Bundesfamilienministerium und Bundesgesundheitsministerium wollen Qualität in der Pflege steigern
>>>> Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe (Abschlussbericht)
http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Br ... b=true.pdf <<<<
Am 17. Juni wurde der Abschlussbericht zur "Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe" veröffentlicht. Der Bericht liefert fundierte und in der Praxis erprobte Erkenntnisse, wie die Ergebnis- und Lebensqualität in Pflegeeinrichtungen zuverlässig gemessen und beurteilt werden kann.
"Gute Qualität in der Pflege kann gar nicht hoch genug bewertet werden", erklärte der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Josef Hecken. "Besonders wichtig ist, dass die objektive Qualität auch dem subjektiven Empfinden der Bewohnerinnen und Bewohner entspricht. Die Wissenschaft hat hier neue Wege aufgezeigt, wie man die Qualität in der Pflege zuverlässig messen kann. Die Ergebnisse werden uns helfen, die Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen weiter zu verbessern", so Josef Hecken.
"Ich danke den Verbänden der Einrichtungsträger, dem Beirat sowie dem Steuerungskreis, die das Projekt konstruktiv begleitet und unterstützt haben. Und ich danke ganz ausdrücklich auch den 46 beteiligten Pflegeeinrichtungen, die mit großem Engagement maßgeblich zum Gelingen des Projektes beigetragen haben", sagte der Staatssekretär.
Qualität der Pflege abbilden und messen
Der Bericht "Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe" fasst die Ergebnisse des vom Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld (IPW) und vom Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH (ISG) durchgeführten Projektes zusammen. Ziel des Projekts war es, Methoden und Instrumente zu entwickeln, mit denen die Qualität der Pflege in stationären Einrichtungen abgebildet und gemessen werden kann. Das Projekt wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt.
Die Ergebnisse spielen für die Weiterentwicklung des internen Qualitätsmanagements aber auch für die externen Qualitätsprüfungen und den Vergleich der stationären Pflegeeinrichtungen eine wichtige Rolle. Jetzt liegt ein Indikatorensystem vor, das verlässliche Aussagen zur Ergebnisqualität der Versorgung in vollstationären Pflegeeinrichtungen ermöglicht. In einer zehnmonatigen Testphase wurden die Indikatoren und Instrumente in 46 teilnehmenden Pflegeeinrichtungen erprobt.
Quelle: Pressemitteilung vom 17.06.2011
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/aeltere-men ... 72874.html
Bundesgesundheitsministerium und Bundesfamilienministerium wollen Qualität in der Pflege steigern
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Presse/pres ... 73028.html
Weitere Informationen zum Thema
Hilfe und Pflege
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Aeltere-Men ... =6144.html
Ausgewählte Publikationen zum Thema
Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe (Abschlussbericht)
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Pub ... 73050.html
Externe Links zum Thema
Erklärung des Steuerungskreises zum Abschlussbericht des Forschungsprojektes "Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe" (PDF)
http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateie ... 110617.pdf
Qualität in der Pflege steigern
Moderator: WernerSchell
Qualität in der Pflege steigern
Zuletzt geändert von Presse am 18.06.2011, 08:39, insgesamt 1-mal geändert.
Qualität von Pflegeheimen weiter entwickeln
Informationen über die Qualität von Pflegeheimen weiter entwickeln!
Berlin (ots) - "Der bpa begrüßt die Ergebnisse des Modellprojektes zur Messung der Ergebnis- und Lebensqualität in Pflegeheimen als wichtigen Beitrag, künftig in entscheidenden Bereichen der Pflege und Betreuung eine genauere Beurteilung der Ergebnisqualität zu ermöglichen. Damit können sowohl die einrichtungsinterne Qualitätsentwicklung gefördert werden als auch wichtige Grundlagen für die Qualitätsprüfung durch externe Institutionen sowie für die Qualitätsberichterstattung geliefert werden. Jetzt müssen die für eine Umsetzung notwendigen inhaltlichen, vertraglichen und gesetzlichen Änderungen vorgenommen werden", so Herbert Mauel, Geschäftsführer des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), der bundesweit mehr als 7.000 private Pflegeeinrichtungen vertritt.
Die Wissenschaftler haben umsetzbare, begründete und in der Praxis erprobte Verfahren vorgelegt, die es ermöglichen, Ergebnisqualität verlässlich zu messen. Darüber hinaus liegen allerdings auch begründete Analysen vor, warum dies nicht in allen Bereichen der Versorgung möglich ist. Diese wichtige Klärung liefert auch die Begründung dafür, dass in wichtigen Bereichen der Qualitätsberichterstattung nur Aussagen zu den Bereichen der Struktur- und Prozessqualität getroffen werden können.
"Eine zentrale Erkenntnis des Modellprojektes ist, dass zur Beurteilung der Ergebnisqualität nur die von den Einrichtungen strukturiert und vergleichbar erhobenen Daten die Grundlage liefern können. Zu berücksichtigen ist, dass wir in allen Pflegeheimen zunächst eine einheitliche strukturierte Datenerhebung zu dem jeweils individuellen Verlauf bei den jetzt beschriebenen Indikatoren einführen müssen. Wir benötigen schnell verlässliche Vereinbarungen, um die notwendigen Voraussetzungen schaffen zu können", führte Herbert Mauel weiter aus.
Besondere Beachtung verdienen die Ergebnisse des Modellprojektes, welche auf Erhebungen aller Bewohnerinnen und Bewohner und damit nicht nur auf einer Stichprobe beruhen. Hier werden wichtige Erkenntnisse geliefert, insbesondere zu der Situation bei zentralen pflegerischen Risiken wie z.B. Ernährung und Flüssig-keitsversorgung, Dekubitus, Stürzen mit gravierenden Folgen oder auch Kontrakturen. Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass diese Risikogruppen keineswegs die übliche Situation im Pflegeheim repräsentieren, sondern nur sehr kleine Gruppen betreffen. Die Erkenntnisse sind insofern wichtig, als sie helfen können, die öffentliche Wahrnehmung der Pflege und die Situation in den Pflegeeinrichtungen einander anzugleichen.
Weiterhin hält der bpa es für kurzfristig erforderlich, auch für den ambulanten Pflegebereich ein vergleichbares Gutachten zur Darstellung und Messung von Ergebnisqualität in Auftrag zu geben.
Zum Hintergrund
Das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend haben das Forschungsprojekt "Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe" gefördert. Der Abschlussbericht liegt jetzt vor. Insgesamt waren an dem Projekt nahezu 50 Pflegeheime direkt beteiligt.
Empfehlungen des bpa
Um die von Pflegeeinrichtungen erbrachten Leistungen insbesondere hinsichtlich der Ergebnis- und Lebensqualität künftig genauer messen und auch darstellen zu können, empfiehlt der bpa
- kurzfristig - die breite fachliche Diskussion zu den vorgelegten Ergebnissen,
Möglichkeiten und Grenzen zu unterstützen,
- die Möglichkeiten und Chancen sowohl für die
Versorgungssituation und das interne Qualitätsmanagement in den
Pflegeheimen als auch für die externe Qualitätsprüfung und
-berichterstattung bekannt zu machen,
- auch Grundlagen zur Beurteilung der Ergebnisqualität in weiteren
Versorgungsbereichen, insbesondere der ambulanten Pflege zu
schaffen, - mittelfristig - die inhaltlichen, strukturellen, vertraglichen und gesetzlichen
Voraussetzungen zur Fortentwicklung der Qualitätsbeurteilung und
-berichterstattung zu schaffen,
- den Aufbau einer strukturierten und vergleichbaren Datenerhebung
in den Pflegeheimen zur Messung von Ergebnisqualität zu fördern,
- die weitere wissenschaftliche Entwicklung von Indikatoren zur
Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe
zu unterstützen, - langfristig
- die einrichtungsbezogenen wie öffentlichkeitsbezogenen
Auswirkungen einer stärkeren Ausrichtung auf die
Ergebnisqualität zu evaluieren. Materialien
Die Erklärung des Steuerungskreises zum Abschlussbericht des Forschungsprojektes "Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe" und den Abschlussbericht finden Sie unter http://www.bpa.de (Presse).
Quelle: Pressemitteilung vom 17.06.2011
Pressekontakt: Herbert Mauel, Tel.: (030) 30 87 88 60.
Berlin (ots) - "Der bpa begrüßt die Ergebnisse des Modellprojektes zur Messung der Ergebnis- und Lebensqualität in Pflegeheimen als wichtigen Beitrag, künftig in entscheidenden Bereichen der Pflege und Betreuung eine genauere Beurteilung der Ergebnisqualität zu ermöglichen. Damit können sowohl die einrichtungsinterne Qualitätsentwicklung gefördert werden als auch wichtige Grundlagen für die Qualitätsprüfung durch externe Institutionen sowie für die Qualitätsberichterstattung geliefert werden. Jetzt müssen die für eine Umsetzung notwendigen inhaltlichen, vertraglichen und gesetzlichen Änderungen vorgenommen werden", so Herbert Mauel, Geschäftsführer des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), der bundesweit mehr als 7.000 private Pflegeeinrichtungen vertritt.
Die Wissenschaftler haben umsetzbare, begründete und in der Praxis erprobte Verfahren vorgelegt, die es ermöglichen, Ergebnisqualität verlässlich zu messen. Darüber hinaus liegen allerdings auch begründete Analysen vor, warum dies nicht in allen Bereichen der Versorgung möglich ist. Diese wichtige Klärung liefert auch die Begründung dafür, dass in wichtigen Bereichen der Qualitätsberichterstattung nur Aussagen zu den Bereichen der Struktur- und Prozessqualität getroffen werden können.
"Eine zentrale Erkenntnis des Modellprojektes ist, dass zur Beurteilung der Ergebnisqualität nur die von den Einrichtungen strukturiert und vergleichbar erhobenen Daten die Grundlage liefern können. Zu berücksichtigen ist, dass wir in allen Pflegeheimen zunächst eine einheitliche strukturierte Datenerhebung zu dem jeweils individuellen Verlauf bei den jetzt beschriebenen Indikatoren einführen müssen. Wir benötigen schnell verlässliche Vereinbarungen, um die notwendigen Voraussetzungen schaffen zu können", führte Herbert Mauel weiter aus.
Besondere Beachtung verdienen die Ergebnisse des Modellprojektes, welche auf Erhebungen aller Bewohnerinnen und Bewohner und damit nicht nur auf einer Stichprobe beruhen. Hier werden wichtige Erkenntnisse geliefert, insbesondere zu der Situation bei zentralen pflegerischen Risiken wie z.B. Ernährung und Flüssig-keitsversorgung, Dekubitus, Stürzen mit gravierenden Folgen oder auch Kontrakturen. Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass diese Risikogruppen keineswegs die übliche Situation im Pflegeheim repräsentieren, sondern nur sehr kleine Gruppen betreffen. Die Erkenntnisse sind insofern wichtig, als sie helfen können, die öffentliche Wahrnehmung der Pflege und die Situation in den Pflegeeinrichtungen einander anzugleichen.
Weiterhin hält der bpa es für kurzfristig erforderlich, auch für den ambulanten Pflegebereich ein vergleichbares Gutachten zur Darstellung und Messung von Ergebnisqualität in Auftrag zu geben.
Zum Hintergrund
Das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend haben das Forschungsprojekt "Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe" gefördert. Der Abschlussbericht liegt jetzt vor. Insgesamt waren an dem Projekt nahezu 50 Pflegeheime direkt beteiligt.
Empfehlungen des bpa
Um die von Pflegeeinrichtungen erbrachten Leistungen insbesondere hinsichtlich der Ergebnis- und Lebensqualität künftig genauer messen und auch darstellen zu können, empfiehlt der bpa
- kurzfristig - die breite fachliche Diskussion zu den vorgelegten Ergebnissen,
Möglichkeiten und Grenzen zu unterstützen,
- die Möglichkeiten und Chancen sowohl für die
Versorgungssituation und das interne Qualitätsmanagement in den
Pflegeheimen als auch für die externe Qualitätsprüfung und
-berichterstattung bekannt zu machen,
- auch Grundlagen zur Beurteilung der Ergebnisqualität in weiteren
Versorgungsbereichen, insbesondere der ambulanten Pflege zu
schaffen, - mittelfristig - die inhaltlichen, strukturellen, vertraglichen und gesetzlichen
Voraussetzungen zur Fortentwicklung der Qualitätsbeurteilung und
-berichterstattung zu schaffen,
- den Aufbau einer strukturierten und vergleichbaren Datenerhebung
in den Pflegeheimen zur Messung von Ergebnisqualität zu fördern,
- die weitere wissenschaftliche Entwicklung von Indikatoren zur
Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe
zu unterstützen, - langfristig
- die einrichtungsbezogenen wie öffentlichkeitsbezogenen
Auswirkungen einer stärkeren Ausrichtung auf die
Ergebnisqualität zu evaluieren. Materialien
Die Erklärung des Steuerungskreises zum Abschlussbericht des Forschungsprojektes "Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe" und den Abschlussbericht finden Sie unter http://www.bpa.de (Presse).
Quelle: Pressemitteilung vom 17.06.2011
Pressekontakt: Herbert Mauel, Tel.: (030) 30 87 88 60.
Pflegequalität in Altenheimen verbessern
Bundesregierung will Pflegequalität in Altenheimen verbessern
Berlin/Duisburg – Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) haben heute den Abschlussbericht „Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe“ vorgestellt.
Er enthält Indikatoren und Instrumente, mit denen die Qualität der Pflege in stationären Einrichtungen abgebildet und gemessen werden kann. .....
(weiter lesen unter)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/4 ... essern.htm
Berlin/Duisburg – Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) haben heute den Abschlussbericht „Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe“ vorgestellt.
Er enthält Indikatoren und Instrumente, mit denen die Qualität der Pflege in stationären Einrichtungen abgebildet und gemessen werden kann. .....
(weiter lesen unter)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/4 ... essern.htm
Gute Pflege kann endlich sichtbar gemacht werden
DBfK: Gute Pflege kann endlich sichtbar gemacht werden!
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK) begrüßt, dass Bundesgesundheitsministerium und Bundesfamilienministerium nach geraumer Verzögerung den Abschlussbericht des Forschungsprojektes zur „Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Pflegequalität in der stationären Altenhilfe“ veröffentlicht haben. „Mit dieser neuen und pflegewissenschaftlich abgesicherten Herangehensweise zur Bewertung von Pflegequalität wird der Fokus auf das messbare Pflegeergebnis gelenkt. So kann anstatt der Dokumentationsqualität die tatsächliche Versorgungsqualität erfasst werden!“ sagt DBfK-Referentin Claudia Pohl. „Der Verbraucher hätte die Möglichkeit, auf Grundlage einer soliden Datenbasis die Entscheidung für ein Pflegeheim zu treffen. Zudem erhielte die Qualitätssicherung die richtigen Impulse. Daneben würde ein fairer Wettbewerb der Pflegeeinrichtungen gewährleistet“, so Pohl weiter.
Aus Sicht des DBfK sollte in den nächsten Monaten ein Implementierungsprozess der indikatorengestützten Qualitätsberichterstattung vorangetrieben werden. Parallel ist ein vergleichbarer Prozess zur Darstellung von Pflegequalität im ambulanten und teilstationären Bereich zu veranlassen. Das alte und verfehlte System der Pflegetransparenzvereinbarungen weiter umzuarbeiten würde nach Auffassung des DBfK unnötig Ressourcen vergeuden.
Im Mittelpunkt der Ergebnisse des Projektes zur „Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe“ von Dr. Wingenfeld (Universität Bielefeld) und Dr. Engels (ISG Köln) stehen gesundheitsbezogene Indikatoren und Indikatoren zur Erfassung von Aspekten der Lebensqualität in stationären Pflegeeinrichtungen. Die Bewertung erfolgt über den Vergleich des Einrichtungsergebnisses mit dem Durchschnitt aller Einrichtungen, da Maßstäbe zur Abgrenzung von „guter“ und „schlechter“ Pflege nicht existieren. Dieser Benchmark ermöglicht es auch, Qualität in den Kontext der Rahmenbedingungen, den Politik und Kassen zu verantworten haben, zu stellen und damit transparent zu machen.
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
Salzufer 6, 10587 Berlin
Tel.: 030-2191570
Fax: 030-21915777
dbfk@dbfk.de
http://www.dbfk.de
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke können Sie auf der Homepage http://www.dbfk.de nachlesen. Falls Sie Interviewwünsche haben oder weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.
Quelle: Pressemitteilung vom 20.06.2011
Johanna Knüppel | Referentin | Redaktion DBfK Aktuell | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
http://www.dbfk.de | Salzufer 6 | 10587 Berlin | Fon 030-219157-0 | Fax 030-219157-77 | Umsatzsteuer Id.Nr. DE 114235140
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK) begrüßt, dass Bundesgesundheitsministerium und Bundesfamilienministerium nach geraumer Verzögerung den Abschlussbericht des Forschungsprojektes zur „Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Pflegequalität in der stationären Altenhilfe“ veröffentlicht haben. „Mit dieser neuen und pflegewissenschaftlich abgesicherten Herangehensweise zur Bewertung von Pflegequalität wird der Fokus auf das messbare Pflegeergebnis gelenkt. So kann anstatt der Dokumentationsqualität die tatsächliche Versorgungsqualität erfasst werden!“ sagt DBfK-Referentin Claudia Pohl. „Der Verbraucher hätte die Möglichkeit, auf Grundlage einer soliden Datenbasis die Entscheidung für ein Pflegeheim zu treffen. Zudem erhielte die Qualitätssicherung die richtigen Impulse. Daneben würde ein fairer Wettbewerb der Pflegeeinrichtungen gewährleistet“, so Pohl weiter.
Aus Sicht des DBfK sollte in den nächsten Monaten ein Implementierungsprozess der indikatorengestützten Qualitätsberichterstattung vorangetrieben werden. Parallel ist ein vergleichbarer Prozess zur Darstellung von Pflegequalität im ambulanten und teilstationären Bereich zu veranlassen. Das alte und verfehlte System der Pflegetransparenzvereinbarungen weiter umzuarbeiten würde nach Auffassung des DBfK unnötig Ressourcen vergeuden.
Im Mittelpunkt der Ergebnisse des Projektes zur „Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe“ von Dr. Wingenfeld (Universität Bielefeld) und Dr. Engels (ISG Köln) stehen gesundheitsbezogene Indikatoren und Indikatoren zur Erfassung von Aspekten der Lebensqualität in stationären Pflegeeinrichtungen. Die Bewertung erfolgt über den Vergleich des Einrichtungsergebnisses mit dem Durchschnitt aller Einrichtungen, da Maßstäbe zur Abgrenzung von „guter“ und „schlechter“ Pflege nicht existieren. Dieser Benchmark ermöglicht es auch, Qualität in den Kontext der Rahmenbedingungen, den Politik und Kassen zu verantworten haben, zu stellen und damit transparent zu machen.
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
Salzufer 6, 10587 Berlin
Tel.: 030-2191570
Fax: 030-21915777
dbfk@dbfk.de
http://www.dbfk.de
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke können Sie auf der Homepage http://www.dbfk.de nachlesen. Falls Sie Interviewwünsche haben oder weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.
Quelle: Pressemitteilung vom 20.06.2011
Johanna Knüppel | Referentin | Redaktion DBfK Aktuell | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
http://www.dbfk.de | Salzufer 6 | 10587 Berlin | Fon 030-219157-0 | Fax 030-219157-77 | Umsatzsteuer Id.Nr. DE 114235140