1,66 Millionen schwerbehinderte Menschen in Nordrhein-Westfalen
(Quelle: IT.NRW). Ende 2009 lebten in Nordrhein-Westfalen 1,66 Millionen schwerbehinderte Menschen, deren Grad der Behinderung von den zuständigen Stellen der kreisfreien Städte bzw. Kreise auf 50 oder mehr festgesetzt wurde. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 1,0 Prozent mehr als bei der letzten Erhebung Ende 2007, aber 4,6 Prozent weniger als vor zehn Jahren (1999: 1,74 Millionen). Jede elfte NRW-Bürgerin und jeder zehnte NRW-Bürger gelten damit derzeit als schwerbehindert im Sinne dieser Statistik. Mehr als die Hälfte (56,3 Prozent) der Betroffenen war älter als 64 Jahre. Nahezu ein Viertel der schwerbehinderten Menschen weist den maximalen Grad der Behinderung von 100 auf.
Die Beeinträchtigung der Funktion innerer Organe ist Hauptbehinderungsart bei 21,1 Prozent aller schwerbehinderten Personen in NRW. Am zweithäufigsten mit 15,8 Prozent kommen Behinderungen der Kategorie "Querschnittslähmung, zerebrale Störungen, geistig-seelische Behinderung sowie Suchtkrankheiten" vor, gefolgt von "Verlust oder Teilverlust und Funktionseinschränkungen von Gliedmaßen" mit 12,6 Prozent. Funktionseinschränkungen der Wirbelsäule betrafen 11,1 Prozent, Blindheit oder Sehbehinderung 4,2 Prozent, "Sprach- und Sprechstörungen, Taubheit, Schwerhörigkeit, Gleichgewichtsstörungen" 3,6 Prozent der schwerbehinderten Menschen.
Quelle: Pressemitteilung vom 3.4.2010
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