädiert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für mehr Pflegekräfte aus dem Ausland. Zugleich forderte er eine raschere Anerkennung von Abschlüssen für Pflegekräfte und Ärzte aus dem Ausland.
... (weiter lesen unter) ... https://www.aerztezeitung.de/politik_ge ... =331359267

Dazu ergibt sich aus Sicht von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk:
Es muss vorrangig darum gehen, die Pflege-Rahmenbedingungen zu verbessern - dringend. Dazu gehört zunächst ein Personalbemessungssystem, dass eine auskömmliche Stellenausstattung, Tag und Nacht, und nicht nur in Forum einer Mindestbesetzung regelt. Die geplanten 8.000 Stellen sind völlig unzureichend. Aber vielleicht wurde ja nur eine 0 vergessen? Dann müssen die Tarifvertragsparteien animiert werden, deutlich höhere Vergütungen zu vereinbaren. Dazu sollte es ergänzende Regelungen geben, die eine Abrechnung dieser Vergütungen unstreitig gewährleistet, und zwar in allen Einrichtungen. Erst wenn in dieser Form "Zeichen" gesetzt worden sind, werden "geflüchtete" Pflegekräfte zurück kommen und neue gewonnen werden können. - In einem Klartext vom 19.02.2018 hat Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk ausgeführt, was zu tun ist! Pflegekräfte in den Nachbarländern anzuwerben, wird übrigens erfolglos bleiben. Deutsche Pflegekräfte flüchten z.Zt. eher dorthin, weil die Pflege-Rahmenbedingungen in anderen Ländern offensichtlich deutlich besser sind. - Näheres nachlesbar unter > viewtopic.php?f=4&t=22517
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Hanno Kautz spricht für Jens Spahn

Beitrag von WernerSchell » 04.04.2018, 06:25

Ärzte Zeitung vom 04.04.2018:
Neuer Kommunikations-Chef im BMG
Hanno Kautz spricht für Jens Spahn

Neuer Leiter der Kommunikation des Bundesgesundheitsministeriums und damit Sprecher von Jens Spahn wird ab dem 9. April Hanno Kautz. Der 49-jährige gelernte Redakteur und Historiker war seit 2007 Parlamentskorrespondent und zeitweilig China-Korrespondent der Bild-Zeitung. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
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Pflegekräfte-Potenzial nicht nur im Ausland!

Beitrag von WernerSchell » 04.04.2018, 06:28

Ärzte Zeitung vom 04.04.2018:
Kommentar
Pflegekräfte-Potenzial nicht nur im Ausland!
Wie lässt sich der Mangel an Pflegekräften beheben? Die Debatte ist über Ostern, unter anderen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), erneut angeheizt worden. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
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Gottfried Ludewig zuständig für Digitalisierung im Gesundheitswesen

Beitrag von WernerSchell » 04.04.2018, 17:51

DBfK Nordost e.V. gratuliert Ludewig herzlich zur neuen Aufgabe

Der Abgeordnete des Berliner Senats, Gottfried Ludewig, wird künftig den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Bundestag bei Fragen zur Digitalisierung im Gesundheitswesen unterstützen.

Gottfried Ludewig (CDU) ist bislang stellvertretender Fraktionsvorsitzender und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU im Berliner Senat. Ludewig soll die neu geschaffene Stelle für Digitalisierung im Gesundheitswesen im Bundesgesundheitsministerium leiten. Gottfried Ludewig hat sich bereits intensiv mit dem Thema Digitalisierung auf Landesebene beschäftigt

„Wir wünschen Gottfried Ludewig viel Erfolg bei seiner neuen Herausforderung. Wir hoffen, dass er sich trotzdem weiterhin für die Pflegekammer in Berlin stark macht und uns als Berufsverband unterstützt“, sagte Franziska Rahmel, Geschäftsführerin des DBfK Nordost e.V..


DBfK Nordost e.V. | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin
Fon: 030 / 208 98 72 -60
Fax:030 / 208 98 72 -89
www.dbfk.de

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege.
Mehr Informationen über den Regionalverband DBfK-Nordost e.V. können Sie auf der Homepage http://www.dbfk.de/de/ueber-uns/region- ... /index.php nachlesen. Falls Sie Interviewwünsche haben oder mehr Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse-nordost@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030 / 208 98 72 -60 an.

Quelle: Pressemitteilung vom 04.04.2018
Nadine Lexa, MAS
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit| Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe Nordost e.V.
Berlin / Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern

Gesundheits- und Krankenpflegerin | MAS Palliative Care
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe | DBfK Nordost e.V.
Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin
Tel: 030 / 208 98 72 -60 (Mo-Do 9-16 Uhr | Fr 9-13 Uhr)
Fax: 030 / 208 98 72 -89
Mobil: 0176 70492943

E-Mail: lexa@dbfk.de oder nordost@dbfk.de
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Protestaktion gegen Jens Spahn

Beitrag von WernerSchell » 05.04.2018, 15:51

0294 / 5. April 2018
Termininformation


Protestaktion gegen Jens Spahn
6. April 2018, Brandenburger Tor, zirka 15 Uhr


Aus Protest gegen die Ernennung von Jens Spahn als Bundesgesundheitsminister schiebt Arnold Schnittger den Rollstuhl seines schwerbehinderten Sohnes Nico innerhalb von zwei Wochen von Hamburg nach Berlin ins Regierungsviertel. Er wird von der Hamburger Bundestagsabgeordneten und menschenrechtspolitischen Sprecherin der Fraktion DIE LINKE Zaklin Nastic am Brandenburger Tor in Empfang genommen. Schnittger begründet seine Aktion damit, dass er Jens Spahn als Gesundheitsminister wegen seiner Nähe zur Pharmaindustrie ablehnt und außerdem bisher als „extrem empathielosen“ Politiker wahrgenommen hat, der Betroffene verhöhnt.

Zaklin Nastic erklärt dazu: „Jens Spahn ist in jüngster Zeit immer wieder durch unsoziale und provozierende Ausfälle pressewirksam in die Schlagzeilen gekommen. Man denke dabei an seine Äußerung zu den Tafeln und Hartz IV. Deshalb bin ich froh, dass Arnold Schnittger als direkt Betroffener ein öffentlichkeitswirksames Zeichen gesetzt hat. Politiker wie Jens Spahn haben den Kontakt zu den Betroffenen der eigenen Politik völlig verloren.“

Bei Interesse an einem Interview oder weiteren Nachfragen zu dieser Aktion ist Arnold Schnittger unter 01704131404 zu erreichen. Weitere Informationen zur Aktion können Sie gern auch im Büro der Abgeordneten Zaklin Nastic erfragen unter 03022778030.

Jan-Philipp Vatthauer
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Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Pressesprecher: Michael Schlick, Tel. 030/227-50016, Mobil 0172/373 13 55 Stellv. Pressesprecher: Hanno Harnisch, Tel. 030/227-51092, Mobil 0171/643 55 24 Stellv. Pressesprecher: Jan-Philipp Vatthauer Tel. 030/227-52801, Mobil 151/282 02 708 Telefax 030/227-56801, pressesprecher@linksfraktion.de, www.linksfraktion.de
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Spahn sieht Vertrauen in Staat verloren

Beitrag von WernerSchell » 05.04.2018, 15:54

Ärzte Zeitung vom 05.04.2018:
Minister-Interview
Spahn sieht Vertrauen in Staat verloren
Mit Aussagen zu Themen außerhalb seines Kernbereichs hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ein großes mediales Echo hervorgerufen. Er äußerte sich in einem Interview zur Ordnung in Deutschland und zum Islam. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
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Recht und Ordnung stärken ....

Beitrag von WernerSchell » 06.04.2018, 06:21

Rheinische Post vom 06.04.2018:
Debatte um Innere Sicherheit
Viel Gegenwind für Minister Spahn

Duisburg. Gesundheitsminister Spahn behauptet, der Staat versage in einigen deutschen Städten im Kampf gegen Kriminalität und könne nicht mehr überall Recht und Ordnung durchsetzen. Als Beispiele nennt der CDU-Politiker Duisburg und Essen – und ruft damit Empörung hervor.
Von Markus Werning
"Die Aufgabe des Staates ist es, für Recht und Ordnung zu sorgen", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn in einem Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung". Das sei dem Staat in den vergangenen Jahren aber nicht mehr überall in Deutschland gelungen. "Schauen Sie sich doch Arbeiterviertel in Essen, Duisburg oder Berlin an. Da entsteht der Eindruck, dass der Staat gar nicht mehr willens oder in der Lage sei, Recht durchzusetzen."
.... (weiter lesen unter) ... http://www.rp-online.de/nrw/staedte/dui ... -1.7495446

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Dass Recht und Ordnung in Deutschland gestärkt werden muss, ist schon mehrfach ausgeführt worden. Die Kriminalität usw. - auch gegen Bedienstete im Gesundheitswesen - ist deutlich angestiegen. Es gibt auch Studien, die hinsichtlich der überwiegenden Täterschaft Hinweise geben. Siehe insoweit u.a. > viewtopic.php?f=4&t=22556
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Die große Überforderung: Wie lösen wir den Pflegenotstand?

Beitrag von WernerSchell » 18.04.2018, 07:02

"Die große Überforderung: Wie lösen wir den Pflegenotstand?"
Diskussionsrunde bei "Maischberger" am 18.04.2018 > viewtopic.php?f=7&t=22604 - Anmerkung: Der Neusser Pflegetreff wird sich am 09.05.2018 ebenfalls mit den gebotenen pflegepolitischen Reformschritten befassen. Dabei geht es aber nicht nur um die systemischen Mängel in den Einrichtungen, sondern auch um die Gestaltung von kommunalen Quartiershilfen. Diese Quartiersarbeit - nach dem Grundsatz "ambulant vor stationär" ist alternativlos - wird in den meisten Diskussionsrunden unberücksichtigt gelassen. Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk wird aber genau dieses Thema erneut in den Blick nehmen. Eine ganzheitliche Betrachtung aller Versorgungsstrukturen erscheint zwingend erforderlich! > http://www.wernerschell.de/aktuelles.php
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