Hand- und Armverletzungen - auf dem Bürgersteig gehend - durch ungestümen Radfahrer

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Hand- und Armverletzungen - auf dem Bürgersteig gehend - durch ungestümen Radfahrer

Beitrag von WernerSchell » 25.04.2020, 06:10

Meine alltägliche Bewegungstherapie (10.000 Schritteprogramm) wurde am 22.04.2020 - auf dem Bürgersteig gehend - durch einen ungestümen Radfahrer folgenreich beendet: Nicht unerhebliche Hand- und Armverletzungen (rechts). Über 112 wurden Notfallversorgung und Polizeiermittlungen in Gang gebracht. ... Weiterbehandlung mit Tetanusimpfung usw. … Sieht leider nicht gut aus! ... Der Unfall geschah in einem Erfttaler Wohnbereich, wo seit geraumer Zeit gewisse Rechtsregeln völlig unzureichend Beachtung finden. Dazu könnte eine Menge ausgeführt werden ....

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Danke! … Gestern informierte ich über Hand-Armverletzungen (re.), die voraussichtlich eine längere Behandlung erfordern. Ein Radfahrer hat mich - auf dem Bürgersteig gehend - nicht unerheblich verletzt. Es scheint geboten, den ärztlichen Empfehlungen zu folgen und z.B. PC-Arbeit möglichst zu unterlassen, zumindest einzuschränken. Mal sehen, ob dies gelingt. Auf jeden Fall möchte ich mich für die überaus zahlreichen Bekundungen der Anteilnahme und für die guten Wünsche ganz herzlich bedanken.

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Fußgänger fordern neues Verkehrsrecht in Deutschland

Beitrag von WernerSchell » 22.08.2020, 07:00

Der Tagesspiegel berichtet am 19.08.2020:

Härtere Strafen, mehr Schutz für Gehwege, Tempo 30
Fußgänger fordern neues Verkehrsrecht in Deutschland
"Primäre Bewegungsform": Die StVO müsse künftig nicht Autos, sondern den Schutz der Fußgänger priorisieren, fordert der Verein FUSS.
CHRISTIAN HÖNICKE
Höhere Strafen für Gehweg-Fahrer, Grünpfeil für Fußgänger, Tempo 30 innerorts – das fordert FUSS e.V. in seinem neuen Verkehrspapier. Der Verein hat darin ein Verkehrsrecht ausgearbeitet, dass erstmals in Deutschland den Fußgänger in den Vordergrund stellt. Das Gehen solle „im Verkehrsrecht nicht mehr als Nebensache und Störfaktor behandelt werden“, fordert FUSS-Sprecher Roland Stimpel, „sondern als primäre und prioritäre Bewegungsform“.
Bisher sieht das anders aus. Durch die Straßenverkehrsordnung (StVO) wehe noch heute der Geist der alten Reichs-StVO von 1934, kritisiert FUSS. Deren Mitautor Hermann Gülde habe die Maßgabe damals so umschrieben: „Der Langsame hat auf den Schnelleren Rücksicht zu nehmen.“
… (weiter lesen unter) … > https://www.tagesspiegel.de/berlin/haer ... Rr8rhveno8
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Fußverkehrs-Checks – ein Einstieg in die Fußverkehrsförderun

Beitrag von WernerSchell » 23.08.2020, 07:01

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Fußverkehrs-Checks – ein Einstieg in die Fußverkehrsförderung
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Weitere Informationen >>> https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/

Siehe auch den nachfolgenden Text > https://www.wernerschell.de/forum/neu/v ... 72#p114872
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Fußgängerschutz in den Blick nehmen

Beitrag von WernerSchell » 23.08.2020, 07:23

Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss


Mitteilung vom 23.08.2020 an Parteien und verschiedene Einzelpersonen

Fußverkehrs-Checks – ein Einstieg in die Fußverkehrsförderung


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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wurde am 22.04.2020 als Fußgänger - auf dem Bürgersteig gehend - durch einen Radfahrer verletzt: > https://www.wernerschell.de/forum/neu/v ... =6&t=23638 Die erlittenen Verletzungen sind bis heute nicht vollständig abgeheilt.

Seit der Verletzung beobachte ich besonders aufmerksam die verkehrliche Situation und muss beklagen, dass die Fußgänger durch das Rowdytum von Auto-, Motorrad- und Radfahrer zunehmend gefährdet sind.

Es ist mir daher ein Anliegen, auf diese Situation - die, wie auch in anderen Bereichen - von einem hohen Maß an Rücksichtslosigkeit geprägt ist, aufmerksam zu machen.

Nach meinen Feststellungen sollten verkehrliche Regeln und sonstige Voraussetzungen gestaltet werden, die die Fußgänger stärker schützen. Ich sehe insoweit die Kommunen mit Ihren Gestaltungsmöglichkeiten und Kontrollfunktionen besonders gefordert.

Ich mache in diesem Zusammenhang auf das Zukunftsnetz Mobilität NRW aufmerksam > https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/ und würde entsprechende Aktivitäten sehr begrüßen

Mit freundlichen Grüßen
Werner Schell - Diplom-Verwaltungswirt - Oberamtsrat a.D. - Buchautor/Journalist - Dozent für Pflegerecht
Mitglied im Verband der Medizin- und Wissenschaftsjournalisten e. V.- https://www.vmwj.de
http://www.wernerschell.de - Pflegerecht und Gesundheitswesen
Infos auch bei https://www.facebook.com/werner.schell.7 bzw. https://twitter.com/SchellWerner


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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
führt regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.
ist Initiator bzw. Mitbegründer des Quartierkonzeptes Neuss-Erfttal.
ist Unterstützer von "Bündnis für GUTE PFLEGE".
ist Unterstützer der "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen".
tritt für wirksame Patientenrechte und deren Durchsetzung ein.
unterstützt im Rahmen der Selbsthilfe auch Patienten mit Schlaganfall einschließlich deren Angehörige.
ist Mitgründer und Mitglied bei "Runder Tisch Demenz" (Neuss).


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Es sollte über die Einsetzung von Fußgängerbeauftragten nachgedacht werden!
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Bürgerbeteiligung zu den Fußverkehrs-Checks NRW 2020

Beitrag von WernerSchell » 21.09.2020, 06:33

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Stadt Düsseldorf


Bürgerbeteiligung zu den Fußverkehrs-Checks NRW 2020
Fußverkehr in Unterrath, Lichtenbroich und Gerresheim auf dem Prüfstand/27 Prozent aller Wege in Düsseldorf zu Fuß zurückgelegt

Düsseldorf nimmt den Fußverkehr unter die Lupe: Die Landeshauptstadt beteiligt sich an den landesweiten Fußverkehrs-Checks NRW 2020. Dabei soll die Situation der Fußgängerinnen und Fußgänger in den Stadtteilen Unterrath, Lichtenbroich und Gerresheim diskutiert und Anregungen zur Verbesserung gesammelt werden. Bei den Fußverkehrs-Checks NRW 2020 handelt es sich um ein Angebot des Zukunftsnetz Mobilität NRW, welches mit Unterstützung des Ministeriums für Verkehr des Landes NRW in diesem Jahr zwölf Kommunen bei der Fußverkehrsförderung unterstützt.

In Düsseldorf werden 27 Prozent aller Wege zu Fuß zurückgelegt. Diesen Anteil möchte die Landeshauptstadt Düsseldorf mit Projekten wie den Fußverkehrs-Checks NRW 2020 weiter erhöhen, um die Umwelt zu schonen und den Verkehr zu entlasten. Zudem trägt die Bewegung zu Fuß zu einem gesunden und mobilen Leben bis ins hohe Alter bei.

Auftaktworkshop am Donnerstag, 17. September
Bereits im Vorfeld zur Veranstaltung haben rund 60 Menschen die Möglichkeit der Online-Beteiligung genutzt und über ein Formular Hinweise und Anregungen zur Situation der Fußgänger an das Amt für Verkehrsmanagement gegeben. Alle Anregungen und Vorschläge wurden dokumentiert und bei den weiteren Diskussionen berücksichtigt. Auch weiterhin nimmt das Amt für Verkehrsmanagement unter fussverkehrscheck@duesseldorf.de Hinweise entgegen.

Mit rund 70 Teilnehmern war der Auftaktworkshop am Donnerstag, 17. September, in der Aula am Gymnasium Gerresheim gut besucht. Die Bürger - vorwiegend aus den Stadtteilen Unterrath, Lichtenbroich und Gerresheim - haben zusammen mit der Stadtverwaltung, Politikern und Interessensvertretern die Belange der Fußgänger diskutiert. Aufgrund der pandemiebedingten Situation war die Teilnehmerzahl für die Veranstaltung begrenzt.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Florian Reeh, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement, die Anwesenden. "Es ist großartig, dass die Landeshauptstadt Düsseldorf den Zuschlag erhalten hat", sagte er. "Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Projektbeteiligten für mehr Sicherheit und Aufenthaltsqualität für alle Generationen in den Stadtteilen beitragen werden." NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst gratulierte der Landeshauptstadt Düsseldorf nachträglich per Videobotschaft zur erfolgreichen Bewerbung um die Teilnahme an den Fußverkehrs-Checks. Die Urkunde überreichte - stellvertretend für Verkehrsminister Wüst - Koordinierungsstellenleiter Michael Zyweck vom Zukunftsnetz Mobilität NRW.

Im Anschluss wurden im Workshop thematische und räumliche Schwerpunkte der Fußverkehrs-Checks in Düsseldorf erläutert und diskutiert. Darüber hinaus wurden Elemente der Fußverkehrsförderung erörtert, erste Schwachpunkte der Fußverkehrsinfrastruktur in den drei Stadtteilen diskutiert sowie die Routen für zwei Begehungen vorbereitet. Die Anwesenden konnten dabei ihre persönlichen Erfahrungen einbringen und machten auf mögliche Gefahrenpunkte im Untersuchungsgebiet aufmerksam. Moderiert wurde die Veranstaltung durch das Planerbüro VIA eG aus Köln.

Begehungen der Stadtteile und Abschlussworkshop
Die Begehung in Gerresheim findet am Dienstag, 29. September, statt, die Begehung in den Stadtteilen Unterrath und Lichtenbroich am Mittwoch 30. September. Da auch dort die Teilnehmerzahl begrenzt werden muss, hatten Bürger im Rahmen des Auftaktworkshops die Möglichkeit, sich für eine der beiden Vororttermine anzumelden. Weitere Informationen zu den Fußverkehrs-Checks in Düsseldorf gibt es unter www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement.

Die Ergebnisse vom Auftaktworkshop, der Online-Beteiligungen sowie der Begehungen vor Ort werden im November im Rahmen eines Abschlussworkshops präsentiert. Dort werden Lösungsansätze und mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Fußverkehrssituation vorgestellt und diskutiert.

Quelle; Mitteilung vom 18.09.2020
Redaktion: Bihn, Sandra
https://www.duesseldorf.de/index.php?id ... s%5D=34840
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