Pflegende und Angehörige fordern zur gegenseitigen Solidarität auf
Auf dem heute (07.05.2009) zu Ende gegangenen Bremer Pflegekongress mit dem diesjährigen Motto "Herausforderung Pflegende Angehörige" meldeten sich erstmals pflegende Angehörige und Pflegekräfte gemeinsam zu Wort. Sie fordern zur stärkeren gegenseitigen Solidarität auf. In Ihrem Beitrag zeigten sie deutlich, dass die Bewältigung der anstehenden und künftigen Aufgaben nur gemeinsam gelingen kann.
Oftmals ist das Verhältnis zwischen Pflegepersonal und Angehörigen geprägt von Vorurteilen, Kommunikationsmängeln, und Missverständnissen. Brigitte Bührlen als ehemals pflegende Angehörige und Eva Ohlerth als Altenpflegefachkraft (beide Mitglied im Münchener „forumPFLEGEaktuell“) skizzierten im Rollenspiel die klassischen gegenseitigen, bestehenden Vorurteile. Reinhard Leopold, Ehrenamtlicher in der Heimmitwirkung und viele Jahre begleitender Angehöriger, übernahm die Moderation und untermauerte die Kooperationsnotwendigkeit mit harten Fakten aus Pflegestatistik und anderen Erhebungen. Demnach werde es bis zum Jahr 2050 eine nahezu Verdopplung der Zahl der dann Pflegebedürftigen, auf über 4,25 Millionen geben. Zudem werde sich der „Heimsog-Effekt“ verstärken und der bisherige Grundsatz – häusliche vor stationärer Pflege – sei nicht mehr haltbar. Ein wesentlicher Grund dafür sind die Veränderungen der sozialen Strukturen. Das mache wesentliche institutionelle und gesellschaftliche Veränderungen notwendig.
Ansprechpartner u.a.:
Reinhard Leopold c/o SHG Angehörige und Brigitte Bührlen
Ehrenamtliche in der Heim-Mitwirkung
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Pflegende und Angehörige fordern Solidarität
Moderator: WernerSchell