Jugendliche saufen, bis der Notarzt kommt

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Gaby Modig
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Steuern rauf

Beitrag von Gaby Modig » 14.05.2009, 07:14

Ich denke, dass über eine Erhöhung der Steuern, die mit alkoholischen Getränken zu tun haben, ernsthaft nachgedacht werden muss. Es ist wohl auch ein Anspekt des Komasaufens, dass solche Getränke zu billig sind. Also Steuern in diesem Bereich drastisch rauf und vielleicht in anderen Bereichen, Gesundheits- und Pflegesystem, runter!

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Komasaufen unter Jugendlichen weiterhin verbreitet

Beitrag von Presse » 17.05.2009, 11:50

Deutsches Ärzteblatt

afp
Drogen- und Suchtbericht: Komasaufen unter Jugendlichen weiterhin verbreitet
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/art ... p?id=64668
Drogen- und Suchtbericht 2009
http://www.bmg.bund.de/cln_162/SharedDo ... 202009.pdf

WernerSchell
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Saufen bis der Arzt kommt? - Jugendliche und Alkohol

Beitrag von WernerSchell » 18.05.2009, 13:11

"Saufen bis der Arzt kommt? - Jugendliche und Alkohol" PHOENIX RUNDE am Dienstag, 19. Mai 2009, 22.15 Uhr

Bonn (ots) - Sie trinken Wodka und haben mit 14 ihren ersten Vollrausch. Die Zahl jener, die mit Alkoholvergiftung in einer Klinik landen, steigt stetig - und die Hälfte sind Mädchen. Eine Studie zeigt, dass Kinder und Jugendliche, die häufig Alkoholwerbung sehen, mehr trinken. Suchtexperten fordern daher, über ein Werbeverbot nachzudenken. Doch dieser Zusammenhang wird von der Werbewirtschaft vehement bestritten. Anstatt etwas Abstraktem wie Werbung die Schuld zu geben, sollte man konkretere Maßnahmen, wie z. B. striktere Alterskontrollen einführen, sagen sie. Wie kann man bei Jugendlichen den Griff zur Flasche verhindern?

Gaby Dietzen diskutiert in der PHOENIX Runde mit Gabriele Bartsch (Deutsche Hauptstelle Suchtfragen eV), Matthis Morgenstern (Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung), Volker Nickel (Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft) und David Hugendick (ZEIT ONLINE).

Wiederholung um 00.00 Uhr und Mittwoch um 09.15 Uhr

Quelle: Mitteilung vom 18.5.2009
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Aktion gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen

Beitrag von Service » 09.06.2009, 06:30

Aktion gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen
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Komsaufen - weitere Zunahme

Beitrag von Cicero » 04.08.2009, 06:20

Die Medien berichten aktuell über die weitere Zunahme des Komasaufens unter Jugendlichen. Insbesondere junge Mädchen sind zunehmend beteiligt. Die Notwendigkeiten, eine stationäre Hilfe zu organisieren nehmen dramatisch zu.
Hier hilft nur Erhöhung der Alkoholsteuer, drastisch. Das käme auch den Steuerkassen zugute und konnte mehr Ausgaben im Bildungnsbereich ermöglichen.

Cicero
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Alkoholvergiftung schreckt Jugendliche kaum

Beitrag von Presse » 04.08.2009, 17:44

Alkoholvergiftung schreckt Jugendliche kaum

Berlin – Kranken­haus­ein­weisungen wegen Alkohol­missbrauchs haben einer Studie zufolge kaum eine abschreckende Wirkung auf Jugendliche. Rund 17 Prozent behielten ihr Trinkverhalten nach einer Alkoholvergiftung bei oder steigerten es sogar, wie die Gmünder Ersatzkasse (GEK) am Dienstag bei der Vorstellung der Untersuchung in berichtete. .... (mehr)

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/3 ... e_kaum.htm

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Jugendliche saufen auch nach dem Koma munter weiter

Beitrag von Presse » 05.08.2009, 06:22

Jugendliche saufen auch nach dem Koma munter weiter
Experten schlagen Alarm: Immer mehr Jugendliche trinken so viel Alkohol, dass sie ins Krankenhaus müssen. Werden sie entlassen, trinken sie weiter. Klinikeinweisungen wegen Alkoholvergiftung wirken kaum abschreckend. mehr »
http://www.aerztezeitung.de/nel/?sid=56 ... schaft&c=1

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Koma-Trinken nimmt zu - Kater schreckt kaum ab

Beitrag von Presse » 05.08.2009, 09:44

Koma-Trinken nimmt zu - Kater schreckt kaum ab

Berlin (dpa) - Trotz aller Ermahnungen betrinken sich immer mehr Mädchen und Jungen besinnungslos. Der Kater am nächsten Tag schreckt die wenigsten Jugendlichen dauerhaft ab. Die Vorlage der ersten Daten für das Jahr 2008 zeigte am Dienstag in Berlin, dass der Anstieg der Einlieferungen in die Notaufnahmen wegen Alkoholvergiftung ungebrochen weitergeht. Jetzt wurde der Ruf nach einem bundesweiten Vorgehen laut.
Der Anteil der mit Alkoholproblemen behandelten Jugendlichen hat sich zwischen 2002 und 2008 verdoppelt, berichtete die Gmünder Ersatzkasse GEK. Dem neuen GEK-Report Krankenhaus zufolge wurden 2008 gerechnet auf 10 000 Versicherte 37 Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren völlig betrunken in eine Klinik gebracht - nach 18 im Jahr 2002. Bei den Jungen stieg die Rate von 24 auf 52. Seit 1990 seien sogar fünf Mal mehr Jugendliche im Vollrauch ins Krankenhaus gebracht worden, sagte die Autorin der Studie, Eva Maria Bitzer vom Hannoveraner Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung (ISEG).
Übelkeit infolge des Koma-Trinkens wirkt kaum abschreckend. In einer Umfrage gaben rund 17 Prozent der Interviewten an, nach einem Klinikaufenthalt genauso weiterzumachen oder sogar mehr zu trinken.
83 Prozent der Jugendlichen trinken eigenen Angaben zufolge zwar weniger. Aber sie greifen immer noch viel häufiger zu Alkohol und trinken mehr als Jugendliche mit mäßigem Alkoholkonsum. Das Risiko des Alkoholmissbrauchs steige, wenn im Freundeskreis Bier, Wein und Schnaps getrunken werde und reichlich Taschengeld vorhanden sei, sagte Bitzer.
GEK-Chef Rolf-Ulrich Schlenker forderte eine nationale Aufklärungskampagne unter Beteiligung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Der GKV-Spitzenverband unterstützte einen konzertierten Vorstoß. Vorbeugung sei eine der wichtigen Zukunftsaufgaben - nicht nur für die GKV, sondern auch für Politik und Ärzte. «Maßnahmen, die Prävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstehen und umsetzen, gehen daher in die richtige Richtung», sagte Verbandssprecherin Ann Marini der Deutschen Presse- Agentur dpa. Auch die Drogenbeauftragte der Unionsfraktion, Maria Eichhorn (CSU), verlangte eine konsequente Umsetzung vorbeugender Maßnahmen im gesamten Bundesgebiet.
Die bislang jüngsten Zahlen zu den Klinikeinweisungen wegen Alkohols stammen aus dem Jahr 2007. 23 165 junge Leuten zwischen 10 und 20 Jahren landeten damals volltrunken in der Klinik. Den neuen Zahlen zufolge brachten alle Appelle seither keine Trendumkehr. Nur Männer zwischen 50 und 54 werden laut Report häufiger mit Alkoholproblemen in die Klinik gebracht als junge Menschen, nämlich 60 von 10 000.
Die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) forderte in der «Rheinischen Post», «dass vor Ort gemeinsam an einer Lösung gearbeitet wird; das heißt, wenn Kommunen, Vereine, Schulen und Polizei zusammenarbeiten, dann ist dies der richtige Weg». Der Mannheimer Suchtforscher Karl Mann verlangte ein Verdoppelung der Alkoholsteuer. «Damit könnten wir den Konsum der Jugendlichen auf zehn Prozent des bisherigen Konsums senken», sagte er dem Blatt.
Das ISEG hatte im Auftrag der Gmünder Ersatzkasse 1168 Jugendliche befragt. Jeder Fünfte antwortete. Der Report basiert auf Daten der
1,7 Millionen GEK-Versicherten. Das ISEG bezeichnete die Studie als aussagekräftig über den Kreis hinaus.

Quelle: GKV-Spitzenverband Bund, 4.8.2009
https://www.gkv-spitzenverband.de/News_ ... NewsID=926

Gaby Modig
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Jugendliche / Vertreter an Kosten beteiligen

Beitrag von Gaby Modig » 07.08.2009, 06:29

An anderer Stelle im Forum - nach hier übernommen:
johannes hat geschrieben:Daß es Jugendliche nicht kümmert, ob sie wegen ihres Alkoholkonsums ins Krankenhaus kommen, sollte weniger wundern. Was mich wundert, daß nicht der einzig wirksame Weg eingeschlagen wird:
Wenn die Krankenkassen für Komasaufen nachweislich ca. 11,5 Mio € ausgeben - derzeit -, braucht der Gesetzgeber doch nur die Regelung treffen, also ein Gesetz schaffen, daß die Alkoholproduzenten zur Übernahme der durch ihre Produkte entstandenen Kosten verpflichtet. Also das Verursacherprinzip ist anzuwenden.
Die Kosten hierfür dürfen sie gern auf ihre Produkte aufschlagen, aber die durch sie hervorgerufenen Schäden werden nicht Unbeteiligten aufgebürdet.
Ein weiterer sinnvoller Schritt wäre, daß Alkoholika ausschließlich in speziellen Läden verkauft werden dürfen. Dann ist es auch ein Leichtes, Fehlentwicklungen einzuschränken.
1. Schritt: Bußgeld bei ersten Verstößen mit der Häufigkeit ansteigend (z. B. 3 Stufen)
2. Tritt der vierte Verstoß auf, Entziehung der Lizenz.
Wenn man wollte, ließe sich das Problem schon besser in den Griff bekommen, ich denke allerdings, daß man nicht will.
Guten Morgen,
solche Vorschläge gehen in die richtige Richtung. Allerdings muss man auch, auf die direkten Verantwortlichkeiten abstellend, die Jugendlichen bzw. ihre gesetzlichen Vertretung für die entstehenden Kosten heranziehen. Es kann und darf auf keinen Fall so sein, dass die Solidargemeinschaft die Sauffolgen auch noch mit finanziert.
MfG
Gaby
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Was tun, wenn Jugendliche trinken?

Beitrag von Presse » 27.08.2009, 07:51

Was tun, wenn Jugendliche trinken?
Neuer Ratgeber der DGKJP zu Auswegen aus Flatrate-Trinken und Koma-Saufen


Schlagzeilen über Alkoholvergiftungen bei Kindern und Jugendlichen, über Flatrate-Trinken und Koma-Saufen haben die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Problem des Alkoholmissbrauchs bei Kindern und Jugendlichen gelenkt. Über Hintergründe und Auswege informiert der neue Ratgeber „Wenn Jugendliche trinken. Auswege aus Flatrate-Trinken und Koma-Saufen: Jugendliche, Experten und Eltern berichten“, der in enger Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) entstanden ist. Herausgeber sind die Suchtexperten Professor Dr. med. Rainer Thomasius, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, und Professor Dr. med. Frank Häßler, Universitätsklinikum Rostock, sowie der Geschäftsführer der DGKJP, Dr. Thomas Nesseler. Erschienen ist das Werk, das ab sofort im Buchhandel zum Preis von 17,95 Euro zu beziehen ist, beim Stuttgarter Trias Verlag, der zur Verlagsgruppe Thieme gehört.

In der öffentlichen Wahrnehmung hat sich die Alkoholproblematik bei Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren deutlich verschärft. Tatsächlich ist der Alkoholkonsum bei den Unter-20-Jährigen seit den 1970er-Jahren jedoch kontinuierlich zurückgegangen. Deutlich zugenommen allerdings hat der Anteil derjenigen, die sich bis zum Vollrausch betrinken. Was in Jugendkreisen als Koma-Saufen oder Kampf-Trinken bezeichnet wird, führt immer häufiger zu lebensbedrohenden Alkoholvergiftungen. Seit 2000 hat sich die Zahl der Jugendlichen bis 20 Jahren, die mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden mussten, von 9500 auf über 23000 mehr als verdoppelt. „Diejenigen, die trinken, trinken immer extremer. Und der Einstieg in den Alkoholkonsum findet immer früher statt. Heute macht die Hälfte aller 12-Jährigen bereits erste Erfahrungen mit Alkohol“, so Suchtexperte Professor Rainer Thomasius.

Nicht nur Eltern sind alarmiert. Sie sind jedoch in der Regel die ersten, die mit dem Problem konfrontiert werden, wenn ihre Kinder auf Partys, bei Sportveranstaltungen oder auch im Familienkreis mit Alkohol in Berührung kommen. Bewegt sich der Alkoholkonsum noch im Rahmen des „normalen“ oder ist er schon als gefährlich einzustufen? Für Eltern gilt: Anzeichen erkennen, handeln, aber nicht überreagieren.

Der neue Ratgeber gibt wichtige Orientierungshilfen. Zahlen und Fakten bieten umfangreiches Hintergrundwissen. O-Töne betroffener Kinder, Jugendlicher und Eltern helfen, die eigene Situation richtig einzuschätzen. Die Suchtexperten erklären, wie Eltern, Lehrer und Jugendbetreuer ihre Schützlinge auf das Thema Alkohol ansprechen können – ohne Vorwürfe oder Peinlichkeiten – und zeigen Wege aus der Alkoholfalle.

Prof. Dr. med. Rainer Thomasius
Dr. Thomas Nesseler
Prof. Dr. med. Frank Häßler
Wenn Jugendliche trinken
Auswege aus Flatrate-Trinken
und Koma-Saufen:
Jugendliche, Experten und Eltern berichten
TRIAS Verlag, Stuttgart. 2009
EUR [D] 17,95, EUR [A] 18,50, CHF 33,00
ISBN 978 3 8304 3521 1

Die Herausgeber:
Prof. Dr. med. Rainer Thomasius ist Ärztlicher Leiter des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) und Leiter der Jugendsuchtstation und der Drogenambulanz am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Er gilt als einer der wichtigsten Experten zum Thema Jugend und Sucht.
Dr. Thomas Nesseler ist seit 2005 Hauptgeschäftsführer und Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (DGKJP) mit Sitz in Berlin.
Prof. Dr. med. Frank Häßler ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Direktor der Klinik für Psychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter der Uni Rostock.

Rezensionsexemplare können Sie bestellen bei:
Carola Schindler
TRIAS Verlag in der Thieme Verlagsgruppe
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rüdigerstr. 14, 70469 Stuttgart
Tel: 0711 89 31-488: E-Mail: carola.schindler@thieme.de

Presseanfragen DGKJP:
Dr. Thomas Nesseler,
Tel. 030/2404 772-0 oder per Email: geschaeftsstelle@dgkjp.de

Quelle: Pressemitteilung vom 27.8.2009
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Download diese Pressemitteilung unter:
http://media.dgkjp.de/mediadb/media/dgk ... rinken.pdf

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Wenn Jugendliche trinken - Buchtipp

Beitrag von WernerSchell » 01.09.2009, 07:22

Buchtipp!

Thomasius / Häßler / Nesseler:

Wenn Jugendliche trinken
Auswege aus Flatrate-Trinken und Koma-Saufen:
Jugendliche, Experten und Eltern berichten

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Näheres hier:
http://www.wernerschell.de/Buchtipps/au ... saufen.php
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Komasaufen: Die Kurve steigt weiter

Beitrag von Presse » 05.11.2009, 08:46

Komasaufen: Die Kurve steigt weiter
Immer mehr jugendliche Exzesstrinker in den Kliniken


Der Alkoholkonsum bei Jugendlichen geht insgesamt zurück, aber die Zahl oft noch kindlicher Exzesstrinker nimmt weiter zu. Der Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 2007 registrierte bereits eine Steigerung um 143 Prozent im Vergleich zum Jahr 2000 - und der Trend scheint ungebrochen: Aus Einzelberichten, zum Beispiel aus Berlin Mitte, geht hervor, dass Ende September 2009 schon so viele jugendliche Komasäufer betreut werden mussten wie im ganzen Jahr 2008, berichtet die "Apotheken Umschau". Der Sozialpädagoge Johannes Olschewski, der dort Jugendliche nach einer Alkoholvergiftung aufsucht und Hilfe anbietet, macht dabei die Erfahrung, dass den jungen Leuten überhaupt nicht klar ist, welche Mengen Alkohol sie zu sich nehmen. "Wenn ich ihnen erkläre, dass ein halber Liter Schnaps so viel Alkohol enthält wie acht Flaschen Bier, sind sie überrascht und entsetzt." Ärzte beobachten mit Sorge, wie sich diese jungen Menschen weiter entwickeln. Sicher ist, dass das jugendliche Gehirn empfindlicher auf Alkohol reagiert als ein erwachsenes.

Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 11/2009 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Quelle: Pressemitteilung vom 5.11.2009
Pressekontakt: Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
http://www.apotheken-umschau.de
http://www.wortundbildverlag.de

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

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"Blaue Briefe" gegen Suff erfolgreich

Beitrag von Presse » 29.12.2009, 10:17

Ärztezeitung vom 29.12.2009
Mannheims "Blaue Briefe" gegen Suff erfolgreich
Im Kampf gegen das "Koma-Saufen" von Jugendlichen verschickt Mannheim seit mehr als einem Jahr "Blaue Briefe". Aus Sicht von Gesundheits- und Jugenddezernentin Gabriele Warminski-Leitheußer (SPD) ist es ein erfolgreiches und europaweit einzigartiges Modellprojekt. mehr »
http://www.aerztezeitung.de/nel/?sid=58 ... schaft&c=1

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Kampagne gegen Komasaufen

Beitrag von Presse » 01.03.2010, 09:34

1. DAK startet Kampagne gegen Komasaufen
http://www.presse.dak.de/ps.nsf/sbl/FC9 ... B900572D55

2. bunt statt blau: DAK startet Kampagne gegen Komasaufen
Drogenbeauftragte und Pop-Band „Monrose“ unterstützen
Jugend-Plakatwettbewerb / Mehr Alkoholvergiftungen bei 10- bis 15-Jährigen
Jedes Jahr landen über 20.000 Kinder und Jugendliche mit einer
Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Jetzt startet die DAK eine bundesweite
Kampagne gegen das Komasaufen. Der Plakatwettbewerb "bunt statt blau" wird
unterstützt von der Bundes-Drogenbeauftragten und der Pop-Band "Monrose".
http://www.presse.dak.de/ps.nsf/sbl/A9E ... CE002A9435

3. „Die Alkoholvergiftungen bei Kindern machen mir Sorge“
Interview mit Mechthild Dyckmans, Drogenbeauftragte der Bundesregierung,
zum DAK-Plakatwettbewerb „bunt statt blau“
Sie haben die Schirmherrschaft für den neuen DAK-Plakatwettbewerb „bunt
statt blau“ übernommen. Warum?
http://www.presse.dak.de/ps.nsf/sbl/F79 ... BA003F54EE

4. „Ohne Alkohol und Drogen kann man viel mehr erreichen“
Interview mit den Mitgliedern der Pop-Band „Monrose“ zur Unterstützung des
DAK-Plakatwettbewerbs „bunt statt blau“
Ihr gehört zu den Juroren der DAK-Aktion „bunt statt blau“. Aber jetzt mal
ehrlich: Welche Alkoholleichen habt ihr im Keller?
http://www.presse.dak.de/ps.nsf/sbl/35C ... BA0041E8D1

Quelle: Mitteilung der DAK vom 01.03.2010
presse@dak.de

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Jugend-Plakatwettbewerb ´bunt statt blau`

Beitrag von Presse » 01.03.2010, 09:37

Kampagne gegen Komasaufen: DAK, Drogenbeauftragte und "Monrose" starten Jugend-Plakatwettbewerb "bunt statt blau"

Kreativ gegen Komasaufen: Die DAK startet eine bundesweite Kampagne gegen den zunehmenden Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen. Unter dem Motto "bunt statt blau" werden bis Ende April die besten Plakate von Jungen und Mädchen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren gesucht. Die Schirmherrschaft übernimmt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans. Auch die bekannte Pop-Band "Monrose" unterstützt die Initiative, bei der bundesweit über 11.000 Schulen eingebunden werden. Der Bundessieger bekommt 1.500 Euro als Hauptgewinn. Informationen gibt es in allen DAK-Servicezentren oder unter www.dak-buntstattblau.de

Hintergrund der Aktion: Obwohl der regelmäßige Alkoholkonsum insgesamt zurückgeht, nimmt gleichzeitig das so genannte Komasaufen stark zu. Allein 2008 wurden 25.700 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt. In den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl der Behandlungen fast verdoppelt. "Wir sehen dieser erschreckenden Entwicklung nicht tatenlos zu", erklärt DAK-Vorstand Herbert Rebscher. "Deshalb suchen wir junge Künstler mit Köpfchen. Die bunten Bilder sollen ein Zeichen setzen gegen blaue Kids. Wir sind gespannt, mit welchen Ideen und Motiven Jungen und Mädchen ihre Altersgenossen beim Thema Alkohol ansprechen."

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung begrüßt den Plakatwettbewerb. "Gerade bei Kindern und Jugendlichen sagt ein Bild oft mehr als 1000 Worte", betont Mechthild Dyckmans als Schirmherrin. "Besondere Sorgen machen mir die 10- bis 15-Jährigen. Bei dieser sehr jungen Gruppe ist die Zahl der Alkoholvergiftungen in einem Jahr um 19 Prozent angestiegen." Wichtig sei, dass Schulen angeschrieben und in die DAK-Aktion einbezogen würden. In den Klassen müsse offen über das Problem gesprochen werden.

Gemeinsam mit der Drogenbeauftragten sitzt die Pop-Band "Monrose" in der Jury, die aus 16 Landessiegern den Bundessieger ermittelt. "Man kann ohne Alkohol und Drogen viel mehr erreichen", erklären die Band-Mitglieder Mandy, Bahar und Senna ihr Engagement. "Nüchtern sein ist besser. Das möchten wir den Jugendlichen mit auf den Weg geben."

Die Initiative "bunt statt blau" ist eingebunden in die "Aktion Glasklar", mit der die DAK seit 2004 Schüler, Lehrkräfte und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt.

Quelle: Pressemitteilung vom 1.3.2010
Pressekontakt:
Rüdiger Scharf, 040 2396-1505, ruediger.scharf@dak.de

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