Krankenhausreport 2011
Der Aufenthalt im Krankenhaus dauerte im Jahr 2011 durchschnittlich 7,7 Tage, im Jahr 2010 waren es noch 7,9 Tage. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse der Krankenhausstatistik weiter mitteilt, wurden im Jahr 2011 insgesamt 18,3 Millionen Patientinnen und Patienten stationär in Deutschland behandelt. Das waren rund 300.000 Fälle mehr als 2010 (+ 1,6 %).
In den Krankenhäusern in NRW wurden 2011 knapp 4,3 Millionen Patient(inn)en vollstationär behandelt, das sind 2,2 Prozent mehr als 2010. Gleichzeitig sank die Zahl der Krankenhäuser im Vergleich zum Vorjahr um drei (-0,7 Prozent) auf 401 Häuser. In diesen Häusern wurden insgesamt 121.556 Betten bereitgestellt; das waren 0,2 Prozent weniger als 2010. Im Jahr 2011 verblieben die Patientinnen und Patienten in NRW durchschnittlich 7,8 Tage im Krankenhaus, ein Jahr davor waren es noch 8,0 Tage. Im Jahr 2000 hatte die Verweildauer in NRW-Krankenhäusern noch bei 10,4 Tagen gelegen.
In den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern ist die Zahl der Ärztinnen und Ärzte, des Personals im Pflegedienst aber auch der vollstationär behandelten Patient(inn)en gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren im Jahr 2011 mit knapp 35.300 hauptamtlichen Ärztinnen und Ärzten vier Prozent mehr beschäftigt als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Jahr 2000 steht heute 26,7 Prozent mehr ärztliches Personal zur Versorgung der Bevölkerung zur Verfügung. Auch im Pflegedienst stieg die Beschäftigtenzahl gegenüber 2010 um 1,9 Prozent auf gut 98.200 Personen an; im Langfristvergleich (2000) verzeichnete diese Beschäftigtengruppe aber einen Rückgang um 1,8 Prozent.
Quelle: Mitteilung vom 12.10.2012
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Moderator: WernerSchell