Studie sieht Bedarf an 3.400 neuen Pflegeheimen bis 2025
Laut einer aktuellen Pflegeheimstudie des Beratungsinstituts Georg & Ottenströer aus Hamburg werden in Deutschland bis zum Jahr 2025 bis zu 400.000 zusätzliche stationäre Pflegeheimplätze und 3.400 neue Pflegeheime benötigt. Daneben gebe es erheblichen Sanierungs- und Modernisierungsbedarf bei den bestehenden Einrichtungen. Die Autoren rechnen neben dem Trend zur Größe auch verstärkt mit der Bildung von Ketten und Marken.
In Nordrhein-Westfalen allein müssten 630 neue Heime entstehen, in Bayern bis zu 540, im Saarland und in Sachsen-Anhalt reichten jeweils 30 zusätzliche Einrichtungen. Den größten Bedarf unter den deutschen Metropolen verzeichnet laut der Studie Berlin mit etwa 185 neuen Heimen vor Hamburg mit 43, Köln mit 27 und München mit 23. Den geringsten Nachfragedruck erwarten die Forscher für Frankfurt am Main, wo lediglich acht neue Heime entstehen müssten.
Um langfristig das Entstehen von Überkapazitäten zu verhindern, empfehlen die Autoren, die spätere Umnutzung von Neubauten zu beachten, etwa als Wohnimmobilien, Boardinghäuser oder Hotels.
In der kürzlich erschienen Studie „Pflegeheim-Atlas & Bedarfsprognose Deutschland 2009 bis 2025“ werden der aktuelle Bestand und der zukünftige Bedarf an Pflegeheimen für alle Stadt- und Landkreise in Deutschland dargestellt. Weitere Informationen können im Internet abgerufen werden:
http://www.georg-ic.de/Pflegeheim-Atlas.php
Quelle: Pressemitteilung vom 21.01.2010
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Bedarf an 3.400 neuen Pflegeheimen bis 2025
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Sabrina Merck
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Mehr Pflegeheime - Prognose tendenziell richtig
Hallo,
wie ich meine, liegt die Prognosse, dass wir zahlreiche neue Pflegeheime brauchen, in der Tendenz richtig. Wir können es drehen und wenden wie wir wollen, die hochgradig pflegebedürftigen Menschen, deren Zahl zunehmen wird, können nur stationär versorgt werden. Wer meint, eine solche Versorgung könne überwiegend oder gar allein auch ambulant, durch besondere Wohnformen, gewährleistet werden, ist auf dem Holzweg. Damit will ich nicht bestreiten, dass es auch ausreichende Alternativen zur Heimunterbringung geben soll.
MfG Sabrina
wie ich meine, liegt die Prognosse, dass wir zahlreiche neue Pflegeheime brauchen, in der Tendenz richtig. Wir können es drehen und wenden wie wir wollen, die hochgradig pflegebedürftigen Menschen, deren Zahl zunehmen wird, können nur stationär versorgt werden. Wer meint, eine solche Versorgung könne überwiegend oder gar allein auch ambulant, durch besondere Wohnformen, gewährleistet werden, ist auf dem Holzweg. Damit will ich nicht bestreiten, dass es auch ausreichende Alternativen zur Heimunterbringung geben soll.
MfG Sabrina
Dem Pflegesystem und den pflegebedürftigen Menschen muss mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden! Daher:
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