Pflegetreff am 06.05.2020 wegen "Corona-Pandemie" abgesagt ...

Wichtige Hinweise zu Veranstaltungen - z.B. >>> "Pro Pflege -Selbsthilfenetzwerk" - Radio- und TV-Sendungen.

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Pflegetreff am 06.05.2020 wegen "Corona-Pandemie" abgesagt ...

Beitrag von WernerSchell » 06.05.2020, 06:24

Info - 12.03.2020!

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Wegen der "Corona-Pandemie" musste der Pflegetreff am 06.05.2020 abgesagt werden. Eine Terminneuansetzung in der zweiten Jahreshälfte 2020 ist geplant. Insoweit erfolgen noch nähere Hinweise!

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Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss



Ankündigung / Einladung

zum (32.) Pflegetreff am 06.05.2020,
14:30 - 18:00 Uhr - Statements / Podiumsdiskussion von 15.30 - 17.00 Uhr -
im Jugendzentrum "Kontakt Erfttal" (großer Saal), Bedburger Straße 57, 41469 Neuss-Erfttal

Infostände und "Pepper" stehen in der Zeit von 14.30 - 18.00 Uhr zur Verfügung!


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Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Stadt Neuss - Sozialamt - Netzwerk- & Quartiersarbeit - durchgeführt.


Thema des Pflegetreffs am 06.05.2020:

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Es werden konkret in den Blick genommen:
Ambulante pflegerische Versorgung durch kommunale Quartiershilfen und Pflegeeinrichtungen durch geeignete Personalbemessungssysteme & verbesserte Vergütungen für die Pflegekräfte stärken - Finanzierung der Pflege für die pflegebedürftigen Menschen bzw. Angehörigen zumutbar gestalten.


"Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf Hilfe zur Selbsthilfe sowie auf Unterstützung, um ein möglichst selbstbestimmtes und selbstständiges Leben führen zu können" (Quelle: Artikel 1 Pflege-Charta > https://www.wege-zur-pflege.de/pflege-charta.html )
Dieses Recht auf Selbsthilfe und Unterstützung muss für die ambulante und stationäre Versorgung gelten. Um dies zu gewährleisten, sind kommunale Quartiershilfen und deutlich verbesserte Personalbemessungssysteme in den Heimen dringend geboten! Die Pflege-Rahmenbedingungen sind unabdingbare Voraussetzung für die Rechtsdurchsetzung (siehe auch > viewtopic.php?f=2&t=22543&p=108230#p108230 ).



Einige Überlegungen sollen andeuten, worüber beim Pflegetreff am 06.05.2020 vorrangig zu reden sein wird:

Über 70% der pflegebedürftigen Menschen werden zu Hause versorgt. Weil aber aus vielerlei Gründen die häusliche Versorgung immer schwieriger wird (berufstätige, fehlende oder weit weg wohnende Angehörige), sind geeignete Unterstützungsmaßnahmen geboten. Höhere Geldleistungen allein erscheinen nur unter Vorbehalt zielführend. "Geld pflegt nicht!" Einige Leistungsansprüche sind im SGB XI zu kompliziert geregelt, so dass Vereinfachungen notwendig sind.

In diesem Zusammenhang sollten die Kommunen zielgerichtet Quartiershilfen gestalten helfen und finanzieren. Wie man solche Hilfen nennt (z.B. Quartiersarbeit, Lotsenpunkt, präventive Hausbesuche, Ankerpunkte) ist zweitrangig. Es müssen Hilfestrukturen sein, die auf den jeweiligen Wohnbereich ausgerichtet sind. Auf jeden Fall sollte gewährleistet werden, dass die ambulante Versorgung funktionstüchtig gehalten wird.
Diesbezüglich gibt es bereits vielfältige Vorschläge (in Form eines "Baukastensystems"). Auch von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk sind wiederholt Vorschläge und Forderungen vorgetragen worden. Musterhaft wurden bereits 2012 in Neuss-Erfttal in bescheidener Form solche Hilfen angeschoben. Mittlerweile hat die Stadt Neuss durch die Einrichtung von mehreren Lotsenpunkten erste Schritte in Richtung kommunal geförderter Quartiershilfen getan. Eine Ausweitung dieser Angebote erscheint dringlich.

In einer Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW vom 19.07.2019 heißt es u.a.:
> „Miteinander und nicht allein“ – Unter diesem Titel hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS NRW) ein neues Förderprogramm ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen zu wichtigen Anlaufpunkten für ältere Menschen in der direkten Nachbarschaft zu entwickeln. ... <

Insoweit ergibt sich aus der Sicht von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk: "Dass sich die Pflegeeinrichtungen für die Senioren / Nachbarschaft öffnen sollen, ist eine seit Jahren vorhandene Erkenntnis im Zusammenhang mit der Gestaltung von kommunalen Quartiershilfen. So gesehen kann die Aktion des MAGS NRW begrüßt werden. Es wäre aber vorrangig wichtiger, die Gestaltung von Quartierskonzepten entsprechend den bereits gemachten Vorschlägen voran zu bringen. Eine intensivere Seniorenbetreuung muss nämlich auch dort stattfinden, wo es überhaupt keine Pflegeeinrichtung gibt."

Dazu hat sich Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk mit einem Brief an das MAGS NRW gewandt und die hiesigen Argumente Pro Quartiershilfen noch einmal ausgeführt (siehe insoweit unter > viewtopic.php?f=4&t=22696&p=110076#p110076 )-

Pflegestützpunkte, so, wie sie in verschiedenen Bundesländern eingerichtet worden sind, sind eher keine gute Lösung! Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk macht seit Jahren (mit anderen) darauf aufmerksam, dass Pflegestützpunkte nicht erforderlich sind. Johannes Haas, Geschäftsführer Verband Pflegehilfe am 06.06.2019): “Pflegestützpunkte sind eine Verschwendung von Ressourcen und kontraproduktiv für die Pflegequalität.”

Stattdessen sind kommunale Quartiershilfen notwendig, die den pflegebedürftigen Menschen bzw. den Angehörigen wohnortnah Hilfe bieten und ggf. durch (präventive) Hausbesuche beratend, unterstützend und lotsend wirken (= sorgende Gemeinschaften). Da die Bedarfslage in den Wohnbereichen unterschiedlich ist, können die Kommunen am besten entscheiden, in welcher Ausgestaltung Beratungs- und Unterstützungsangebote vor Ort gebraucht werden.

Darüber wurde der Deutsche Bundestag mit einer Zuschrift vom 29.08.2016 ausführlich informiert (> viewtopic.php?f=4&t=21695&p=93941#p93941 ). Entsprechende Vorschläge wurden zuletzt am 17.07.2019 im Rahmen einer Stellungnahme zur "Konzertierten Aktion Pflege" (KAP) dem Bundesgesundheitsministerium übermittelt (> viewtopic.php?f=4&t=22696&p=109698#p109698 ).

Über die Gestaltung von kommunalen Quartiershilfen wurde im Übrigen in der Sendung des Deutschlandfunks am 27.02.2015 lebhaft diskutiert. Ich habe in der Sendung konkrete Hinweise vorgestellt, wie es gehen kann. Die Sendung ist wie folgt auf Dauer gesichert und abhörbar: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... pflege.mp3

Perfekte Lösungen gibt es nicht. Aber, das was geht, muss angepackt werden. … Und wir alle sind in der Pflicht! - Beim Neusser Pflegetreff am 14.04.2015 wurde auch darüber informiert. > viewtopic.php?f=7&t=20569 (Quelle: viewtopic.php?f=4&t=21695&p=110880#p110880 ).

In zukünftige Reformerwägungen muss wohl auch die sog. "24-Stunden-Pflege" mit Dienstkräften aus Ost- und Mitteleuropa einbezogen werden. Diese Art der Betreuung und Versorgung bewegt sich zum Teil in rechtlichen Grauzonen, wirft folglich vielerlei Fragen auf.

Im Übrigen ist es so, dass rd. 30% der pflegebedürftigen Menschen in einer stationären Pflegeeinrichtung versorgt werden. Dies deshalb, weil eine häusliche Versorgung mangels pflegender Angehöriger oder wegen der Schwierigkeiten bei der Pflege nicht (mehr) möglich ist. Auf die stationäre Versorgung kann also nicht verzichtet werden. Folgerichtig muss auch gewährleistet werden, dass diese Betreuungsform dauerhaft funktioniert. Es ist auch wohl so, dass die Heimversorgung zukünftig deutlich häufiger in Anspruch genommen werden muss. Daher sind voraussichtlich noch mehr stationäre Pflegeeinrichtungen erforderlich.

Angesichts des in den Heimen - aber auch bei den ambulanten Pflegediensten - bestehenden Pflegenotstandes sind dringend Personalbemessungssysteme erforderlich, die eine auskömmliche Personalausstattung gewährleisten können (vgl. auch § 113c SGB XI).

Das im Februar 2020 vorgestellte Rothgang-Gutachten nennt eine Personalsteigerungsrate für die Altenpflege von 36% ! - Das ist gleichzeitig eine Bestätigung dafür, dass die bisherige Pflegepolitik total gescheitert ist. Wer jetzt lapidar von einem besseren Personalmix und mehr Assistenzpersonal redet, ohne die katastrophale Fehlentwicklung zu benennen, hat offensichtlich nichts verstanden.

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat bereits 2008 die erforderliche Verbesserung der Pflege-Stellenschlüssel mit 20% eingeschätzt. Nun wird bekannt, dass das Rothgang-Gutachten sogar eine Steigerungsrate von 36% nennt. Es muss nun schnellstens zu einem entsprechenden Stellenbemessungssystem kommen - und zwar in Verbindung mit deutlich höheren Vergütungen. Dann werden "geflüchtete" Pflegekräfte gerne zurück kommen und neue Dienstkräfte können erfolgreich eingeworben werden. Das wäre die Lösung, die von hier seit vielen Jahren gefordert wird.

Kleinschrittige Reförmchen sind gescheitert und bringen uns nicht weiter. Klar ist aber auch, dass die Neugestaltung der Personalbemessung teuer wird. Dazu muss ergänzend eine Pflege-Finanzreform her, durch Steuermittel gestützt! - Weiter lesen unter > viewtopic.php?f=3&t=23544&p=112472#p112472

Eine Werbung für mehr Pflegepersonal wird nur Erfolg haben, wenn für alle Beteiligten die Strukturen, die Arbeitsbedingungen, optimiert sind.

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat dutzendfach angemessene Personalbemessungssysteme gefordert (siehe z.B. > http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... eilung.php ). Beim Pflegetreff am 21.10.2015 wurde u.a. der § 113c SGB XI angesprochen und noch einmal bezüglich der Gestaltung von Personalbemessungssystemen zur Eile gemahnt. Dazu gibt es einen Auszug aus der Filmdokumentation vom Pflegetreff > https://youtu.be/qbyHRxX9ikk Es wurde damals noch einmal klar Position bezogen.

Eine Vermehrung der Pflege-Ausbildungsplätze ist sicherlich notwendig. Die BewerberInnen für eine Pflegeausbildung müssen aber für eine Tätigkeit an kranken und pflegebedürftigen Menschen gut geeignet sein. Wenn heute eine ehemalige Leiterin einer Altenpflegeschule bemerkt, dass aktuell bereits Personen ausgebildet werden, die man früher nicht einmal zu einem Bewerbergespräch eingeladen hätte, muss das nachdenklich stimmen. In diesem Zusammenhang ist es auch nicht sinnvoll, Migrantinnen bzw. Migranten ein Bleiberecht zu gewährleisten, wenn sie dafür eine Pflegetätigkeit übernehmen. Es muss klar sein, dass Pflege eine Tätigkeit ist, die in einem besonderem Maß Eignung und Qualifizierung (dazu gehört auch eine gute Sprachkompetenz) erfordert. "Pflegen kann eben nicht jeder".

Zur Gewährleistung einer guten menschenwürdigen Pflege muss an der bestehenden Fachkräftequote von 50% unbedingt festgehalten werden. Wer einen vermehrten Einsatz von Hilfskräften anstrebt, stellt die Grundsätze des § 11 SGB XI infrage. Denn danach ist die Pflege entsprechend dem allgemein anerkannten Stand medizinisch-pflegerischer Erkenntnisse zu gestalten und muss eine humane und aktivierende Pflege unter Achtung der Menschenwürde gewährleisten.

Angesichts der steigenden Zahl der pflegebedürftigen Menschen müssen auch die Finanzierungsgrundlagen für die ambulante und stationäre Versorgung den Bedürfnissen angepasst werden. Es wird aktuell u.a. über die ständig steigenden Eigenanteile diskutiert, die bei einer stationären Unterbringung aufzubringen sind. Insoweit ist eine Reform erforderlich, die das Pflegesystem dauerhaft stabil hält (z.B. Beitragserhöhungen, Steuerzuschüsse). Es muss aber davon ausgegangen werden, dass für das Pflegesystem zig Milliarden Euro einzuplanen sind. Ungeachtet solcher Erwägungen muss auf die dauerhafte Finanzierbarkeit des soziales Netzes geachtet werden!

Im Zusammenhang mit Finanzierungs- und Qualitätserwägungen muss auch die zunehmende Ambulantisierung der Pflege in den Blick genommen werden. Es stellen sich vielfältige Fragen. Insoweit informiert der Barmer-Pflegereport 2019 - "Deutscher Pflegemarkt steht vor Umbruch" - (> viewtopic.php?f=4&t=23460 ).

In den zurückliegenden Jahren sind immer wieder Pflege-Reförmchen auf den Weg gebracht. Diese Art der kleinschrittigen Veränderungen haben nichts oder nur wenig zur Stabilisierung des Pflegesystems beigetragen. Das gilt wohl auch für die im Sommer 2019 vorgestellte "Konzertierte Aktion Pflege". Insoweit gibt es bislang kein langfristiges Finanzierungskonzept. Daher muss die Forderung erneuert werden, einen "Masterplan Pflege" zu gestalten, in dem alle gebotenen Reformschritte in Form einer ganzheitlichen Betrachtung des Gesundheits- und Pflegesystems eingestellt werden.

Deutschland gibt gemessen an der Wirtschaftsleistung erheblich weniger Geld für die Altenpflege aus als die skandinavischen Länder oder die Benelux-Staaten. Das ergibt sich aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Links-Fraktion, über die das RedaktionsNetzwerk Deutschland berichtete. > viewtopic.php?f=4&t=23547&p=112547#p112547

Und nochmals ein Klartext: Der Personalmehrbedarf in den Heimen ist nach dem Rothgang-Gutachten erheblich ... Zahlreiche Beiträge informieren. Einige Vorschläge und Forderungen erscheinen völlig abwegig … > viewtopic.php?f=3&t=23544
• Die Zukunft der stationären Altenpflege zwischen Mindestlohn und wenn, dann mehr Hilfskräften? Kritische Anmerkungen angesichts einer doppelten Absenkung in einem ganz besonderen Arbeitsfeld. - Eine Stellungnahme von Prof. Dr. Stefan Sell vom 25.02.2020 > viewtopic.php?f=3&t=23544&p=112484#p112484
• Zum Rothgang-Gutachten … "Appell der Verzweiflung: Für die Pflege nehmen wir alle. Was für ein Schuss ins Knie". - Stellungnahme von Prof. Dr. Stefan Sell vom 29.02.2020 > viewtopic.php?f=3&t=23544&p=112533#p112533


Weitere Informationen (Auswahl):

Quartierskonzepte:

Pflegenotstand:

Aktuelle Pflegethemen - satirisch aufbereitet:


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Vor Eintritt in das Pflegetreffprogramm, beginnend 14.30 Uhr, wird eine Präsentation von "Pepper" durch die Firma ENTRANCE Robotics GmbH, Wuppertal, angeboten. Es soll ab etwa 15.00 Uhr verdeutlicht werden, wie Pflege- und Betreuungskräfte bei den Freizeitaktivitäten mit pflegebedürftigen Menschen durch einen Roboter Hilfe und Unterstützung erfahren können. Eigentliche Pflegeaufgaben soll "Pepper" nicht übernehmen. Siehe auch > "Chancen für die Pflege durch verantwortliche Nutzung von Robotik" - Stellungnahme des Deutschen Ethikrates vom 10.03.2020 > viewtopic.php?f=4&t=23588

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Ein kurzer Videofilm zeigt eine Vorstellung von "Pepper" in einer Pflegeeinrichtung in Bischofswerda >>> https://www.mdr.de/sachsen/bautzen/baut ... a-100.html

Zur Digitalisierung in der Pflege siehe auch u.a. unter
> viewtopic.php?f=3&t=23456&p=111844
> viewtopic.php?f=3&t=23456&p=111668
> viewtopic.php?f=4&t=23288&p=111495
> viewtopic.php?f=4&t=23288&p=111163
> viewtopic.php?f=4&t=22818&p=107547
> viewtopic.php?f=4&t=23581
DokThema "Schöne neue Pflegewelt? Digitalisierung im Altenheim"
> viewtopic.php?f=7&t=22809



+++ Beginnend 15.30 Uhr: +++

Grußwort:

-- Ralf Hörsken, Beigeordneter und Sozialdezernent der Stadt Neuss
> https://www.neuss.de/rathaus/buergermei ... ezernenten

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Foto: Ralf Hörsken


Auf dem Podium (Statements von 15.30 - ca. 17.00 Uhr):

-- Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW
> https://www.mags.nrw/presse

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Foto: Karl-Josef Laumann

-- Dr. rer. medic. Tanja Segmüller, Professorin für Alterswissenschaften - Department of Community Health, Hochschule für Gesundheit in Bochum
> https://www.hs-gesundheit.de/de/thema/d ... egmueller/

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Foto: Dr. rer. medic. Tanja Segmüller

-- Dr. Stefan Sell, Professor für Volkswirtschaftslehre, Sozialpolitik und Sozialwissenschaften an der Hochschule Koblenz, Campus Remagen, Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
> https://www.hs-koblenz.de/profile/sell/

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Foto: Dr. Stefan Sell

Moderation:

-- Regina Schmidt-Zadel, MdB a.D. und Vorsitzende der Landes-Alzheimer-Gesellschaft NRW
> https://alzheimer-nrw.de/

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Foto: Regina Schmidt-Zadel

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Nach dem Podium sind Kurz-Statements geplant:

-- Karin Kilb, Stadtverordnete im Rat der Stadt Neuss und Seniorenbeauftragte, wird die Informationsbroschüre "Wegweiser für das Leben im Alter - Älter werden in Neuss" (2. Auflage 2020) vorstellen. Infos unter > viewtopic.php?f=4&t=23519

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Foto: Karin Kilb

-- Es folgen Hinweise über den aktuellen Stand der Einrichtung eines Pflege-Selbsthilfe-Kontaktbüros durch den Rhein-Kreis Neuss.

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Schirmherr des Pflegetreffs:

-- Heinz Sahnen, Stadtverordneter im Rat der Stadt Neuss und Mitglied des Landtages (MdL) von NRW von 2000 - 2010 (CDU)
http://www.cdu-neuss.de/personen/heinz-sahnen/

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Foto: Heinz Sahnen

Organisation und Leitung:

-- Werner Schell, Dozent für Pflegerecht und Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk


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Foto: Werner Schell

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Eingeladen zum Pflegetreff sind Patienten, pflegebedürftige Menschen und Angehörige, Ärzte, PflegemitarbeiterInnen, Leitungskräfte in Pflegeeinrichtungen bzw. sonstige Leistungsanbieter im Gesundheitswesen sowie alle interessierten BürgerInnen! - Der Eintritt ist frei!

Treff-Adresse: Kontakt Erfttal, Bedburger Straße 57, 41469 Neuss- Erfttal

Wegbeschreibung: Mit dem Auto die A 57, Ausfahrt Neuss-Norf - Richtung Erfttal (Wegstrecke beschildert) fahren.
Bahnreisende fahren bis Neuss-Norf (S-Bahn-Station). Der Bahnhof ist vom Veranstaltungsort etwa 10 Minuten Fußweg entfernt.
Erfttal ist mit dem Bus (öffentlicher Nahverkehr Linie 849) gut erreichbar. Von der Haltestelle sind es nur wenige Meter bis zum
Veranstaltungsort.
- Übersichtskarten (Lage und Anfahrt) finden Sie in der Erfttaler Homepage unter:
http://www.neuss-erfttal.de/forum/viewt ... p?f=5&t=15
Parken im Umfeld des Veranstaltungsortes möglich; ggf. auch im Bereich 41469 Neuss (Norf),
Schellbergstraße (Bereich "Edeka") - Derikumer Hof >>>
Fußweg bis zum "Kontakt Erfttal" (8-10 Minuten in westlicher Richtung vorbei am Hotel Mercure).


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Fortbildungsnachweis:
>>> Pflegekräften wird auf Wunsch eine Bescheinigung über die Teilnahme
an der o.a. Fachveranstaltung ausgestellt. Personen, die eine entsprechende Bescheinigung wünschen,
können nach dem Treff Name und Anschrift hinterlassen.
Die Teilnahmebescheinigung wird danach zugesandt. <<<


Hinweis:
Wie bei den bisherigen Pflegetreffs können Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für öffentliche und nicht-öffentliche Zwecke gemacht werden.

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Geplante Informationen / Infostände, u.a. im Eingangsbereich - von 14:30 Uhr bis voraussichtlich 18:00 Uhr:

-- Lotsenpunkte in der Stadt Neuss: Dabei handelt es sich um Anlaufstellen für ältere Menschen. Seniorengerechte Angebote sollen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und bestehenden Akteuren in den Stadtteilen aufgebaut werden, indem bestehende Angebote und Bedarfe erkannt und Ressourcen ermittelt werden. Lotsenpunkte stehen bislang in Allerheiligen, Erfttal, Furth, Holzheim, Meertal, Stadtmitte und Weckhoven zur Verfügung (> https://www.neuss.de/leben/soziales/sen ... e-in-neuss ). Sie werden sich zusammen mit den sonstigen Erfttaler Quartiershilfen (> http://www.buergerhaus-erfttal.de/ ) präsentieren und aufzeigen, welche Hilfs- und Beratungsangebote bestehen und noch geplant sind. - Näheres > https://www.neuss.de/leben/soziales/sen ... konzeption

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-- Gudrun Jüttner, Dipl. Sozialarbeiterin, wird als Projektleiterin für die Lotsenpunktarbeit vor Ort sein!

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Foto: Gudrun Jüttner

-- MDK Nordrhein - Beratungs- und Begutachtungszentrum Düsseldorf, Stresemannstraße 13 - 15, 40210 Düsseldorf, ist ein Dienstleistungsunternehmen, das im Auftrag der Gesetzlichen Kranken- und Sozialen Pflegekassen tätig ist und steht u.a. für die Erstellung von Gutachten im Rahmen der Einstufung von pflegebedürftigen Menschen zur Verfügung (§ 18 SGB XI). Vertreter des MDK Nordrhein werden als Ansprechpartner vor Ort sein. Näheres > http://www.mdk-nordrhein.de/index.html

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-- Alzheimer Gesellschaft Kreis Neuss / Nordrhein e.V., Mohnstraße 48, 41466 Neuss, setzt sich in vielfältiger Weise für die Verbesserung der Lebenssituation von demenzkranken Menschen und ihren Angehörigen im Rhein-Kreis Neuss ein und steht für entsprechende Informationen zur Verfügung. Näheres unter > http://www.alzheimer-neuss.de

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-- Runder Tisch Demenz Neuss, Sprecher: Manfred Steiner, Beratung St. Augustinus Memory-Zentrum, Steinhausstraße 40, 41462 Neuss, versteht sich als ein Netzwerk für die Verbesserung der Situation von Menschen mit Demenz in der Stadt Neuss und wird sich mit seinen Angeboten vorstellen. Näheres z.B. unter > http://www.st-augustinus-memory-zentrum ... ch-demenz/

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-- Katharina Reinhold, Macherscheider Straße 86, 41468 Neuss (Tel.: +49 (0) 176 / 433 90 543, E-Mail: info@mediation-reinhold.eu - Internet: http://www.mediation-reinhold.eu ) - steht für Informationen zur Verfügung. Katharina Reinhold ist Mediatorin & Rechtsanwältin sowie 2. Vorsitzende Integrierte Mediation e.V. Sie vertritt im Übrigen den von ihr geleiteten FB "Mediation bei Behinderung und in der Pflege" > http://www.in-mediation.eu/Behinderung - Siehe auch unter > viewtopic.php?f=2&t=22387

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Foto: Katharina Reinhold

-- TelefonSeelsorge Neuss steht als Ansprechpartner zur Verfügung und informiert über die Möglichkeiten, in ausweglos erscheinenden Situation beratend zur Seite zu stehen. Die statistischen Zahlen der TelefonSeelsorge Neuss zeigen, dass in den vergangenen 5 Jahren die Zahl der Anrufenden aus Pflegeheimen zugenommen hat. So kann davon ausgegangen werden, dass die TelefonSeelsorge zunehmend auch für pflegebedürftige Menschen und deren Angehörigen in schwierigen Zeiten ein hilfreiches Ohr sein kann. Die TelefonSeelsorge will darauf aufmerksam machen und ermutigen, ggf. Hilfe in Anspruch zu nehmen. - Näheres unter > https://www.telefonseelsorge-neuss.de/

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-- Pflegewegweiser NRW bietet Informationen für pflegebedürftige Menschen und Angehörige und wird auf die verschiedenen Hilfe und Beratungsmöglichkeiten aufmerksam machen. - Näheres unter > https://www.verbraucherzentrale.nrw/pre ... lick-22734 bzw. http://www.Pflegewegweiser-nrw.de

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Darüber hinaus werden voraussichtlich Pflegekräfte vor Ort sein, die auf den Pflegenotstand aufmerksam machen und Verbesserungen der Pflege-Rahmenbedingungen fordern – Personalbemessungssysteme und angemessene Vergütungen. Denn ohne ausreichende Personalausstattungen wird es keinen Abbau der gesundheitlichen Belastungen des Personals geben können.

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Einladung zum Pflegetreff am 06.05.2020 - auch als Plakat verwendbar:

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Stand: 12.03.2020
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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