FZ, S. 1 u. 9 v. 21.01.2010
Altenzentrum
Statement:
Die Pflege für alte, kranke, betreuungsbedürftige Menschen ist Menschenrecht, sie ist im Sinne wirklich christlicher Ethik und Moral,
so wie es Jesus Christus vorlebte.
Jesus lehrte Hinwendung zu den alten und kranken Mitmenschen nicht als Minutentakt mit unmenschlicher Kälte sowie Blüm & Seehofer das mit ihrem sogenannten Pflegeversicherungsgesetz, ihren Pflegerichtlinien ( Pflegezeitkorridore ) im Jahre 1995 einführten.
Solange die sogenannte Pflege in Deutschland zu allererst gewinnorientiert ist, sprich Profit- und Geldgier vorherrschen, solange der Rotstift regiert, solange wird sich da nichts , gar nichts ändern.
Auf der Strecke bleiben die Heimbewohner, auch weil es keinen verbindlichen Pflegeschlüssel gibt, an dem sich Heime endlich zwingend zu halten haben.
Und wenn man einmal denn noch daran denkt wie immens teuer solch ein Heimbett ist, plus minus 2.500, Euro. Eine Schande.
Auf der Strecke bleibt auch das nicht gerade selten hoffnungslos überforderte Pflegepersonal. Es fehlt an Pflegepersonal. Überstunden, Abgabe freier Tage sind mehr oder weniger Dauerzustand.
Das Pflegepersonal hat zu dem von allen Seiten erheblichen Druck zu ertragen.
Die Politik, aber auch Länder und Gemeinden, Heimträger, Heimaufsicht sind dringend gefordert, endlich neue, verbindliche, menschliche Rahmenbedingungen zu schaffen, Lösungen herbeizuführen , die auch Art. 1 GG entsprechen, wonach die Würde des Menschen ( in jeder Hinsicht, so auch gerade im Alter, bei Krankheit / Lucht ) unantastbar ist.
Horst Lucht
Dr.-Kopp-Str. 17
36043 Fulda
HeimbewohnerInnen bleiben auf der Strecke
Moderator: WernerSchell