´Henning Scherf: Nur Profi-Pflege nicht bezahlbar`
Verfasst: 10.10.2009, 11:05
"Hennig Scherf
Nur Profi-Pflege nicht bezahlbar"
Bericht in CAREkonkret vom 09.10.2009
Zu dem o.a. Bericht wurde die nachfolgende Briefzuschrift an die Redaktion von CAREkonkret gerichtet:
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Initiative
Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss
Tel.: 02131 / 150779 – E-Mail: ProPflege@wernerschell.de
Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de
Neuss, den 10.10.2009
An die
Zeitschrift CAREkonkret
Vincentz-Verlag Hannover
Sehr geehrter Herr Schrader,
sehr geehrte Damen und Herren,
Sie berichten am 09.10.2009 über einige Äußerungen von Herrn Henning Scherf, Ex-Bürgermeister aus Bremen, und titeln "Nur Profi-Pflege nicht bezahlbar". Dazu teile ich mit:
Die von Herrn Scherf geäußerte Meinung, vielfältige Aufgaben in der pflegerischen Versorgung der immer älter werdenden Menschen müssten nicht nur von Profi-Pflegekräften wahrgenommen werden, kann leicht missverstanden werden. Es versteht sich, dass Dienstleistungen für ältere Menschen außerhalb von Pflegenotwendigkeiten in vielfältiger Weise ehrenamtlich erledigt werden können. Soweit es aber um die pflegerische Versorgung geht, muss an dem Gebot, dass insoweit Fachkräfte gefordert sind, festgehalten werden. Nicht zu Unrecht gibt es in einschlägigen Heimvorschriften auch eine Fachkräftequote. Alles, was geeignet ist, diese Fachkräfteversorgung zu unterlaufen, muss im Interesse der pflegebedürftigen Menschen abgelehnt werden. Wir müssen in dieser Gesellschaft alles daransetzen, dass die Versorgung bei Pflegebedürftigkeit dem jeweiligen Stand der medizinischen und pflegerischen Wissenschaft entsprechend ausgeführt werden kann. Eine Billigpflege, wie auch immer gestaltet, ist abzulehnen. Menschen können nur durch entsprechend qualifizierte Pflegekräfte angemessen versorgt werden. Darauf haben sich die Pflegesysteme bei den anstehenden Reformen einzurichten.
Wir werden Anfang 2010 in einem Pflegetreff die gebotene pflegerische Versorgung mit all ihren Aspekten aufgreifen unter dem Motto:
Welche Pflege wollen wir (uns leisten)?
viewtopic.php?t=12279
Dabei wird aufzuzeigen sein, dass wir mehr Pflegefachkräfte brauchen und dazu zielführende Personalbemessungssysteme erforderlich sind. Eine Dotierung der Pflege nur nach Kassenlage darf nicht akzeptiert werden.
Mit freundlichen Grüßen
Werner Schell - http://www.wernerschell.de
Nur Profi-Pflege nicht bezahlbar"
Bericht in CAREkonkret vom 09.10.2009
Zu dem o.a. Bericht wurde die nachfolgende Briefzuschrift an die Redaktion von CAREkonkret gerichtet:
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Initiative
Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss
Tel.: 02131 / 150779 – E-Mail: ProPflege@wernerschell.de
Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de
Neuss, den 10.10.2009
An die
Zeitschrift CAREkonkret
Vincentz-Verlag Hannover
Sehr geehrter Herr Schrader,
sehr geehrte Damen und Herren,
Sie berichten am 09.10.2009 über einige Äußerungen von Herrn Henning Scherf, Ex-Bürgermeister aus Bremen, und titeln "Nur Profi-Pflege nicht bezahlbar". Dazu teile ich mit:
Die von Herrn Scherf geäußerte Meinung, vielfältige Aufgaben in der pflegerischen Versorgung der immer älter werdenden Menschen müssten nicht nur von Profi-Pflegekräften wahrgenommen werden, kann leicht missverstanden werden. Es versteht sich, dass Dienstleistungen für ältere Menschen außerhalb von Pflegenotwendigkeiten in vielfältiger Weise ehrenamtlich erledigt werden können. Soweit es aber um die pflegerische Versorgung geht, muss an dem Gebot, dass insoweit Fachkräfte gefordert sind, festgehalten werden. Nicht zu Unrecht gibt es in einschlägigen Heimvorschriften auch eine Fachkräftequote. Alles, was geeignet ist, diese Fachkräfteversorgung zu unterlaufen, muss im Interesse der pflegebedürftigen Menschen abgelehnt werden. Wir müssen in dieser Gesellschaft alles daransetzen, dass die Versorgung bei Pflegebedürftigkeit dem jeweiligen Stand der medizinischen und pflegerischen Wissenschaft entsprechend ausgeführt werden kann. Eine Billigpflege, wie auch immer gestaltet, ist abzulehnen. Menschen können nur durch entsprechend qualifizierte Pflegekräfte angemessen versorgt werden. Darauf haben sich die Pflegesysteme bei den anstehenden Reformen einzurichten.
Wir werden Anfang 2010 in einem Pflegetreff die gebotene pflegerische Versorgung mit all ihren Aspekten aufgreifen unter dem Motto:
Welche Pflege wollen wir (uns leisten)?
viewtopic.php?t=12279
Dabei wird aufzuzeigen sein, dass wir mehr Pflegefachkräfte brauchen und dazu zielführende Personalbemessungssysteme erforderlich sind. Eine Dotierung der Pflege nur nach Kassenlage darf nicht akzeptiert werden.
Mit freundlichen Grüßen
Werner Schell - http://www.wernerschell.de