Arbeitsüberlastung der Klinikärzte & Pflegekräfte

Arbeits- und Arbeitsschutzrecht, Allgemeine Rechtskunde (einschließlich Staatsrecht), Zivilrecht (z.B. Erbrecht)

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Arbeitsüberlastung der Klinikärzte & Pflegekräfte

Beitrag von Presse » 18.09.2007, 12:38

Arbeitgeber begehen Tarifbruch
Klinikärzte leiden weiterhin unter massiver Arbeitsüberlastung

Berlin - Die Arbeitsbedingungen der rund 131.000 deutschen Krankenhausärzte sind so katastrophal, dass jeder zweite Mediziner erwägt, seinen Job aufzugeben. Die Klinikarbeitgeber verstoßen systematisch gegen das Arbeitszeitgesetz und brechen gezielt Bestimmungen der arztspezifischen Tarifverträge, die mit der Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) nach intensiven Arbeitskämpfen im Jahr 2006 abgeschlossen wurden. Extreme Arbeitsbelastung aufgrund gesetzeswidrig überlanger Arbeitszeiten, millionenfach unvergütete Überstunden, unzureichende Arbeitszeiterfassung und kaum Möglichkeiten, Familie und Beruf zu vereinbaren – so sieht der Arbeitsalltag der Ärzte in den meisten der rund 2.100 deutschen Krankenhäuser aus. Hauptleidtragende sind dabei die jüngeren Mediziner.

Das ist das ernüchternde Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Ärztegewerkschaft Marburger Bund unter ihren mehr als 80.000 aktiven Mitgliedern. Nach Ansicht des Vorsitzenden des Marburger Bundes, Dr. Frank Ulrich Montgomery, steht Deutschland demnach vor einer dramatischen Verschärfung der Ärzteflucht und einem ernsthaften Ärztemangel. Zu befürchten sei deshalb ein gefährlicher Einbruch bei der Versorgungsqualität. „Deutschlands Krankenhausarbeitgeber missachten tagtäglich die strengen Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes und brechen gezielt Tarifrecht“, so Montgomery. Hauptleidtragende seien neben den Medizinern insbesondere die Patienten, die weiterhin von vollkommen überlasteten und überarbeiteten Ärzten behandelt würden.

Der Umfrage zufolge werden in rund 60% der deutschen Kliniken die tariflich und gesetzlich festgelegten Höchstarbeitszeitgrenzen der Ärzte nicht eingehalten. So müssen knapp 80% der Mediziner 50 bis 80 Wochenstunden arbeiten. 1% der Ärzte – bundesweit sind das rund 1.300 – sind sogar 80 und mehr Stunden pro Woche beschäftigt. Gleichzeitig wird bei jedem zweiten Krankenhausarzt die Arbeitszeit nicht systematisch erfasst. Montgomery: „Patienten und Ärzte gefährdende Marathondienste werden von den Arbeitgebern in sträflicher Verantwortungslosigkeit abverlangt.“

Zudem werden die Klinikmediziner angehalten, mehr Bereitschaftsdienste zu leisten als das Arbeitszeitgesetz erlaubt. So müssen laut Umfrage 39% der Ärzte monatlich fünf bis neun solcher Dienste leisten. Davon sind insbesondere die jüngeren Assistenz- und Fachärzte mit jeweils 45% betroffen. Unzumutbar ist nach Angaben der Ärztegewerkschaft auch der Überstundenberg der Mediziner. So leisten die rund 131.000 Klinikärzte in Deutschland rund 56,6 Millionen Überstunden, von denen sie jedoch nur 10% vollständig bezahlt bekommen. Auf dem Buckel der Klinikärzte werde somit das deutsche Gesundheitssystem mit weit über 1 Milliarde Euro jährlich subventioniert, klagte Montgomery.

Ärzte in ostdeutschen Krankenhäusern sind von miserablen Arbeitsbedingungen deutlich stärker betroffen als ihre westdeutschen Kollegen. Sie müssen für weniger Geld signifikant mehr arbeiten. Während 39% der westdeutschen Klinikärzte wöchentlich zwischen 60 und 69 Stunden arbeiten, sind dies im Osten 45% der Mediziner. Gleichzeitig geben 70% der Ärzte in den neuen Bundesländern an, dass ihre Überstunden nicht vollständig vergütet werden, während dies in Westdeutschland 60% der Mediziner beklagen.

Eine im Ansatz bessere Arbeitssituation ist in den Krankenhäusern zu erkennen, die arztspezifische Tarifverträge des Marburger Bundes anbieten. Rund 60% aller Ärzte werden von einem solchen Tarifvertrag erfasst. In diesen Kliniken werden Höchstarbeitszeitgrenzen mit 42% eher eingehalten als in Häusern ohne MB-Tarifvertrag (39%). Auch bei der Arbeitszeiterfassung schneiden Kliniken mit MB-Tarifvertrag geringfügig besser ab. So geben 44% dieser Ärzte an, dass ihre Arbeitszeiten nicht erfasst werden, während dies 56% der Ärzte in den übrigen Krankenhäusern sagen. Hier beginnt der Arzt-Tarifvertrag zu greifen.

Am meisten stören die Mediziner laut Umfrage die Arbeitsüberlastung und der Personalmangel (39%), die zunehmenden arztfremden bürokratischen Tätigkeiten (22%) und die schlechte Einkommenssituation (19%). Immer weniger Ärzte sind jedoch bereit, diese Arbeitsbedingungen zu ertragen. 53% erwägen nämlich ihren Job in der Klinik aufzugeben und ganze 31% würden den Arztberuf nicht ein zweites Mal ergreifen. Montgomery: „Arbeitgeberwillkür, der Bruch des Arbeitszeitgesetzes und die systematische Missachtung der Tarifverträge haben den Arztberuf mehr denn je vom Traumjob zum Jobtrauma werden lassen.“

Alle Infos zur Umfrage auf der Marburger-Bund-Homepage
http://www.marburger-bund.de/marburgerb ... /index.php

Quelle: Pressemitteilung vom 18.9.2007
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Ärztliche Praxis
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Klinikärzte leiden unter massiver Arbeitsüberlastung

Beitrag von Ärztliche Praxis » 20.09.2007, 07:33

Arbeitgeber begehen Tarifbruch
Klinikärzte leiden unter massiver Arbeitsüberlastung
Stand gestern noch die EU-Kommission am Pranger, weil sie Beschwerden über ärztliche Arbeitszeiten in Deutschland nicht bearbeitet, schlägt heute der Marburger Bund Alarm: In rund 60 Prozent der deutschen Kliniken werden die gesetzlich festgelegten Höchstarbeitszeitgrenzen nicht eingehalten.

19.09.07 - So müssen knapp 80 Prozent der Mediziner 50 bis 80 Wochenstunden arbeiten. Ein Prozent der Ärzte - bundesweit sind das rund 1.300 - sind sogar 80 und mehr Stunden pro Woche beschäftigt. Gleichzeitig wird bei jedem zweiten Krankenhausarzt die Arbeitszeit nicht systematisch erfasst. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marburger Bundes unter seinen 80.000 Mitgliedern.

Der Vorsitzende des Marburger Bundes Dr. Frank Ulrich Montgomery kritisiert die Praktiken der Klinikarbeitgeber deshalb scharf: "Patienten und Ärzte gefährdende Marathondienste werden von den Arbeitgebern in sträflicher Verantwortungslosigkeit abverlangt."

Jeder zweite Krankenhausarzt erwägt, seinen Job aufzugeben
Die Konsequenz ist ernüchternd. Jeder zweite der 131.000 deutschen Krankenhausärzte erwägt, seinen Job aufzugeben. Deutschland stehe demnach vor einer Verschärfung der Ärzteflucht und einem ernsthaften Ärztemangel, warnt Montgomery. Unter diesen Voraussetzungen ist die Versorgungsqualität massiv gefährdet.

Unzumutbar ist nach Angaben der Ärztegewerkschaft auch der Überstundenberg der Mediziner. So leisten die Klinikärzte in Deutschland rund 56,6 Millionen Überstunden, von denen sie jedoch nur 10 Prozent vollständig bezahlt bekommen. Auf dem Buckel der Klinikärzte werde somit das deutsche Gesundheitssystem mit weit über 1 Milliarde Euro jährlich subventioniert, klagte Montgomery.

kc

Fundstelle:
http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_ ... 12.htm&n=1
Zeitung "Ärztliche Praxis"
http://www.aerztlichepraxis.de

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"Klinikärzte sind extrem unzufrieden"

Beitrag von Presse » 24.09.2007, 12:30

"Klinikärzte sind extrem unzufrieden"
Arbeitgeber weisen Kritik des Marburger Bundes an Arbeitsverhältnissen zurück


Von Asmus Heß

Berlin/Frankfurt a.M. (epd). Die deutschen Krankenhausärzte sind mit ihren Arbeitsbedingungen extrem unzufrieden. Jeder zweite Mediziner erwäge, seinen Klinikjob aufzugeben, sagte der Chef der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Frank Ulrich Montgomery, am 18. September 2007 in Berlin.

Nach einer Mitgliederbefragung der Gewerkschaft beurteilen fast die Hälfte aller Klinikärzte ihre Arbeitsbedingungen als schlecht oder sehr schlecht. Fast jeder dritte Mediziner sagte, er würde seinen Beruf kein zweites Mal ergreifen.
...
Weiter lesen unter
http://www.epd.de/sozial/sozial_index_51959.html

Herbert Kunst
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Arbeitsbelastung - noch mehr Druck bei Pflegekräften

Beitrag von Herbert Kunst » 26.09.2007, 07:41

Dass die Ärzte überlastet sind, will ich nicht bestreiten. Pflegekräfte stehen aber teilweise mehr unter Druck!
Siehe dazu
Riskante Krankenpflege - Patienten in Gefahr!
viewtopic.php?t=6888

Ich halte es deshalb für erforderlich, dass eine Personaldiskussion geführt wird, die alle Mitarbeiter im Gesundheitssystem (ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen eingeschlossen) einschließt. Es kann nicht sein, dass wieder allein die Ärzte mit ihren Wünschen "bedient" werden.

Der letztjährige Ärztestreik - mit all den daran geknüpften Folgerungen - hatte unsägliche Nachteile für die Pflege; Stellen wurden abgebaut usw. Das darf sich nicht wiederholen!

Gruß
Herbert Kunst
Für menschenwürdige Pflege sind wir alle verantwortlich! - Dazu finde ich immer wieder gute Informationen unter http://www.wernerschell.de

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Pflegekräfte stehen auch unter mächtigem Druck

Beitrag von Gerhard Schenker » 29.09.2007, 12:26

Herbert Kunst hat geschrieben: ... Dass die Ärzte überlastet sind, will ich nicht bestreiten. Pflegekräfte stehen aber teilweise mehr unter Druck!...
Hallo,
ich finde es weniger gut, dass immer wieder nur von der Belastung der Ärzteschaft gesprochen wird. Von den Pflegekräften, auf deren Schultern so manchenes - auch ärztliches - Problem abgeladen wird, redet kaum jemand.
Der ärztliche Dienst bekommt bekommt für seinen Aufgabenbereich Stellen zugewiesen. Fatal ist dann, wenn ohne Stellenausgleich, die Pflegekräfte einen Teil dieser Aufgaben kraft Weisung erledigen müssen / sollen, z.B. Injektionen, Infusionen, Blutentnahmen. Dass Pflegekräfte dies können, ist weitgehend unbestritten. Aber diese Tätigkeit muss stellenmäßig und vergütungsmäßig entsprechend dotiert werden.
MfG
Gerhard Schenker

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Pflegefachkräfte unter Druck und besser vergüten

Beitrag von PflegeCologne » 02.10.2007, 07:13

Guten Morgen,

dass hier immer wieder von den Belastungen der Ärzte geredet wird, ist zwar nicht falsch, aber: mir werden zu oft die Pflegekräfte vergessen.
Die Pflegekräfte stehen in vielen Arbeitsbereichen mindestens so stark unter Druck wie Ärzte und bekommen eine wesentlich niedrigere Vergütung. Das gehört stärker problematisiert. Wir müssen die Tätigkeit für Pflegekräfte attraktiver machen, sonst werden wir demnächst unser "Blaues Wunder" erleben.
Die Pflege alter Menschen wird ein Heer von qualifizierten und ordentlich vergüteten Pflegefachkräften erfordern!

Mit einem herzlichen Gruß
PflegeCologne
Alzheimer - eine Krankheit, die mehr Aufmerksamkeit erfordert! - Pflegesystem muss dem angepasst werden, auch, wenn es teurer wird! - Ich bin dabei:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

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Frust im Operationssaal

Beitrag von didado » 26.04.2008, 18:22

Hi !

Hier mal ein Situationsbericht, wie er in den OP-Säälen deutschlandweit sicherlich nicht nur denkbar ist.

Kaufbeuren am 25.04.2008

Ärger gibt es in den Operationssälen (OP) des Kaufbeurer Klinikums: Mitarbeiter des Krankenhauses beklagen, dass sie bis zu 400 Überstunden vor sich her schieben. An Freizeitausgleich sei nicht zu denken. „Auch nach Dienstende wird in allen OP-Sälen weiter operiert, obwohl das Personal dadurch Überstunden machen muss. Es handelt sich bei diesen Operationen nicht um Notfälle“, so die Kritiker, die anonym bleiben wollen. Sie befürchten Nachteile wie Zwangsversetzungen.

Auch die eigentlich geregelten Bereitschaftsdienstzeiten von maximal 13 Stunden würden nicht eingehalten, da sich die OP-Leitung nicht mit den Operateuren abspreche. So habe eine Mitarbeiterin völlig übermüdet 16 Stunden Dienst am Stück schieben müssen. Auch Pausenzeiten würden nicht respektiert, oftmals gebe es gar keine Pause während der Arbeit. Des Weiteren ist von Mobbing und Günstlingswirtschaft die Rede - sprich, wer gut mit der OP-Leitung könne, bekomme länger Urlaub am Stück.

„Das ist in jedem Fall eine unschöne Situation“, räumt die Sprecherin der Kliniken Ostallgäu/Kaufbeuren, Simone Schmid, gegenüber der AZ ein. „Seit drei Jahren verzeichnen wir steigende Fallzahlen mit fast 10 000 Operationen im Jahr.“ Dies verursache viel Mehrarbeit und einen hohen Druck, der auf dem Personal laste. „Die OP-Leitung hat dies auch dem Vorstand Friedhelm Gallinat gemeldet.“ Er habe umgehend reagiert. „Bis Oktober einschließlich werden sechs neue Stellen geschaffen, davon zwei extra, um die Überstunden abzubauen“, so Schmid. Derzeit bauten bereits drei OP-Kräfte Überstunden ab.

Schmid betont, dass mitnichten ins Blaue hinein operiert werde. Morgens beginne der Betrieb um 7.30 Uhr. Dieser ende formal um 15.42 Uhr, „wobei sich der Verlauf von Operationen natürlich nicht auf die Minute planen lässt. Aber um 16 Uhr ist meist Schluss.“ Die Situation im OP sei mangelhaft gewesen, doch jetzt habe man die Missstände beseitigt. Das Klima im OP sei keineswegs schlecht, so Schmid. Von Mobbing sei nichts bekannt, auch nichts davon, dass manche Mitarbeiter begünstigt würden.

Dr. Joachim Klasen, Ärztlicher Direktor des Klinikums, führt die Probleme auf Personalmangel zurück: „Es ist im ärztlichen wie pflegerischen Bereich schwierig, hochqualifizierte Leute auf dem Arbeitsmarkt zu bekommen. Doch das haben wir jetzt geschafft.“ Auch das Gewerbeaufsichtsamt habe vor einigen Wochen die große Anzahl der Überstunden im OP-Bereich moniert. „Aber die Situation wird jetzt zunehmend besser. Die Klinikleitung versucht finanziell alles, was der Tarifvertrag für die Klinikbeschäftigten hergibt, zu realisieren.“ Leider lasse der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst nicht besonders viel Spielraum.

http://www.pepperoni.de/news_infos/allg ... 544,318250

Zeigt alle Ärzte und Klinikdirektoren bei den Ämtern für Arbeitsschutz an, denn die Mitarbeitervertretungen werden nicht tätig !

Aufwiederschreiben
didado

WernerSchell
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80 Prozent der Rücken-Operationen sind überflüssig

Beitrag von WernerSchell » 03.12.2015, 07:40

Am 02.12.2015 wurde der nachfolgende Text bei Facebook gepostet:

"80 Prozent der Rücken-Operationen sind überflüssig" - so der TK-Chef Jens Baas in einem Interview mit der Redaktion der RP am 21.11.2015. Jens Baas: "Hier schafft sich offenbar ein Überangebot an Chirurgen seine Nachfrage. Patienten, denen der erste Arzt eine Rücken-Operation empfohlen hat, kamen nach Meinung eines zweiten Arztes auch mit Physiotherapie und anderen konservativen Methoden aus. Das ist übrigens im Sinne der Patienten, denn eine Operation am Rücken ist keine Kleinigkeit." Vgl. dazu die Hinweise > viewtopic.php?f=2&t=21246
Wo bleibt eigentlich der große öffentliche Aufschrei, der sonst bei Pflegemängeln üblich ist? Wenn eine Operation ohne entsprechende medizinische Indikation nur aus ökonomischen Erwägungen erfolgt, muss von einer strafrechtlich relevanten Körperverletzung durch die zuständigen Ärzte (Chirurgen) ausgegangen werden. Wieso beschreiben Kassenvertreter solche Prozeduren nur in Studien und Interviews, ohne, zusammen mit den Patienten, gegen die gefährlichen und kostenträchtigen Maßnahmen mit Entschiedenheit vorzugehen? --- Siehe auch unter > "Überlastete Ärzte: Klinikmanager sollen für Kunstfehler haften" > viewtopic.php?f=2&t=21388&p=89468#p89468
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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