Zuzahlung in der GKV 72 Euro/Jahr

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Zuzahlung in der GKV 72 Euro/Jahr

Beitrag von Presse » 17.03.2012, 07:28

Zuzahlung gesetzlich Krankenversicherter liegt bei durchschnittlich 72 Euro im Jahr
Gesundheit/Unterrichtung

Berlin: (hib/MPI) Die durchschnittliche jährliche Zuzahlungsbelastung je gesetzlich Krankenversicherten hat im Zeitraum von 2005 bis 2010 rund 72 Euro betragen. Das geht aus dem „Bericht des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen zur Evaluation der Ausnahmeregelungen von der Zuzahlungspflicht“ hervor, den die Bundesregierung als Unterrichtung (17/8722 http://dip.bundestag.de/btd/17/087/1708722.pdf ) vorgelegt hat. Die Bereiche „Ärztliche Behandlung“ und „Arzneimittel“ trugen danach mit rund zwei Dritteln zu den Gesamtzuzahlungen bei. Weiter heißt es, in den Jahren 2005 bis 2010 seien rund 6,98 Millionen Versicherte jährlich nach Erreichen ihrer Belastungsgrenze von den Zuzahlungen befreit gewesen. Der Anteil der Zuzahlungsbefreiten an den gesetzlich Krankenversicherten belief sich den Angaben zufolge auf durchschnittlich 9,94 Prozent.

Quelle: Pressemitteilung vom 16.03.2012
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Patienten-Zuzahlungen

Beitrag von Presse » 11.12.2012, 12:25

Linksfraktion erkundigt sich nach Patienten-Zuzahlungen
Gesundheit/Kleine Anfrage

Berlin: (hib/TVW) Die Fraktion Die Linke möchte von der Bundesregierung Auskunft darüber erhalten, wie hoch die Summe der Zuzahlungen von Patienten zu medizinischen Produkten und Leistungen in den vergangenen zehn Jahren – aufgeschlüsselt nach Jahr und Zuzahlungsart – gewesen ist. In einer Kleinen Anfrage (17/11746 http://dip.bundestag.de/btd/17/117/1711746.pdf ) kritisiert die Fraktion, dass die verbleibenden Zuzahlungen ähnlich negative Wirkungen hätten wie die Praxisgebühr, die der Deutsche Bundestag am 9. November 2012 mit einstimmigem Votum abgeschafft habe. Zuzahlungen belasteten die Versicherten zugunsten der Arbeitgeber, entlasteten die Gesunden auf Kosten der Kranken, hielten Kranke –insbesondere gering verdienende Kranke – von notwendigen Arztbesuchen ab und verursachten einen beträchtlichen Verwaltungsaufwand. „Man könnte die bestehenden Zuzahlungen als Verhinderungsinstrument für therapietreues Verhalten bezeichnen“, schreibt die Linksfraktion. Die Abgeordneten wollen daher von der Bundesregierung wissen, ob es wissenschaftliche Belege dafür gibt, dass Zuzahlungen zu einer höheren Wertschätzung von Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen führen.

Quelle: Mitteilung vom 10.12.2012
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