Ältere sollen sich einmischen - Hamburger Erklärung ...

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Ältere sollen sich einmischen - Hamburger Erklärung ...

Beitrag von Presse » 06.05.2012, 08:23

Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert die Älteren auf, sich einzumischen!

In ihrer Ansprache auf dem 10. Deutschen Seniorentag am 4. Mai 2012 in Hamburg bekundete Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bedeutung der politischen Teilhabe der Seniorinnen und Senioren. „Sie diskutieren über zentrale Felder unserer Gesellschaft. Und dass Sie das so selbstbewusst tun, ‚JA zum Alter‘ sagen – aber auch zur Einmischung, zum Mitreden, zum Engagement, ist unendlich wichtig für uns.“
In ihrer „Hamburger Erklärung“ zum Abschluss des 10. Deutschen Seniorentages spricht sich die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) mit ihren 110 Mitgliedsverbänden für ein „JA zum Alter“ aus. Der Appell an die Älteren ist, die Herausforderungen und Chancen des Alters zu sehen und sich noch stärker in die Gesellschaft einzubringen. Die Politik wird aufgefordert, hierfür die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu gehören die Möglichkeit zum Mitgestalten und Mitentscheiden, lebenslanges Lernen sowie soziale Sicherheit.
Der 10. Deutsche Seniorentag ging heute in Hamburg zu Ende. In über 100 Veranstaltungen und auf der begleitenden Messe SenNova erhielten knapp 20.000 Besucherinnen und Besucher zahlreiche Impulse zur aktiven Lebensgestaltung im Alter.

Die Hamburger Erklärung steht auf den Internetseiten http://www.bagso.de und http://www.deutscher-seniorentag.de zum Download zur Verfügung und wird auf Anfrage per E-Mail und per Post zugesendet.

Quelle: Pressemitteilung vom 05.05.2012
BAGSO-Pressereferat
Ursula Lenz
Bonngasse 10
53111 Bonn
Tel.: 0228 / 24 99 93 18
Fax: 0228 / 24 99 93 20
E-Mail: lenz@bagso.de

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Engagement der älteren Menschen

Beitrag von Presse » 07.05.2012, 07:11

Engagement der älteren Menschen braucht verlässliche Rahmbedingungen

(Quelle: DW.EKD) Nach Ansicht der Diakonie wird die Altenarbeit in vielen Städten und Gemeinden nicht ausreichend finanziell gefördert. "Wir fordern die Kommunen auf, feste Beträge für die Altenarbeit einzuplanen, statt zeitlich begrenzte Modelle und Projekte zu fördern. Freiwillig Engagierte brauchen verlässliche Rahmenbedingungen. Nur so können wir die Potenziale des Alters und das Engagement älterer Menschen nutzen", sagt Maria Loheide, sozialpolitischer Vorstand des Diakonie Bundesverbandes, anlässlich des 10. Deutschen Seniorentages vom 3. bis 5. Mai in Hamburg.
"Eine älter werdende Gesellschaft braucht neue Formen des Zusammenlebens", erklärt Loheide. "Dazu leistet die ältere Generation einen wichtigen Beitrag, indem sie sich in unterschiedlichen Formen der Selbsthilfe und Nachbarschaftshilfe engagiert." Eine 2011 durchgeführte repräsentative Umfrage in der Diakonie hat gezeigt, dass der weitaus größte Teil der 700.000 in der Diakonie tätigen Freiwilligen über 60 Jahre alt ist. "Diese Menschen engagieren sich in der Altenhilfe oder unterstützen Menschen in schwierigen Lebenslagen, z.B. in der Tafelarbeit oder der ehrenamtlichen Schuldnerberatung." Und nicht zuletzt sei die ältere Generation eine wichtige Hilfe bei der Begleitung von Kindern und Jugendlichen, angefangen von der Hausaufgabenhilfe bis hin zu Patengroßeltern.

Quelle: Pressemitteilung vom 06.05.2012
Verband Kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rheinland-Westfalen-Lippe
Weißenburger Straße 12
44135 Dortmund
Tel.: 0231/ 579743
Fax: 0231/ 579754
E-Mail: info@vkm-rwl.de

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Haushüter® die Seniorenbetreuung zu Hause ...

Beitrag von Service » 07.05.2012, 18:12

Haushüter® die Seniorenbetreuung zu Hause,
auf dem 10. Deutschen Seniorentag in Hamburg


Haushüter GAD-altos ist seit vielen Jahren Anbieter von Seniorenbetreuungen und hat deshalb 2009 die Marke Haushüter® etabliert.

Haushüter® sind in der Marken- und Angebotsdefinition Menschen die sich für eine überschaubare Zeit von einer bis zu vier Wochen um Senioren kümmern, die im Haushalt der Kinder leben und deren Betreuung und Versorgung während des Urlaubs der Kinder sichergestellt werden muss. Haushüter® übernehmen in dieser Zeit diese Aufgaben, jedoch keine Pflegeleistungen.

Die drei Tage des 10. Deutschen Seniorentages vom 03. bis 05.05.2012 wurden gestaltet und verantwortet von der BAGSO, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren Organisationen. Von uns wurde die Zeit nun genutzt um sich vor Ort mit den diversen Diskussionsrunden, Podiums-Gesprächen und mit der angeschlossenen Messe „SenNova“ auseinander zu setzen.

Bundespräsident Gauck sprach am 03.05. bei seiner Eröffnungsrede das aus, was bei Haushüter GAD-altos seit über 25 Jahren gelebte Tagesarbeit ist: „ Warum teilen wir all die Tätigkeiten, ohne die unsere Gesellschaft nicht funktionieren würde, nicht besser zwischen den Generationen und Geschlechtern – die Sorge um Kinder oder ältere Angehörige, die Arbeit im Haushalt, das Engagement in der Nachbarschaft, in der Zivilgesellschaft und in Ehrenämtern?“

Er führte weiter aus, dass die starren Grenzen zum Ende der Erwerbsarbeit nicht mehr zeitgemäß seien und eine Flexibilisierung unumgänglich sein wird. Sehr wohl müssen dabei die individuellen Wünsche und Leistungspotentiale berücksichtigt werden. Dies geschieht bei Haushüter GAD-altos von Beginn an. Das Mitarbeiterspektrum bewegte und bewegt sich in all den Jahren bei den aktiven Mitarbeitern zwischen den individuellen Altersgrößen von 58 Jahren bis an das Alter von 80 Jahren heran. An dieser Spanne hat sich auch nach 25 Jahren nichts geändert. Insoweit waren und sind die Angebote zur Tätigkeit als Haushüter stets das, was die Politik heute zu fordern beginnt: „Flexibler Umgang mit den individuellen Leistungsmöglichkeiten des Einzelnen. Eingesetzt im Interesse des Kunden und des Mitarbeiters und damit die Herstellung größtmöglicher Schnittmengen in den Diensthandlungen“.

In ihrem Grußwort zum 10. Seniorentag stellte Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bezug auf Seniorinnen und Senioren fest: „Sie diskutieren über zentrale Felder unserer Gesellschaft. Und dass sie das so selbstbewusst tun, „JA zum Alter“ sagen – aber auch zur Einmischung, zum Mitreden, zum Engagement, ist unendlich wichtig für uns.“

Die drei Tage in Hamburg brachten uns einige neue Erkenntnisse im Bezug auf die Arbeits- und Lebenssituation der älteren Generationen aber auch Hinweise über Hilfsmittel für das manchmal mühevollere Leben, insbesondere, wenn es alleine in der eigenen Wohnung stattfindet.

So ist uns eine Neuerung aufgefallen, welche im ersten Augenblick als sinnvolle Ergänzung zum etablierten Notrufsystem gelten kann. Ein Bodenbelag – in beliebiger Größe – der vollflächig mit Sensoren bestückt ist und der auf Belastung reagiert. Sensoren können auf unterschiedliche Situationen eingestellt werden, die beispielsweise entstehen, wenn jemand hingefallen ist. Ein solches Multisignal (weil mehrere Sensoren melden) kann bedeuten, dass jemand dort liegt. Wenn das Signal permanent ansteht, muss Hilfe herbei eilen.

Die Sensoren können aber auch auf Punktbelastung eingestellt werden. Wenn nun jemand darüber hinweg läuft, kann dies erkannt werden. Zum Beispiel eine demente Person, die ohne Begleitung einen bestimmten Bereich verlässt. Dies kann eine Lösung sein, die die Würde des betroffenen Menschen nicht einschränkt und ihm trotzdem die Betreuung sicherstellt. Hinweise unter: www.future-shape.com

Der Deutsche Seniorenring hat in langjähriger Vorarbeit den „Gesundheitspass 50 plus, 60 plus und 70 plus entwickelt und zur Marktreife gebracht. Er wurde in einem Workshop vorgestellt und ist ab sofort in allen Apotheken erhältlich. Die Pharmazentralnummer (PZN) für die Pässe lauten: 50 plus PZN 8435507; 60 plus PZN 8435513 sowie 70 plus PZN 8435536.

Der Pfiff dieser Pässe liegt darin, dass der Inhaber für einen jeweiligen Zeitraum von 10 Jahren alle ärztlichen Eintragungen „schwarz auf weiß“ dokumentiert bekommen kann. Eine Sammlung aller ärztlichen Aktivitäten, der Medikationen, Hinweise für Impfzeiträume u. a. m.

Eintragungen die eines schönen Tages auf dem Chip der Krankenkassenkarte eingetragen werden. Bis dies jedoch Standard sein wird, ist der heutigen älteren Generation die Schriftform sicherlich lieber. In 30 Jahren, wenn die Internet-Generation von heute dann die ältere Generation sein wird, ist alles auf dem Chip.

Bis dahin finden wir den Gesundheitspass sinnvoll, notwendig und praktisch. Alleine die Eintragung der Medikamente kann dazu beitragen, dass Überdosierungen oder Medikamenten-Unverträglichkeiten insbesondere dann vermieden werden können, wenn mehrere Ärzte und/oder Fachärzte einen Patienten behandeln und von den verschriebenen Medikamenten des Kollegen nichts oder nicht ausreichend erfahren. Wie viele Patienten, insbesondere in Pflegeheimen, erhalten heute noch immer Medikamente, die sich gegenseitig widersprechen und in ihrer Wirkung aufheben bzw. schlimmer, in das Gegenteil wirken, also gegen den Menschen. Studien weisen darauf hin. Hier ist dringender Handlungsbedarf.
Quelle: www.wernerschell.de

Der Gesundheitspass ist sogar für die Arbeit der Haushüter® sinnvoll wenn denn die Medikamente dort eingetragen sind. So ergeben sich keine Missverständnisse zwischen Kunden, einem evtl. schnell besorgten Arzt (Notarzt) und dem Patienten. Haushüter können, dürfen und werden keine Medikamente verabreichen. Jedoch zu wissen, welche Medikamente eingenommen werden müssen und deren Einnahme zu überwachen, ist schon Teil der Aufgabe.

Quelle: Pressemitteilung vom 07.05.2012
Haushüter GAD-altos
Inh. Gabriele Adam e. K.
Auf den Stöcken 42
41472 Neuss am Rhein
Telefon: 02182-884141
Telefax: 02131-7609252
http://www.haushueter.com
info@haushueter.com

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