Gesundheitsprävention ist gut und richtig
Verfasst: 10.04.2012, 17:40
Gesundheitsprävention ist gut und richtig - aber nicht mittels zusätzlicher Honorare für Ärzte
Heute, 10.04.2012, berichtet die Rheinische Post (Düsseldorf) über die Vorsorge-Pläne des Gesundheitsministers Daniel Bahr. Dieser will die Angebote zur Gesundheitsprävention neu gestalten, die Ärzte stärker einbinden und diesen zusätzliche Honorare bewilligen. Gedacht ist z.B. an eine verstärkte Förderung der Rückenschulen, Noric Walkung oder Yoga. Insoweit sollen Ärzte vermitteln bzw. Druck auf Patienten ausüben - natürlich gegen zusätzliche Euros.
So gut und richtig Prävention auch ist, aber zusätzliches Geld kann und darf es dafür nicht geben. Ärzte sollen sich stärker einbringen, aber mit dem Honoraraufkommen, das es schon gibt. Die Gelder müssen einfach anders verteilt werden. In diesem Zusammenhang könnte man auch die hausärztliche Versorgung stärken.
Dass Gesundheitsminister Bahr an zusätzliche Gelder für Ärzte denkt, zeigt wieder einmal, dass die FDP doch gerne Klientelpolitik betreibt. diesmal sind es nicht die Hotelbetreiber, sondern die Ärzte. Für pflegebedürftige Menschen soll es nicht mal eine Mini-Pflegereform geben, aber für Ärzte soll es Extra-Zahlungen geben. Nein Herr Bahr, so kann das nicht gehen. Da sagen die Patienten nein danke.
Gaby Modig
Heute, 10.04.2012, berichtet die Rheinische Post (Düsseldorf) über die Vorsorge-Pläne des Gesundheitsministers Daniel Bahr. Dieser will die Angebote zur Gesundheitsprävention neu gestalten, die Ärzte stärker einbinden und diesen zusätzliche Honorare bewilligen. Gedacht ist z.B. an eine verstärkte Förderung der Rückenschulen, Noric Walkung oder Yoga. Insoweit sollen Ärzte vermitteln bzw. Druck auf Patienten ausüben - natürlich gegen zusätzliche Euros.
So gut und richtig Prävention auch ist, aber zusätzliches Geld kann und darf es dafür nicht geben. Ärzte sollen sich stärker einbringen, aber mit dem Honoraraufkommen, das es schon gibt. Die Gelder müssen einfach anders verteilt werden. In diesem Zusammenhang könnte man auch die hausärztliche Versorgung stärken.
Dass Gesundheitsminister Bahr an zusätzliche Gelder für Ärzte denkt, zeigt wieder einmal, dass die FDP doch gerne Klientelpolitik betreibt. diesmal sind es nicht die Hotelbetreiber, sondern die Ärzte. Für pflegebedürftige Menschen soll es nicht mal eine Mini-Pflegereform geben, aber für Ärzte soll es Extra-Zahlungen geben. Nein Herr Bahr, so kann das nicht gehen. Da sagen die Patienten nein danke.
Gaby Modig