Hinweise zum Thieme-Artikel unter
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http://www.thieme.de/presseservice/36248.html
Was ist das für ein widersinniger Artikel?
Untersucht wurden Patienten zwischen 40 u. 59 bzw. zwischen 40 u. 69.
Warum? Wieviel Prozent macht diese Altersstufe in Bezug auf alle Pflegebedürftigen aus?
Zu den Todesursachen gibt es keine Daten. Dann folgen ein paar merkwürdige Spekulationen.
Vielleicht hätte man bei einer so vergleichsweise jungen Klientel nach den Krankheitsbildern und möglichen Komplikationen fragen sollen. Und selbstverständlich ist die Wahrscheinlichkeit, Komplikationen in einer stationären Einrichtung früher zu erkennen, höher als zu Hause.
Vielleicht nehmen auch gerade jüngere Patienten das Komplikationsrisiko und damit eine verkürzte Lebenserwartung bewußt in Kauf?
Ich sehe da keinerlei Diskussionsbedarf.
ambulant vor stationär
Moderator: WernerSchell
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WernerSchell
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ambulant vor stationär
Siehe weitere Hinweise unter
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Herbert Kunst
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stationär nicht gegen ambulant ausspielen
Für menschenwürdige Pflege sind wir alle verantwortlich! - Dazu finde ich immer wieder gute Informationen unter http://www.wernerschell.de
Das mag für manche unter die Kategorie günstigeres Ergebnis fallen. Das Kriterium dafür kann offensichtlich nur die Lebensdauer sein. Wer also länger lebt im Heim, hat es besser getroffen, als derjenige, der ein paar Monate früher, dafür aber zu Hause stirbt. Die Diskussion um Lebensqualität kann man sich dabei wohl sparen.Von 100 Männern, die im Alter von 40 bis 49 Jahren pflegebedürftig werden, sterben im ersten Jahr der Pflege 75, wenn sie zunächst ambulant betreut werden. Wenn sie gleich in eine stationäre Einrichtung kommen, sind es nur 24 Todesfälle.
