SAPV - spezialisierte ambulante Palliativversorgung

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

Moderator: WernerSchell

Lutz Barth
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SAPV - spezialisierte ambulante Palliativversorgung

Beitrag von Lutz Barth » 18.04.2009, 06:12

Ihre Unterstützung ist gefragt!

SAPV - spezialisierte ambulante Palliativversorgung

Jeden Tag sterben in Deutschland 230 Menschen, die eine SAPV benötigten – sie aber nicht bekommen – weil Krankenkassen widerrechtlich keine Verträge mit Ärzten etc. schließen.

Wenn auch Sie diese Initiative „Brief an die Kanzlerin“ von Dr. Matthias Thöns unterstützen möchten, rufen Sie bitte den nachfolgenden Link auf.
>>> http://www.direktzu.de/kanzlerin/messages/20243 <<<

Dort bitte sich kurz registrieren, damit Sie an der Abstimmung teilnehmen können.
Die Aktion von Herrn Dr. Thöns ist nachhaltig zu begrüßen und von daher sollten wir ihn mit unserer „Stimme“ auch unterstützen.

Allgemeine und weiterführende Informationen finden Sie unter dem nachfolgenden Link:
>>> http://www.sapv.de/ <<<

Danke für Ihr Engagement!
Lutz Barth
Wir vertreten nicht immer die herrschende Lehre!

WernerSchell
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SAPV - spezialisierte ambulante Palliativversorgung

Beitrag von WernerSchell » 18.04.2009, 06:58

Siehe auch die Hinweise unter
SAPV - spezialisierte ambulante Palliativversorgung

viewtopic.php?p=42797#42797
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Palliativversorgung verbessern

Beitrag von WernerSchell » 08.05.2009, 07:04

Der Deutsche Bundestag will die ärztliche Qualifizierung bezüglich der gebotenen Palliativversorgung verbessern. Dazu gibt es den nachfolgenden Pressetext:

--- aus Forum unter
viewtopic.php?t=11844 ----

Koalition will "Assistenzpflegebedarf im Krankenhaus" regeln
Gesundheit/Gesetzentwurf


Berlin: (hib/STO) Pflegebedürftige Behinderte, die besondere Pflegekräfte beschäftigen, sollen sich von diesen künftig leichter auch während einer stationären Krankenhausbehandlung betreuen lassen können. Dazu haben die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD einen Gesetzentwurf "zur Regelung des Assistenzpflegebedarfs im Krankenhaus" (16/12855)
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/128/1612855.pdf
vorgelegt, der unter anderem die Mitaufnahme dieser Pflegekräfte in das Krankenhaus vorsieht.

Ferner soll die Hilfe zur Pflege laut Entwurf auch für die Dauer des stationären Krankenhausaufenthalts für pflegebedürftige Behinderte weiter geleistet werden. Damit könnten die Betroffenen ihre besonderen Pflegekräfte auch bei einer stationären Behandlung weiter beschäftigen, heißt es in der Vorlage. Zudem soll das Pflegegeld für die gesamte Dauer von stationären Krankenhaus- und Rehabilitationsaufenthalten sowie von "krankenhausersetzender häuslicher Krankenpflege" weiter ausbezahlt werden.

Zugleich sieht der Gesetzentwurf vor, die Palliativmedizin als Pflichtlehr- und Prüfungsfach im Rahmen des Medizinstudiums in die Approbationsordnung für Ärzte aufzunehmen. Die Verstärkung der Palliativmedizin bereits in der studentischen Ausbildung solle dazu beitragen, die Regelversorgung schwerkranker Menschen zu verbessern, heißt es zur Begründung.

Quelle: Mitteilung vom 7.5.2009
Deutscher Bundestag - PuK 2 - Parlamentskorrespondenz
Dorotheenstraße 100 - 11011 Berlin
Pressestelle:Telefon +49-30/227-35642 - Fax +49-30/227-36191
Internet: http://www.bundestag.de e-mail: vorzimmer.puk2@bundestag.de
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Palliativversorgung verbessern

Beitrag von Presse » 15.05.2009, 06:32

Gemeinsame Pressemitteilung
der gesetzlichen Krankenkassen in Westfalen-Lippe
und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe
Vertrag zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und der Ärzteschaft in
Westfalen-Lippe regelt ambulante Betreuung unheilbar Kranker


Sterben in Würde und im häuslichen Umfeld

Eine umfassende ambulante medizinische Betreuung unheilbar erkrankter Menschen
in der letzten Phase ihres Lebens in ihrer häuslichen Umgebung zu sichern, ihre Lebensqualität
unter Berücksichtigung des Krankheitsstadiums zu verbessern und ihnen
ein menschenwürdiges Sterben zu ermöglichen – das sind die Ziele eines Vertrages
zur palliativmedizinischen Versorgung zwischen den gesetzlichen Krankenkassen
und den niedergelassenen Ärzten im Landesteil Westfalen-Lippe. Ab sofort
können alle gesetzlich Krankenversicherten durch das Zusammenwirken von Hausund
Fachärzten, Palliativmedizinern sowie qualifizierten Palliativpflegediensten –
wann immer dies möglich und gewünscht ist – die letzten Tages des Lebens qualifiziert
versorgt zuhause verbringen.
„Den Krankenkassen ist es ein wichtiges Anliegen, die Versorgung am Lebensende
umfassend und unbürokratisch sicher zu stellen. Die Betreuung durch den behandelnden
Hausarzt kann im Bedarfsfall ergänzt werden durch eine spezialisierte Palliativversorgung
auf hohem Qualitätsniveau. Das geschieht Hand in Hand, die kranken
Menschen brauchen keine Anträge zu stellen oder Genehmigungsfristen abzuwarten“,
betont Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender der AOK Westfalen-Lippe. „Unser
Vertrag geht deshalb über die Vorgaben des Gesetzgebers hinaus, wonach lediglich
eine ‚spezialisierte palliativmedizinische Versorgung’ (§ 37 b SGB V) für schwerstbetroffene
Patienten aufzubauen ist.“ Hierbei würden nur wieder neue Schnittstellen
entstehen, so der AOK-Chef. Jeder Todkranke kann sich an einen Haus- oder Facharzt
seiner Wahl für die unmittelbare Behandlung und die Einbeziehung weiterer
Dienste wenden. Voraussetzung ist lediglich, dass sein Arzt am Vertrag teilnimmt.
„Der neu geschlossene Vertrag stellt eine sinnvolle Weiterentwicklung und einen
Ausbau der bislang bereits in Westfalen-Lippe von den Ärzten wie von den Krankenkassen
geschaffenen Strukturen dar“, betont Michael Süllwold, stellvertretender Leiter
des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) in NRW. „Wichtig waren uns die gute
Vernetzung der Ärzte und Pflegedienste vor Ort, die im Sinne des Sterbenden zielgerichtet
zusammen wirken.“ Die gewonnenen Erkenntnisse in dieser neuen Versorgungsstruktur
sollen ausgewertet werden und der weiteren Entwicklung dienen.
„Unsere Ärzte wollen ihre oft langjährigen Patienten bis zuletzt begleiten“, betont Dr.
Ulrich Thamer, 1. Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe,
die den neuen Vertrag im Auftrag der ärztlichen Palliativnetzes im Landesteil verhandelt
hat. „Sie bilden sich entsprechend fort, sie vernetzen sich untereinander und übernehmen
die Koordination aller beteiligten Leistungserbringer.“ Dafür werden sie
nun auch besser honoriert. So gibt es für die direkt betreuenden Haus- und Fachärzte
feste Zuschläge für die erforderlichen Hausbesuche. Der ihnen mit Rat und Tat zur
Seite stehende palliativmedizinische Konsiliardienst, der durch qualifizierte Palliativpflegekräfte
ergänzt wird, erhält ebenfalls eine eigene Vergütungsstruktur. Von den
pro Patienten zur Verfügung gestellten Pauschalen können auch die betreuenden
Haus- und Fachärzte partizipieren.
Politik, Ärzte und Krankenkassen in Nordrhein-Westfalen hatten sich den schnellen
Aufbau einer flächendeckenden Palliativversorgung zum Ziel gesetzt. Mit dem Abschluss
der entsprechenden Verträge zwischen Ärzten und Krankenkassen in beiden
Landesteilen Nordrhein und Westfalen-Lippe ist dieses Ziel nun erstmals in der Bundesrepublik
erreicht.

Quelle: Pressemitteilung vom 12.5.2009
Pressekontakt:
AOK Westfalen-Lippe Verband der Ersatzkassen in Westfalen-Lippe
Karl-Josef Steden Bärbel Brünger
(02 31) 4 19 31 16 (02 31) 9 17 71 20
Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
Andreas Daniel
(02 31) 94 32 31 40

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Palliativversorgung in Deutschland ....

Beitrag von Presse » 25.05.2009, 16:46

Mitteilung vom 25.5.2009:

Vom Gesetzgeber gewollt, von den Krankenkassen ignoriert - Gesetz zur Palliativversorgung in Deutschland

In 2008 wurde der eigenständigen Rechtsanspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung rechtskräftig. „Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung gemäß § 37b SGB V (SAPV) dient dem Ziel, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung schwerst kranker Menschen zu verbessern und ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung oder in stationären Pflegeeinrichtungen (§ 72 Abs. 1 SGB XI) zu geben“, hat der G-BA in seiner Richtlinie formuliert. Das hört sich gut an, aber wie sieht die Realität aus?

Die Realität ist eine andere: Täglich sterben 230 Menschen in Deutschland, die die ambulante Palliativversorgung benötigen. Viele davon müssen das Recht auf Palliativversorgung einklagen, da viele Krankenkassen bis heute die Gesetzgebung ignorieren. Die ambulante Palliativversorgung in Deutschland zählt heute - zwei Jahre nach der Einführung des besten Gesetzes zur würdigen Sterbebegleitung in Europa - zum unteren Mittelmaß.

Liebes Redaktionsteam,

wir möchten Sie deshalb im Rahmen des Hauptstadtkongresses 2009 in Berlin, herzlich zur Podiumsdiskussion

"Palliativversorgung in Deutschland - zwischen gesetzlichem Auftrag und Wirklichkeit" am Donnerstag, den 28. Mai 2009 ab 11.00 Uhr

einladen.

Podiumsdiskussion:
Bettina Tews-Harms, Vorsitzende des Gifhorner Palliativ- und Hospiznetzes
Prof. Dr. Friedemann Nauck, Universitätsklinikum Göttingen
Wilfried Jacobs, AOK Rheinland/Hamburg

Vorsitz:
Wolfgang Meunier, KV Saarland und Vorstand Hausärzteverband
Prof. Dr. Dr. Alfred Holzgreve, Direktor Klinische Forschung Vivantes und Vorsitzender des Tumorzentrums Berlin

Eine Einladung und ein Antwortschreiben, welches Sie uns bitte bis 25. Mai 2009 zurücksenden, sowie unsere Kontaktdaten erhalten Sie im Anhang.

Bei weiteren Fragen können Sie sich jeder Zeit an uns wenden. Wir würden uns wünschen, wenn Sie mit Ihrer Teilnahme und Ihren Beiträgen die Belange Sterbender und die Situation der Palliativmedizin in Deutschland verbessern helfen würden.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Andrea Thoene
Editorial Office
OM-DC-DE08C
Schwarzenberger Weg 73 -79
34212 Melsungen
Tel: +49 5661 71-3541
Fax: +49 5661 75-3541
http://www.healthcare-journal.bbraun.de
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Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung

Beitrag von Presse » 27.05.2009, 07:01

Ersatzkassen: Rahmenvertrag zur „Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung“ steht

Berlin – „Die Ersatzkassen wollen ihren Versicherten eine medizinisch-pflegerische Betreuung zu Hause im Kreise ihrer Angehörigen ermöglichen. Deshalb haben wir einen Mustervertrag zur Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) entwickelt."
.... (mehr)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/3 ... _steht.htm

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Palliativversorgung: Ziele noch nicht erreicht

Beitrag von Presse » 28.05.2009, 14:51

Palliativversorgung: Ziele noch nicht erreicht, weiterer Reformbedarf benannt

Berlin (ots) - Große Einigkeit der Experten beim Hauptstadtkongress

In der Palliativversorgung klafft weiterhin eine große Lücke zwischen gesetzlichem Auftrag und Wirklichkeit: Auch wenn bereits einige Verträge zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) geschlossen wurden, gibt es derzeit noch keine flächendeckende Verbesserung der palliativmedizinischen Versorgung. Dieses Ziel der Gesundheitsreform 2007 ist noch nicht erreicht. Darin waren sich die Experten einig, die am heutigen Donnerstag beim Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit miteinander diskutierten. Organisiert wurde die Veranstaltung zum Thema SAPV vom Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) und der B. Braun Melsungen AG, beide Programmpartner des Hauptstadtkongresses. In drei Vorträgen wurde aus Sicht der Pflege, der Wissenschaft und der Kostenträger der weitere Reformbedarf bei der SAPV benannt.

"Ziel ist es, eine qualitativ hochwertige, flächendeckende und bedarfsgerechte Hospiz- und Palliativversorgung ambulant und stationär umzusetzen, in der ein Miteinander von allgemeiner und spezialisierter Palliativversorgung möglich wird", sagte Prof. Dr. Friedemann Nauck, Direktor der Abteilung Palliativmedizin im Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen. Seiner Meinung nach müsse bei der Regelung der Finanzierung der SAPV nach § 132d Abs.1 SGB V mit den Kostenträgern gemeinsam definiert werden, was unter "allgemeiner" und "spezialisierter" Palliativversorgung zu verstehen sei. Unbedingt sei zu verhindern, dass Missverständnisse die ambulante Betreuung schwerkranker und sterbender Menschen eher erschweren als verbessern. Der gesetzliche Auftrag könne aber nur umgesetzt werden, so Nauck, "wenn es gelingt, Palliative Care Teams mit hoher Qualifikation zu etablieren, die ausreichend finanziert sind, um eine 24-Stunden Bereitschaft durch gut weitergebildete Ärzte und Pflegende für eine Region zur Verfügung zu stellen". Diese müssten neben der erforderlichen Vernetzung der bestehenden Anbieter akut beratend und unterstützend tätig sein, um nicht nur die medizinischen und pflegerischen Probleme, sondern in besonderer Weise die immer drängenderen ethischen Fragestellungen gemeinsam beantworten zu können. Ziel sei es, häufiger als bisher ein Leben bis zuletzt im häuslichen Bereich zu ermöglichen.

Bettina Tews-Harms, Inhaberin eines ambulanten Pflegedienstes in Niedersachsen und erste Vorsitzende des Gifhorner Palliativ- und Hospiz-Netzes, zeigte anhand ihrer zweijährigen Vertragserfahrung mit SAPV auf, dass diese Leistungen bereits erfolgreich erbracht werden können. Dabei habe man an bereits vorhandene Strukturen der Palliativversorgung angeknüpft: "Sterbende Menschen möchten soweit wie möglich von Pflegediensten und Ärzten versorgt werden, die ihnen vertraut sind. Deswegen müssen diese Leistungserbringer eingebunden werden und diese sich entsprechend qualifizieren. Nur so kann eine wohnortnahe und patientengerechte Leistung flächendeckend erbracht werden."

SAPV müsse schnell, unbürokratisch und qualitativ hochwert sein, sagte Cornelia Prüfer-Storcks, Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg, und stellte den bestehenden SAPV-Vertrag ihrer Kasse vor. "Wichtig ist, dass die Patienten einen schnellen und unbürokratischen Zugang zu den Leistungen bekommen, die ihnen zustehen. Insgesamt muss dem Wunsch des schwerstkranken Menschen entsprochen werden, in Würde im engen Kontakt zu seinen Angehörigen und im vertrauten häuslichen Umfeld zu sterben."

Einig waren sich alle Experten, dass die palliativmedizinische Betreuung auf der hohen Fachkompetenz sowie auf inter- und multidisziplinärer Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen wie Ärzten, Pflegenden, Seelsorgern, Psychologen, Trauerbegleitern, Physiotherapeuten, Sozialarbeitern und ehrenamtlichen Mitarbeitern basiert.

Quelle: Pressemitteilung vom 28.5.2009
bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Bundesgeschäftsstelle:
Friedrichstraße 148
10117 Berlin
Telefon: (030) 30 87 88 - 60
Telefax: (030) 30 87 88 - 89
E-Mail: bund@bpa.de
Für Rückfragen:
Bernd Tews, 030 / 30 87 88 60.

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Bundestag verbessert finanzielle Grundlagen für Hospize

Beitrag von Presse » 29.06.2009, 06:43

Bundestag verbessert finanzielle Grundlagen für Hospize

So viel Lob über politische Entscheidungen ist selten: Doch nachdem der Bundestag am Donnerstagabend ein Gesetzespaket zur Novellierung gesundheitsrechtlicher Vorschriften verabschiedet hat, sprechen der Deutsche Hospiz- und Palliativverband und der Deutsche Kinderhospizverein von einem «Durchbruch». Mehr zum Thema:
http://www.1000fragen.de/projekt/aktuel ... hp?did=964

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In Würde dahin scheiden - Im Kreise der Familie sterben

Beitrag von Gaby Modig » 18.09.2009, 07:57

Die Neuss-Grevenbroicher Zeitung berichtet heute, 18.09.2009, zum Thema:

In Würde dahin scheiden
Im Kreise der Familie sterben

VON CHRIS STOFFELS
Ambulantes Palliativ-Zentrum in Dormagen erhielt den Innovationspreis der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein-Wesrfalen. 70 Prozent der Schwerstkranken sterben Zuhause. .....
(mehr)
http://www.ngz-online.de/public/article ... erben.html
Pflegesystem verbessern - weg von der Minutenpflege. Mehr Pflegepersonal ist vonnöten!

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SAPV - Erster kassenübergreifender Vertrag

Beitrag von Presse » 20.10.2009, 16:41

Erster kassenübergreifender Vertrag zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung geschlossen

Regensburg. Die gesetzlichen Krankenkassen in Bayern haben mit dem Regensburger Verein Palliamo den ersten kassenübergreifenden Vertrag über die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) geschlossen. Grundlage für den Vertragsabschluss war der Mustervertrag, den die bayerischen Kassen gemeinsam mit Fachleuten der Palliativmedizin, dem Bayerischen Hospiz- und Palliativverband und dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) in Bayern erarbeitet hatten. Auf dieser Basis soll künftig auch mit weiteren Palliativdiensten verhandelt werden, berichtete der MDK Bayern.
"Damit wollen wir sicherstellen, dass alle Kassen an einem Strang ziehen und dieses sensible und bedeutsame Thema einheitlich und flächendeckend umgesetzt wird", so ein Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Kranken- und Pflegekassenverbände in Bayern.
"Durch die SAPV sollen schwerstkranke Patienten bis zum Tod in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung leben und dabei ihre Lebensqualität und Selbstbestimmung so gut wie möglich behalten können", erklärt die Palliativmedizinerin Dr. Elisabeth Albrecht von Palliamo. Ärzte und Pflegefachkräfte kümmern sich gemeinsam in einem sogenannten Palliativ-Care-Team um Schwerstkranke und ihre Angehörigen in deren Zuhause. Sie ergänzen damit die Arbeit von Vertragsärzten, Pflegediensten und Hospizvereinen vor Ort.

Quelle: Mitteilung vom 20.10.2009
Vincentz Network, Hannover, http://www.vincentz.net

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Palliativ-Teams fehlt qualifiziertes Personal

Beitrag von Presse » 05.11.2009, 07:49

Palliativ-Teams fehlt qualifiziertes Personal

Seit 2007 gibt es einen Leistungsanspruch auf die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV). Nach zögerlichem Start werden nun bundesweit immer mehr Verträge zwischen Kassen und Palliative Care Teams geschlossen. Doch die Zahl könnte weit höher sein, wenn sich mehr qualifizierte Mitarbeiter finden würden.

Von Sabine Schiner

FRANKFURT/MAIN. Mit den Verträgen zur Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) betreten Ärzte und Krankenkassen Neuland. Zwar häufen sich derzeit die Meldungen über Vertragsabschlüsse - doch auf welchem Qualitätslevel die Palliativ-Care-Teams vor Ort arbeiten können, hängt unter anderem davon ab, wie viel die Krankenkassen bereit sind, in die SAPV zu investieren. Palliativexperten fordern eine Evaluation der Versorgungsqualität. ....
http://www.aerztezeitung.de/politik_ges ... sid=569073

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Palliativmedizin hilft, das Leben in Würde zu beenden

Beitrag von Presse » 20.11.2009, 15:27

Palliativmedizin hilft, das Leben in Würde zu beenden
Als die palliative Versorgung für schwer kranke und sterbende Menschen weiterentwickelt wurde, konzentrierte man sich zunächst auf Krebspatienten. Inzwischen ist jedoch klar: Der Bedarf ist auch bei alten Menschen hoch....
Lesen Sie weiter unter:
http://www.aerztezeitung.de/kongresse/k ... sid=575150

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Palliativmedizin: Kaum ambulante Angebote fuer Kinder

Beitrag von Presse » 23.11.2009, 07:05

Palliativmedizin: Kaum ambulante Angebote fuer Kinder
Rieser, Sabine
Langwierige Verhandlungen mit den Krankenkassen, ein Mangel an geschultem Personal und Probleme bei der Startfinanzierung sind die Ursachen dafuer, dass kaum Angebote zur spezialisierten ambulanten palliativmedizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen bestehen.
Deutsches Aerzteblatt 2009; 106(47) 20.11.09
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/art ... t&id=66846

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Aktive Sterbehilfe und Palliativmedizin nicht vermischen

Beitrag von Presse » 23.11.2009, 16:41

Palliativmediziner: Aktive Sterbehilfe und Palliativmedizin nicht vermischen

Aachen – Vor einer Vermischung von aktiver Sterbehilfe und Palliativmedizin hat der Präsident der Europäischen Vereinigung für Palliativmedizin (EAPC), Lukas Radbruch, gewarnt. Er verwies am Wochenende beim „Aachener Hospizgespräch“ auf Forderungen einer Gruppe belgischer Ärzte, die aktive Sterbehilfe in die Palliativversorgung sterbenskranker Menschen integrieren wollen. Damit drohe diesem Zweig der Medizin ein großer Glaubwürdigkeitsverlust. .... (mehr)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/3 ... ischen.htm

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Ambulante Palliativversorgung kommt nicht voran

Beitrag von Presse » 25.05.2010, 14:46

Ambulante Palliativversorgung kommt nicht voran
Experten: Flächendeckende Palliative Care Teams in weiter Ferne


Berlin (epd). Die "Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)", auf die Todkranke seit April 2007 einen gesetzlichen Anspruch haben, ist noch längst nicht flächendeckend umgesetzt. Deshalb sterben in Deutschland jährlich über 80.000 unheilbar Kranke, ohne die ihnen zustehende professionelle Fürsorge eines Palliative Care Teams. Diese Zwischenbilanz zogen Fachleute und Politiker jüngst beim Hauptstadtkongress in Berlin. .... (weiter lesen)
http://www.epd.de/sozial/sozial_index_76020.html

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