Sachverständigenrat zur Begutachtung

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

Moderator: WernerSchell

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inge
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Sachverständigenrat zur Begutachtung

Beitrag von inge » 02.07.2009, 15:55

der Entwicklung im Gesundheitssystem stellt Gutachten 2009 vor

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen hat heute Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt sein aktuelles Gutachten mit dem Titel "Koordination und Integration - Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des längeren Lebens" übergeben.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: "Eine der wichtigsten
Herausforderungen der Zukunft ist der Wandel zu einer Gesellschaft des
längeren Lebens. Wir müssen Lösungen finden, damit auch die steigende Zahl
älterer Menschen medizinisch gut versorgt werden kann. Viele sind chronisch und mehrfach erkrankt. Die Versorgung muss so ausgerichtet sein, dass sie möglichstlange selbständig bleiben und Lebensqualität behalten. Auch jungen Menschen müssen gute gesundheitliche Entwicklungschancen eröffnet und erhalten werden.

Ich bin froh, dass der Sachverständigenrat in seinem aktuellen Gutachten die Versorgungs- und Betreuungsangebote mit Blick auf die spezifischen
Versorgungsbedarfe der unterschiedlichen Altersstufen im Lebenszyklus eines Menschen untersucht hat. Die Analysen und Empfehlungen des Rates werden uns helfen, das Gesundheitssystem besser auf die Bedürfnisse aller Generationen auszurichten."

Eine zentrale, über die einzelnen Handlungsfelder hinausgehende Aufgabe
sieht der Rat darin, Chancengleichheit bei Kindern herzustellen und
Entwicklungschancen zu verbessern. Der Rat mahnt eine stärkere
Zielgruppenorientierung und Qualitätssicherung der zahlreichen Programme zur Primärprävention und Gesundheitsförderung an. Ausführlich beschäftigt sich der Rat mit Fragen der psychischen Gesundheit, insbesondere mit ADHS, mit Gewaltprävention, mit der Arzneimittelversorgung von Kindern sowie mit Impfungen und Früherkennung in Kindheit und Schwangerschaft.
In einem gesonderten Kapitel beschäftigt sich der Rat mit dem Übergang
chronisch kranker Jugendlicher in die Erwachsenenversorgung. Damit nimmt er sich eines bislang wenig beachteten Themas an und empfiehlt die Behebung von Koordinationsdefiziten, die zu ernsthaften Beeinträchtigungen des Gesundheitszustandes der jungen Erwachsenen führen können.
Die Versorgung alter Menschen, die häufig chronisch und mehrfach erkrankt
oder pflegebedürftig sind, wird vom Rat ausführlich debattiert. Einebessere Koordination der Versorgung und Betreuung, eine höhere
Arzneimittelsicherheit sowie Leitlinien, die Mehrfacherkrankungen
berücksichtigen, seien erforderlich.
Der Sachverständigenrat plädiert für eine Weiterentwicklung der
hausärztlichen Versorgung und eine Neuausrichtung der spezialisierten
fachärztlichen Versorgung, die den ineffizienten Wettbewerb zwischen
ambulantem und stationärem Sektor korrigiert. In der Langzeitpflege hält der Rat Kapazitätsausweitungen und Qualitätsverbesserungen für notwendig.
Verschiedene internationale Ansätze, wie z.B. Konzepte zur primärärztlichen Versorgung oder Elemente des Managed Care, sollten geprüft und auf ihre Eignung für das deutsche Gesundheitssystem überprüft werden.
Weitere Informationen sowie die Kurz- und Langfassung des Gutachtens finden

Sie im Internet unter : www.svr-gesundheit.de.



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inge
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Beitrag von inge » 02.07.2009, 16:05

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen hat heute Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt sein aktuelles Gutachten mit dem Titel "Koordination und Integration - Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des längeren Lebens" übergeben.



Alles gut und schön. So lange aber die Möglichkeit einer chronisch persistierenden (Neuro-)Borreliose negiert wird, nutzt uns das alles grad mal gar nichts.
LG, Helena



Sehr geehrte Damen und Herrn,

Ihr Bericht in allen Ehren, habe ich in das Forum der Borreliose Betroffenen hineingesetzt um eine Diskussion anzuregen.

Wie Sie von der ersten Reaktion sehen können, sind chronisch Kranke nicht davon überzeugt. Sie erleben zurzeit soviel Ignoranz bei den meisten Ärzten, dass man dies einfach nicht mehr verstehen kann. Das Resultat Patienten bleiben unterversorgt und teilweise gar ohne Therapie.

Hepatitis, Aids, Diabetiker, Herzpatient, Rheuma alle haben eine Lobby, nur wir bleiben nachweislich auf der Strecke.

Nur als kranker Mensch sind wir den Profitgeier interessant!

Meinungen der Ärzte: Es gibt keine Borreliose!

Rheumatologe: Fibromyalgie oder somatische Funktionsstörungen

Wo kommen jedoch die gravierenden Schäden her?

Durch ein Labor in Stuttgart konnte der Arzt viele Borreliose und Krebs Erkrankte diagnostiezieren.!

Neurologe: weiß nix anderes als uns ein psychisches Problem zu unterstellen.

Oder dem Betroffenen zu sagen, passen sie auf, dass sie keine Depressionen bekommen.

Hautarzt: Man neigt dazu Krankheiten zu übertreiben. Obgleich der Mist aus der Haut läuft.

Augenarzt: Nach dem Hintergrund von den Augen wird schon nicht mehr geschaut, alles in Ordnung

Ohrenarzt: Tinnitus Stressfaktor oder Schwerhörigkeit ist bei den meisten Betroffenen völlig normal

Fettleber: Man wird als Alkoholiker abgestempelt, obwohl man keiner trinkt!

Kardiologe: Herzrhythmusstörungen oder die eine Herzmuskel schließt nicht mehr richtig. Der Arzt sichert sich gleich ab, indem er sagt, ob es von der Borreliose kommt kann er nicht sagen.

Zittern als hätte man Unterzucker, Haarausfall, Muskelschmerzen und vieles mehr.

Haben wir nicht das Recht zu leben? Die Lebensqualität dieser Menschen ist gleich Null!

Borreliose kann jeden treffen und keiner ist davon befreit!

Soviel mir inzwischen bekannt ist, wurde sie bei den Förstern und Waldarbeitern inzwischen als Arbeitsunfall anerkannt?

Was ist mit den Einrichtungen der Walddorfschulen? Alles Fragen, die wir zu Recht stellen. Mit dieser schweren Infektionskrankheit und Ignoranz der Ärzte, laufen wir die Gefahr einer Epidemie weitaus größer als die Schweinegrippe hin.

Borreliose wird mit der Syphilis verglichen und von daher fordern wir Betroffenen die allgemeine Einführung der Meldepflicht bei solchen schweren Infektionskrankheiten.

Das Resultat der Patienten sie sind nicht nur chronisch Krank, sie sind sozial ausgegrenzt und teilweise finanziell ruiniert.



Mit freundlichen Grüßen

für die Borreliose Betroffenen und medizinische Opfer

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