Mehr Geld für die Pflege - Große Koalition gibt Signale ...

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Pflege und Zusatzbeiträge ...

Beitrag von Presse » 18.11.2013, 09:01

Ärzte Zeitung, 18.11.2013

Pflege und Zusatzbeiträge - Der Weg für Schwarz-Rot wird steiniger

In zwei Wochen soll ein Koalitionsvertrag stehen. Bis dahin muss Schwarz-Rot noch einige Konflikte lösen. Doch das wird immer schwieriger – wie beim Thema Gesundheit. Das dürfte auch mit dem SPD-Parteitag zu tun haben.
... (weiter lesen unter) .... http://www.aerztezeitung.de/politik_ges ... swahl+2013

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Schwarz-rot: Gesundheit wird Chef-Thema

Beitrag von Presse » 19.11.2013, 07:18

Schwarz-rot: Gesundheit wird Chef-Thema
Jetzt müssen die Parteivorsitzenden ran: Merkel, Gabriel und Seehofer sollen entscheiden, wie Gesundheit und Pflege künftig finanziert werden.
Denn die Fachpolitiker der künftigen Koalition konnten sich nicht einigen. Das Problemkind heißt Bürgerversicherung.
mehr »
http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=850 ... 013&n=3113

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Keine Einigung im Gesundheitsstreit

Beitrag von Presse » 19.11.2013, 11:45

Koalitionsverhandlungen: Keine Einigung im Gesundheitsstreit
Union und SPD kommen im Gesundheitsstreit auf keinen Nenner. Lösungsversuche zu Themen wie Zusatzbeiträge und Kapitalrücklage in Pflege scheiterten. Die Parteivorsitzenden sollen sich nun die schweren Brocken vornehmen.
Quelle: Handelsblatt
http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 94920.html

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Pflege: Licht am Ende des Tunnels? - Konsens ?

Beitrag von Presse » 20.11.2013, 07:13

Pflege: Licht am Ende des Tunnels? / bpa begrüßt Konsens im Bereich der Pflege

Berlin (ots) - Union und SPD stecken bei der Klärung der Finanzierungsfrage der Kranken- und Pflegeversicherung momentan fest. Dennoch haben die Koalitionsgespräche in der Arbeitsgruppe "Gesundheit und Pflege" dem Vernehmen nach insgesamt zu einem breiten Reformansatz geführt. Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), begrüßt dieses Ergebnis: "Entgegen aller Unkenrufe bietet sich augenblicklich die Chance, endlich eine erfolgreiche Reform zu starten. Allerdings müssen in der Endabstimmung die drängendsten Probleme in der Pflege rasch gelöst werden", so Meurer.

"Dazu zählt, die Personalnot in zahlreichen Einrichtungen zu beenden: Die im Wahlkampf zugesagten 125.000 zusätzlichen Mitarbeiter benötigen wir dringend - vor allem, wenn wir dafür sorgen wollen, dass die vorhandenen Fachkräfte entlastet werden und mehr Zeit für die Pflege haben. Außerdem müssen attraktive Arbeitsmöglichkeiten sowie gute Löhne und Gehälter auf der Basis einer besseren Mittelausstattung der Pflegeversicherung geschaffen werden", konkretisiert Meurer, der Leistungsverbesserungen bei sämtlichen Pflegeangeboten als notwendig ansieht und dementsprechend die Berücksichtigung aller Leistungsbereiche fordert. Auch solle darauf geachtet werden, dass ein Hilfsfonds für Krankenhäuser nicht zu Wettbewerbsverzerrungen gegenüber den bestehenden Angeboten führe.
Meurer hofft, dass von den Koalitionsverhandlungen insgesamt "das Signal ausgeht, dass unserem Land die Pflege mehr wert ist und mehr bedeutet als das reine Funktionieren eines in sich starren Systems".

Quelle: Pressemitteilung vom 19.11.2013 bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Pressekontakt:
Herbert Mauel, Bernd Tews, Geschäftsführer, Tel.: 030-30878860, www.bpa.de

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Pflegerat fordert schnelle Reformen

Beitrag von Presse » 20.11.2013, 07:43

Neue Legislatur: Pflegerat fordert schnelle Reformen
Pflegerats-Präsident Westerfellhaus gibt Schwarz-Gelb schlechte Noten und formuliert Erwartungen an die neue Regierung.
mehr »
http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=850 ... ege&n=3092

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Pflegeberufe: Attraktivität ist das oberste Ziel

Beitrag von Presse » 20.11.2013, 07:51

Pflegeberufe: Attraktivität ist das oberste Ziel
Die Pflegepolitik steht vor großen Herausforderungen. Das Berufsfeld Pflege hat für viele junge Menschen ein schlechtes Image.
HAMBURG. 112.000 Pflegekräfte fehlen voraussichtlich im Jahr 2025 in Deutschland. Für Arbeitgeber im Pflegebereich ist die Attraktivität des Pflegeberufs also eine zentrale Herausforderung.
mehr -> http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=850 ... ege&n=3092

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Pflegereform - Urologen legen Vorschläge vor

Beitrag von Presse » 22.11.2013, 08:09

Neue Versorgungsmodelle müssen her
Pflegereform: Urologen schlagen Verbesserungen für die Patienten vor


Berlin. Die Koalitionsverhandlungen nähern sich ihrem Ende, und zu wichtigen Themen besonders in den Bereichen Gesundheit und Pflege deutet vieles auf Universalbeschlüsse kleinsten Nenners der Parteispitzen hin. Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) appelliert an Union und SPD, die Bedürfnisse von Kranken und Pflegebedürftigen im Blick zu behalten. Die gesundheitliche Versorgung müsse von verbindlichen und nicht durch Finanzierungsvorbehalte limitierten Eckpunkten zukunftssicher gewährleistet sein.
„Altersassoziierte Erkrankungen, aber auch die stetig zunehmende Zahl pflegebedürftiger Menschen machen neue Versorgungsmodelle unerlässlich, um den bestehenden Versorgungsdefiziten in ambulanter und stationärer Pflege entgegenzutreten. Dazu haben wir konkrete Vorschläge für eine verbesserte urologische Versorgung direkt in Pflegeheimen, um Versorgungsdefizite auszugleichen, aber auch Kosten für unnötige Krankentransporte und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden. Dadurch könnten die Krankenkassen viel Geld sparen“, sagt BDU-Präsident Dr. Axel Schroeder. Dafür fordern die Urologen von der Politik, die Anreize für neuartige Kollektiv- und auch Selektivverträge mit den Kostenträgern zu verbessern.

Für eine Pflegereform erkennt der BDU-Präsident in dem bisherigen Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz bereits Ansätze auch für die Verbesserung der Praxis einer urologischen Heimversorgung. „Solange Hausbesuche von Urologen in Pflegeheimen aber weiter im Regelleistungsvolumen abgedeckt sind, wird sich die Situation nicht verändern. Dafür sind Anpassungen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM), Einzelleistungen (extrabudgetäre und auch innovative) sowie selektive Einzelverträge notwendig. Die Delegation ist im EBM noch unzureichend berücksichtigt“, so Dr. Schroeder. Der Urologe aus Neumünster unterstreicht, dass bereits heute rund 70 Prozent der pflegebedürftigen, oft demenzerkrankten Menschen in Deutschland harninkontinent seien und einer andauernden urologischen Versorgung bedürften. Aber statt die Bedingungen für Hausbesuche zu verbessern, müssten immer und viel zu häufig pflegebedürftige Patienten die Belastung und den Aufwand auf sich nehmen, Praxis oder Klinik aufzusuchen. Die Fachärzte für Urologie beteiligen sich gern an der Entwicklung und Umsetzung von notwendigen neuen Versorgungsmodellen im Sinne einer qualifizierten Patientenversorgung.

Ein weiteres häufiges Problem sind Mängel in der Katheter-Versorgung, die immer wieder Krankenhausaufenthalte und damit auch Krankentransporte von urologischen Heimpatienten notwendig machen. Hier schlägt der BDU eine Delegation der Aufgaben an Praxispersonal und/oder Heimpersonal vor, und bietet gern entsprechende Schulungen durch Urologen an. Dabei wird eine enge Zusammenarbeit mit den Trägern der Heime angestrebt. Auch dadurch ließen sich immense Kosten für die Krankenkassen sparen. Erste Gespräche/ Verhandlungen sind mit den Kassen, insbesondere mit Pflegeverbänden aufgenommen. Hilfreich wären aber weiter entsprechende gesetzliche Vorgaben im Rahmen einer Neuordnung des Pflegegesetzes.

Vor diesem Hintergrund appelliert BDU-Präsident Dr. Schroeder an alle beteiligten Akteure, in einer Koalitionsvereinbarung verbindlich und eindeutig dafür Sorge zu tragen, dass die Pflege reformiert sowie Leistungs- und Strukturqualität der urologischen Versorgung in den Heimen durch Selektivverträge optimiert werden können.
________________________________________
Weitere Informationen:
BDU-Pressestelle
Bettina-C. Wahlers
Sabine M. Glimm
Stremelkamp 17
21149 Hamburg
Tel.: 040 - 79 14 05 60
Mobil: 0170 - 48 27 28 7
E-Mail: info@wahlers-pr.de
Internet: www.urologenportal.de

Quelle: Pressemitteilung vom 21.11.2013

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Union und SPD wollen Pflegebeitrag erhöhen

Beitrag von Presse » 22.11.2013, 10:39

Union und SPD wollen Pflegebeitrag erhöhen
Union und SPD haben sich bei ihren Koalitionsverhandlungen auf eine spürbare Anhebung des Beitrages zur Pflegeversicherung verständigt: Er soll um 0,5 Prozentpunkte steigen, wie CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe ... »
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/5 ... g-erhoehen

Koalitionsverhandlungen: Einigungen zum stationären Sektor
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/5 ... ren-Sektor
Union und SPD streiten über Pflege und Zusatzbeiträge
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/5 ... zbeitraege
500-Millionen-Fonds für Umwandlung von Kliniken in Altenheime
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/5 ... Altenheime
KVen sollen Facharzttermine innerhalb von vier Wochen organisieren
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/5 ... ganisieren

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Koaltionsvertrag (Stand: 27.11.2013) - Pflege (Auszug)

Beitrag von WernerSchell » 27.11.2013, 12:54

CDU, CSU und SPD haben sich auf einen gemeinsamen Koalitionsvertrag mit dem Titel "Deutschlands Zukunft gestalten" verständigt. Die Parteivorsitzenden Angela Merkel (CDU), Horst Seehofer (CSU) und Sigmar Gabriel (SPD) haben diesen am 27. November 2013 in der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt:

Deutschlands Zukunft gestalten
Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD
18. Legislaturperiode (Auszug)


Pflege

Pflege muss für alle Menschen, die auf sie angewiesen sind, bezahlbar bleiben.
Wir wollen die Pflegebedürftigkeit besser anerkennen, um die Situation der Pflegebedürftigen, von Angehörigen und Menschen, die in der Pflege arbeiten, zu verbessern. Dazu wollen wir den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff auf der Grundlage der Empfehlungen des Expertenbeirates in dieser Legislaturperiode so schnell wie möglich einführen. Insbesondere Menschen mit Demenzerkrankungen
sollen damit bessere und passgenauere Leistungen erhalten. Diejenigen, die heute Leistungen erhalten, werden durch die Einführung nicht schlechter gestellt.
Für die Akzeptanz eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs ist entscheidend, dass keine neuen Ungerechtigkeiten entstehen. Außerdem ist zu vermeiden, dass zu
Lasten der Versichertengemeinschaft Kosten anderer Träger auf die Pflegeversicherung verlagert werden.
Wir wollen die mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff einhergehende Begu-tachtungssystematik auf ihre Umsetzbarkeit und Praktikabilität hin erproben und wissenschaftlich auswerten. Auf dieser Grundlage werden anschließend auch die leistungsrechtlichen Bestimmungen in dieser Legislaturperiode umgesetzt.
Die „Allianz für Menschen mit Demenz“ soll Betroffene unterstützen und das Verständnis und die Sensibilität für Demenzerkrankungen fördern. Dafür sollen bereits vorhandene Initiativen auf lokaler Ebene zusammengeführt, gebündelt und gemeinsam weiterentwickelt werden.
Pflege im Sozialraum braucht qualifizierte Dienste und Einrichtungen. Die Pflegearbeit der Angehörigen und Familien, engagierter Bürger und von Ehrenamtlichen soll durch qualifizierte Dienste und Einrichtungen professionell begleitet und ergänzt werden. Zur Stärkung der ambulanten Pflege werden wir die Leistungen im ambulanten und stationären Bereich weiter einander angleichen.
Bis zur Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs werden wir zügig vor allem die schon bestehenden Betreuungsleistungen weiter ausbauen und auf alle
Pflegebedürftigen ausdehnen. Bei einem Schlüssel von einer Betreuungskraft auf 20 Pflegebedürftige werden so zum Beispiel in stationären Einrichtungen insgesamt bis zu 45 000 Betreuungskräfte tätig sein.
Weiterhin werden wir die Leistungen der Pflegeversicherung wie die Kurzzeit- und Verhinderungspflege, die Tages- und Nachtpflege sowie die unterschiedli-chen Betreuungsformen auch durch die Einführung von Budgets besser und flexibler aufeinander abstimmen.
Im Sinne einer sozialräumlichen Pflege, werden wir die Zuschüsse für Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen oder die Anschubfinanzierung für ambulant betreute Wohnformen ausbauen.
Wir wollen, dass ältere und pflegebedürftige Menschen ihren Alltag in der eige-nen Wohnung weitgehend selbstbestimmt bewältigen können. Die Entwicklung von Angeboten altersgerechter Begleitung und technischer Unterstützungssysteme wollen wir daher weiter fördern und sie in den Leistungskatalog der Pflegeversicherung aufnehmen.
Zu einer humanen Gesellschaft gehört das Sterben in Würde. Wir wollen die Hospize weiter unterstützen und die Versorgung mit Palliativmedizin ausbauen.
Wer einen anderen Menschen pflegt, braucht dafür Zeit und muss die Pflege mit dem Beruf vereinbaren können. Wir werden die Möglichkeiten des Pflegezeit- und Familienpflegezeitgesetzes unter einem Dach mit Rechtsanspruch zusammenführen und weiterentwickeln, um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf besser zu unterstützen.
Die zehntägige Auszeit für Angehörige, die kurzfristig Zeit für die Organisation einer neuen Pflegesituation benötigen, werden wir aufbauend auf der geltenden gesetzlichen Regelung mit einer Lohnersatzleistung analog Kinderkrankengeld koppeln.
Die Hilfen zur Weiterführung des Haushalts wollen wir weiter ausbauen. Wir werden prüfen, ob die Anrechnung von Pflegezeiten in der Rentenversicherung verbessert werden kann.
In den Entscheidungsgremien des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen sollen künftig Vertreter der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen sowie der Pflegeberufe stimmberechtigt vertreten sein.
Wir prüfen die Schnittstellen zwischen SGB V und SGB XI im Hinblick auf die konsequente Umsetzung der Grundsätze ambulant vor stationär und Prävention vor Rehabilitation vor Pflege. Wir werden die Finanzierungsverantwortung dort verorten, wo der Nutzen entsteht, um Verschiebebahnhöfe zu beseitigen. Deshalb werden wir auch prüfen, ob die Pflegeversicherung sich an den Kosten der geriatrischen Rehabilitation beteiligen soll.
Gute Pflege setzt qualifiziertes und motiviertes Personal voraus. Wir setzen uns im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten für Personalmindeststandards im Pflegebereich ein und wollen die Pflegeberufe aufwerten. Dokumentationspflichten
und Bürokratie müssen auf das Nötigste begrenzt werden.
Der Wechsel zwischen den Berufen in der Pflege muss erleichtert werden. Wir wollen die Pflegeausbildung reformieren, indem wir mit einem Pflegeberufegesetz ein einheitliches Berufsbild mit einer gemeinsamen Grundausbildung und einer darauf aufbauenden Spezialisierung für die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege etablieren. Wir wollen die Ausbildungsangebote an staatlichen Berufsfachschulen stärken und die Ausbildung gerecht, einheitlich und gemeinsam finanzieren. Ziel sollte ein transparentes und durchlässiges Aus- und
Weiterbildungssystem sein.
Wir prüfen ein verbindliches Verfahren zur Refinanzierung der Ausbildungskos-ten, um die Kostenbeteiligung aller Einrichtungsträger zu gewährleisten. Der dualen Ausbildung mit Ausbildungsbetrieb und Schule wird zukünftig eine zentrale Bedeutung zukommen.
Die Ausbildung muss für jeden Auszubildenden kostenfrei sein. Die Finanzbeteiligung der Länder an den Ausbildungskosten der Schulen muss auch weiterhin gewährleistet sein. Eine verbindliche und langfristige Regelung zur vollständigen Finanzierung der Ausbildungskosten bei Umschulungsmaßnahmen durch den Bund und die Länder sollte getroffen werden.
Wir wollen die Selbsthilfe-Arbeit, die Angebote der Pflegekassen, Pflegestütz-punkte und andere vorhandene Unterstützungsfaktoren und Angebote der Pflegekassen zur Entlastung von pflegenden Angehörigen besser bündeln und vernetzen. Wir setzen uns für eine Weiterentwicklung des Pflegetelefons zu einem Notruftelefon „Pflege für Angehörige“ ein.
Um die Transparenz und Nutzerorientierung im Pflegebereich zu verbessern, müssen Qualitätssicherungsverfahren wissenschaftlichen Standards genügen und kontinuierlich – auch im Hinblick auf eine Entbürokratisierung und ein sektorenübergreifendes Vorgehen – weiterentwickelt und verbindlicher gestaltet werden.
Die Pflege-Transparenzvereinbarung soll mit dem Ziel weiterentwickelt werden, die Qualitätsunterschiede der Einrichtungen für die Verbraucher in Zukunft deutlicher zu machen. Wir werden hier die Entscheidungsstrukturen der Selbstverwaltungspartner straffen und Blockademöglichkeiten reduzieren.
Wir werden das Verfahren der Veröffentlichung der Ergebnisse der durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung und den Prüfdienst des Verbandes der privaten Krankenversicherung e. V. vorgenommenen Qualitätsprüfungen verbessern.
Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Deshalb haben die Kommunen und die Länder nach dem Pflegeversicherungsgesetz schon jetzt einen wichtigen
Beitrag zu leisten.
Wir werden in einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe unter Leitung des Bundesministeriums für Gesundheit klären, wie die Rolle der Kommunen bei der Pflege noch weiter gestärkt und ausgebaut werden kann. Insbesondere soll geklärt werden, wie die Steuerungs- und Planungskompetenz für die regionale Pflegestruktur gestärkt werden kann. Im Zusammenwirken mit städteplanerischen Instrumenten
sollen Sozialräume so entwickelt werden, dass pflegebedürftige Menschen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld verbleiben können. Außerdem
sollen Kommunen stärker in die Strukturen der Pflege verantwortlich eingebun-den werden. Hierfür kommen aufgrund ihres hohen sozialräumlichen Bezugs
aufsuchende und begleitende Pflegeberatung insbesondere in Pflegestützpunkten, Pflegekurse für Angehörige und ehrenamtliche Engagierte, die laufende Beratung der Empfänger von Pflegegeld sowie die Beteiligung bei der Leistungsgewährung für Infrastruktur fördernde Maßnahmen in Betracht.
Der paritätische Beitragssatz zur Pflegeversicherung wird spätestens zum 1. Januar 2015 um 0,3 Prozentpunkte erhöht. Aus dieser Erhöhung stehen die Einnahmen von 0,2 Prozentpunkten zur Finanzierung der vereinbarten kurzfristigen Leistungsverbesserungen, insbesondere für eine bessere Betreuung der Pflegebedürftigen sowie der für 2015 gesetzlich vorgesehenen Dynamisierung der Leistungen zur Verfügung. Die Einnahmen aus der weiteren Erhöhung um 0,1 Prozentpunkte werden zum Aufbau eines Pflegevorsorgefonds verwendet, der künftige Beitragssteigerungen abmildern soll. Dieser Fonds wird von der Bundesbank verwaltet.
In einem zweiten Schritt wird mit der Umsetzung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs der Beitrag um weitere 0,2 Prozentpunkte und damit insgesamt um 0,5 Prozentpunkte in dieser Legislaturperiode angehoben.

Quelle: https://www.cdu.de/sites/default/files/ ... ertrag.pdf
Hier finden Sie den Koalitionsvertrag in voller Länge zum Download.
+++

Siehe auch unter
Pflegenotstand auflösen - Hauptknackpunkt einer Reform
viewtopic.php?t=19782
Koaltionsvertrag (Stand: 27.11.2013) - Pflege (Auszug)
viewtopic.php?t=19890
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Pflegenotstand - die Koalition ist gefordert

Beitrag von WernerSchell » 27.11.2013, 17:13

Aus Forum:
viewtopic.php?t=19892

Pflegenotstand - die Koalition ist gefordert

In der Buchveröffentlichung
von Susanne Moritz:

Staatliche Schutzpflichten gegenüber pflegebedürftigen Menschen

Bild

Quelle: viewtopic.php?t=19889 / viewtopic.php?t=19846

wird auf Seite 82 ausgeführt:

"Die Einführung verbindlicher und bundesweit eingesetzer Personalermittlungsverfahren ist unumgänglich. Die so voraussichtlich ermittelten höheren Bedarf an Pflegepersonal und entsprechende Kostensteigerungen müssen trotz knapper Finanzressourcen der Pflegeversicherungen hingenommen werden. Denn anders kann den zuvor beschriebenen Pflegemängeln kein Einhalt geboten werden."

Damit wird eindrucksvoll bestätigt, was Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk seit vielen Jahren herausgestellt hat.

Siehe dazu die Beiträge unter folgenden Adressen:
Pflegepersonal - bedarfsgerecht qualifizieren - dringend !
viewtopic.php?t=18558
Pflegenotstand - Personalbemessungssystem muss her
viewtopic.php?t=18285
Pflegenotstand auflösen - Hauptknackpunkt einer Reform
viewtopic.php?t=19782
Es ist sehr zu begrüßen, dass die Autorin, Frau Dr. Susanne Moritz, die Statements von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk in ihre wichtige Buchveröffentlichung (einer Dissertation) übernommen hat.

Werner Schell - http://www.wernerschell.de
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Medizinische Dienste begrüßen Stärkung der Pflege

Beitrag von Presse » 27.11.2013, 17:33

Koalitionsvereinbarung: Medizinische Dienste begrüßen Stärkung der Pflege

„Wir begrüßen die in der Koalitionsvereinbarung vorgesehene Stärkung der Pflege und Pflegeversicherung. Dank der geplanten Maßnahmen werden die Pflegebedürftigen künftig besser unterstützt und ihre Angehörigen die notwendige Entlastung erhalten.“ Dies erklärten die Geschäftsführer der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) und des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbandes (MDS) anlässlich einer Sitzung in Essen am 27.11.2013.
Positiv bewerten die Medizinischen Dienste die Absicht der Koalitionspartner, den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff so schnell wie möglich einzuführen, um die lange geforderte Gleichstellung von somatisch und dementiell erkrankten Pflegebedürftigen zu erreichen. Das neue Begutachtungsinstrument ist die Grundlage für eine gerechtere Zumessung von Pflegeleistungen. Die Medizinischen Dienste werden die vorgesehenen Vorarbeiten mit ihren langjährigen Erfahrungen in der Pflege bestmöglich unterstützen.
Hintergrund
Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) ist der sozialmedizinische Beratungs- und Begutachtungsdienst der gesetzlichen Kranken- und der Pflegeversicherung. Er ist auf Landesebene als eigenständige Arbeitsgemeinschaft organisiert. Der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) berät den GKV-Spitzenverband in medizinischen und pflegerischen Fragen. Er koordiniert und fördert die Durchführung der Aufgaben und die Zusammenarbeit der MDK in medizinischen und organisatorischen Fragen.

Quelle: Pressemitteilung der MDK-Pressegemeinschaft vom 27.11.2013
Pressekontakt:
MDS, Pressestelle Christiane Grote Tel.: 0201 8327-115 c.grote@mds-ev.de

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Bei Gesundheit und Pflege wird Mut zur Reform gebraucht

Beitrag von Presse » 28.11.2013, 08:47

Koalitionsvertrag: Bei Gesundheit und Pflege wird Mut zur Reform gebraucht

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) sieht in dem gestern veröffentlichten Koalitionsvertrag einige positive Ansätze zur Lösung der drängenden Probleme in Gesundheit und Pflege. „Allerdings hätten wir uns von einer großen Koalition mehr Mut zu größeren und dringend nötigen Reformschritten gewünscht. An vielen Stellen bleibt vage, was beabsichtigt ist. Hier besteht Konkretisierungsbedarf. Aus Sicht der professionell Pflegenden haben die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, eine Ausbildungsreform sowie die umfassende Reform der Pflegeversicherung oberste Priorität", sagt Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des DBfK heute in Berlin. „Die Personalausstattung muss in allen Sektoren dringend verbessert werden. Das bedarf geeigneter Verfahren und mehr Geld. Denn nur so können am richtigen Ort mehr Stellen entstehen, wodurch der Beruf wieder attraktiver wird. Der DBfK wird sich intensiv an der Diskussion über eine bessere Personalbemessung und die Sicherung der Verwendung der Mittel für Personal beteiligen“, so Wagner weiter.

Die Attraktivität eines Berufes hängt von guten Arbeitsbedingungen ab. Neben der Personalausstattung betrifft das auch die Anerkennung des und Anforderungen an den Beruf. Vor diesem Hintergrund ist die Absicht zu begrüßen, ein einheitliches Berufsbild zu entwickeln und soziale Berufe insgesamt aufzuwerten. Der DBfK erwartet, dass sich dabei die gewachsene wissenschaftlich abgesicherte Kompetenz der Pflegeberufe und die anstehenden neuen Anforderungen abbilden.

Im Bereich der Reform der Pflegeversicherung bleiben die Koalitionäre deutlich hinter den Erwartungen zurück. Pflege ist schon heute für viele Betroffene nicht bezahlbar. Die Reform kommt zu langsam. Eine erneute wissenschaftliche Überprüfung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes und des Begutachtungsverfahrens ist überflüssig, da sie schon im Rahmen des ersten Beirates erfolgte und im Abschlussbericht dargelegt wurde. „Wir werden voraussichtlich zum dritten Mal bis zum Ende einer Legislaturperiode warten müssen, um festzustellen, ob die große Reform kommt oder nicht“, stellt Wagner fest
.
Unklar formuliert ist die Passage zur Ausbildungsreform. Der DBfK steht nach wie vor zur Forderung nach einer generalistischen Ausbildung mit einem Berufsabschluss und automatischer Anerkennung innerhalb der EU. So lässt sich der Koalitionsvertrag auch interpretieren. Es ist zu begrüßen, dass die Koalitionspartner eine Streichung von Schulgeld und eine dauerhafte Finanzierung der gesamten Umschulung erreichen wollen.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD an etlichen Stellen der Konkretisierung bedarf. Vieles wird auch von der Person an der Spitze des Gesundheitsministeriums abhängen. Der DBfK wird sich an der politischen Beratung der daraus abzuleitenden Gesetzesvorhaben intensiv beteiligen.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Tel.: 030-2191570
Fax: 030-21915777
dbfk@dbfk.de

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke finden Sie auf der Homepage www.dbfk.de. Für Interviewwünsche oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.

Quelle: Pressemitteilung vom 28.11.2013
http://www.dbfk.de/pressemitteilungen/w ... &navid=100

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Bei Gesundheit und Pflege wird Mut zur Reform gebraucht

Beitrag von WernerSchell » 28.11.2013, 08:59

Presse hat geschrieben:Koalitionsvertrag: Bei Gesundheit und Pflege wird Mut zur Reform gebraucht
Der Koalitionsvertrag enthält bedauerlicherweise keine klaren Aussagen dazu, wie man den Pflegenotstand auflösen will. Wir brauchen nämlich deutlich mehr Pflegepersonal in den Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen und zur Darstellung der Bedarfe ein bundeseinheitlich geltendes Personalbemessungssystem. - Siehe u.a. unter -> viewtopic.php?t=19892
Werner Schell
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff kommt

Beitrag von Presse » 28.11.2013, 15:26

KDA zu Koalitionsvertrag: Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff kommt

Köln (ots) - Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) begrüßt die Absicht von Union und SPD, den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff so schnell wie möglich einzuführen. Die Parteispitzen haben sich darauf geeinigt, den bereits 2009 erarbeiteten Begriff in der aktuellen Legislaturperiode des Deutschen Bundestags umzusetzen. Dies wird die Pflege stärken und helfen, Menschen mit Pflegebedarf ganzheitlich zu sehen. Demenzkranke, Menschen mit körperlichem Pflegebedarf und ihre Angehörigen werden besser versorgt und ihre Chancen erhöht, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. "Die Umsetzung wird kein Selbstläufer. Sie verlangt Gestaltungskraft und die Bereitschaft, vor Ort neue Wege in der Vorsorge und der Vermeidung von Pflegebedürftigkeit zu gehen", erklärt Dr. h.c. Jürgen Gohde, Vorstandsvorsitzender des KDA.

Der bis heute geltende Pflegebedürftigkeitsbegriff ist nach Meinung von Pflegeexperten zu eng gefasst und vernachlässigt vor allem die Bedürfnisse von Demenzkranken. Gohde war der Vorsitzende des 31-köpfigen Beirats, der sich 2009 auf einen neuen Begriff einigte. Dieser sieht vor, dass statt wie bisher drei Pflegestufen fünf Bedarfsgrade erhoben werden. Außerdem wird mit einer neuen Form der Begutachtung die Pflegebedürftigkeit nicht mehr an der benötigten Zeit festgemacht, sondern anhand der Selbstständigkeit Betroffener eingeschätzt. Die Einführung des Begriffs sei überfällig. "Dies ist ein Zukunftsthema, das alle Generationen betrifft und generationengerecht gestaltet werden muss", sagt Gohde.

Angesichts der demografischen Herausforderungen sind viele weitere Aspekte zu beachten, vor allem: Es ist wichtig, dass alle Akteure zusammenarbeiten. Sorgende Gemeinschaften bedürfen der Förderung - Akteure vor Ort sollten Verantwortung teilen. Außerdem müssen Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger ihre Gestaltungskraft zurückgewinnen. "Die Zukunft der Pflege liegt im Quartier", sagt Gohde.

Das selbstständige Wohnen in der eigenen Häuslichkeit müsse gestärkt und alternative Wohnformen entwickelt werden. Der Fachkräftebedarf muss gesichert werden: durch Ausbildung und durch gute, familiengerechte Arbeitsbedingungen. Dies entlaste auch pflegende Angehörige.

All dies sind unverzichtbare Investitionen in die Zukunft, erinnert das KDA.

Kuratorium Deutsche Altershilfe

Das KDA entwickelt seit mehr als 50 Jahren im Dialog mit seinen Partnern Lösungskonzepte und Modelle für die Arbeit mit älteren Menschen und hilft, diese in der Praxis umzusetzen. Es trägt durch seine Projekte, Beratung, Fortbildungen, Tagungen und Veröffentlichungen wesentlich dazu bei, die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern. Dabei versteht sich das KDA als Wegbereiter für eine moderne Altenhilfe und Altenarbeit.

Quelle: Pressemitteilung vom 28.11.2013 Kuratorium Deutsche Altershilfe
Pressekontakt: Simone Helck, Tel.: 0221/ 93 18 47 - 10, Mail: presse@kda.de, www.kda.de

Herbert Kunst
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Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff kommt

Beitrag von Herbert Kunst » 28.11.2013, 15:52

Presse hat geschrieben:KDA zu Koalitionsvertrag: Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff kommt
Ich denke, dass ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff kommen wird. Das haben jetzt alle Parteien kapiert. Insoweit besteht zweifelsfrei Handlungsbedarf.
Allerdings darf man gespannt darauf sein, welche Gestalt dieser neue Begriff erfahren wird und welcher Personenkreis mit welchen Leistungen einbezogen wird.
Es wird auch interessant sein, wie man mit denjenigen pflegebedürftigen Menschen umgehen wird, die möglicherweise aus dem Kreis der Berechtigten herausfallen werden. Genießen sie Vertrauensschutz? Wenn ja, in welchem Umfang?
Bedeutsam ist aber, dass die Ausweitung des Kreises der Berechtigten nur dann wirklich Sinn macht, wenn man auch die personellen Konsequenzen zieht. Und indoweit hat Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk genau die richtigen Folgerungen aufgezeigt:
Hauptknackpunkt ist der Pflegenotstand.
Dazu mehr unter -> viewtopic.php?t=19782

H.K.
Für menschenwürdige Pflege sind wir alle verantwortlich! - Dazu finde ich immer wieder gute Informationen unter http://www.wernerschell.de

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