Pflegeversicherung - Reform in Richtung Privatisierung ?

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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G. Fröhlich- Rockmann
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Pflegeindustrie & Zweiklassenpflege ...

Beitrag von G. Fröhlich- Rockmann » 22.10.2009, 12:56

Was soll bitte diese Augenwäscherei?

Jeder der sich ernsthaft mit Pflege beschäftigt kennt folgende Fakten:

1. ) Die Leistungen der "sozialen" Pflegeversicherung reichen heute schon nicht wirklich aus um den tatsächlichen Bedarf an Pflege qualitätsgerecht abzusichern, deshalb ja auch die berechtigte Forderung nach Personal.

Dieses muss jedoch auch bezahlt werden und das vorhandene Personal will auch besser bezahlt sein, so dass zusätzliche finanzielle Mittel bereit gestellt werden müssen, die auch irgendwo her kommen müssen.

Wer also mehr Personal fordert muss auch sagen wie dies bezahlt werden soll, oder zumindest mit unangenehmen Entscheidungen leben müssen.

2.) Die jetzige "soziale" Pflegeversicherung sieht in Wirklichkeit gar keine gleichwertige Behandlung von körperlichen und psychischen und psychiatrischen Hilfebedarfen vor.

In diesem Bereich besteht tatsächlich schon eine private Vorsorge, die zumindest im Bereich der Demenzversorgung (auf Grund drastisch zunehmender Erkrankungszahlken) unvermeidlich zunehmen wird

3.) Die jetzige Pflegeversicherung deckt nur 60-70 % tatsächlicher Pflegekosten ab. Die fehlenden 30-40 % der Kosten müssen auch heute schon von den Betroffenen selbst erbracht oder durch aufbrauchen von Vermögen und Eigenkapital aufgebracht werden. Insofern werden nur bestehende Tatbestände ausgeweitet.

Nach Einschätzung von Wirtschaftsinstituten werden durch pflegende Angheörige Kosten in der Pflegeversicherung von 30 Milliarden € jedes Jahr eingespart. Dieser Betrag wird schmilzen, da diese Pflegenden sich zunehmend darum bemühen müssen, die ständig wachsenden Beiträge für irgendwelche Eigenversorgungen die der Staat dem Bürger aufs Auge drückt einschleißlich der dazu gehörenden Bürokratie zu finanzieren.

Die große Lüge ist doch tatsächlich die das Arbeitgeber und Unternehmungen immer mehr aus der Solidargemeinschaft sich verabschieden und es dem kleinen Mann auf der Straße überlassen bleibt zuzusehen wie er klar kommt und das der Staat dabei ist sich mehr und mehr aus seiner Fürsorgepflicht gegenüber seinen Bürgern zu verabschieden.

Das ist aber auch nicht wirklich Neues und im Bereich der Pflege schon lange bekannt.

Diese Erfahrungen werden halt nun einem breiteren Kreis der Bevölkerung zugänglich gemacht und das wollte der Wähler und die Mehrheit des deutschen Volkes so. Wörüber beschwert man sich nun eigentlich?

Die deutsche Pflegeindustrie wird begeistert sein über diese freudigen neuen Nachrichten!

Letztendlich ist es doch nur logisch bei vorhandener Zweiklassenmedizin im Schutz vor Pandemien nun auch endlich die Zweiklassenpflege auch hoffähig zu machen, oder? Statt finden tut sie doch eh schon lange....
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Beitrag von G. Fröhlich- Rockmann » 22.10.2009, 13:16

"Ende Juli hat die Pflegeversicherung nach Angaben des Gesundheitsministeriums bei Einnahmen von 12,17 Milliarden Euro und Ausgaben von 11,69 Milliarden Euro einen Überschuss von fast 500 Millionen Euro ausgewiesen."
(Quelle:http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A3 ... ntent.html)

Jo mit 500 Millionen Überschuss geht es der Pflegeversicherung wirklich verdammt dreckig!
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Monopoly bei der Absicherung von Pflegebedürftigkeit

Beitrag von Presse » 22.10.2009, 16:58

Monopoly bei der Absicherung von Pflegebedürftigkeit

Angesichts der aktuellen Pläne der schwarz-gelben Koalition warnt SoVD-Präsident Adolf Bauer vor einer Privatisierung in der Pflege: Der SoVD warnt vor dem Einstieg in die Privatisierung der Pflegeversicherung. Es bedeutet das Ende in der paritätischen Finanzierung, wenn Union und FDP sich darauf einigen, die Kosten der Pflegeversicherung vermehrt auf die Arbeitnehmer und Rentner zu übertragen. Es ist unfair gegenüber den Versicherten, dass bei dem geplanten Kapitalstock in der Pflegeversicherung Arbeitgeber nicht mehr beteiligt sind. Offenbar wurde wenig hinzugelernt, wenn ausgerechnet die Absicherung in der Pflege den internationalen Kapitalmärkten überlassen wird. Das kommt einem Monopoly-Spiel bei der Absicherung von Pflegebedürftigkeit gleich. Die von der Koalition zusätzlich geplante verpflichtende private Zusatzversicherung für jüngere Menschen belastet Arbeitnehmer zudem überproportional. Der SoVD fordert eine Aufrechterhaltung der Paritätischen Versicherung. Es darf keine Kapitaldeckung in der Pflegeversicherung geben. Vielmehr muss das Umlageverfahren gestärkt werden, das sich besonders in Krisenzeiten bewährt hat. V.i.S.d.P.: Veronica Sina

Quelle: Pressemitteilung vom 22.10.2009
Pressekontakt: Kontakt:
Veronica Sina
SoVD-Bundesverband
Pressestelle
Stralauer Str. 63
10179 Berlin
Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123
Fax: 030/72 62 22 328
E-Mail: pressestelle@sovd.de

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Pflegeversicherung - schnellstens reformieren

Beitrag von Cicero » 22.10.2009, 17:27

Zahlreiche Sozialverbände kritisieren die bekannt gewordenen Pläne von Union und FDP zur teilweisen kapitalgedeckten Absicherung der Pflegeversicherung.

Dazu mein Standpunkt:


Die Pflegeversicherung ist in ihrem jetzigen Zustand nicht zukunftsfähig und dringend korrekturbedürftig. Man muss sich auf eine große Zahl weiterer Pflegebedürftiger einstellen. Das kostet jede Menge Geld.

Dann müssen zahlreiche weitere Veränderungen und Leistungsausweitungen vorgenommen werden (z.B. Pflegebedürftigkeitsbegriff, mehr Personal, wirkliche Umsetzung von "ambulant vor stationär"). Das kostet noch einmal zusätzlich viel Geld.

Dass das alles über die solidarische Finanzierung, sprich Arbeitskosten, nicht zu finanzieren ist, muss doch jedem verantwortlich und real Denkenden klar sein. Jedenfalls gibt es in einer breiten Schicht der politisch Verantwortlichen keine Mehrheit für die Ausweitung der Solidargemeinschaftsbeiträge (Arbeitslosenversicherung ausgenommen).

Es bleibt also nur die (zusätzliche) kapitalgedeckte Absicherung. Sie muss, wenn es keine andere Lösung gibt, kommen. Denn vorrangig sind endlich anständige Pflegebedingungen, auch wenn der demografische Faktor drückt. Allerdings fühle ich mich nicht als Domatiker und bin in der Frage der Finanzierungsfrage leidenschaftslos. Es muss nur eine allgemein verträgliche Lösung gefunden werden.

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Beitrag von Care Manager » 22.10.2009, 17:33

Lieber Gerhard Schenker,
Danke für Ihre vorläufige Meinung, ich kann Ihnen nur beipflichten
Das klingt zunächst einmal gut und ist auf Beifall ausgerichtet.
Leider leben wir in ein sehr populistische Zeitalter in der die Menschen Lügen schlucken als wären sie danach süchtig. Die Pflegeversicherung war schon immer zu kurz gedacht, aber es war ein Schritt in die richtige Richtung. Leider werden wir das Problem der Pflege auf keinen konventionellen Weg lösen, sondern es muss ein Paradigmenwechsel stattfinden. Wir müssen mehr Familien- oder familienähnliche Verbände, die bereit sind einen verbindlichen Beitrag zu machen, indem sie die Kosten senken und kommunitätähnliche Gebilde schaffen.

Die institutionellen Pflegeeinrichtungen werden gebraucht, doch nicht in dem bisherigen Ausmaß, wenn eine stationäre Situation in eine häusliche Umgebung geschaffen werden kann. Es muss eine pflegeorientierte Gemeinschaft von Fachkräfte und Laien geben, die darauf ausgerichtet ist kompensierende Lösungen zu finden, die Normalität ermöglichen statt irgendwelche Konzepte umzusetzen, die nur Beifall suchen.

Wir müssen lernen zu verzichten, unsere Erwartungen herunter zu schrauben und nicht so tun, als hätten wir besseres verdient. Menschwürde ist vor allem an Selbstbestimmung verankert, nicht an irgendwelche Normen, die Menschen an einem grünen Tisch ausdenken, oder die von irgendwelche Akademiker ausgedacht werden, ohne zu sagen, was es Kostet und welchen personellen Aufwand erforderlich ist.

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Beitrag von G. Fröhlich- Rockmann » 22.10.2009, 22:00

Care Manager hat geschrieben:...
wenn eine stationäre Situation in eine häusliche Umgebung geschaffen werden kann. ...
Blos nicht ! Dann würden die letzten Bastionen echter Beziehungspflege auch noch platt gemacht und Bedürfnisse von Pflegebedürftigen hätten niergend wo mehr Geltung!
Care Manager hat geschrieben:Wir müssen lernen zu verzichten, unsere Erwartungen herunter zu schrauben und nicht so tun, als hätten wir besseres verdient.
Den Verzicht haben wir schon gelernt: Die heute pflegebedürftige Generation hat ihr Leben lang in bestehende Systeme eingezahlt und bekommt heute ein bischen mehr als nichts zurück. Aufgebaut haben sie dieses Land aus den Trümmern des Krieges. Ich will deshalb nicht auf Dankbarkeit verzichten.
Care Manager hat geschrieben:Menschwürde ist vor allem an Selbstbestimmung verankert, nicht an irgendwelche Normen, die Menschen an einem grünen Tisch ausdenken, oder die von irgendwelche Akademiker ausgedacht werden, ohne zu sagen, was es Kostet und welchen personellen Aufwand erforderlich ist.
Jo Man! Und das Grundgesetz unseres Landes iss ne alte Schwarte die in den Bibliotheken zu Recht vergammelt.... Zu unserer stolzen Gesellschaft gehören eben nur die die sich auch den Eintritt leisten können. Wird eh mal Zeit den Preis des Menschen endlich zu definieren um Kosten Leistungsrechnung mal konsequent auch zu Ende zu bringen....
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Schwarz-gelbe Pläne für kapitalgedeckte Pflege

Beitrag von Presse » 23.10.2009, 07:07

Schwarz-gelbe Pläne für kapitalgedeckte Pflege

Die schwarz-gelbe Koalition plant eine Kapitaldeckung auch für die soziale Pflegeversicherung: Erfreut zeigt sich über diese Entwicklung vor allem die private Krankenversicherungsbranche.

Von Ilse Schlingensiepen

Die Pläne von Union und FDP, eine obligatorische Zusatzversicherung für die Pflegeversicherung einzuführen, stoßen bei den privaten Krankenversicherern (PKV) auf große Resonanz. Die Branche hofft jetzt, dass die schwarz-gelbe Koalition den Einstieg in die Kapitaldeckung auch tatsächlich wagt. Die gesetzlichen Kassen sind dagegen skeptisch.
.... (mehr)
http://www.aerztezeitung.de/politik_ges ... sid=572058

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Pflegeversicherung und die Kapitaldeckung

Beitrag von Presse » 23.10.2009, 07:23

Blüm:
Pflegeversicherung nicht komplett auf Kapitaldeckung umstellen

Halle – Der frühere Bundesarbeitsminister und Schöpfer der Pflegeversicherung, Norbert Blüm (CDU), hat Union und FDP davor gewarnt, die Pflegeversicherung vollständig auf Kapitaldeckung umzustellen. „Wenn man die soziale Sicherung nach dem Kapitaldesaster der letzten Monate auf Kapitaldeckung umstellen will, dann muss man in den letzten zwei Jahren schon auf einem Eisberg gelebt haben“, sagte Blüm der Online-Ausgabe der "Mitteldeutschen Zeitung". Als Ergänzung sei Kapitaldeckung „immer“ möglich.
.... (mehr)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/3 ... tellen.htm

aerzteblatt.de
Pflegeversicherung: Einstieg in private Säule
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=38614

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Geld pflegt nicht - Fachpersonal muss her

Beitrag von Anja Jansen » 23.10.2009, 08:12

Forum Werner Schell:
viewtopic.php?p=47697#47697

Hallo,

ich finde es eigentlich sehr lobenswert, dass Union und FDP im Rahmen ihrer Verhandlungen zur Bildung einer Koalition auch eine Reform der Pflegeversicherung diskutieren. Dies zeigt, dass die Politiker das Thema für wichtig erachten und etwas tun wollen. Ich habe auch kein Problem mit einer ergänzenden kapitalgedeckten Finanzierung. Die Menschen wissen meist, dass sie mehr investieren müssen. Wir wollen doch alle eine gute Pflege.
Was mir zu kurz kommt, ist die Tatsache, dass wir eine Ausbildungs- bzw. Beschäftigungsoffensive in den Pflegeberufen brauchen. Denn Geld allein pflegt nicht. Wir brauchen Fachpersonal, das die allseits gewünschte gute Pflege durchführt. Dies muss stärker thematisiert werden.

MfG Anja
Es ist mehr Aufmerksamkeit für dementiell erkrankte Menschen nötig. Unser Pflegesystem braucht deshalb eine grundlegende Reform!

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Beitrag von G. Fröhlich- Rockmann » 23.10.2009, 10:48

Hallo Anja,

das die Pflege reformiert werden muss iss keine Erfindung der CDU und FDP.

Die letzte Pflegereform ist erst im Juli letzten Jahres in Kraft getreten, da saß die FDP noch in der Opposition und alle Bestrebungen zur Kaptalgedeckten Pflegeversicherung wurden von Deutschen Bundestag abgelehnt.

Auch die jetzigen Pläne müssen erst einmal die Zustimmung des Bundestages finden.

Ein Koalitionsvertrag wird nicht die Auszubildenden schaffen dei benötigt werden um neue Pflegekräfte zu haben.

Es existiert in Deutschland ein Überschuss an Ausbildungsplätzen (was neu ist) weil einfach die jungen Leute nicht da sind die ausgebildet werden sollen. Diese Entwicklung wird sich die nächsten Jahre fortsetzen.

Warum soll also bitte ein junger Mensch sich ausgerechnet für die Pflege entscheiden wenn er die Auswahl hat was er lernen kann??

Die andere Seite sind die Millionen von Arbeitslosen die sicher nicht aus lange Weile oder weil sie keine Lust haben Arbeiten zu gehen zu Hause sind.

Wie sollen jedoch Menschen die keine Arbeit haben z.b. Beiträge für eine private Pflegevorsorge zahlen???

670.000 Menschen (von ca. 1,1 Millionen Menschen die in D Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen) in Deutschland pflegen zu Hause einen Angehörigen. Diese gelten als Arbeitslos (!!!!), meist bezihen sie Hartz IV und könnten selbst keine Vorsorge leisten, obwohl sie durch ihre Arbeit genau diesem System riesen Kosten ersparen!

Deshalb haben diese Pläne eine Schieflage, denn Pflegebedürftigkeit kann Jeden unabhängig von seiner finanziellen Situation treffen (und trifft es auch).

Zunehmend mehr Menschen bedürfen der Pflege weil es künftig immer mehr alte Menschen geben wird die allein schon auf Grund des natürlichen Alterungsprozesses der Pflege bedürfen.

Was machen wir mit denjenigen die eben keine Zusatzversicherung bezahlen können??

Wenn Pflege für diese Personengruppe nicht sebst finanziert werden kann muss der Staat einspringen und die Kosten übernehmen. Das heißt also das die Kommunen und Länder über die Sozialämter einspringen müssen, was zu erhöten Belastungen führt und diese werden dann über Steuern etc von allen wieder rein geholt. Die finanziellen Belastungen für Pflege werden somit also tatsächlich nur umverlagert.

Deshalb ist es Augenwäscherei wenn man sagt man würde damit die Probleme lösen.

Völlig unklar und ungerecht ist es dabei zu sagen man lässt die Arbeitgeber außen vor, wenn Sozialversicherung tatsächlich von einer Solidargemeinschaft getragen sein soll.

Es ist somit kein Wunder wenn aus den eigenen Reihen sprich der CDU und FDP massive Kritik an diesen Vorhaben laut wird, weil es objektiv keine Lösung der Probleme ist.


Mit freundlichen Grüßen
Gerd Fröhlich-Rockmann
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Kritik an geplanter Kapitaldeckung

Beitrag von Presse » 23.10.2009, 12:44

Pflege: Kritik an geplanter Kapitaldeckung sollte Schwarz-Gelb zu denken geben

Die Pläne von CDU/CSU und FDP zur Einführung einer kapitalgedeckten Pflege-Zusatzversicherung stoßen auf scharfe Kritik bei Verbänden und Experten. Dazu erklärt Elisabeth Scharfenberg, Sprecherin für Pflegepolitik:

CDU/CSU und FDP sollten lieber genau hinhören: Sozial- und Verbraucherverbände wie Pflegekassen lehnen ihre Pflege-Pläne rundweg ab. In der gestrigen „Financial Times“, nicht als Hausblatt linker Parteien bekannt, wird vor einer einkommensunabhängigen Kopfpauschale gewarnt. Und Ex-Bundesminister Norbert Blüm (CDU) fragt, ob jene, die die Kapitaldeckung fordern, von der Finanzkrise nichts mitbekommen hätten.

Derweil versucht die FDP zu beschwichtigen, es gehe doch nur um ein paar Euro pro Monat. Ein paar Euro bekommt man aber auch im Umlageverfahren zusammen. Und weil es nur um ein paar Euro geht, beeilen sich die privaten Versicherungsanbieter schon zu bekunden, dass aber nur sie diese Pflicht-Zusatzversicherung anbieten dürfen. Für sie hat offenbar das eigene Geschäft Priorität, nicht etwa die sinnvollste Finanzierung der Pflege.

Man sollte einmal mit ein paar Mythen über die Kapitaldeckung aufräumen:
1.) „Kapitaldeckung ist gerecht.“ Ob nun eine ergänzende oder gar komplette Umstellung auf Kapitaldeckung: Die Zeche für die verpflichtende Zusatzversicherung zahlen allein die Versicherten und zwar ohne Rücksicht auf ihre Leistungskraft. Die Friseurin zahlt also das Gleiche wie Kanzlerin Merkel. Das soll gerecht sein?

2.) „Nur mit Kapitaldeckung kann man bessere Pflegeleistungen bezahlen.“ Unsinn! Auch im Umlageverfahren sind Leistungsverbesserungen möglich. Sie werden aber mehr Geld kosten, so wie sie auch bei Kapitaldeckung nicht umsonst sind, sondern höhere Pauschalen erfordern. Union und FDP möchten aber, dass die Versicherten das schön alleine zahlen.

3.) „Kapitaldeckung ist nachhaltiger.“ Nicht bewiesen. Die Alterung der Gesellschaft macht auch vor der Kapitaldeckung nicht halt. Die Jungen, die über die Zusatzversicherung Kapitalrücklagen aufbauen, werden in Zukunft immer weniger. Die Älteren, die ihre Rücklagen sparen, werden aber immer mehr. Dieses Missverhältnis zwischen Kapital-Angebot und –Nachfrage wird auch der Kapitaldeckung schwere Probleme bereiten. Die Finanzkrise zeigt zudem, wie sicher eine Wette auf die Stabilität der Kapitalmärkte ist.

4.) „Kapitaldeckung ist unabhängig vom Arbeitsmarkt.“ Auch nicht ganz richtig. Zwar schont eine einkommensunabhängige Zusatzversicherung die Lohnnebenkosten. Dennoch: Je höher die Arbeitslosigkeit und je niedriger das Lohnniveau, desto weniger Menschen können ihre Zusatzversicherung zahlen, desto geringer sind die Einnahmen der Versicherung. Schwarz-Gelb wird noch erklären müssen, wo dann eigentlich das Geld herkommen soll.

5.) „Kapitaldeckung ist unbürokratisch.“ Das wollen wir mal sehen. Die Zusatzversicherung soll angeblich ergänzend zum Umlageverfahren eingeführt werden. Es wird also statt einem zwei Systeme geben. Beide werden darüber streiten, wer eigentlich was bezahlen soll und wer für was zuständig ist. Wer seine Prämie nicht zahlen kann, muss beim Finanzamt einen Steuerzuschuss beantragen – wenn Schwarz-Gelb einen solchen Sozialausgleich überhaupt vorsieht, denn sie wollen ja Steuern sparen. Das ist mehr, nicht weniger Bürokratie.
________________________________
Quelle: Pressemitteilung vom 23.10.2009
Elisabeth Scharfenberg, MdB
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Beitrag von Care Manager » 23.10.2009, 17:05

G. Fröhlich- Rockmann hat geschrieben:Blos nicht ! Dann würden die letzten Bastionen echter Beziehungspflege auch noch platt gemacht und Bedürfnisse von Pflegebedürftigen hätten niergend wo mehr Geltung!
Beziehungspflege ist ein Begriff von der institutionalisierten Pflege. Was wir brauchen ist mehr echte Beziehungen und weniger professionelle Beziehungen; wir brauchen Normalität und weniger von einem Pflegefachfrau oder -mann. Die Fachfrau für Pflege hat ihre Berechtigung wenn jemand für eine relativ kurze Zeit indisponiert ist, oder wenn es zum Ende geht. Ansonsten gilt es, das Normale zu ermöglichen und Probleme und Defizite im Interesse der selbstbestimmten Norm zu kompensieren. Das ist weniger als heute gewährleistet wird, billiger und trotzdem besser.
Den Verzicht haben wir schon gelernt: Die heute pflegebedürftige Generation hat ihr Leben lang in bestehende Systeme eingezahlt und bekommt heute ein bischen mehr als nichts zurück. Aufgebaut haben sie dieses Land aus den Trümmern des Krieges. Ich will deshalb nicht auf Dankbarkeit verzichten.
Das hört sich sehr romantisch an, doch der Krieg brach nicht nur so zufällig über das deutsche Volk herein, sondern es ist gewollt gewesen. Sechs Jahre nach dem glorreichen Begin war alles nur ein Trümmerhaufen, das der ganze Wahnsinn Hitlers verursacht hatte nachdem es beim deutschen Volk Anklang fand. Die Boomjahre ließen die erste schmerzvolle Jahre schnell vergessen, auch wenn manche Ehemänner nicht aus dem Krieg zurückgekommen sind. Menschen sind nicht mehr wert weil sie beispielsweise ein „Land aus dem Trümmer aufgebaut haben“, sondern allein weil sie Menschen sind.

Unsere Generation mag die Eltern dankbar sein, doch ihre Pflege zu finanzieren ist nicht in erste Linie eine Frage der Dankbarkeit, sondern des Anstandes, sonst fangen wir irgendwann an nachzufragen, ob sie „echte“ Trümmerfrauen sind. Nur, die Pflege solche Menschen muss in einem angepassten Rahmen stattfinden, anstatt nach irgendwelchen idealistische Modelle geformt zu sein, die eher einen therapeutischen Ansatz haben, als auf eine psychosoziale Begleitung ausgerichtet zu sein. Spricht man mit den Bewohnern, dann legen sie mehr Wert auf Echtheit als auf Konzepte.

Aber, den Verzicht kennengelernt haben die Deutschen im Westen vielleicht vor 60 Jahren, doch die übergewichtige Menschen, die an die Spätfolgen von Diabetes mellitus oder Herz-Kreislauf-Beschwerden leiden zeigen, dass das schon sehr lange her ist. Das Geld, was wir mehr haben als 75% der Weltbevölkerung, wird für irgendwelche Schrott ausgegeben, was meistens in der Herstellung oder der Beseitigung umweltbelastend ist, und/oder uns krank macht. Ich glaube, dass der Aufruf zu mehr Selbstverantwortung genau richtig ist und wir sollten uns keine Illusion von Verzicht hingeben.
Jo Man! Und das Grundgesetz unseres Landes iss ne alte Schwarte die in den Bibliotheken zu Recht vergammelt.... Zu unserer stolzen Gesellschaft gehören eben nur die die sich auch den Eintritt leisten können. Wird eh mal Zeit den Preis des Menschen endlich zu definieren um Kosten Leistungsrechnung mal konsequent auch zu Ende zu bringen....
Man kann auf diese naive Weise alles emotionalisieren, doch Fakt bleibt, dass wenn ich etwas will, dann geschieht es aus persönlicher Solidarität, weil ich bezahle, oder weil ich es selbst mache. Eine persönliche Solidarität prüft, was tragbar ist, während eine verordnete Solidarität meistens dann aufgekündigt wird, wenn alles zusammen bricht. Wenn ich bezahle, dann kann ich selbst bestimmen, was ich kaufe. Wenn ich es selbst mache, sowieso.

Diese solidarische Gesellschaft ist voller illusionärer Wohltäter, die nicht nach den Kosten schauen, denn sie müssen es auch nicht bezahlen. Dafür suggerierten sie in der siebziger Jahren eine Art Schlaraffenland an, wo ich alles bekommen kann, ohne zu bezahlen, wo der Strom aus der Steckdose kam und alles nur noch größer und besser werden würde. Die gleichen Typen sind diejenigen, die heutigem Deutschland zu dem Land macht, dass der höchste Papierverbrauch pro Kopf hat, was wir in dem Nachweiswahnsinn in der Pflege erleben. Ist der Bewohner sicherer dadurch, dass ich ein Nachweis darüber führe?

Die „sozialen“ Politiker, die uns der größte Schuldenberg der Geschichte eingefahren haben, haben keine blassen Idee, wie wir daraus kommen sollen. Sie haben es nur geschafft, dass die Leute still und satt sind. Mehr als das, viele sind geistig abwesend und adipös. Die wirkliche Frage unserer Zeit ist, wie können wir den Wachtumswahnsinn bremsen, damit wir für unsere Kinder und die Rest der Welt noch Ressourcen haben! Das will heißen: Wie können wir Lebensqualität schaffen mit eine geringere Aufwand und geringeren Verbrauch? Ideen kommen nur dann, wenn ein Konflikt uns zum Nachdenken zwingt.

Also, denken Sie nach – es ist Zeit!

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Beitrag von G. Fröhlich- Rockmann » 23.10.2009, 18:55

zu Take Care

In der institutionellen Pflege entstanden viele Begriffe die Theorie sind, nur pflegt Theorie nicht einen einzigen Menschen und wir haben aber 1 Million die täglich gepflegt werden muss, oder doch zumindest gepflegt werden sollte...

Auch 90 Jahre Pflegewissenschaft haben Unsummen und Ressourcen verschlungen, aber nicht einen einzigen Menschen gewaschen, gelagert, gefüttert oder oder ....

Von Kriegsende bis heute haben die Menschen in Systeme bereits einbezahlt und ich bin der Meinung das sie dafür auch Anspruch auf Leistung haben, die Ihnen heute vorenthalten werden.

Den Rahmen halte ich für an dem tatsächlichen Bedarf und der vom betroffenen selbstbestimmten Form für angemessen. Einen solchen können wir nicht bieten, da scheinbar 82 Millionen Bundesbürger nicht in der Lage sind für 2 Millionen Menschen zu sorgen und die ach so leistungsfähigen deutschen Unternehmen es nicht leisten können ihren Beschäftigten sozial vernünftige Lebensumstände zu bieten.

Psychosoziale Ansätze spielen hier bei uns doch überhaupt gar keine Rolle. 100 Jahre nach Alzheimer scheint Ursachnforschung diesen Begriff (woher der nun auch immer stammen mag) gar nicht zu kennen. Auch heute real erlebte Pflege findet ausschließlich an Körperlichkeit statt. Psycho und Sozial findet außerhalb von Deutschland statt und das nicht nur im Bereich der Pflege.

Vermutlich sind Pflegebedürftige in Deutschland auch an dem Aussterben der Wale schuld? Zukünftige Generationen tun gut daran überall anders außer in Deutschland auf die Welt zu kommen, wenn sie denn unbedingt da hin muss....

Gestorben wird seit es den Menschen gibt. Jeder für sich und ganz Alleine.

Wundersam das dies eine Fachfrau neuerdings bedürfen soll, aber auch hier nichts wirklich Neues bei der Erfindung unsinniger Einnahmequellen die von tasächlichen Notwendigkeiten ablenkt und auch hier nicht einen Menschen wäscht, füttert, pflegt....

Gekauft und Bezahlt wurde bereits. Man will nun nochmals abkassieren für ein Produkt oder eine Ware die längst bezahlt ist.


Mir scheint wir leben auch tatsächlich in völlig verschiedenen Realitäten wenn ich die Adjektive mit denen hier Pflegebedürftige beschrieben werde lese.

Nachdenken mag ich solche Sichten nicht, aber ich manage auch keine Hilfe sondern leiste sie praktisch und Ausdruckstanz ist auch nicht unbedingt eine meiner Stärken...
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Beitrag von Care Manager » 23.10.2009, 19:04

G. Fröhlich- Rockmann hat geschrieben:zu Take Care

In der institutionellen Pflege entstanden viele Begriffe die Theorie sind, nur pflegt Theorie nicht einen einzigen Menschen und wir haben aber 1 Million die täglich gepflegt werden muss, oder doch zumindest gepflegt werden sollte...
Da sind wir uns einig, und ich glaube dass viele Pflegekräfte das Richtige tun (teilweise instinktiv) oder zumindest das Richtige tun wollen. Nur, die stationäre Pflege ist an viel zu viele Instanzen gebunden, die das Leben schwer machen, weil die Prüfer in der Regel aus der Praxis entflohen sind anstatt pragmatische Experten zu sein. Die stationäre Pflege erledigt die Dokumentation eher ungenügend weil sie damit überfordert sind, was meistens ein schlechtes Licht auf die Pflege wirft, obwohl Dokumentation und tatsächliche Pflege nicht das Gleiche sind.

Das Problem besteht darin, dass die Pflege eine Dienstleistung, wie der Friseure, geworden ist. Sie ist aber eine Dienstleistung, die sehr teuer wird, wenn man professionelle Pflege haben will. Der Vergleich mit einem Hotelbetrieb, was Politiker gerne anstellen, hinkt weil im Hotel unzählige Praktikanten und sonstige schlecht bezahlte Kräfte im Hintergrund arbeiten und die Gäste gesund sind. Ein gutes Hotel ist teuer genug ohne professionelle Pflege, man stelle sich vor, wie teuer es sein würde, wenn die Dienstleistung auf diese Weise ausgeweitet wäre.

Deswegen kann die Pflege nicht als Dienstleistung mit all den Mindestanforderungen der Instanzen funktionieren, ohne teuer zu sein. Wenn wir Unterkunft und Verpflegung ansehen, dann wurden 14 Tage 598,00 € kosten (ohne Flug), was eigentlich akzeptabel zu sein scheint. Es sind die Pflegebedingte Kosten, die das ganze verdoppelt. Bei Pflegestufe 1 würden 14 Tage eine weitere 580€ kosten, von diese Kosten trägt der Pflegekasse 471,43€. Das heißt, wenn wir Unterkunft und Verpflegung abziehen (die man sowieso finden muss), Kosten 14 Tage Pflegeheim dem Bewohner weitere108,59€ bei Pflegestufe 1, 180,60€ bei Pflegestufe 2 und 282,98€ bei Pflegestufe 3. Inklusiv in diese Kosten sind 24Std Anwesenheit, medizinische Behandlungspflege, sämtliche Gespräche und Begleitung bei Hausbesuche der Ärzte, Beschaffung, Lagerung, Dosieren und ggf. Verabreichung von Medikamenten, das Vorhalten von Hilfsmittel, soziale Betreuung u.v.m.

Nun, diese Kosten sind verträglich, wenn man tatsächlich nur 14 Tage irgendwo hinfährt. Doch 7 Tage pro Wochen/ 52 Wochen im Jahr, explodieren die Kosten plötzlich. Im Jahr muss jemand mit Pflegestufe 3 allein für die professionelle Pflege und Betreuung 7357,50€ Eigenanteil bezahlen. Sie bezahlen natürlich auch 15.495,48 € für Wohnen und Verpflegung im Jahr, was zusammen 22.852,98€ im Jahr oder 1.904,41 € im Monat ausmacht. Wer hat und wird eine Rente von beinahe 2.000€ im Monat haben? Das bedeutet, dass für die anderen das Sozialamt aufkommen muss, bzw. unsere Kinder müssen neben der Abtragung der Staatsverschuldung auch diese Kosten tragen.

Wir müssen eine andere Lösung finden …

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Beitrag von G. Fröhlich- Rockmann » 23.10.2009, 21:54

Nun wie ich den heutigen Nachrichten entnehmen kann verabschiedet man sich in Deutschland von der Sozialversicherung sowohl im Bereich Krankenversicherung als auch der Pflegeversicherung wird in die private Verantwortung gegeben um Zwei- und Dreiklassensysteme auf- bzw. auszubauen.

Von daher macht es wohl wenig Sinn solche Diskussionen fort zu führen, da künftig der Inhalt von Geldbörse und Kontenstand über Gesundheit und Pflegezustand entscheiden werden.

Traurig den Weg in die 3. Welt einzuschlagen, aber wohl in Kürze dann erlebte Praxis. Somit werden viele Fragen einfach durch die Finanzen geregelt.

Ich nehme stark an, dass der Vergleich mit den Hotels schneller zutreffen wird als erwartet. In der Großstadt in der ich lebe sind die an jeder Ecke befindlichen Hotels kaum ausgebucht und ich denke mal das Eine oder Andere kann dann zu Armenhäusern umfunktioniert werden....

Vielleicht hilft die Eine oder Andere arbeitslose Pflegekraft ja dann dort aus und dokumentieren muss man da wohl nicht viel.

Die andere Lösung ist gefunden und lautet: "Seht zu wie ihr klar kommt!"

Wo sind wir blos hin gekommen????
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