Bahr ist der neue Alte im Ministerium
Daniel Bahr ist erst 34 Jahre alt - in der Gesundheitspolitik aber ein alter Hase. Während er an die Spitze des Ministeriums aufrückt, dreht sich das Personal-Karussell in der zweiten Reihe der Berliner FDP-Politik weiter. mehr »
http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=653 ... aft&n=1089
Standpunkt: Strafe oder Berufung?
Mit der Entscheidung, Daniel Bahr an die Spitze des Bundesgesundheitsministeriums zu stellen, setzt die FDP auf Kontinuität. Für die Freidemokraten war dies, zumindest vordergründig betrachtet, die einzige plausible Entscheidung angesichts der innerparteilichen Chaos-Wochen. mehr »
http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=653 ... aft&n=1089
Bahr ist neuer Gesundheitsminister
Daniel Bahr ist neuer Gesundheitsminister. Bundespräsident Christian Wulff übergab dem 34-jährigen FDP-Mann am Donnerstagvormittag in Schloss Bellevue seine Ernennungsurkunde. mehr »
http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=654 ... aft&n=1091
Bahr ist der neue Alte im BGM
Moderator: WernerSchell
Bahr ist der neue Alte im BGM
Zuletzt geändert von Presse am 12.05.2011, 17:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Rauel Kombüchen
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Veränderungen innerhalb der Bundesregierung
Die augenblicklichen Veränderungen dienen offensichtlich nur dazu, der FDP aus einem Dilemma heraus zu helfen. Mit hilfreichen Aktionen zu Gunsten der BürgerInnen hat das alles nichts zu tun. Im Gegenteil, ist wird wieder sehr viel Zeit vertrödelt und die alten Konzepte, die anscheinend an den wirklichen Handlungsnotwendigkeiten vorbei laufen, bleiben.
Die FDP mit ihrem Herrn Westerwelle ist weiterhin das Problem - und das darf die Kanzlerin nicht vernachlässigen, ansonsten ist auch die Union bei der nächsten Wahl weg vom Fenster.
Wir dürfen nicht auf Verjüngung setzen, sondern auf Kompetenz. Und da sieht es leider düster aus.
Rauel
Die FDP mit ihrem Herrn Westerwelle ist weiterhin das Problem - und das darf die Kanzlerin nicht vernachlässigen, ansonsten ist auch die Union bei der nächsten Wahl weg vom Fenster.
Wir dürfen nicht auf Verjüngung setzen, sondern auf Kompetenz. Und da sieht es leider düster aus.
Rauel
Pflegeversicherung - Pflegebegriff erneuern und Finanzierung nachhaltig sichern! BürgerInnen müssen mehr Informationen erhalten - z.B. wg. Individualvorsorge!
Der kranke Mensch – nicht nur ein Kostenfaktor
Der kranke Mensch – nicht nur ein Kostenfaktor
Im Namen der Privatärztlichen VerrechnungsStelle rhein-ruhr/berlin-brandenburg (PVS rhein-ruhr) gratuliert der Vorsitzende Dr. Wolf Unterberg dem neuen Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr zu seiner Ernennung. Er wünscht dem Minister, dass er der gesundheitspolitischen Entwicklung weiteres Profil geben und den geraden Weg klarer Prinzipien nutzen werde. Das Gesundheitswesen brauche wieder eine klare Linie mit dem Ziel besserer Leistungs- und Kosteneffizienz verbunden mit mehr Transparenz und mehr Wettbewerb. „Eigenverantwortung und ein durchdachtes System der Kostentransparenz sollten an oberster Stelle stehen“, lautet das Credo von Dr. Unterberg.
Auffallend sei eine zunehmende Ökonomisierung der Medizin – die Kosten und das Überleben der vielen Krankenkassen scheinen im Vordergrund der Diskussion zu stehen. Deshalb sei aus ärztlicher Sicht eine Rückbesinnung der Ärzte auf grundsätzliche Werte erforderlich. Die wichtigsten Grundwerte sind für ihn Integrität, Transparenz, Glaubwürdigkeit und Menschlichkeit. „Wir Ärzte müssen uns gegen eine rein ökonomische Sicht auf die Patienten wehren, denn der Patient ist nicht nur ein Kostenfaktor“, verdeutlicht er.
Natürlich muss die Kostenspirale gestoppt werden. Man kann zudem von den Klinikmanagern und Krankenkassenökonomen nicht erwarten, dass sie das Patientenwohl ins Zentrum ihrer Überlegung stellen – sie haben primär die Kosten im Auge zu behalten. Weil aber auch die Ärzte immer stärker ins Wettbewerbssystem eingespannt sind, müssen sie ein Gegengewicht zur rein ökonomischen Sicht auf den Patienten bilden. „Wir haben dafür zu sorgen, dass die menschlichen Bedürfnisse der Patienten nicht in den Hintergrund gedrängt werden“, appelliert Dr. Unterberg.
Es braucht nicht sehr viel Zeit, sondern vor allem ein Sensorium, um die verschiedenen Bedürfnisse des Patienten zu erfassen. Sich etwas Zeit zu nehmen für den Patienten und allenfalls
Maßnahmen oder weitere Abklärungen ans Team zu delegieren, ist Ausdruck einer Haltung, die nicht nur das kranke Organ, sondern den ganzen Menschen und seine Bedürfnisse in den Blick nimmt.
Dr. Unterberg: „In diesem Sinne hoffe ich, dass Sie, sehr geehrter Herr Minister, mit Ihrer Fachkompetenz und Erfahrung das Gesundheitswesen weniger verwalten als gestalten und die begonnenen Reformen zukunftsfähig im Dialog mit der Ärzteschaft weiter entwickeln“. Aus Sicht der PVS rhein-ruhr, die zu einer konstruktiven Zusammenarbeit bereit ist, hat die Stärkung der Freiberuflichkeit, ein leistungsgerechtes Vergütungssystem und ein zukunftsfähiges Finanzierungsmodell der Krankenkassen oberste Priorität.
Quelle: Pressemitteilung vom 16.05.2011
Dr. Christine Winkler
- Pressereferentin -
Tel.: 0163/4847-010
Fax: 0208/4847-711
E-Mail: cwinkler@ihre-pvs.de
PVS rhein-ruhr GmbH
Remscheider Str. 16
45481 Mülheim
http://www.pvs-portal.de
Im Namen der Privatärztlichen VerrechnungsStelle rhein-ruhr/berlin-brandenburg (PVS rhein-ruhr) gratuliert der Vorsitzende Dr. Wolf Unterberg dem neuen Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr zu seiner Ernennung. Er wünscht dem Minister, dass er der gesundheitspolitischen Entwicklung weiteres Profil geben und den geraden Weg klarer Prinzipien nutzen werde. Das Gesundheitswesen brauche wieder eine klare Linie mit dem Ziel besserer Leistungs- und Kosteneffizienz verbunden mit mehr Transparenz und mehr Wettbewerb. „Eigenverantwortung und ein durchdachtes System der Kostentransparenz sollten an oberster Stelle stehen“, lautet das Credo von Dr. Unterberg.
Auffallend sei eine zunehmende Ökonomisierung der Medizin – die Kosten und das Überleben der vielen Krankenkassen scheinen im Vordergrund der Diskussion zu stehen. Deshalb sei aus ärztlicher Sicht eine Rückbesinnung der Ärzte auf grundsätzliche Werte erforderlich. Die wichtigsten Grundwerte sind für ihn Integrität, Transparenz, Glaubwürdigkeit und Menschlichkeit. „Wir Ärzte müssen uns gegen eine rein ökonomische Sicht auf die Patienten wehren, denn der Patient ist nicht nur ein Kostenfaktor“, verdeutlicht er.
Natürlich muss die Kostenspirale gestoppt werden. Man kann zudem von den Klinikmanagern und Krankenkassenökonomen nicht erwarten, dass sie das Patientenwohl ins Zentrum ihrer Überlegung stellen – sie haben primär die Kosten im Auge zu behalten. Weil aber auch die Ärzte immer stärker ins Wettbewerbssystem eingespannt sind, müssen sie ein Gegengewicht zur rein ökonomischen Sicht auf den Patienten bilden. „Wir haben dafür zu sorgen, dass die menschlichen Bedürfnisse der Patienten nicht in den Hintergrund gedrängt werden“, appelliert Dr. Unterberg.
Es braucht nicht sehr viel Zeit, sondern vor allem ein Sensorium, um die verschiedenen Bedürfnisse des Patienten zu erfassen. Sich etwas Zeit zu nehmen für den Patienten und allenfalls
Maßnahmen oder weitere Abklärungen ans Team zu delegieren, ist Ausdruck einer Haltung, die nicht nur das kranke Organ, sondern den ganzen Menschen und seine Bedürfnisse in den Blick nimmt.
Dr. Unterberg: „In diesem Sinne hoffe ich, dass Sie, sehr geehrter Herr Minister, mit Ihrer Fachkompetenz und Erfahrung das Gesundheitswesen weniger verwalten als gestalten und die begonnenen Reformen zukunftsfähig im Dialog mit der Ärzteschaft weiter entwickeln“. Aus Sicht der PVS rhein-ruhr, die zu einer konstruktiven Zusammenarbeit bereit ist, hat die Stärkung der Freiberuflichkeit, ein leistungsgerechtes Vergütungssystem und ein zukunftsfähiges Finanzierungsmodell der Krankenkassen oberste Priorität.
Quelle: Pressemitteilung vom 16.05.2011
Dr. Christine Winkler
- Pressereferentin -
Tel.: 0163/4847-010
Fax: 0208/4847-711
E-Mail: cwinkler@ihre-pvs.de
PVS rhein-ruhr GmbH
Remscheider Str. 16
45481 Mülheim
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