Notaufnahme: Wer zuerst kommt
Verfasst: 17.12.2010, 07:57
aerzteblatt.de
Ausgabe 50 vom 17.12.2010
Notaufnahme: Wer zuerst kommt
Wird die Kapazität einer Notaufnahme überschritten, kann dies für schwerstkranke Patienten lange Wartezeiten bedeuten. Sie konkurrieren dann mit leichter Erkrankten um die nächste Behandlung. Michael Christ und seine Koautoren geben im aktuellen Heft des Deutschen Ärzteblatts (Dtsch Arztebl Int 2010; 107[50]: 892–8) einen Überblick über moderne Verfahren zur Ersteinschätzung von Notfallpatienten.
Triage bezeichnet die verlässliche Methodik, mit der man die Schwere einer Erkrankung und die Dringlichkeit der Behandlung in einer Notaufnahme einschätzen kann.
In einem fünfstufigen System wird sie in angelsächsischen Ländern bereits erfolgreich angewendet. Geschulte Pflegekräfte kontrollieren mit ihr zum Beispiel, ob sofortige lebensrettende Maßnahmen notwendig sind, die Patienten unter starken Schmerzen leiden oder weitere diagnostische Maßnahmen erforderlich werden.
Die Triage kann die hierzulande praktizierte, meist subjektive, Einschätzung wesentlich verbessern. So erhöht sie in Australien bereits die Sicherheit von Patienten, reduziert ihre Wartezeiten und steigert die Arbeitszufriedenheit des Personals in den Notaufnahmen.
Die eigenen Erfahrungen der Notfallmediziner belegen, dass ausgebildete Fachkräfte mit einer Übersetzung des Emergency Severity Index auch in Deutschland Notfallpatienten sicher beurteilen können.
» Artikel im Volltext
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/lette ... m&id=38489
Quelle: Pressemitteilung vom 17.12.2010
Ausgabe 50 vom 17.12.2010
Notaufnahme: Wer zuerst kommt
Wird die Kapazität einer Notaufnahme überschritten, kann dies für schwerstkranke Patienten lange Wartezeiten bedeuten. Sie konkurrieren dann mit leichter Erkrankten um die nächste Behandlung. Michael Christ und seine Koautoren geben im aktuellen Heft des Deutschen Ärzteblatts (Dtsch Arztebl Int 2010; 107[50]: 892–8) einen Überblick über moderne Verfahren zur Ersteinschätzung von Notfallpatienten.
Triage bezeichnet die verlässliche Methodik, mit der man die Schwere einer Erkrankung und die Dringlichkeit der Behandlung in einer Notaufnahme einschätzen kann.
In einem fünfstufigen System wird sie in angelsächsischen Ländern bereits erfolgreich angewendet. Geschulte Pflegekräfte kontrollieren mit ihr zum Beispiel, ob sofortige lebensrettende Maßnahmen notwendig sind, die Patienten unter starken Schmerzen leiden oder weitere diagnostische Maßnahmen erforderlich werden.
Die Triage kann die hierzulande praktizierte, meist subjektive, Einschätzung wesentlich verbessern. So erhöht sie in Australien bereits die Sicherheit von Patienten, reduziert ihre Wartezeiten und steigert die Arbeitszufriedenheit des Personals in den Notaufnahmen.
Die eigenen Erfahrungen der Notfallmediziner belegen, dass ausgebildete Fachkräfte mit einer Übersetzung des Emergency Severity Index auch in Deutschland Notfallpatienten sicher beurteilen können.
» Artikel im Volltext
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/lette ... m&id=38489
Quelle: Pressemitteilung vom 17.12.2010