Zu viele Medikamente ... TV-Tipp für den 26.06.2015

Wichtige Hinweise zu Veranstaltungen - z.B. >>> "Pro Pflege -Selbsthilfenetzwerk" - Radio- und TV-Sendungen.

Moderator: WernerSchell

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WernerSchell
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Zu viele Medikamente ... TV-Tipp für den 26.06.2015

Beitrag von WernerSchell » 25.06.2015, 06:38

23.06.2015, 20:15 bis 21:15 Uhr, NDR Visite  
Wiederholung: 26.06.2015, 06:20 bis 07:25 Uhr, NDR, Visite


Spezial: Zu viele Medikamente schaden der Gesundheit

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Es sind erschreckende Zahlen: Mehr als die Hälfte aller Menschen über 65 nimmt täglich fünf verschiedene Medikamente ein, zwölf Prozent sogar zehn verschiedene Arzneimittel jeden Tag. Und das, obwohl gerade im Alter die Nieren häufig nicht mehr so gut arbeiten und der Leberstoffwechsel verringert ist. So kann es schnell zu einem lebensbedrohlichen Zustand kommen, zumal bei derart vielen verschiedenen Wirkstoffen auch niemand mehr weiß, welche Wechselwirkungen drohen. Ab fünf Präparaten wird es gefährlich, warnen Mediziner. Sie fordern, im Alter nicht mehr für alle Erkrankungen Medikamente zu verschreiben. Es sollten vielmehr nur noch die wichtigsten behandelt werden, damit der Patient auf eine vertretbare Anzahl von Medikamenten kommt. Denn die Einnahme derart vieler Pillen schadet dem Körper mehr als sie nutzt. Jeder Betroffene, der mehr als fünf verschiedene Präparate täglich einnimmt, sollte das mit seinem Arzt besprechen.
Zu diesem Thema können im Internet Fragen gestellt werden: http://www.ndr.de/visite

Thema der Woche: Sitzen macht krank

Auf der Couch, am Schreibtisch, im Auto: Wer stundenlang sitzt, gefährdet seine Gesundheit. Diese Menschen haben öfter Rückenschmerzen, Bluthochdruck und Diabetes, sie sterben sogar früher an Herzinfarkt und Krebserkrankungen. Schuld ist unter anderem Fettgewebe im Bauch, das schädliche Entzündungsprozesse befeuert. Es ist also mehr Bewegung angesagt. Doch Sport als Ausgleich zum dauernden Sitzen nützt viel weniger als bislang gedacht. Denn der Stoffwechsel des Menschen braucht den ganzen Tag über Bewegung. Man muss im Alltag wesentlich aktiver werden, um die "Sitzkrankheit" zu bekämpfen.
Zu diesem Thema können im Internet Fragen gestellt werden: http://www.ndr.de/visite

Produktionsleiter: Thomas Schmidtsdorff
Moderation: Vera Cordes
Redaktionsleiterin: Friederike Krumme

Quelle und weitere Informationen:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 86670.html

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Texteinstellung bei Facebook:
Die Pharmaindustrie bringt zu viele Medikamente mit geringer Innovationskraft auf den Markt. Es gibt daher massive Krankenkassenkritik. Es war und ist daher richtig festzustellen: Weniger ist oft mehr! > viewtopic.php?f=4&t=20834 - Am 23.06.2015, 20:15 bis 21:15 Uhr, greift der NDR - Visite - das Thema "Zu viele Medikamente schaden der Gesundheit" auf. > viewtopic.php?f=7&t=21097

Im Übrigen sollte in der Arzneimittelversorgung grundsätzlich gelten:
Weniger ist oft mehr!


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Siehe auch unter:
Arzneimittelversorgung der älteren Menschen - ärztliche Zuwendung, Polypharmazie etc.
> viewtopic.php?f=6&t=16636
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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WernerSchell
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Krank durch zu viele Pillen

Beitrag von WernerSchell » 30.06.2015, 06:57

Stand: 23.06.2015

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Krank durch zu viele Pillen
Die meisten älteren Menschen sind auf Medikamente angewiesen. So nehmen mehr als die Hälfte aller Menschen über 65 täglich fünf verschiedene Medikamente ein, zwölf Prozent sogar zehn verschiedene Arzneimittel. Die Mehrheit der verordneten Medikamente kommt aus der Gruppe der Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen (zum Beispiel Blutdrucksenker oder Blutverdünner), Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes sowie gegen Schmerzen und neuropsychiatrische Erkrankungen wie Schlafstörungen oder Depressionen.
Zu viele Medikamente schaden der Gesundheit
Visite - 23.06.2015 20:15 Uhr Autor/in: Jutta Rosbach
Viele Senioren sind auf Arzneimittel angewiesen. Sie nehmen täglich mehrere Medikamente gleichzeitig ein. Ein Risiko mit unabsehbaren Folgen, mahnen Experten.
>>> http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Z ... te149.html (6,01 Minuten)
Medikamente wirken im Alter stärker
Mit der Anzahl der Medikamente nehmen auch unerwünschte Wirkungen und Wechselwirkungen der einzelnen Präparate zu. Manche Arzneimittel vertragen sich aufgrund ihres ähnlichen Nebenwirkungsspektrums nicht, da sie sich verstärken. In anderen Fällen hemmen sich Medikamente untereinander in ihrem Abbau. Zudem wirken Medikamente bei älteren Menschen stärker als bei jungen, denn die Empfindlichkeit des Organismus gegenüber Medikamenten nimmt mit dem Alter zu. Im Rahmen des normalen Alterungsprozesses verändern sich nicht nur der Wasser- und Fettanteil, sondern auch die Organfunktionen von Leber und Nieren. Sie sind maßgeblich für die Verstoffwechslung und den Abbau von Medikamenten verantwortlich.
…. (weiter lesen unter) … http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Z ... te149.html
Zu viele Medikamente gefährlich: Experteninterview
Visite - 23.06.2015 20:15 Uhr
Kann man selbst erkennen, dass Medikamente Schuld an Beschwerden sind? Dr. Olaf Krause im Interview mit Moderatorin Vera Cordes.
>>> http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/v ... 10880.html (Filmbeitrag 4,18 Minuten)
Quelle: http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Z ... te149.html
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Krank durch zu viele Pillen

Beitrag von WernerSchell » 20.07.2015, 07:59

Heute, 20.07.2015, bei Facebook gepostet:

Krank durch zu viele Pillen
- Die meisten älteren Menschen sind auf Medikamente angewiesen. So nehmen mehr als die Hälfte aller Menschen über 65 täglich fünf verschiedene Medikamente ein, zwölf Prozent sogar zehn verschiedene Arzneimittel. Die Mehrheit der verordneten Medikamente kommt aus der Gruppe der Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen (zum Beispiel Blutdrucksenker oder Blutverdünner), Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes sowie gegen Schmerzen und neuropsychiatrische Erkrankungen wie Schlafstörungen oder Depressionen. Die "Visite", NDR-Fernsehen, machte am 23.06.2015 erneut auf die Problematik aufmerksam. - Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat sich der Thematik bereits vor Jahren angenommen und in Pflegetreffs Verbesserungen der Arzneimittelversorgung, v.a. bei älteren Menschen, eingefordert. Frau Prof. Thürmann, Mitverfasserin der Priscus-Liste, mahnte am 14.11.2012 beim Neusser Pflegetreff grundlegende Veränderungen im Verordnungsverhalten der Ärzte an. Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk konnte erreichen, dass sich die Gesundheitskonferenz im Rhein-Kreis Neuss der Angelegenheit angenommen hat. Leider halten sich die bisherigen Bemühungen, v.a. die Ärzte für eine Zurückführung der Polypharmazie zu gewinnen, in engen Grenzen. Es erscheint daher erforderlich, weiterhin auf die Fehlentwicklungen in der Medikamentenversorgung aufmerksam zu machen nach dem Motto: "Weniger ist oft mehr".. Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk steht für weitere Informationen zur Verfügung. - Informationen und ein Filmbeitrag der "Visite" (rd. 6 Minuten - vorübergehend anschaubar) > http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Z ... te149.html
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Bittere Pillen: Arzneimittelpreise steigen weiter

Beitrag von WernerSchell » 02.12.2015, 08:00

Am 02.12.2015 bei Facebook eingestellt:

Bittere Pillen: Arzneimittelpreise steigen weiter. … Den Fehlentwicklungen muss dringend Einhalt geboten werden! > viewtopic.php?f=4&t=21386&p=89425#p89425 Die Arzneimittelversorgung der älteren Menschen ist folgerichtig Thema beim 24. Pflegetreff in Neuss - Erfttal am 27.04.2016 > viewtopic.php?f=7&t=21371 - Hinweise über problematische Arzneimittel-Versorgungssituationen können gerne zur Vorbereitung des Treffs übermittelt werden (> ProPflege@wernerschell.de ).

Die Arzneimittelversorgung (v.a. bei älteren Menschen) und Missbrauch bis Sucht wurde von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk vor Jahren mehrfach aufgegriffen. In einem Pflegetreff am 14.11.2012 wurde u.a. die Priscusliste vorgestellt (siehe insoweit die Beiträge im Forum > viewtopic.php?f=7&t=17341 ). Frau Prof. Dr. Thürmann, Mitverfasserin der Liste, war u.a. als Podiumsgast anwesend. Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk konnte durchsetzen, dass sich die Gesundheitskonferenz im Rhein-Kreis Neuss mit dem Thema befasst und für die Versorgung der HeimbewohnerInnen Handlungsempfehlungen verfasst hat. Verbesserungen in der Arzneimittelversorgung sind dennoch nicht wirklich erkennbar. "Krank durch Medikamente? - Russisch Roulette auf Rezept – wie gefährlich ist die Medikamente-Flut?" - Mit dieser Ankündigung griff die TV-Sendung "Hart aber fair" am 01.12.2014 das Thema auf (siehe > viewtopic.php?f=7&t=20769 ). …
Ein "weiter so" kann tödlich sein (siehe die Veröffentlichungen: "Krank durch Medikamente" > viewtopic.php?f=4&t=20774 und "Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität" > viewtopic.php?f=4&t=20734 ).
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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