NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens auf dem Kongress für Altersmedizin Bonn 2012
Vom 12. bis 15. September 2012 findet im World-Conference Center in Bonn, dem ehemaligen Bundestag, das im deutschsprachigen Raum größte Treffen zum Thema Krankheit und Gesundheit im Alter statt. Auf der Abschlussveranstaltung am Samstag, den 15. September ab 14.30 Uhr wird die NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Bündnis90/ Die Grünen) einen Vortrag zum Thema: „Anforderungen und Zukunftsvision: Die gerontologische und geriatrische Versorgung in NRW“, halten.
Vom 12. bis 15. September 2012 findet im World-Conference Center in Bonn, dem ehemaligen Bundestag, das im deutschsprachigen Raum größte Treffen zum Thema Krankheit und Gesundheit im Alter statt. Medienvertreter sind eingeladen, an den Veranstaltungen des Kongresses teilzunehmen und sich über Strategien zu informieren, immer mehr alte Menschen zu versorgen.
Auf zwei Highlights möchten wir Sie gerne besonders hinweisen:
Zu der Abschlussveranstaltung am Samstag, den 15. September ab 14.30 Uhr wird die NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Bündnis90/ Die Grünen) einen Vortrag zum Thema: „Anforderungen und Zukunftsvision: Die gerontologische und geriatrische Versorgung in NRW“, halten. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.
Unsere Pressekonferenz findet statt am Donnerstag 13. September um 12.00 Uhr
Die Themen sind:
• Demenz im Krankenhaus – die Herausforderung der Zukunft. Ab 2020 wird jeder fünfte Krankenhauspatient unter einer Demenz leiden. Die Krankenhäuser sind mit diesen Patienten häufig hoffnungslos überfordert.
Ansprechpartner Priv.-Doz. Dr. Werner Hofmann, Präsident der DGG.
• Mangelernährung im Alter – das unterschätzte Problem
Ansprechpartner: Der Kongresspräsident und künftige Präsident der DGG, Prof. Dr. Ralf-Joachim Schulz, Köln.
• Arzneimitteltherapie im Alter: Was nützt und was schadet?
Ansprechpartner: Prof. Dr. Renteln-Kruse, Hamburg, und Dr. Ulrich Thiem, Bochum. Prof. Renteln Kruse koordiniert in Hamburg das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte sogenannte LUCAS-Projekt und wird neue Zahlen zur Arzneiversorgung älterer Menschen vorstellen. Dr. Thiem ist Mitautor der sogenannten PRISCUS-Liste, die Arzneimittel enthält, die für alte Menschen problematisch sind.
• Besonders für Bildjournalisten interessant: Zum Thema Ernährung und Arzneimittel stellt die DGG einen so genannten Instant-Aging-Anzug bereit. Spontan um 50 Jahre gealtert, wird deutlich, was „Gebrechlichkeit“ bedeutet und welche Probleme alte Menschen im Alltag zum Beispiel mit Tablettenverpackungen und Medikamentenzubereitungen haben können.
Ort:
Bonn Conference Center
Platz der Vereinten Nationen 2
53113 Bonn
Quelle: Pressemitteilung vom 05.09.2012
Pressekontakt der DGG
Nina Meckel Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)
medXmedia Consulting
Nymphenburger Str. 19
80335 München
Tel: +49 (0)89 / 230 69 60 69
Fax: +49 (0)89 / 230 69 60 60
E-Mail: presse@dggeriatrie.de
Kongress für Altersmedizin Bonn 12.-15.09.2012
Moderator: WernerSchell
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WernerSchell
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- Registriert: 18.05.2003, 23:13
Mangelernährung und Arzneimittelttherapie
Siehe zum Kongress u.a. folgende Texteinstellungen im Forum:
Mangelernährung im Alter: das unterschätzte Problem
(13. September 2012) Bei der Diskussion um die Ernährung geht es häufig um Übergewicht und seine schädlichen Folgen für Herz, Kreislauf und Gelenke. Dabei gerät die Kehrseite der Medaille aus dem Blick: Mehr als 80 Prozent der alten Patienten, die in eine Klinik kommen, haben ein hohes Risiko für Mangelernährung oder sind akut mangelernährt – mit zum Teil dramatischen Folgen. Das Wiegen der Patienten und die Bestimmung des so genannten Body-Mass-Index reichen oft nicht aus, um die Bedrohung zu erkennen. Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) empfiehlt daher ein einfaches Screening für die klinische Routine.
…. viewtopic.php?t=17817
Arzneimitteltherapie im Alter verbessern – Geriater nehmen die Bedarfsmedikation in den Fokus
(14. September 2012) Die Arzneimitteltherapie alter Menschen ist eine große Herausforderung. „Gängige Leitlinien zur Behandlung typischer Krankheiten wie Diabetes, Herzschwäche und anderem berücksichtigen oftmals nicht, dass viele alte Menschen an mehreren Erkrankungen gleichzeitig leiden und sich Medikamente gegen die verschiedenen Leiden mitunter nicht miteinander vertragen“, erläuterte der Arzneimittelexperte der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Dr. Ulrich Thiem vom Marienhospital Herne, zugehörig zur Ruhr-Universität Bochum.
…. viewtopic.php?t=17822
Mangelernährung im Alter: das unterschätzte Problem
(13. September 2012) Bei der Diskussion um die Ernährung geht es häufig um Übergewicht und seine schädlichen Folgen für Herz, Kreislauf und Gelenke. Dabei gerät die Kehrseite der Medaille aus dem Blick: Mehr als 80 Prozent der alten Patienten, die in eine Klinik kommen, haben ein hohes Risiko für Mangelernährung oder sind akut mangelernährt – mit zum Teil dramatischen Folgen. Das Wiegen der Patienten und die Bestimmung des so genannten Body-Mass-Index reichen oft nicht aus, um die Bedrohung zu erkennen. Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) empfiehlt daher ein einfaches Screening für die klinische Routine.
…. viewtopic.php?t=17817
Arzneimitteltherapie im Alter verbessern – Geriater nehmen die Bedarfsmedikation in den Fokus
(14. September 2012) Die Arzneimitteltherapie alter Menschen ist eine große Herausforderung. „Gängige Leitlinien zur Behandlung typischer Krankheiten wie Diabetes, Herzschwäche und anderem berücksichtigen oftmals nicht, dass viele alte Menschen an mehreren Erkrankungen gleichzeitig leiden und sich Medikamente gegen die verschiedenen Leiden mitunter nicht miteinander vertragen“, erläuterte der Arzneimittelexperte der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Dr. Ulrich Thiem vom Marienhospital Herne, zugehörig zur Ruhr-Universität Bochum.
…. viewtopic.php?t=17822
