Altersarmut jetzt vorbeugen!

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Altersarmut jetzt vorbeugen!

Beitrag von Presse » 26.10.2009, 15:51

Altersarmut jetzt vorbeugen!

Offener Brief des Vorsitzenden der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) an die Vorsitzenden der Fraktionen des 17. Deutschen Bundestages

Sehr geehrte Damen und Herren,

der seit Jahren anhaltende Wertverlust der gesetzlichen Rente wird gern mit dem Schlagwort „Generationengerechtigkeit“ begründet. Die nachfolgenden Generationen haben aber nichts davon, wenn sie selbst im Alter arm sind. Denn sie würde die Aushöhlung der Gesetzlichen Rentenversicherung am härtesten treffen.
Die beginnende 17. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages muss dazu ge-nutzt werden, Verlässlichkeit und Transparenz und damit Vertrauen in die Gesetzli-che Rentenversicherung wiederherzustellen.
In ihrer Leipziger Erklärung bekennen sich die in der BAGSO zusammengeschlossenen 101 Seniorenverbände, die rund 13 Mio. Mitglieder in der Altersgruppe 50plus repräsentieren, zur Verantwortung der Älteren für nachfolgende Generationen: „Alle politischen, wirtschaftlichen und individuellen Entscheidungen sind darauf zu überprüfen, ob sie geeignet sind, die aktuellen Lebensbedingungen zu verbessern, ohne die Zukunftschancen künftiger Generationen zu verschlechtern.“
Was Generationengerechtigkeit wirklich bedeutet – in den Sozialsystemen ebenso wie bei der Bildung oder beim Klimaschutz, das muss dringend unter Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern aller Altersgruppen definiert werden.
Die BAGSO und ihre Mitgliedsorganisationen haben sich, wie Sie der beiliegenden Erklärung entnehmen können, beim 9. Deutschen Seniorentag 2009 intensiv mit diesen Fragen befasst und stehen für einen Dialog zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Walter Link
Vorsitzender
Die Leipziger Erklärung finden Sie unter http://www.bagso.de/fileadmin/Aktuell/D ... aerung.pdf

Weitere Informationen erhalten Sie über das Pressereferat:
BAGSO e.V.
Ursula Lenz, Pressereferentin
Bonngasse 10
53111 Bonn
Tel.: 02 28 / 24 99 93-18
Fax: 02 28 / 24 99 93-20
E-Mail: lenz@bagso.de
URL: http://www.bagso.de

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Altersarmut wird dramatisch zunehmen

Beitrag von Presse » 31.12.2010, 08:02

Experten und Kommunen befürchten drastisch zunehmende Altersarmut

Düsseldorf – Sozialexperten und Kommunen warnen vor einer deutlichen Zunahme der Altersarmut in Deutschland. „Die Altersarmut wird sich in den nächsten Jahren dramatisch verschlimmern“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, .... [mehr]
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/lette ... m&id=38641

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Altersarmut wird dramatisch zunehmen

Beitrag von Gaby Modig » 02.01.2011, 08:16

Presse hat geschrieben:Experten und Kommunen befürchten drastisch zunehmende Altersarmut ....
Sozialexperten und Kommunen warnen vor einer deutlichen Zunahme der Altersarmut in Deutschland. .....
Diese Warnungen sind wohl berechtigt und sollten die Aufmerksamkeit der Bundesregierung, Bundeskanzlerin und Arbeitsministerin, finden. Wir dürfen uns nämlich nicht in die Tasche lügen. Die jetzt gerade zur Jahreswende gefeierte Zunahme von Beschäftigungsverhältnissen darf nicht täuschen. Es sind, soweit es um den Abbau der Arbeitslosigkeit geht, wohl überwiegend Niedriglohn-Arbeitsverhältnisse und Teilzeitbeschäftigungen, die hinten und vorne nicht reichen. Die Sozialabgaben von solchen Arbeitsverhältnissen werden später zu extrem niedrigen Renten führen, so dass eine Altersarmut großen Ausmaßes vorprogrammiert ist. Daher müssen m.E. Regeln gefunden werden, die eine Bezahlung mit auskömmlichen Löhnen erzwingen. Daran müssen wir alle ein Interesse haben, denn Altersarmut muss letztlich der Steuerzahler finanzieren.

G.M.
Pflegesystem verbessern - weg von der Minutenpflege. Mehr Pflegepersonal ist vonnöten!

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Lebensleistung anerkennen, Altersarmut vermeiden

Beitrag von Presse » 05.01.2012, 08:30

Lebensleistung anerkennen, Altersarmut vermeiden

Seniorenverbände definieren gemeinsame Leitlinien für eine Alterssicherungspolitik, die eine soziale Balance sucht sowohl zwischen den Generationen als auch in-nerhalb der Generationen.

In einem Grundsatzpapier fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), die über ihre 109 Mitgliedsverbände rund 13 Millionen ältere Menschen in Deutschland vertritt, die politisch Verantwortlichen auf, die dramatische Ab-senkung des Rentenniveaus aufzuhalten.
In dem Papier werden die Auswirkungen der im Jahr 2001 beschlossenen Rentenreform beschrieben. So haben die Einkünfte aus der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) innerhalb von zehn Jahren einen Kaufkraftverlust von 8 % erlitten. Die Erwerbsminde-rungsrenten sind sogar nominal gesunken. Die Zahl der Leistungsbezieher von Grundsi-cherung im Alter ist zwischen 2003 und 2010 um 60 % gestiegen.
Am Ende der noch nicht abgeschlossenen Entwicklung wird ein Durchschnittsverdiener nach 35 Beitragsjahren einen Rentenanspruch haben, der die Höhe dieser Grundsiche-rung nicht übersteigt. Die Sorge der BAGSO-Verbände gilt daher nicht allein den Rentne-rinnen und Rentnern von heute, sondern stärker noch den künftigen Rentnergenerationen.
Da betriebliche und private Alterssicherungssysteme nicht für alle Beschäftigten zugänglich bzw. erschwinglich sind, können sie nur eine ergänzende Funktion haben. Und selbst dort, wo sie genutzt werden, können sie die in der GRV entstehenden Lücken nicht vollständig schließen. Das Risiko der Erwerbsminderung wird in diesen Systemen meist gar nicht oder nur unzureichend abgesichert.
Kernforderung der Seniorenverbände ist, die Lebensstandardsicherung für die Rentnerinnen und Rentner von heute und morgen wieder in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken. „Die solidarische Rentenversicherung muss auch in Zukunft mehr sein als eine Armut vermeidende Grundsicherung. Nur wenn die Rentenleistungen nach einem erfüllten Arbeitsleben deutlich oberhalb des Grundsicherungsniveaus liegen, behält die gesetzliche Rentenversicherung ihre Legitimation“, so die Vorsitzende der BAGSO und ehemalige Bundesfamilienministerin Prof. Dr. Ursula Lehr.

Quelle: Pressemitteilung vom 04.01.2012
Weitere Informationen: Ursula Lenz, Pressereferentin
Tel.: 02 28 / 24 99 93 18, Fax: 02 28 / 24 99 93 20
E-Mail: lenz@bagso.de
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Altersarmut - Zum Leben zu wenig

Beitrag von Presse » 21.06.2012, 07:03

Altersarmut - Zum Leben zu wenig
20.06.2012
Bochum. Die „Generation Gold“ leidet zunehmend unter Altersarmut. Die Verbraucherzentrale informiert mit einer Themenwoche und bietet Hilfe
Gerade einmal 177 Euro blieben Eva B. nach Abzug aller Kosten für Essen, für Kleidung und Medikamente. Ihre Witwenrente versuchte die 71-Jährige
mit einem Nebenjob als Putzfrau aufzustocken. .... http://www.derwesten.de/staedte/bochum/ ... 89686.html

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