„Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland“ vorgestellt

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„Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland“ vorgestellt

Beitrag von WernerSchell » 15.12.2016, 16:51

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit und des Robert Koch-Instituts vom 29. November 2016

Erster „Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland“ vorgestellt

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Dank unserer guten Gesundheitsversorgung leben Menschen nach einer Krebsdiagnose heute deutlich länger als vor zehn Jahren. Trotzdem ist Krebs in Deutschland nach wie vor die zweithäufigste Todesursache. Mit dem Nationalen Krebsplan arbeiten wir daran, die Krebsfrüherkennung weiterzuentwickeln und die medizinische Versorgung weiter zu verbessern. Hierbei muss immer der Patient im Mittelpunkt stehen. Es ist wichtig, Betroffene gut zu betreuen und in Therapieentscheidungen einzubeziehen. Und natürlich spielt auch Prävention eine entscheidende Rolle, denn viele Krebserkrankungen lassen sich durch einen gesunden Lebensstil vermeiden. Der Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland zeigt, wo unsere Bemühungen schon greifen und welche Herausforderungen sich in Zukunft stellen.“

„Die Erfolge bei der Krebsbekämpfung haben inzwischen auch zum Anstieg der Lebenserwartung beigetragen“, unterstreicht Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts. Diese Entwicklung zeigt sich nicht zuletzt dadurch, dass Menschen, die an Krebs sterben, heute im Mittel etwa 74 Jahre alt werden, vier Jahre älter als noch 1980. Damit ist verbunden, dass die Zahl derer, die mit oder nach überstandener Krebserkrankung leben, weiter steigt. In Deutschland leben heute etwa vier Millionen Menschen, die jemals in ihrem Leben an Krebs erkrankt sind.
Am Robert Koch-Institut werden die Daten aus den epidemiologischen Krebsregistern der Bundesländer zusammengeführt und auf Bundesebene ausgewertet. Seit 1970 hat sich die absolute Zahl von Krebsneuerkrankungen in Deutschland nahezu verdoppelt, etwa 482.500 Menschen erkrankten im Jahr 2013 an Krebs. Da für fast alle Krebsarten das Erkrankungsrisiko mit dem Lebensalter steigt, treten in einer älter werdenden Bevölkerung auch mehr Krebsfälle auf.

In den letzten Jahren ist die vom Alter unabhängige Erkrankungsrate insgesamt erstmals leicht zurückgegangen. Zum Beispiel leiden weniger Männer an Lungenkrebs, da die Raucherzahlen bei Männern schon seit langem zurückgehen. „Prävention wirkt“, resümiert Lothar H. Wieler. Auch Frauen und vor allem Jugendliche rauchen seit 10 bis 15 Jahren immer weniger. Angesichts der Tatsache, dass allein 15 Prozent aller Krebserkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen sind, ist das eine erfreuliche Entwicklung.

Mindestens 30 Prozent aller Krebserkrankungen gelten weltweit als vermeidbar, vor allem durch den Verzicht auf das Rauchen, die Vermeidung von starkem Übergewicht durch eine dem Bedarf angepasste Ernährung, ausreichende regelmäßige Bewegung, keinen oder höchstens maßvollen Alkoholkonsum sowie die Vorbeugung von HPV-Infektionen und Hepatitis-B durch Schutzimpfungen. Daher werden mit dem Präventionsgesetz, das im letzten Jahr in Kraft getreten ist, Prävention und Gesundheitsförderung mit unterschiedlichen Maßnahmen gestärkt.

Die Daten der epidemiologischen Krebsregistrierung deuten darauf hin, dass das zwischen 2005 und 2009 eingeführte, qualitätsgesicherte Mammographie-Screening-Programm zu einem Rückgang fortgeschrittener Brustkrebserkrankungen führt. Darüber hinaus ermöglichen die Früherkennungsuntersuchungen auf Gebärmutterhals- und Darmkrebs die Erkennung und Behandlung von Krebsvorstufen und tragen so zum Rückgang der Neuerkrankungsraten dieser beiden Erkrankungen bei. Um dieses Potenzial weiter auszuschöpfen, wurde der Gemeinsame Bundesausschuss mit dem Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz beauftragt, diese Screening-Programme gemäß den europäischen Leitlinien in organisierte Programme mit einem persönlichen Einladungswesen und verbesserten Informationen über die Vor- und Nachteile der Untersuchungen zu überführen.

Der „Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland“ gibt erstmals eine Übersicht zu allen wichtigen Aspekten des Krankheitsgeschehens in Deutschland sowie den Fortschritten bei der Bekämpfung und zeigt auf, welche Entwicklungen zu erwarten sind. Der vom Robert Koch-Institut erstellte Bericht wird entsprechend einer Vorgabe im Bundeskrebsregisterdatengesetz zukünftig alle fünf Jahre erscheinen.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.bundesgesundheitsministerium.de/krebs und http://www.rki.de/krebs

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Herausgeber:

Bundesministerium für Gesundheit
Pressestelle
Friedrichstr. 108
10117 Berlin
Tel.: 030 18441-2225
E-Mail: pressestelle@bmg.bund.de

Robert Koch-Institut
Pressestelle
Nordufer 20
13353 Berlin
Tel: 030 18754-2286/-2239
E-Mail: presse@rki.de

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Ärzte Zeitung vom 29.11.2016:
Krebsbericht des RKI: Mehr Erkrankungen, höhere Lebenserwartung
Krebs ist eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Weil die Gesellschaft altert, erkranken auch mehr Menschen daran, stellt ein neuer Bericht fest. Es gibt aber auch erfreuliche Entwicklungen.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=924 ... ebs&n=5408

Ärzte Zeitung vom 30.11.2016:
"Bericht zum Krebsgeschehen": Krebstherapie im Umbruch
Es gibt gute Botschaften, die aus dem ersten "Bericht zum Krebsgeschehen" herauszulesen sind. Zwar steigt in Folge der demografischen Entwicklung die absolute Zahl der Krebspatienten
– bereinigt man aber diesen Effekt, so ist die Erkrankungsrate leicht gesunken.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=924 ... ebs&n=5409

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Krebs wird neben Demenz das Gesundheits- und Pflegesystem
der nächsten Jahre / Jahrzehnte herausfordern!


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Quelle: Rheinische Post - FOTO: Radowski

Informationen im Forum von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk
u.a. unter folgender Adressen
:
viewtopic.php?f=6&t=21775
viewtopic.php?f=6&t=21397
viewtopic.php?f=6&t=21384
viewtopic.php?f=6&t=16487
viewtopic.php?f=4&t=21230
viewtopic.php?f=6&t=21358
viewtopic.php?f=6&t=21780
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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WernerSchell
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Krebs und Demenz große Herausforderungen

Beitrag von WernerSchell » 31.12.2016, 07:46

Am 31.12.2016 bei Facebook gepostet:
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk wünscht alles Gute im neuen Jahr 2017. - Es ist auch Zeit für sinnvolle Vorsätze! Ein gesunder Lebensstil, sich ausgewogen ernähren, nicht rauchen, nur mäßig Alkohol trinken. sich bewegen …, kann das z.B. Auftreten von Übergewicht und Bluthochdruck und damit das Risiko für zahlreiche Erkrankungen reduzieren. (Quelle: "Gesundheit in Deutschland - die wichtigsten Entwicklungen", Broschüre des Robert Koch -Instituts, 2016). Krebs wird neben Demenz das Gesundheits- und Pflegesystem der nächsten Jahre / Jahrzehnte herausfordern.
>>> viewtopic.php?f=6&t=21708

Wünsche zum neuen Jahr

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit.
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid.
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass.
Ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre was.

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh.
Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du.
Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut.
Und Kraft zum Handeln - das wäre gut.

In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht.
Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht.
Und viel mehr Blumen, solange es geht.
Nicht erst an Gräbern - da blühn sie zu spät.

Ziel sei der Friede des Herzens.
Besseres weiß ich nicht.

Peter Rosegger (1843-1918)
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Bewegung muss Teil des Therapiekonzepts sein

Beitrag von WernerSchell » 27.01.2017, 08:19

Ärzte Zeitung, 27.01.2017
Positionspapier
Bewegung muss Teil des Therapiekonzepts sein


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Es gibt viele Hinweise, dass Sport gerade bei Darmkrebspatienten hilfreich ist.
© Jacek Chabraszewski / Fotolia


Gerade Krebserkrankungen lassen sich mit Sport und Bewegung wesentlich beeinflussen – und zwar Manifestation wie auch Krankheitsverlauf.
Von Peter Stiefelhagen
MANNHEIM. Unbestritten sind körperliche Inaktivität und Übergewicht sowohl in der Primär- als auch der Sekundärprävention von Tumoren ungünstig. Ein Expertenforum der Stiftung LebensBlicke erarbeitet jetzt ein Positionspapier, welches die Notwendigkeit einer regelmäßigen körperlichen Aktivität beim kolorektalen Karzinom unterstreicht.
"Prävention ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die die Anstrengungen Vieler erfordert, nämlich sowohl der Entscheider im Gesundheitswesen als auch der Bevölkerung", erinnerte Professor Jürgen F. Riemann, Ludwigshafen, Vorsitzender der Stiftung LebensBlicke, beim Workshop "Sport (Bewegung) und (Darm-) Krebs".
Wesentlicher Bestandteil aller Präventionsformen wie Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention seien Sport und Bewegung. Gerade Krebserkrankungen ließen sich dadurch wesentlich beeinflussen, und zwar sowohl was die Manifestation einer solchen Erkrankung als auch den Krankheitsverlauf betrifft.
... (weiter lesen unter) ... http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=928 ... nom&n=5524
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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WernerSchell
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Weltkrebstag am 04.02.2017 - Motto: "We can. I can"

Beitrag von WernerSchell » 03.02.2017, 16:36

Am 03.02.2017 bei Facebook gepostet:
"We can. I can" - so lautet das Kampagnenmotto des Welt-Krebstages am 04.02.2017. Ziel ist es, das Leben mit der Erkrankung für alle Beteiligten besser zu gestalten. Am Welt-Krebstag wird es zahlreiche Informationsveranstaltungen geben. In Neuss wird z.B. am Weltkrebstag, 04.02.2017, von 11.00 - 15.00 Uhr, im Johanna-Etienne-Krankenhaus im Rahmen einer "offenen Tür" zum Krebsgeschehen informiert. Der Eintritt ist frei.
viewtopic.php?f=6&t=21775&p=96497#p96497
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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