Pflegeversicherung vor massiven Herausforderungen l- Studie
Verfasst: 16.04.2009, 07:02
Studie:
Pflegeversicherung vor massiven Herausforderungen
Frankfurt a. M./Berlin. Die soziale Pflegeversicherung steht in den kommenden Dekaden vor enormen Herausforderungen. Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland werde sich von derzeit 2,25 Millionen bis zum Jahr 2050 auf knapp 4,5 Millionen verdoppeln. Dabei werde sich der „Heimsog-Effekt“ verstärken. Dies ist das Fazit einer aktuellen Studie von Deutsche Bank Research. Der bisherige Grundsatz – häusliche vor stationärer Pflege – lasse sich nicht mehr halten, so die Autoren. Leistungskürzungen der sozialen Pflegeversicherung seien mit Blick auf die Qualität der Pflege keine realistische Option. Vielmehr müsse klar werden, dass Pflege in Zukunft wohl teurer werde. Ein Wandel in der Struktur von Pflegeheimen, ein flexiblerer Pflege-Mix, eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf sowie die Einführung eines Pflegebudgets und ein verstärktes bürgerschaftliches Engagement in der Pflege wären notwendig. Hier geht es zu den Studienergebnissen:
http://www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTER ... 239350.PDF
In einem Handelsblatt-Artikel vom 13. April sprechen sich anlässlich der Studie Fachleute für die Entwicklung neuer Konzepte aus und favorisieren dezentrale, kleine Einrichtungen, um die Nachfrage nach Pflegeeinrichtungen auch in Zukunft zu befriedigen.
Lesen Sie hier mehr:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/im ... en;2232830
Quelle: Pressemitteilung vom 15.04.2009
Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB)
Nicole Meermann
Presse
Im Teelbruch 132
45219 Essen
Fon 0 20 54/ 95 78 15
Fax 0 20 54/ 95 78 40
E-Mail nicole.meermann@vdab.de oder presse@vdab.de
Pflegeversicherung vor massiven Herausforderungen
Frankfurt a. M./Berlin. Die soziale Pflegeversicherung steht in den kommenden Dekaden vor enormen Herausforderungen. Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland werde sich von derzeit 2,25 Millionen bis zum Jahr 2050 auf knapp 4,5 Millionen verdoppeln. Dabei werde sich der „Heimsog-Effekt“ verstärken. Dies ist das Fazit einer aktuellen Studie von Deutsche Bank Research. Der bisherige Grundsatz – häusliche vor stationärer Pflege – lasse sich nicht mehr halten, so die Autoren. Leistungskürzungen der sozialen Pflegeversicherung seien mit Blick auf die Qualität der Pflege keine realistische Option. Vielmehr müsse klar werden, dass Pflege in Zukunft wohl teurer werde. Ein Wandel in der Struktur von Pflegeheimen, ein flexiblerer Pflege-Mix, eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf sowie die Einführung eines Pflegebudgets und ein verstärktes bürgerschaftliches Engagement in der Pflege wären notwendig. Hier geht es zu den Studienergebnissen:
http://www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTER ... 239350.PDF
In einem Handelsblatt-Artikel vom 13. April sprechen sich anlässlich der Studie Fachleute für die Entwicklung neuer Konzepte aus und favorisieren dezentrale, kleine Einrichtungen, um die Nachfrage nach Pflegeeinrichtungen auch in Zukunft zu befriedigen.
Lesen Sie hier mehr:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/im ... en;2232830
Quelle: Pressemitteilung vom 15.04.2009
Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB)
Nicole Meermann
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