Ausbildungsumlage > Pflege wird für die meisten teurer

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

Moderator: WernerSchell

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Ausbildungsumlage > Pflege wird für die meisten teurer

Beitrag von Service » 14.06.2012, 19:16

Ausbildungsumlage ab 1. Juli Pflicht: Pflege wird für die meisten teurer
Pflegebedürftigen flattern in diesen Tagen Schreiben ihres Pflegedienstes ins Haus, in denen nach einem Beschluss
des NRW-Landtags Preiserhöhungen wegen einer neuen "Ausbildungsumlage" angekündigt werden.
Wir sagen, wie sich die Umlage im Budget der Pflegebedürftigen auswirkt.
Mehr
http://www.vz-nrw.de/L16612A36245261A10 ... 5721A.html

Quelle: Mitteilung vom 14.06.2012
Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V.
Mintropstraße 27
40215 Düsseldorf
Tel: 0211 38 09 0
Fax: 0211 38 09 216
E-Mail: vz.nrw@vz-nrw.de
Netz: http://vz-nrw.de
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Gerhard Schenker
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Ausbildungsumlage für die Altenpflege

Beitrag von Gerhard Schenker » 15.06.2012, 09:58

Dass sich die Landespolitik um mehr Ausbildung für die Altenpflege kümmert, ist richtig und verdient Anerkennung. Allerdings erscheint es mir weniger gut gelungen, dafür letztendlich die pflegebedürftigen Menschen zur Kasse zu bitten. Ich kann mir eine Regelung vorstellen, dass die Ausbildungskosten den Pflegekassen auferlegt werden. Dann ginge das auf das Budget aller Versicherten. Das wäre nach meinen Vorstellungen gerechter. Im Übrigen ist das jetzt gewählte Verfahren wohl auch sehr aufwendig.

G.Sch.
Das Pflegesystem bedarf einer umfassenden Reform - Pflegebegriff erneuern und Finanzierung zukunftsfest machen!

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Umlage für die Ausbildung in der Altenhilfe

Beitrag von WernerSchell » 29.07.2012, 08:04

CAREkonkret hat in ihrer Ausgabe vom 27.07.2012 über die Umlage für die Ausbildung in der Altenhilfe („Verwaltungsgericht Arnsberg; Widerspruch gegen Umlage hat aufschiebende Wirkung – Bringt Gerichtsentscheid Umlage in NRW ins Wanken?“) berichtet und gleichzeitig zur Meinungsäußerung animiert. Dem hat Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk entsprochen und den nachfolgenden Text an die Redaktion übermittelt:

Statement (Meinungsäußerung):
Umlageverfahren für die Altenpflegeausbildung sind aus der Sicht von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk problematisch. Vernünftiger wäre eine umfassende Finanzierung der Pflegeausbildung – Kranken- und Gesundheitspflege / Kinderkrankenpflege / Altenpflege - über die Kranken- und Pflegekassen oder über Steuermittel. Damit wären die entsprechenden Qualifizierungskosten allen Versicherten bzw. Steuerzahlern auferlegt. Dies wäre deshalb gerecht, weil breite Bevölkerungsschichten von der gesamtgesellschaftlich bedeutsamen Qualifizierung der Pflegekräfte profitieren. Im Übrigen könnte der bürokratische Aufwand von Umlageverfahren minimiert werden.
Wichtiger noch erscheint aber die Forderung nach einer Verbesserung der Stellenschlüssel in den Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen. Die bisherigen Stellendotierungen reichen nicht annähernd aus, um die Pflegeverrichtungen nach dem geforderten Stand der medizinisch-pflegerischen Erkenntnisse wahrzunehmen. Ohne deutliche Anhebung der Stellenschlüssel werden die vielfach öffentlich angesprochenen Pflegemängel nicht behoben werden können. Damit die geforderten verbesserten Stellendotierungen nachvollziehbar dargestellt werden können, fordert Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk seit Jahren bundeseinheitliche Personalbemessungssysteme. Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf ist aufgefordert, sich auf Bundesebene für diesbezügliche Veränderungen einzusetzen. Die anstehenden Beratungen im Bundesrat über das Gesetz zur „Neuausrichtung der Pflegeversicherung“ bieten dazu eine geeignete Plattform.
Werner Schell
Dozent für Pflegerecht, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk
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Umlage für die Ausbildung in der Altenhilfe

Beitrag von WernerSchell » 31.07.2012, 07:59

Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Initiative - Harffer Straße 59 - 41469 Neuss
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk führt regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist Kooperationspartner der „Aktion Saubere Hände.“
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist Initiator bzw. Mitbegründer des Quartierkonzeptes Neuss-Erfttal.
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk ist Unterstützer von "Bündnis für GUTE PFLEGE".
Pro Pflege - Selbsthilfetzwerk ist Unterstützer der "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen".


Neuss, den 31.07.2012

Umlage für die Ausbildung in der Altenhilfe

Die Zeitschrift „CAREkonkret“, Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege, hat in ihrer Ausgabe vom 27.07.2012 über die Umlage für die Ausbildung in der Altenhilfe („Verwaltungsgericht Arnsberg; Widerspruch gegen Umlage hat aufschiebende Wirkung – Bringt Gerichtsentscheid Umlage in NRW ins Wanken?“) berichtet und gleichzeitig zur Meinungsäußerung animiert. Dem hat Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk entsprochen und den nachfolgenden Text am 29.07.2012 an die Redaktion übermittelt:

Statement (Meinungsäußerung):

Umlageverfahren für die Altenpflegeausbildung sind aus der Sicht von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk problematisch. Vernünftiger wäre eine umfassende Finanzierung der Pflegeausbildung – Kranken- und Gesundheitspflege / Kinderkrankenpflege / Altenpflege - über die Kranken- und Pflegekassen oder über Steuermittel. Damit wären die entsprechenden Qualifizierungskosten allen Versicherten bzw. Steuerzahlern auferlegt. Dies wäre deshalb gerecht, weil breite Bevölkerungsschichten von der gesamtgesellschaftlich bedeutsamen Qualifizierung der Pflegekräfte profitieren. Im Übrigen könnte der bürokratische Aufwand von Umlageverfahren minimiert werden.

Wichtiger noch erscheint aber die Forderung nach einer Verbesserung der Stellenschlüssel in den Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen. Die bisherigen Stellendotierungen reichen nicht annähernd aus, um die Pflegeverrichtungen nach dem geforderten Stand der medizinisch-pflegerischen Erkenntnisse wahrzunehmen. Ohne deutliche Anhebung der Stellenschlüssel werden die vielfach öffentlich angesprochenen Pflegemängel nicht behoben werden können. Damit die geforderten verbesserten Stellendotierungen nachvollziehbar dargestellt werden können, fordert Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk seit Jahren bundeseinheitliche Personalbemessungssysteme. Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf ist aufgefordert, sich auf Bundesebene für diesbezügliche Veränderungen einzusetzen. Die anstehenden Beratungen im Bundesrat über das Gesetz zur „Neuausrichtung der Pflegeversicherung“ bieten dazu eine geeignete Plattform.

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Vorstehender Text im Forum unter
viewtopic.php?t=17649

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Zum Thema gibt es zahlreiche Beiträge in diesem Forum. Dort kann ggf. weiter diskutiert werden:
Ausbildungsumlage > Pflege wird für die meisten teurer
viewtopic.php?t=17461&highlight=umlage
Finanzierungssystem der Altenpflegeausbildung
viewtopic.php?t=12623&highlight=umlage
Ausbildungskosten - bundesweite Umlage gefordert
viewtopic.php?t=15388&highlight=umlage
Altenpflegeumlage in Sachsen ist rechtwidrig
viewtopic.php?t=13125&highlight=umlage
Der wesentliche Punkt bei der personellen Fortentwicklung in der Altenpflege sind die unzureichenden Stellenschlüssel. Es muss daher vorrangig darum gehen, den Pflegenotstand aufzulösen (entsprechende Beiträge sind mit „Suchen“ auffindbar).
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Ausbildung in NRW - Altenpflege wird beliebter

Beitrag von Presse » 23.11.2012, 07:09

Ärzte Zeitung, 23.11.2012
Ausbildung in NRW - Altenpflege wird beliebter
In Nordrhein-Westfalen hat sich die Zahl der Auszubildenden in der Altenpflege deutlich erhöht - offenbar wirkt die Ausbildungsumlage.
KÖLN. In Nordrhein-Westfalen scheint sich die Einführung einer Ausbildungsumlage für Altenpflegefachkräfte zu bewähren.
Laut Landesgesundheitsministerium wird dadurch die Zahl der Auszubildenden in der Altenpflege 2012 um fast 25 Prozent auf 12.300 steigen.
.... mehr ... http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=827 ... ege&n=2366

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Altenpflege - Riesenerfolg durch Umlagefinanzierung

Beitrag von Presse » 17.12.2013, 08:02

Presseinformation - 1033/12/2013 Düsseldorf, 16. Dezember 2013

Ministerin Steffens: 45 Prozent mehr Auszubildende in der Altenpflege - Riesenerfolg durch Umlagefinanzierung

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Der Erfolg der Einführung der Umlagefinanzierung in der Altenpflege übertrifft alle Erwartungen. „Innerhalb von nur 18 Monaten konnte die Zahl der Auszubildenden in der Altenpflege in Nordrhein-Westfalen um rund 45 Prozent gesteigert werden“, erklärte Ministerin Barbara Steffens in Düsseldorf. „Das ist ein großer Erfolg dieser politischen Maßnahme im Kampf gegen den drohenden Pflegenotstand. Er macht in beeindruckender Weise deutlich, wie viele junge Menschen sich in Nordrhein-Westfalen für diesen verantwortungsvollen Beruf begeistern lassen, wenn Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ihr Engagement bei der Ausbildung verstärken“, so Ministerin Steffens weiter.

Seit dem 1. Juli 2012 müssen alle rund 5.000 in Nordrhein-Westfalen in der Pflege tätigen Einrichtungen (Heime und ambulante Dienste) - egal ob sie ausbilden oder nicht - entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit und Größe in einen Ausbildungsfonds einzahlen. Wer ausbildet, erhält aus dem Fonds eine Kostenerstattung für die Ausbildungsvergütung. Wer nicht ausbildet, wird durch die Umlage wenigstens an den Ausbildungskosten von anderen beteiligt.

Im Jahr 2012 stieg die Zahl der Pflege-Auszubildenden nach Einführung der Umlagefinanzierung um rund 2.000 Personen (von rund 10.000 auf über 12.000), in diesem Jahr gab es einen weiteren Zuwachs um weitere 2.500 Pflege-Auszubildende (von rund 12.000 auf rund 14.500).

Über die Umlage wurden im Jahr 2012 (zweites Halbjahr) rund 86,6 Millionen Euro für die Kosten der praktischen Ausbildung an Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste erstattet, in diesem Jahr stehen rund 193,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Auch das Land hat seine Beteiligung an der Finanzierung der Pflegeausbildung mit Einführung der Umlage kräftig erhöht. Die Mittel zur Förderung der begleitenden schulischen Ausbildung der angehenden Altenpflegefachkräfte wurden in diesem Jahr um 15,6 Millionen Euro auf insgesamt 54,8 Millionen Euro angehoben. Für das kommende Jahr ist geplant, 58,3 Millionen Euro (plus 3,5 Mio. Euro) zur Unterstützung der Fachseminare für Altenpflege zur Verfügung zu stellen. Jeden Fachseminarplatz fördert das Land mit 280 Euro pro Monat.

Ministerin Steffens: „Bund und Länder haben am 13. Dezember vergangenen Jahres nach monatelangen Verhandlungen miteinander verabredet, die Zahl der Auszubildenden in der Altenpflege um rund 10 Prozent erhöhen zu wollen. Mit Stolz können wir heute sagen: Mit einem Plus von 45 Prozent hat Nordrhein-Westfalen hier einen Spitzenbeitrag geliefert. Nun wäre es an der Zeit, dass der Bund für eine Übernahme der steigenden Kosten der Ausbildung durch die Pflegeversicherung sorgt.“

Hintergrund:
Die Umlagefinanzierung in der Altenpflege hat der Landtag am 21. Dezember 2011 ohne Gegenstimme (bei Enthaltung der FDP) beschlossen. Sie trat am 1. Juli 2012 in Kraft. Die von Pflegeheimen und Pflegediensten zu zahlenden Umlagebeiträge werden von den Landschaftsverbänden erhoben. Das Umlageverfahren stößt auf breite Akzeptanz bei den rund 5000 teilnehmenden Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten. Nur ein Prozent der Einrichtungen hat die Umlagebescheide beklagt, bisher aber ohne Erfolg. Die Verwaltungsgerichte Köln (drei Klagen) und Düsseldorf (eine) haben die Rechtmäßigkeit der Umlage – Basis ist die Altenpflegeausbildungsausgleichsverordnung – in diesem Jahr in vollem Umfang bestätigt und die ersten vier Klagen komplett abgewiesen.

Auf Vorschlag von Nordrhein-Westfalen haben die Arbeits- und Sozialministerinnen und -minister der Bundesländer in ihres Jahreskonferenz Ende November den Bund aufgefordert, eine Beteiligung der Pflegeversicherung an den Ausbildungskosten sicherzustellen. Eine solche Kostenbeteiligung gibt es bisher nicht.

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Altenpfleger ist ein Trendberuf

Beitrag von Presse » 20.02.2014, 15:46

60.000 Menschen können nicht irren: Altenpfleger ist ein Trendberuf / bpa-Mitgliedseinrichtungen setzen sich für Ausbildung ein

Berlin (ots) - Immer weniger junge Menschen machen eine duale Ausbildung: Die Zahl der Azubis in Deutschland sank im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr um gut 2 Prozent auf 1,5 Millionen. Vollkommen gegenläufig ist der Trend innerhalb der Altenpflege: Dem Statistischen Bundesamt zufolge erfährt der Beruf des Altenpflegers zunehmende Beliebtheit. Im Schuljahr 2012/2013 befanden sich fast 60.000 Menschen in der Ausbildung - das sind 6 Prozent mehr als im vorherigen Jahr. Die Zahl der Azubis im ersten Schuljahr ist von 20.424 auf 21.511 und somit um 5,3 Prozent gestiegen. "Wären wir an der Börse und nicht in der Pflege engagiert, würden wir jetzt ein Zehn-Jahres-Hoch bejubeln", freut sich Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa). bpa-Mitglieder bilden gegenwärtig nahezu 18.000 Altenpflegerinnen und Altenpfleger aus, also fast ein Drittel der gesamten Schülerzahl in Deutschland.

"Der Beruf des Altenpflegers ist spannend, krisensicher und zukunftsorientiert. Deshalb ist es unser gemeinsames Ziel, in Zukunft noch mehr junge Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen und dazu beizutragen, dass sie die Altenpflege nicht als Job, sondern als lebenslange Profession ansehen", so Meurer.

Der bpa macht mit einer Reihe von Aktionen auf das anspruchsvolle Berufsfeld aufmerksam. Dazu gehören unter anderem informative "Road-Shows", in denen Schülern das Berufsbild Altenpflege von Auszubildenden, jungen Nachwuchskräften und bpa-Mitarbeitern vermittelt wird.

Ganz auf die Sehgewohnheiten der Internetgeneration setzt ein Youtube-Film, in dem Auszubildende in der Altenpflege ihre Motive für die Berufswahl und ihre Zufriedenheit mit dieser Entscheidung darstellen.

Nähere Informationen auf http://www.youngpropflege.de.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) bildet mit mehr als 8.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 245.000 Arbeitsplätze und circa
18.900 Ausbildungsplätze. Das investierte Kapital liegt bei etwa 19,4 Milliarden Euro.

Quelle: Pressemitteilung vom 20.02.2014 bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

Pressekontakt: Für Rückfragen: Herbert Mauel, Bernd Tews, Geschäftsführer, Tel.
030-30878860, http://www.bpa.de

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Ministerin will bei Pflege kostenfreie Ausbildung

Beitrag von Presse » 14.04.2014, 07:59

Rheinische Post vom 14. April 2014
Ministerin will bei Pflege kostenfreie Ausbildung
Berlin. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will erreichen, dass die Pflegeausbildung
ähnlich dem Studium bundesweit kostenfrei wird. ... (mehr)
http://www.rp-online.de/politik/ministe ... -1.4175031

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... mehr Pflegeausbildungsplätze in drei Jahren

Beitrag von WernerSchell » 19.12.2014, 14:06

Presseinformation – 918/12/2014 Düsseldorf, 19. Dezember 2014

Ministerin Steffens: Rund 70 Prozent mehr Pflegeausbildungsplätze in drei Jahren –
Land schafft Rechtssicherheit für Schulfinanzierung


Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Die Ausbildung in der Altenpflege boomt in Nordrhein-Westfalen wie in keinem anderen Bundesland.

„Mit rund 16.800 landesgeförderten Ausbildungsplätzen in der Altenpflege haben wir in Nordrhein-Westfalen innerhalb von drei Jahren eine Steigerung um fast 70 Prozent erreichen können. Dieser Erfolg zeigt: Gemeinsam können wir beim Thema Pflege viel verändern, wenn alle an einem Strang ziehen“, erklärte Pflegeministerin Barbara Steffens in Düsseldorf. "Immer mehr Arbeitgeber nutzen die Chance der Umlagefinanzierung zur Schaffung zusätzlicher Ausbildungsstellen und immer mehr junge Menschen entscheiden sich für eine zukunftssichere und verantwortungsvolle Tätigkeit in der Pflege", so Steffens weiter.

Mit diesem großen Erfolg übertrifft Nordrhein-Westfalen auch bei weitem die Vereinbarungen im Rahmen der Ausbildungs- und Qualifizierungsinitiative Altenpflege zwischen Bund und Ländern. Hier war eine Steigerung der Ausbildungsplätze um jährlich zehn Prozent angestrebt worden.

Mit der von Ministerin Steffens vorbereiteten und vom Landtag beschlossenen Umlagefinanzierung können ausbildende Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste in Nordrhein-Westfalen seit 2012 die Ausbildungsvergütungen der Altenpflegeschülerinnen und –schüler refinanzieren. Die Kosten werden auf alle Pflegeinrichtungen und –dienste umgelegt, so dass Ausbildung seitdem kein Wettbewerbsnachteil mehr ist, da auch nicht ausbildende Einrichtungen sich an den Kosten beteiligen müssen.

Die Zahl der landesgeförderten Ausbildungsplätze in der Altenpflege ist seit Einführung der Umlage stark gestiegen: von 10.000 im Dezember 2011 auf aktuell rund 16.800 (Meldung der Fachseminare zum Stadt Dezember 2014). Die dazu erforderlichen Haushaltsmittel für die Ausbildungen in der Pflege wurden von 32 Millionen Euro in 2010 bis 2014 auf 58,3 Millionen erhöht. Für 2015 sieht der gerade beschlossene Landeshaushalt eine weitere Erhöhung auf insgesamt 64 Millionen Euro vor. Allein 60 Millionen Euro davon werden 2015 für die Altenpflegefachkraftausbildung zur Verfügung stehen. Damit können bis zu 17.850 Ausbildungsplätze gefördert werden.

„Innerhalb von vier Jahren haben wir die Haushaltsmittel für die Altenpflegeausbildung fast verdoppelt. Damit setzen wir ein deutliches Signal gegen den drohenden Pflegenotstand“, unterstrich die Ministerin.

Mit der Einführung einer gesetzlichen Schulkostenpauschale durch die vom Landtag am 17. Dezember 2014 beschlossene Gesetzesänderung löst die Landesregierung zudem ein seit langem bestehendes politisches Versprechen ein. Ministerin Steffens: „Jetzt ist es endlich Gesetz, dass jede Schülerin und jeder Schüler mit einem Ausbildungsvertrag in der Altenpflege auch einen Schulplatz an einem Fachseminar für Altenpflege erhält. Endlich sind wir in der Altenpflegeausbildung weg von der sogenannten freiwilligen Förderung. Wir stellen mit dem Gesetz nun auch eindeutig klar, dass in Nordrhein-Westfalen bei der Altenpflege die Erhebung von Schulgeld untersagt ist.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.nrw.de
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Pflegepersonal in Nordrhein-Westfalen qualifizieren und gewi

Beitrag von WernerSchell » 15.01.2016, 11:36

Pflegepersonal in Nordrhein-Westfalen qualifizieren und gewinnen

Institut startet Befragung von Leitungskräften im Rahmen der Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2015

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) führt im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA) die Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW durch. Ziel ist u.a., den Fachkräftebedarf in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen in NRW zu erfassen.
In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der Studie neben der Personal- und Beschäftigungssituation auf der Erfassung der Auswirkungen des sogenannten Umlageverfahrens im Rahmen der Altenpflegeausbildung. Ein weiterer Aspekt ist die Analyse der Ausbildungs- und Beschäftigungssituation in der Physiotherapie, der Ergotherapie, der Hebammenkunde sowie der Logopädie. Die Befragungen zur Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2015 werden in zwei Wellen im Januar und Mai dieses Jahres durchgeführt.
Im ersten Teil der Befragung geht es um die Personalsituation in ambulanten Diensten, teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen sowie in den Krankenhäusern in NRW. Ebenfalls soll erhoben werden, wie aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen von den Experten vor Ort beurteilt werden. Dazu werden ab Mitte Januar rund 5.500 Einrichtungen in NRW angeschrieben. Der zweite Teil der Befragung widmet sich den Schulen und Ausbildungsstätten und erhebt die Berufsperspektiven der Pflege- und Gesundheitsfachberufe. Die zweite Welle der Befragung ist für den Mai 2016 geplant.
„Wir brauchen die Daten und Einschätzung der Praktiker vor Ort. Nur so können wir die notwendigen Kennzahlen für die Unternehmen und die Politik zusammenstellen“, so Professor Michael Isfort, Leiter der Studie.
Die Studie wird von zahlreichen Verbänden, u.a. den Verbänden privater Einrichtungen (bpa, LfK), dem Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), großen Wohlfahrtsverbänden, dem Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS), der Krankenhausgesellschaft NRW und Interessensvertretungen (Pflegerat NRW) unterstützt. Der Bericht zur Landesberichterstattung soll vom MGEPA im Herbst 2016 veröffentlicht werden.
Einrichtungen, die postalisch nicht erreicht wurden, können die Unterlagen direkt beim dip anfordern.
Das gemeinnützige Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. hat seit dem Jahr 2000 mehr als hundert Studien und Projekte u.a. für Ministerien, Einrichtungen und Träger sowie Verbände durchgeführt. Zum Angebot des dip gehört das gesamte Spektrum der Forschung, Entwicklung, Evaluation, Beratung, wissenschaftlichen Begleitung und Gutachtenerstellung im Pflege- und Gesundheitswesen. Es ist ein Institut an der Katholischen Hochschule NRW (KatHO NRW) in Köln und betreibt einen weiteren Standort an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) bei Koblenz.
Kontakt: Elke Grabenhorst, Telefon: 0221 / 4 68 61 – 30, E-Mail: dip@dip.de

Anhang - attachment icon Pressemitteilung > https://idw-online.de/de/attachment48353

Quelle: Pressemitteilung vom 15.01.2016
Michael Isfort Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V.
https://idw-online.de/de/news644421
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Abschaffung des Schulgeldes für Altenpflegeausbildung

Beitrag von WernerSchell » 17.09.2017, 06:48

DBfK Nordost fordert Abschaffung des Schulgeldes für Altenpflegeausbildung

Mehr Altenpflegekräfte in Mecklenburg-Vorpommern! Die Zahl Beschäftigten in der Pflege sinkt weiter. Hohes Schulgeld für die Altenpflegeausbildung ist nicht attraktiv für junge Menschen diesen Beruf zu ergreifen. Die Lösung: Abschaffung des Schulgeldes für die Altenpflegeausbildung in Mecklenburg-Vorpommern!

Der aktuelle Pflegenotstand in Deutschland hat bisher viele Bundesländer dazu veranlasst das Schulgeld für die Altenpflegeausbildung abzuschaffen, um so diesen abwechslungsreichen Beruf für junge Menschen in ihrer Entscheidung bei der Berufswahl attraktiver zu machen. „Wir haben zu wenig Pflegepersonal in der Fläche zur Versorgung der Pflegebedürftigen in Mecklenburg-Vorpommern. Es kann nicht angehen, dass die Pflege noch Geld mitbringen muss, um professionell zu pflegen“, so die Geschäftsführerin des DBfK Nordost e.V. Franziska Rahmel.

Auszubildende der Altenpflege müssen bisher an privaten Altenpflegeschulen in Mecklenburg-Vorpommern ein nicht unerhebliches Schulgeld bezahlen. Im Schuljahr 2016/17 betrug das Schulgeld 230 € pro Monat. „Die Sicherstellung einer guten pflegerischen Versorgung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wenn die Regierung die Altenpflege aufwerten will, dann ist die Abschaffung des Schulgeldes längst überfällig. Die Ausbildung in der Altenpflege muss kostenfrei sein“, sagte Rahmel.

Das in diesem Juli verabschiedete Pflegeberufegesetz des Bundes sieht eine kostenfreie Pflegeausbildung ab dem Jahr 2020 vor. Mecklenburg-Vorpommern sollte keine unnötige Zeit verschwenden und jetzt handeln. Die Altenpflegeausbildung sollte auch in privaten Altenpflegeschulen schulgeldfrei sein, um so die Attraktivität für diese Ausbildung wesentlich zu steigern.

DBfK Nordost e.V., Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Fon : 030 / 208 98 72-60
Fax: 030 / 208 98 72-89
http://www.dbfk.de
nordost@dbfk.de

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege.
Mehr Informationen über den Regionalverband DBfK-Nordost e.V. können Sie auf der Homepage http://www.dbfk.de/de/ueber-uns/region- ... /index.php nachlesen. Falls Sie Interviewwünsche haben oder mehr Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse-nordost@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030 / 208 98 72 -60 an.

Quelle: Pressemitteilung vom 14.09.2017
Nadine Lexa, MAS
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit| Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe Nordost e.V.
Berlin / Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern

Gesundheits- und Krankenpflegerin | MAS Palliative Care
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe | DBfK Nordost e.V.
Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin
Tel: 030 / 208 98 72 -60 (Mo-Do 9-16 Uhr | Fr 9-13 Uhr)
Fax: 030 / 208 98 72 -89
Mobil: 0176 70492943
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Abschaffung des Schulgelds für die Ausbildung in der Altenpflege in Sachsen-Anhalt

Beitrag von WernerSchell » 27.06.2018, 10:07

„Wichtiger und richtiger Schritt zur Fachkräftesicherung“
DBfK begrüßt die Abschaffung des Schulgelds für die Ausbildung in der Altenpflege in Sachsen-Anhalt


München, 27. Juni 2018 – „Vor dem Hintergrund des eklatanten Fachkräftemangels begrüßen wir es, dass das Schulgeld nun auch in Sachsen-Anhalt abgeschafft wird“, sagt Dr. Marliese Biederbeck, Geschäftsführerin des DBfK Südost e.V. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) unterstützt diesen wichtigen Schritt, dem der Landtag in Sachsen-Anhalt in seiner letzten Sitzung nun den Weg geebnet hat. Nur noch wenige Bundesländer überhaupt erheben Schulgeld für die Ausbildung in der Altenpflege, bundesweit soll dieser Obolus endgültig 2020 abgeschafft werden. Der DBfK wertet es als Meilenstein, den Zugang zur Altenpflege in Sachsen-Anhalt wieder attraktiver zu machen. Neben der anstehenden Ausbildungsreform sieht der DBfK ferner die Angleichung der Löhne sowie die Einführung einer Pflegekammer auch in Sachsen-Anhalt als weitere wichtige Maßnahmen zur Fachkräftesicherung.

In Sachsen-Anhalt ist der Mangel an Pflegefachpersonen in der Altenpflege besonders hoch. Zahlen, die das Sozialministerium präsentiert hat, besagen, dass die Zahl der Auszubildenden auf 2000 im laufenden Jahr gefallen sei, das sind knapp 30 Prozent weniger als noch 2010/11. Als Hauptursache sieht der DBfK hauptsächlich – neben der enormen Arbeitsbelastung – die vergleichsweise schlechte Bezahlung. Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung verdienen in den ostdeutschen Bundesländern Altenpfleger/innen fast 30 Prozent weniger als Gesundheits- und Krankenpfleger/innen.

Ändern kann das die Reform der Pflegeausbildung, die 2020 ansteht und die der DBfK maßgeblich mitbefördert hat. Damit werden alle Pflegeberufe zunächst gemeinsam ausgebildet. „Eine vergleichbare Ausbildung wird auch eine gleichwertige Entlohnung nach sich ziehen“, ist Dr. Marliese Biederbeck überzeugt. Der so genannte generalistische Ansatz in der Pflegeausbildung ist auch ein Weg, die Pflege als Ausbildungsberuf mit seinen vielen Chancen und Möglichkeiten attraktiver zu machen. „Wir schaffen außerdem auch für die Abiturienten/innen eine Perspektive in der Pflege, weil mit der Reform auch die Erstausbildung an der Hochschule ermöglicht wird.

Der DBfK setzt sich zudem für die Einführung einer Pflegekammern auch in Sachsen-Anhalt ein. Mit der so genannten Selbstverwaltung können Pflegende ihre Belange selbst regeln, so wie dies auch für andere Berufe im Gesundheitswesen selbstverständlich ist. Verkammerte Berufe werden in der Öffentlichkeit und im politischen Raum verstärkt wahrgenommen und haben mehr Einfluss auf politische Entscheidungen.

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Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die Interessenvertretung der beruflichen Pflege in Deutschland. Er vertritt mit über 1,2 Millionen Alten-, Gesundheits- und Kinder-/ Krankenpfleger/-innen die mit Abstand größte Gruppe im deutschen Gesundheitswesen.

Quelle: Pressemitteilung vom 27.06.2018
Sabine Karg
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
DBfK Südost, Bayern-Mitteldeutschland e.V.
Edelsbergstraße 6
80686 München
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