Gesundheitssystem vor Überforderungen schützen
Düsseldorf, 12.5.2009 – Die Schlagzeile der Rheinischen Post von heute „5 Euro für jeden Praxisbesuch“ hat zu zahlreichen positiven wie auch negativen, ehrlichen und auch scheinheiligen Reaktionen geführt. Daher stellt Dr. Leonhard Hansen, der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, klar:
Auch ich möchte nicht, dass Kranke noch weiter belastet werden. Vielmehr habe ich aktuell gegenüber der Rheinischen Post klar gemacht, dass zusätzliche Gebühren weder von chronisch Kranken noch von Bedürftigen gefordert werden können. Auch Kinder müssen, wie bisher auch, von zusätzlichen Gebühren befreit bleiben. Im Übrigen soll dies nicht für Arztbesuche mittels einer Überweisung gelten.
Aber angesichts von durchschnittlich 18 Arztbesuchen im Jahr, zu Recht beklagten langen Wartezeiten auf der einen Seite und wenig Zeit für den einzelnen Patienten auf der anderen Seite und einer weltweit einmaligen Arztdichte, muss die Frage gestattet sein, ob und wie steuernd eingegriffen werden kann. In diesem Sinne habe ich eine Gebühr als eine Möglichkeit ins Gespräch gebracht. Begrenzten Mitteln steht ein unbegrenztes Leistungsversprechen gegenüber. Das kann auf die Dauer nicht gut gehen.
Aber Ehrlichkeit wird in unserer Zeit nicht goutiert, das kenne ich und stört mich nicht. Meine Intention: Statt bedürftige Patienten durch Kostenerstattungsverfahren oder gar Direktabrechung wirklich zu überfordern, bin ich dafür, das System vor Überforderungen zu schützen, damit es auch in Zukunft als solidarisches Sachleistungssystem erhalten bleiben kann.
Quelle: Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein vom 12.05.2009
http://www.kvno.de/presse/meld2009/praxisgebuehr.html
Gesundheitssystem vor Überforderungen schützen
Moderator: WernerSchell
Hansen will Praxisgebühr für jeden Arztbesuch
Hansen will Praxisgebühr für jeden Arztbesuch
Berlin – Mit seiner Forderung nach einer Ausweitung der Praxisgebühr hat der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Leonhard Hansen, für Aufregung gesorgt. In der „Rheinischen Post“ vom Dienstag forderte Hansen, für jeden Arztbesuch sollten fünf bis zehn Euro fällig werden. Das Bundesgesundheitsministerium und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen wiesen die Forderung umgehend zurück.
.... (mehr)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/3 ... besuch.htm
Berlin – Mit seiner Forderung nach einer Ausweitung der Praxisgebühr hat der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Leonhard Hansen, für Aufregung gesorgt. In der „Rheinischen Post“ vom Dienstag forderte Hansen, für jeden Arztbesuch sollten fünf bis zehn Euro fällig werden. Das Bundesgesundheitsministerium und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen wiesen die Forderung umgehend zurück.
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http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/3 ... besuch.htm
Kritik an Vorschlag für höhere Praxisgebühr
Kritik an Vorschlag für höhere Praxisgebühr
Köln/Berlin – Die hitzige Debatte um höhere Praxisgebühren hält an. Der Vorstandschef der AOK Rheinland-Hamburg, Wilfried Jacobs, sagte dem Kölner Stadt-Anzeiger vom Mittwoch, es sei „ein Armutszeugnis, wenn sich die Kreativität von Ärztevertreter darin erschöpft, die ohnehin durch Zuzahlungen und Beiträge stark belasteten Patienten noch weiter abkassieren zu wollen“.
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http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/3 ... ebuehr.htm
Köln/Berlin – Die hitzige Debatte um höhere Praxisgebühren hält an. Der Vorstandschef der AOK Rheinland-Hamburg, Wilfried Jacobs, sagte dem Kölner Stadt-Anzeiger vom Mittwoch, es sei „ein Armutszeugnis, wenn sich die Kreativität von Ärztevertreter darin erschöpft, die ohnehin durch Zuzahlungen und Beiträge stark belasteten Patienten noch weiter abkassieren zu wollen“.
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http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/3 ... ebuehr.htm
Hans-Böckler-Stiftung warnt vor höheren Praxisgebühren
Hans-Böckler-Stiftung warnt vor höheren Praxisgebühren
Düsseldorf – Die Hans-Böckler-Stiftung warnt davor, die Patienten durch höhere Eigenbeteiligungen stärker an den Gesundheitskosten zu beteiligen. „Neben den beachtlichen Negativfolgen für die betroffenen Patienten können die erhofften Kostenersparnisse langfristig konterkariert werden“, .... (mehr)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/3 ... uehren.htm
Düsseldorf – Die Hans-Böckler-Stiftung warnt davor, die Patienten durch höhere Eigenbeteiligungen stärker an den Gesundheitskosten zu beteiligen. „Neben den beachtlichen Negativfolgen für die betroffenen Patienten können die erhofften Kostenersparnisse langfristig konterkariert werden“, .... (mehr)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/3 ... uehren.htm
Praxisgebühr bremst nicht mehr
Praxisgebühr bremst nicht mehr
Der anfängliche Rückgang der Arztbesuche hat nicht angehalten
Baierbrunn (ots) - Zehn Euro Praxisgebühr im Vierteljahr sollten die Häufigkeit der Arztbesuche in Deutschland bremsen. Kurz nach der Einführung trat der erwünschte Effekt tatsächlich ein, war aber nicht von Dauer. "Mittlerweile sind die Zahlen wie zuvor", bestätigt Roland Jopp, Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums im Patientenmagazin "HausArzt". Abschaffen will Gesundheitsminister Philipp Rössler die Gebühr gleichwohl nicht. Er möchte sie unbürokratischer erheben lassen. Wie er sich das vorstellt, hat er noch nicht gesagt.
Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Die Inhalte weiterführender Links, auf die in dieser Pressemitteilung verwiesen wird, unterliegen dem Copyright des jeweiligen Anbieters der verlinkten Seite.
Das PatientenMagazin "HausArzt" gibt der Deutsche Hausärzteverband in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe 2/2011 wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.
Quelle. Pressemitteilung vom 03.04.2011
Pressekontakt: Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
http://www.wortundbildverlag.de
Der anfängliche Rückgang der Arztbesuche hat nicht angehalten
Baierbrunn (ots) - Zehn Euro Praxisgebühr im Vierteljahr sollten die Häufigkeit der Arztbesuche in Deutschland bremsen. Kurz nach der Einführung trat der erwünschte Effekt tatsächlich ein, war aber nicht von Dauer. "Mittlerweile sind die Zahlen wie zuvor", bestätigt Roland Jopp, Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums im Patientenmagazin "HausArzt". Abschaffen will Gesundheitsminister Philipp Rössler die Gebühr gleichwohl nicht. Er möchte sie unbürokratischer erheben lassen. Wie er sich das vorstellt, hat er noch nicht gesagt.
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Das PatientenMagazin "HausArzt" gibt der Deutsche Hausärzteverband in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe 2/2011 wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.
Quelle. Pressemitteilung vom 03.04.2011
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